Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
1. Vorwort 4
2. Einleitung 5
3. Merkmale im Alter. 6
3.1 PHYSISCHE MERKMALE IM ALTER 6
3.2 ÖKOLOGISCHE MERKMALE IM ALTER. 9
3.3 SOZIALE MERKMALE IM ALTER. 11
3.4 MENTALE/PSYCHISCHE MERKMALE IM ALTER 12
4. Psychogerontologische Theorien des Alters und des Alterns 13
4.1 DISENGAGEMENTTHEORIE. 15
4.2 AKTIVITÄTSTHEORIE 16
4.3 KOGNITIVE ALTERNSTHEORIE 17
4.4 THEORIE DER OPTIMIERUNG DURCH SELEKTION UND KOMPENSATION 18
5. Fakten im Überblick. 19
6. Motive und Barrieren für Bewegung und Sport im Alter 21
6.1 BARRIEREN. 21
6.2 MOTIVE 22
6.2.1 DAS PROBLEM DER MOTIVATION. 23
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7. Effekte des Sports 25
7.1 BIOLOGISCH-MEDIZINISCHE SICHTWEISE 25
7.1.1 EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS 25
7.1.2 EFFEKTE DES KRAFTTRAININGS. 26
7.1.3 WEITERE EFFEKTE. 26
7.2 ÖKOLOGISCHE SICHTWEISE. 27
7.3 SOZIOLOGISCHE SICHTWEISE 27
7.4 PSYCHOLOGISCHE SICHTWEISE. 27
7.4.1 WIRKUNG DES SPORTS IM EMOTIONALEN BEREICH 28
8. Studie 31
9. Zusammenfassung 33
10. Bibliographie 34
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1. Vorwort
Das Alter als eigenständige Lebensphase kann noch auf keine lange Tradition zurückblicken; es führten vielmehr veränderte Lebensbedingungen zu dessen Herausbildung im Laufe der letzten Jahrzehnte, wobei eine theoretische Fundierung rund um die Gerontologie nur schwerlich in Gang kam und auch erst deutlich später einsetzte. Was es mit dem hohen Alter als relativ neues gesellschaftliches Phänomen auf sich hat, wie sich diese Lebensphase gestaltet, welche Alternstheorien es gibt und weshalb überhaupt der Bedarf gegeben ist Einfluss auf den Verlauf der des hohen Lebensalters zu nehmen, soll mit der vorliegenden Arbeit genauer betrachtet und reflektiert werden. Aus sportwissenschaftlicher Sicht ist zudem noch interessant wie Alternsprozesse die körperliche Leistungsfähigkeit beeinflussen, und vor allem wie sich eine durch körperliche Aktivität und Training verbesserte bzw. erhaltene körperliche Leistungsfähigkeit auf den mehrdimensionalen Alternsprozess auswirkt.
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2. Einleitung
Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das hohe/höhere Alter überhaupt mit Sport in Verbindung gebracht wird, ist die Einsicht, dass es sich beim Altern um einen dynamischen Prozess handelt, in dessen Verlauf Entwicklungen möglich sind, d.h., der Interventionen zulässt. So sind in der Vergangenheit, wie auch heute noch vorkommt und wahrscheinlich auch künftig vorkommen wird, Menschen ohne bewusste sportliche Betätigung alt geworden und mitunter vielleicht sogar glücklich und zufrieden alt geworden. Da es sich beim hohen Alter jedoch um eine problematische, in vielerlei Hinsicht mit Verlustprozessen verbundene Lebensphase handelt, ist die Sportwissenschaft gefragt, die um das Potenzial ihres Gegenstandsbereichs weiß, all denjenigen Menschen zu helfen, die ihre Lebensziele für das Alter mit sportlicher Betätigung (im Allgemeinen) und den daraus resultierenden Folgen assoziieren, ohne jedoch ein Werturteil über diejenigen zu propagieren, die diese Hilfe nicht in Anspruch nehmen möchten. Die menschliche Existenz und somit auch der betagte Mensch 1 müssen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden um der Komplexität des Daseins gerecht zu werden: physische, ökologische, soziale und psychische Gegebenheiten nehmen im Alter eine besondere Ausprägung an und haben zu den verschiedenen Teildisziplinen der Gerontologie geführt. Ihnen wollen wir uns im Folgenden widmen:
1 Durch die enorme zeitliche Ausdehnung der 3. Lebensphase, ist es notwendig um deren Heterogenität zu wissen, auch wenn im Folgenden der Einfachheit wegen und aufgrund des begrenzten Rahmens, der für diese Ausarbeitung zur Verfügung steht auf eine Ausdifferenzierung verzichtet wird. Angaben zu Letzterer finden sich unter anderem bei Kolb (1999, S. 42).
