Bilderverzeichnis
BILD 1: MATT GROENING 9
BILD 2: DIE FRÜHEN JAHRE DER SIMPSONS 10
BILD 3: DIE WICHTIGS TEN DINGE IM LEBEN DES HOMER SIMPSON SIND DONUTS, EIN SIXPACK DUFF-BIER UND SEIN SOFA. 12
BILD 4: FÜR HOMER SIND DIE SCHWESTERN PATTY & SELMA BOUVIER DAS GRAUSAMSTE, WAS DER WELT JEM ALS WIDERFAHREN IST. 13
BILD 5: MARGE SIMPSON „DIE SEELE UND DER ANKER“ DER FAMILIE. 14 BILD 6: LISA SIMPSON BEI IHRER LIEBLINGS BESCHÄFTIGUNG, DEM SAXOPHON SPIELEN 14
BILD 7: OHNE FERNSEHER FINDET MAGGIE SIMPSON DAS LEBEN NICHT LEBENSWERT. 15
BILD 8: BART SIMPSON IST ZU JEDER SCHANDTAT BEREIT 15
BILD 9: ABRAHAM J. "ABE" SIMPSON IN SEIN ER ALLTAGSKLEIDUNG 16
BILD 10: DIE STADT SPRINGFIELD IM STAAT ILLINOIS 18
BILD 11: DAS HAUS DER SIMPSONS 18
1 Einleitung
In der folgenden Arbeit sollen das Leben der „Simpsons“ und die Sozialkritik in ihren Folgen vorgestellt werden. Dabei möchte ich mich nicht nur auf theoretische Angaben beschränken, sondern sie auch in der Praxis belegen. Zuerst soll das Familienbild der Simpsons und die einzelnen Charaktere vorgestellt werden. Im weiteren Verlauf werden die sozialkritischen Aspekte beschrieben und erklärt. Für den praktischen Teil in der Schule habe ich als Zielgruppe eine dritte Schulklasse ausgewählt, um herauszufinden, wie sie die Serie verstehen. Da einige Kinder Schwierigkeiten haben sich schriftlich auszudrücken, werde ich sie mit Hilfe eines Fragebogens mündlich interviewen. Ein wesentlicher Schwerpunkt soll die Analyse der Wirkung der überzeichneten Darstellung und des Zynismus in den Episoden werden. Dabei gilt es herauszufinden, ob die Schüler sich mit dem Leben der Familie identifizieren können und wollen oder ob sie überhaupt keinen Bezug zu ihnen entwickeln. Durch die Äusserungen der Kinder wird es möglich sein die Serie aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen. Vielleicht können wir „den Simpsons“ auch eine Funktion, ähnlich wie dem Märchen, nachweisen. Denn alle Folgen sind in sich abgeschlossen und bauen nicht aufeinander auf, doch sie besitzen alle erzieherische und belehrende Hintergedanken.
Ich habe mich für dieses Thema entschieden, da ich die Fernsehserie selbst sehr gerne sehe und in ihren Themen immer wieder Inhalte gefunden habe, die Kinder meiner Meinung nach, noch gar nicht verstehen und nachvollziehen können. Aus diesem Grund möchte ich zum einen herausfinden unter welchem Gesichtspunkten die Kinder fernsehen, zum anderen aber auch einen Beitrag leisten, die Vorurteile gegenüber dem “Bildschirm” aufzulockern. Häufig nehmen Kinder das Gesehene mit in den Schulalltag, bekommen aber nicht die Gelegenheit, sich dort in der grossen Gruppe und mit dem Lehrkörper auszutauschen. Diese Arbeit soll keine empirische Auswertung sein, sondern helfen, dass Fernsehen und seine Sendungen als Medium in der Schule zu akzeptieren. Richtig eingesetzt, kann es meiner Meinung nach, den Schülern etwas zu vermitteln. Früher hatte der Bildschirm noch eine geringere Bedeutung, doch die Zeiten haben sich geändert und gerade im heutigen Leben ist Fernsehen alltäglich und nimmt einen wesentlichen Platz im Leben der Schüler ein. Auch die Schule kann sich davor
nicht verschliessen, sondern sollte im Gegenzug den Kinder behilflich sein beim richtigen Umgang.
