Epilepsie
Gesundheit und Krankheit im Alter
Von: Armin Anders
1. Semester Soziale Arbeit
WS 2001
Fachhochschule Koblenz
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung S. 3
2. Geschichte der Epilepsie S. 4
3. Formen der Epilepsie S. 4
3.1. Idiopathische Epilepsie S. 5
3.2. Symptomatische Epilepsie S. 5
4. Einteilung der Epilepsien S. 6
4.1. Fokale Epilepsien S. 6
einfach-fokale Epilepsie S. 7
komplex-fokale Epilepsie S. 8
4.2. Generalisierte Epilepsien S. 9
Absencen-Epilepsien S. 9
Grand-Mal-Anfall S. 10
4.3. Unbestimmte Epilepsien S. 10
Landau-Kleffner-Syndrom S. 10
4.4. Spezielle Epilepsien S. 11
Reflexepilepsien S. 11
5. Ursachen S. 11
6. Auslösende Faktoren eines epileptischen Anfalls S. 12
7. Behandlungsmöglichkeiten der Epilepsien S. 13
Medikamentöse Therapie S. 13
Operative Therapie S. 14
Psychologische Therapie S. 14
8. Einschränkungen von Epileptikern S. 15
9. Was kann ich als Außenstehender bei einem Anfall tun? S. 17
10. Nachbetrachtung S. 18
11. Literaturverzeichnis S. 19
1. Einleitung
Nach den Durchblutungsstörungen sind die Epilepsien die häufigsten chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Etwa 0,5 - 1 % aller Menschen leiden an einer chronischen Epilepsie.
Jeder Epileptische Anfall beruht auf einer Hirnfunktionsstörung in Form abnormer elektrischer Entladungen der Nervenzellen. Also kann jeder Mensch unter extremen Bedingungen einen epileptischen Anfall erleiden. Es muss von vornherein zwischen den Begriffen epileptischer Anfall und Epilepsie unterschieden werden, denn damit ist keinesfalls dasselbe gemeint. Der Anfall ist nur ein Symptom. Ein einziger Anfall bedeutet noch keine Epilepsie. Beim epileptischen Anfall handelt es sich um ein einzelnes Geschehen, das sich plötzlich ereignet und meist nach Sekunden oder Minuten auch wieder aufhört. Erst wenn bei einem Menschen ohne ersichtlichen Grund mindestens zwei epileptische Anfälle aufgetreten sind, spricht man von Epilepsie. Etwa 5 % der Bevölkerung erleiden mindestens einmal in ihrem Leben einen solchen Anfall. Bei 4 % dieser Kranken handelt es sich um sogenannte Gelegenheitsanfälle, bei denen der Anfall auf einen bestimmten Auslöser folgt, z.B. durch Streß, Fieber oder chronischen Alkoholismus um einige zu nennen. Prinzipiell ist die Häufigkeit weltweit gleich, da es keine klimatischen oder herkunftsorientierten Unterschiede gibt. Allerdings gibt es folgende Einschränkung. In Ländern, in denen gesundheitliche Störungen, die zur Epilepsie führen können häufiger sind bzw. auf Grund mangelnder hygienischer Standards oder wegen medizin-technischer Unzulänglichkeiten nur ungenügend behandelt werden können, kommt die Epilepsieerkrankung 3-4 mal häufiger vor, als in den sog. Industrieländern. (vgl. H. Schneble, 1996, Epilepsie, S.11-12)
Da die Krankheit Epilepsie überaus Umfassen ist, werde ich mich auf einige ausgewählte Formen beschränken und nur einen groben Überblick über diese Krankheit geben, da sonst der Rahmen dieser Hausarbeit gesprengt wird.
2. Geschichte der Epilepsie
[...]
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Armin Anders, 2002, Epilepsie, Munich, GRIN Publishing GmbH
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