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3. Merkmale im Alter
3.1 Physische Merkmale im Alter
Vielfältige biologisch-genetische Alternstheorien sind bemüht dem Mysterium nach der Ursache des Alterns auf die Spur zu kommen: die Einen gehen von der Existenz spezifischer ‚Altersgene’ aus, Andere äußern die Vermutung von genetischen Dysfunktionen, die zu Veränderungen der Genexpression führen, wieder Andere setzen das Altern mit ineffizienter Prävention oder Reparatur von DNA-Schäden gleich, usw. 2
Doch auch wenn die Ursache des Alterns wissenschaftlich noch nicht dekodierbar ist, so sind die Folgen des Altersprozesses auf Organebene umso deutlicher; sie können in folgende Teilbereiche untergliedert werden: Herzkreislaufsystem
Nach neustem Erkenntnisstand (2006) sind Erkrankungen rund um das Herzkreislaufsystem Todesursache Nummer eins in westlichen Zivilisationen. Zu ihnen gehören insbesondere der Herzinfarkt, Schlaganfall, die koronare Herzkrankheit und arterielle Hypertonie sowie periphere arterielle Gefäßerkrankungen. Tumorerkrankungen
Auf der Suche nach einer Begründung der Korrelation zwischen den meisten (bösartigen) Tumorerkrankungen und dem hohen Lebensalter kam es zur Herausbildung einer speziellen wissenschaftlichen Disziplin: der Gerontoonkologie.
2 Eine übersichtliche Auflistung und grobe Erklärung der biologisch-genetischen Alternstheorien findet sich bei Schachtschabel D. O. und Maksiuk T. (in Oswald et al., 2006, S. 20-26)
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Gehirn
Mit dem Lebensalter steigt nachweislich auch die Zahl der an Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit leidenden Menschen. In diesem Sinne weist Sieber (in Oswald et al., 2006, S. 26-31) darauf hin, dass 30% aller Demenzkranken das 80. Lebensjahr überschritten haben. Immunsystem
Die Funktionsfähigkeit des Immunsystems nimmt im Alter ab; diese Tatsache kann neben dem erhöhten Tumorrisiko auch die Zunahme an Infektionsleiden erklären. Bewegungsapparat
Osteoporose, Gelenkabnutzung und eine erhöhte Sturz- und Verletzungsgefahr kennzeichnen den Alternsprozess ebenso wie Muskeln, Sehnen und Bänder mit verringerter Elastizität, geringerem Wasserhaushalt und Zellbestand. Sinnesorgane
Sowohl der Hör-, als auch der Seh- und Geruchssinn verlieren mit zunehmendem Alter tendenziell an Leistungsfähigkeit und müssen ggf. durch technische Hilfsmittel ergänzt werden. Stoffwechsel
Bei den unterschiedlichen Stoffwechselvorgängen wie beispielsweise dem Protein-, Kohlenhydrat-, Lipid- und Vitaminstoffwechsel gehen degenerative Veränderungen mit dem Altersprozess einher.
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Arbeit zitieren:
Anna Kozok, 2007, Gesundheitliche Effekte von Sport und Bewegung - psychische Effekte bei Älteren, München, GRIN Verlag GmbH
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