Die Unterrichtseinheit in der Schule soll das Fernsehen in der Praxis vorstellen und den Kindern helfen das Gesehene gemeinsam mit Erwachsenen und Mitschülern zu verarbeiten. Die Untersuchung wird zum einen belegen, dass „die Simpsons“ eine „Kultserie“ für Kinder ist und uns zum anderen das Verständnis der Kinder aufzeigen. Das brisante Thema der Sozialkritik, die der Autor hintergründig anspricht wird dabei aus der Sicht der Kinder erklärt werden, doch auch ohne das Verständnis für die Ironie des Autors, scha lten viele täglich den Fernseher an.
2 Medienerziehung und Unterhaltung für Kinder
Kinder gestalten ihre Freizeit heute anders als früher. Ein wesentlicher Grund dafür ist das Fernsehen. Dieses Medium ist für sie leicht zugänglich und jederzeit nutzbar, da es in jedem Haushalt zu finden ist. Die Programme sind vielfältig und werden rund um die Uhr gesendet.
2.1 Das Medium Fernsehen
Das Fernsehen nimmt im heutigen gesellschaftlichen Leben eine ganz besondere Stellung ein und es ist nicht mehr wegzudenken. Die beiden Autoren Wolfgang Gernert und Günter Beaugrand haben sich viel mit diesem Thema beschäftigt und beschreiben das Fernsehen in ihrem Buch mit dem Titel „Fernsehen und Familie als gesellschaftliches Problem“ folgendermassen. “Hatte in den siebziger Jahren jeder Haushalt gerade mal einen Fernseher, so sind sie heute auch schon in Schlaf- und Kinderzimmern zu finden. Fernsehen stellt eine der wesentlichsten
Familiengemeinsamkeiten dar. Der Fernsehkonsum findet meistens nicht geplant, sondern weitgehend ungeplant aus Mangel anderer erkannter oder vorhandener Möglichkeiten statt“ [Gernert/Beaugrand 78; S. 10-40]. Aus diesem Grund, so schreiben sie weiter, muss sich Fernsehen nicht positiven, sondern auch vielen negativen Argumenten stellen. „Fernsehen ist allgegenwärtig und stellt die Welt optisch, akustisch in willkürlichen Ausschnitten dar“[Gernert/Beaugrand 78; S. 10-40]. In diesem Zusammenhang unterstellen sie dem Zuschauer, er sei diesem allmächtigem Medium ausgesetzt und somit für jede gesellschaftliche Weiterentwicklung blockiert. Das Fernsehen herrsche wie ein Tyrann über das Bewusstsein. Kultur würde als Ware angeboten und dem Zuschauer somit der Dauerkonsum ermöglicht. Auf lange Sicht träge dieser Umstand zur allgemeinen Verdummung bei, denn der deutsche Fernsehkonsument, der wochentags 115 Minuten und am Wochenende 149 Minuten vor dem Bildschirm sässe, neige mehr und mehr dazu, sich anzupassen. Genert und Beaugrant stellen sich das Fernsehen wie eine Firma vor, die verkaufen will. Wie Waren werden Meinungen, die bei Bedarf auch
manipulierbar sind, produziert und abgesetzt. Es bindet sehr stark ein, dem Zuschauer ist es nur begrenzt möglich sich anderweitig zu beschäftigen. Es hat dadurch grossen Einfluss auf die Freizeitgestaltung von mehreren Gruppen oder von Einzelnen. Der Zuschauer wird zeitlich festgelegt, denn die Programmgestalter bestimmen den Ablauf. Genert und Beaugrant schrieben ihr Buch 1978 und seit dieser Zeit hat sich in der Erforschung der Medienpädagogik einiges getan. Anhand ihrer oben aufgeführten Fakten versuchen sie Gefahren aufzuzeigen und jeden anzuregen mit mehr Bewusstsein fernzusehen. In vielen Punkten kann ich ihre Äusserungen teilen und ihre Meinung herrscht auch heute noch in einigen Köpfen vor, doch sollte man dem Zuschauer keine Unmündigkeit bescheinigen und ihn auf einen “willenlosen Konsumenten” reduzieren. Erwachsene sind durchaus in der Lage gute Sendungen von Schlechten zu unterscheiden und dem Fernsehen eine gewisse Distanz entgegenzubringen. Bei Jugendlichen und Kindern unterstütze ich die Argumente, denn ihnen muss das selektierte Fernsehen erst noch vermittelt werden. Nicht umsonst fordern der Jugendschutz und auch viele Medienpädagogen deshalb,
• dass Eltern und auch Kinder den Umgang mit dieser „neuen“ Kommunikationsform erst erlernen und somit Gelegenheiten dafür schaffen müssen. Hilfreich können dabei Elternabende in den Schulen oder Seminare sein, die Medienpädagogik und auch Fernseherziehung behandeln.
In den Lehrplänen muss die Massenkommunikation thematisiert werden, dabei ist es egal in welcher Schulstufe damit begonnen wird.
• dass Familien sich die Zeit nehmen müssen sich über die ausführlichen Programme zu informieren. Denn gerade Kinder verarbeiten das gezeigte Programm anders als Erwachsene und so können sie Horror und Gewaltszenen, die sie nicht kennen oder einordnen können, ängstigen. Programmzeitschriften können behilflich sein, indem sie zu jeder Sendung einen Kommentar schreiben und nicht nur zum „Tip des Tages“. Auch die Tageszeitungen dürfen das Fernsehen nicht ignorieren, sondern sollen vielmehr den Fernsehanstalten behilflich sein ihre Programminformationen zu verbessern.
• dass ein hochwertiges, aber auch ein familienfreundliches Programm vor 21 Uhr ausgestrahlt werden muss, mittlerweile wird das schon von einigen Sendern
berücksichtigt und sie haben Kinderkanäle ins Leben gerufen. Jedoch muss dabei auch darauf geachtet werden, dass die Anstalten nicht ausschliesslich auf Werbeeinnahmen angewiesen sind, die das Programm zu einseitig gestalten könnten. Fernseh- und Rundfunkanstalten müssen ferner medienpädagogische Angebote herstellen und auch nutzen.
Bewusstes Fernsehen und ein gewissenhafter Umgang mit diesem Medium bieten dem Zuschauer sehr gute und vielleicht auch lehrreiche Erfahrungen. Denn ich sehe beim Fernsehen auch positive Seiten, gerade bei den aktuellen Nachrichten ist das festzustellen. Geschehnisse werden live übertragen und für den Zuschauer fallen somit das Ereignis, der Bericht, die Veröffentlichung und die Aufnahme zusammen. Durch das kleine Bild hat das Fernsehen zwar nicht so eine intensive Wirkung, wie das Kino, aber ist es für jeden leicht zugänglich, ohne grosse Kenntnisse zu benutzen und jederzeit verfügbar. Sendungen, wie das Schulfernsehen vermitteln in spielerischer Art und Weise viel Lehrreiches und den Kindern wird das Wissen nicht aufgezwungen. Da die meisten Sendungen zu Hause gesehen werden ist der Zuschauer gelöster. Dabei sind folgende Wirkungen des Fernsehens einzuordnen: 1. Fernsehen kann menschliches Verhalten ändern (z.B. Dauerkonsum, unkommunikatives Verhalten).
2. Die Freizeit kann umstrukturiert werden (kein Interesse an Hobbys). 3. Fernsehen kann Wissen erweitern, Einstellungen schaffen und verändern. 4. Fernsehen ruft im Gefühlsbereich sowohl positive, als auch negative Reaktionen hervor (Trauer und Komik).
5. Fernsehen kann die Gesellschaft als Ganzes beeinflussen.
Diese angesprochenen Punkte zeigen uns sicherlich, dass wir noch längst nicht alles zum Thema Fernsehen wissen, da sich die Sozialforscher erst sehr spät damit beschäftigt haben. Der Bildschirm ist zwar nur eines der vielen Medien (Hörfunk, Zeitung, Zeitschriften, Plakate, Kassettenrecorder oder Buch) aus der sich der Konsument seine meinungsbildenden Informationen zieht, doch gilt er aber immer noch als das Medium schlecht hin. Viele Eltern oder auch Pädagogen versuchen aufgrund
dieser Tatsache schlechte Leistungen eines Schülers häufig mit dem zu hohen Fernsehgenuss zu begründen. Diese Erklärung mag einerseits sehr plausibel sein, doch lässt sich dieses in den meisten Fällen nicht belegen. Meiner Meinung nach ist Fernsehen weder Sündenbock für soziales und pädagogisches Fehlverhalten, noch kann dieses Medium als letzte Rettung bei erzieherischen Fragen eingesetzt werden. Im Gegenteil die Medienpädagogik soll „jeden aus der p assiven Konsumentenrolle herausführen und dazu ermutigen, die Inhalte und Formen, Wirkungen und Begrenzungen des Fernsehens zu entschlüsseln“ [Karl Heinz Pfeiffer 75; S. 15-20]. Für unsere Fernsehserie „Die Simpsons“ lassen sich medienpädagogische Massnahmen auf den ersten Blick nicht erkennen, denn sie ist vordergründig nur lustig, dennoch vermittelt sie dem Zuschauer Erlebnisse aus dem Leben der Familie. In diesem Zusammenhang „berieselt“ es nicht nur, sondern lässt pädagogische Merkmale erkennen. Ob nun positive oder negative, der Zuschauer gerät in die Verlegenheit die Erfahrungen der Fernsehfamilie mit seinen eigenen zu vergleichen oder noch nicht gemachte Erfahrungen kennenzulernen. Durch die Auseinandersetzung des Zusehers mit dem gezeigten Programm, wird der Bildschirm zum Medium, das etwas vermitteln kann.
3 Die Story der Simpsons
Die Simpsons, eine US - amerikanische Zeichentrickserie, sind über Nacht berühmt geworden. Aus einem anfänglichen „Pausenfüller“ in der Tracy Ullman Show entwickelte sich eine internationale Kultserie. Besonders in den USA ist ihr Bekanntheitsgrad sehr gross und ruft bei den Zuschauern starke Emotionen hervor. Ein typisches Kennzeichen für die Serie ist das Aufgreifen aktueller Themen aus Politik und Gesellschaft. Durch eine stark überzeichnete, zynische und bissige Darstellung des „American Way of Life“ denkt jeder Amerikaner beim Zuschauen schmunzelnd an sein eigenes Leben.
3.1 Die Simpsons - Inhalt und Handlung
Der Autor Matt Groening geboren am 15. Februar 1954 in Portland / OR wollte schon von Anfang an Schriftsteller oder Zeichner werden und so studierte er Journalismus, Philosophie, Film und Popkultur am Evergreen College in Olympia/Washington. Das Studium beendete er vorzeitig und so kam er 1977 mit 23 Jahren ohne Abschluss
denn er hatte die richtige Idee zur richtigen Zeit und
das Glück einen Produzenten zu finden. Groening konnte plötzlich tun, wofür er in der Schule immer bestraft wurde: “Tagträumen und Figuren aufs Papier kritzeln“. Am
Anfang fühlte er sich wie ein Gott, denn er erschuf Menschen, die er sagen und machen lassen konnte, was er wollte. In Anlehnung an sein eigenes Leben benannte er die Hauptfiguren nach seinen Eltern, nämlich Homer und Marjorie (genannt Marge). Auch die Tochter Maggie Simpson wurde nach seiner Mutter benannt. Nach einigen Folgen fällt dem „Simpsonfan“ sehr bald auf, dass die meisten Charaktere Linkshänder sind, denn auch Groening ist einer.
Die „gelben Springfieldbewohner“ waren zunächst nur als „Pausenfüller“ in der „Tracy
Jahre der Simpsons Schirmherrschaft stehen, sondern von Mike Scully
übernommen werden, der schon seit Jahren Executive Producer und Chefautor ist. Der Erfolg hat seit Bestehen der Serie kaum nachgelassen und so bestand für den Autor kein Anlass an dem Erfolgsrezept etwas zu ändern. „Die Simpsons“ sind ein Symbol und in jeder Folge verdeutlicht Groening aufs Neue ihre Lebenseinstellung. Sie versuchen eine glückliche Familie zu sein, müssen dabei aber immer wieder feststellen, wie schwierig jedes Familienleben ist. Sie machen sich das Leben im wahrsten Sinne des Wortes zur Hölle. Sie hassen und quälen sich und sind voller Neid und Gier, trotzdem lieben sie sich. Begonnen hat die Serie „The Simpsons“ als Kurzfilmreihe innerhalb der Tracey Ullman Show am 19. April 1987 in den USA. Seit dem 17. Dezember 1989 laufen die Simpsons auf Fox Network in ihrer jetzigen, halbstündigen Version zur Prime-Time um 20.00 Uhr. Laut Produzent und Regisseur David Silverman dauerte die Produktion der Simpsons-Kurzfilme für die Tracey Ullman Show etwa vier Wochen. Heute benötigt die Produktion einer Episode etwa sechs Wochen.
Im deutschen Fernsehen werden sie wie folgt übertragen: 1990: 1. und 2. Staffel der Simpsons auf Premiere 1991: 1.-3. Staffel im Vorabendprogramm auf ZDF 1994: Ausstrahlung der 1.-3. Staffel erstmals auf Pro Sieben 1995: Ausstrahlung der 4.-6. Staffel auf Pro Sieben 1996: Ausstrahlung der 7. Staffel auf Pro Sieben 1997: Ausstrahlung der 8. Staffel auf Pro Sieben 1998: Ab 6. Oktober Ausstrahlung der 9. Staffel, beginnend mit der 200. Jubiläumsfolge
Anfang der 90er veröffentlichten Steve und Cindy Vance eine Art Fan-Magazin, das sie „Simpsons Illustrated“ nannten. Ende 1993 taten sie sich mit Matt Groening und Bill Morrison zusammen und gründeten die Bingo Comics Group. Nach der ersten Veröffentlichung namens „Simpsons Comics and Stories“ folgten weitere vier: Simpsons Comics Radioactive Man Bartman Itchy & Scratchy Comics
Ende 1994 verliessen Steve und Cindy Vance das Team, dafür stieg der Marvel-Verlag in das Projekt ein. Die Simpsons-Comics werden nach wie vor produziert. Am 6. November 1996 veröffentlichte der Dino-Verlag das erste deutschsprachige Simpson-Comic. Die Comics erscheinen in Deutschland monatlich und enthalten das Material von 1 1/2 amerikanischen Heften. Auch musikalisch gibt es Diverses von den Simpsons: The Simpsons sing the Blues
Mit Liedern, gesungen von: Bart, Homer, Lisa, Mr. Burns, inklusive Top Hit „Do the Bartman“
Song in the Key of Springfield
Ist ein grossartiges Soundtrack-Album und als CD erhältlich Ende 1998 erscheint das Nachfolgealbum unter dem Namen: Go Simpsonic with the Simpsons: A whole lot more Music from the Hit TV Show Um sich unter dieser berühmten Familie etwas mehr vorstellen zu können, werden sie im Einzelnen vorgestellt. Sie sind „quittengelb“, haben „Glupschaugen“ und haben nur vier Finger an jeder Hand. Es ist die chaotischste Familie seit es Zeichentrick gibt. Eine Karrikatur des amerikanischen Traums. Die „Bande“ in ihrer Allerweltsstadt Springfield ist so durchschnittlich, dass man sich in ihnen problemlos wiedererkennen kann.
3.2 Die Charaktere
Vielleicht arbeitet nicht jeder wie Homer, das Familienoberhaupt, als Sicherheits-inspektor in einem Kernkraftwerk. Doch das grösste Sandwich zu verspeisen, ist für den 38-jährigen Mann sein Lebenstraum. Die für ihn wichtigsten Dinge im Leben sind
Schwierigkeiten sofort melden, statt
dessen begeistern ihn die vielen bunten Lichter auf seinem Kontrollpult und ihre Funktionen. Im Laufe der Jahre sind ihm nur noch drei Haare auf dem Kopf geblieben und auch sein dicker Bauch spiegelt seine Ernährung wieder. Nach einem Arbeitstag nimmt er im Kreis seiner Familie die Mahlzeiten zu sich, danach setzt er sich meistens vor den Fernseher oder er besucht seine Freunde in der Kneipe. Hauptsache er muss sich nicht geistig anstrengen. Jeden Donnerstag geht er zum Bowling. Aufgrund seiner
Simpson
aussergewöhnliches Ehepaar, denn Marge sticht schon mit ihrem
„Seele und
turmartig, hochgesteckten blauen Haaren sofort auffällt. Ein
Geheimnis bleibt in allen Folgen offen, wieviel Haarspray nötig ist, um ihre Frisur in Form zu bringen.
Marge ist die Seele und das Zentrum der Familie. Der Autor Matt Goroening zeigt ihre Position auch schon in ihrem Namen auf. Ihr richtiger Name lautet Majorie, was den Titel „Major = Befehlshaber“ enthält, u nd genauso ist es auch. Homer glaubt das Familienoberhaupt zu sein, doch eigentlich ist es seine Frau. Ob es finanzielle Probleme sind oder schwierige Situationen, mit ihren 34 Jahren behält sie die Nerven und trifft die
Zigaretten-Raucherinnen” und Fans der Fernsehserie
“Mac Gyver”. Sie arbeiten in der Führerscheinabteilung der Stadt Springfield. Selma & Patty sehen in Homer nur einen Verlierer und schlechten Ehemann. Sie erinnern Marge
ständig daran, was aus ihr hätte werden können, wenn sie nicht ihn, sondern Artie Ziffer geheiratet hätte. Bei aller Abneigung gegenüber Homer stehen sie der Familie aber bei finanziellen Schwierigkeiten stets zur Seite.
Trotz dieser Beleidigungen ihrer Schwestern liebt Marge ihren Homer, verteidigt ihn und hebt seine guten Eigenschaften hervor. Selbst wenn er eine Entscheidung in Familienangelegenheiten trifft und Marge genau weiss, dass es die Falsche ist, lässt sie ihn gewähren und akzeptiert die Folgen. In ihrem Bild des Zusammenlebens entscheidet der Mann wie ein Problem zu beheben ist. Es hat sogar oft den Anschein, dass sie Turbulenzen nur noch ruhiger machen, auch wenn um sie herum ständig alles wie bei einem Erdbeben schwankt. Marge bleibt dabei die Ruhe selbst und schafft es trotzdem ihren Haushalt sauber und ordentlich zu halten. Sie ist ein umgänglicher und verständnisvoller Mensch, ausser Homer vergisst wieder einmal ihren Geburtstag und kauft ihr in letzter Minute noch eine Bowlingkugel zum Geschenk, auf der bereits sein Name eingraviert ist. In solchen Momenten fällt Marge auch keine Entschuldigung mehr ein, die das erklären könnte, zudem Patty & Selma auf diese Gelegenheiten nur warten, um ihr die verkorkste Ehe vorzuhalten.
Nicht nur ihre Schwestern, sondern auch die Kinder fordern Marge stets aufs Neue heraus. Ob nun die Tochter Lisa an ihren feministischen Idealen zu zweifeln beginnt
Lieblingsbeschäft
und erbringt in der Schule nur die besten Leistungen. Eine
igung
Tochter, wie man sie sich nur wünschen kann, doch mit ihren
Ansichten passt sie nicht zu dem Rest der Simpsons. Auf das „proletarische Verhalten“ ihres Vaters schaut sie mit Mitleidigkeit. Seine Art zu Denken kann sie nicht nachvollziehen und überhaupt verhält sich niemand in dieser Familie wie sie. Ihrer
Meinung nach ist es auch nicht auszuschliessen, dass sie vielleicht im Krankenhaus vertauscht wurde. Lisa verkörpert den Gegensatz, die jedem in der Familie intellektuell überlegen ist und für ihr Alter ein sehr grosses Allgemeinwissen hat. Im Gegensatz zu ihrem Bruder interessiert sie sich für Bücher und Musik. Am meisten mag sie den Blues. In Momenten, in denen sie sich unverstanden fühlt, zieht sie sich in ihr Zimmer zurück und spielt auf ihrem Saxophon, wie es vor ihr nur der bekannte Blues-Musiker Charlie Parker konnte.
Eine weitere Schwierigkeit ihres Lebens ist der Bruder Bart, der in der Schule nur durch schlechtes Verhalten und schlechte Noten glänzt. Durch ihn ist der Familienname in der
lebenswert
Wenn es im Hause Simpson noch jemand gibt, der noch
schlauer als Lisa sein könnte, dann Maggie. Aber wer weiss schon ganz genau, was in ihrem Kopf vorgeht. Denn Baby Maggie ist mit ihren ein Jahren noch nicht in der Lage
Streichen ist niemand sicher. Seine Lehrerin Frau Krabappel und sein Rektor Skinner, die ihn schon seit vier Jahren in der Schule begleiten, bekommen Schweissausbrüche, wenn sie ihn nur sehen. Denn Bart hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen, ist nie um eine Ausrede verlegen und zu jeder „Schandtat“ bereit. Am meisten liebt er seinen Hund Knecht Rupprecht, sein Skateboard, auf dem er viele Kunststücke aufführt, und den Fernsehclown Krusty. Manchmal, obwohl es eher selten vorkommt, kann er aber auch ein kleiner, wenngleich etwas hippeliger, Junge sein und niemand würde von Bart etwas anderes vermuten. Erzählte man diese ganz andere Seite des Bart jemandem aus Springfield, so würde es keiner glauben können. Denn dieser Junge zieht die Streiche förmlich an und ist irgendwo etwas passiert, so war er bestimmt dabei. Als letztes Familienmitglied ist noch Abraham J. “Abe” Simpson zu nennen. Er ist der Vater von Homer und stammt aus Albany/NY. Im zweiten Weltkrieg war er der Befehlshaber der “fliegenden Höllenfische”, wovon er seinen Enkeln und dem Rest der
“Nachtclubs” und die Fernsehserie “Matlock”. Die Simpsons kümmern sich nicht viel um “Grandpa”, doch wenn Homer sein Gewissen zu sehr
Arbeit zitieren:
Vanessa Ostendorf, 2000, Die Simpsons, eine Kultserie - verständlich für Kinder?, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
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Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
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Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
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Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
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Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
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Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
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