Diese Arbeit ist die schriftliche Ausarbeitung des Referats, das ich am 15.06.2005 im Rahmen des Seminars „Moderation von Online-Seminaren“ unter Verwendung einer Microsoft Powerpoint-Präsentation gehalten habe.
Praktisches Ziel des Referates war die Vermittlung der wichtigsten Grundlagen hinsichtlich einer gelungenen Moderation von Online-Seminaren. Dazu habe ich mich der Reflexion allgemeiner Moderationstechniken aus der vorangegangenen Seminarsitzung bedient und habe gemeinsam mit den Seminarteilnehmern die hierbei gewonnenen Erkenntnisse auf den Online-Bereich zu transferieren versucht.
Den Schwerpunkt des Referats habe ich auf die Person des Moderators gelegt. Nachdem zunächst Grundlagen der Moderation wiederholt wurden, habe ich aus der Masse an Anforderungen, die an einen „guten“ Online-Moderator gestellt werden, drei Schwerpunkte herausgestellt:
- seine Stimme, sein Sprechen, seine Rhetorik
- sein Umgang mit moderner Kommunikationstechnologie
- seine sozialen Kompetenzen („soft skills“)
Die Aufstellung dieser schriftlichen Ausarbeitung folgt dem Verlauf und den Inhalten des Referats und ist daher in einen allgemeinen Teil zur Moderation, drei Abschnitte zu jeweils einem der oben genannten Schwerpunkte und ein Schlusswort gegliedert.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Moderation
2.1. Was ist ein Moderator?
2.2. Was wird von einem „guten“ Moderator erwartet?
3. Schwerpunkt 1: Stimme, Sprache, Sprechen
3.1. Gesprochenes
3.2 Geschriebenes
4. Schwerpunkt 2: Kommunikationstechnologie
4.1. Hardware
4.2. Software
5. Schwerpunkt 3: Soziale Kompetenz
6. Schlusswort
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die wesentlichen Anforderungen an einen Online-Moderator zu definieren und zu analysieren, wobei der Fokus auf den spezifischen Kompetenzbereichen liegt, die für eine erfolgreiche Moderation in virtuellen Lernumgebungen erforderlich sind.
- Grundlagen der Moderation und die Rolle des Moderators
- Bedeutung von Stimme, Sprache und Rhetorik
- Umgang mit Kommunikationstechnologie (Hard- und Software)
- Soziale Kompetenzen und Soft Skills im Online-Kontext
- Transfer von Moderationstechniken vom realen in den virtuellen Raum
Auszug aus dem Buch
3.1. Gesprochenes
„Wie sage ich, was ich meine so, daß mich der andere hört und versteht und wir gemeinsam etwas zur Sache machen können.“ (Hellmut K. Geißner)
Obschon dieser aus dem Mund des Nestor der Sprechwissenschaft / Sprecherziehung in Deutschland stammende Satz grundsätzlich auf jede Form des Miteinander-Sprechens zutrifft, und auch wenn in allen sprechenden Berufen sprachliche Kompetenzen natürlich gefordert sind, so spielen Stimme, Sprache und Spreche eines Online Moderators für seine Tätigkeit eine besonders wichtige Rolle. Denn bis auf wenige Ausnahmen aus dem Bereich des Video-Conferencing sind Online-Moderatoren in live Umgebungen auf ihre Stimme als direktes, zwischenmenschliches Kommunikations mittel beschränkt.
Zu Beachten hat der Online-Moderator am Mikrofon:
• seine Sprechlautstärke
Gesprochen wird in üblicher „Gesprächslautstärke“.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorwort: Der Autor erläutert den Entstehungskontext dieser Ausarbeitung, die aus einem Referat zum Thema Online-Moderation hervorgegangen ist.
2. Moderation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Moderation und überträgt die methodischen Grundlagen auf das Feld der E-Moderation in virtuellen Lernumgebungen.
2.1. Was ist ein Moderator?: Hier wird die Rolle des Moderators allgemein und in Abgrenzung zu anderen Tätigkeitsfeldern bestimmt.
2.2. Was wird von einem „guten“ Moderator erwartet?: Das Kapitel führt einen Kompetenzkatalog auf, der die Anforderungen an einen Online-Moderator in verschiedenen Kategorien zusammenfasst.
3. Schwerpunkt 1: Stimme, Sprache, Sprechen: Es wird die besondere Bedeutung der mündlichen Kommunikation sowie der Schriftsprache in synchronen und asynchronen Szenarien beleuchtet.
3.1. Gesprochenes: Dieser Abschnitt behandelt die Aspekte Lautstärke, Sprechtempo, Artikulation und Sprechmelodie für den Einsatz am Mikrofon.
3.2 Geschriebenes: Das Kapitel widmet sich dem Umgang mit asynchronen Medien wie Foren und der Bedeutung der Netiquette.
4. Schwerpunkt 2: Kommunikationstechnologie: Der Fokus liegt hier auf dem notwendigen technischen Grundwissen eines Moderators, um souverän in virtuellen Räumen zu agieren.
4.1. Hardware: Hier werden die wichtigsten physischen Peripheriegeräte und deren Bedienung für den Online-Moderator kurz erläutert.
4.2. Software: Dieser Teil gibt einen Überblick über die essentiellen Programme und Dateitypen, die für die Durchführung eines Online-Seminars beherrscht werden müssen.
5. Schwerpunkt 3: Soziale Kompetenz: Das Kapitel definiert den Begriff der sozialen Kompetenz im Kontext der Moderation und betont deren Rolle als Schlüsselqualifikation.
6. Schlusswort: Der Autor resümiert die Erkenntnisse und reflektiert die engen Verbindungen zwischen realer und virtueller Moderationstechnik.
Schlüsselwörter
Online-Moderation, E-Moderation, Sprecherziehung, Kommunikationstechnologie, Soziale Kompetenz, Soft Skills, Virtuelle Lernumgebung, Netiquette, Rhetorik, Synchrones Lernen, Asynchrones Lernen, Moderationstechnik, Gruppenprozess.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und den spezifischen Anforderungen an einen Moderator von Online-Seminaren im Rahmen der Erwachsenenbildung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Arbeit konzentriert sich auf drei Hauptbereiche: Stimme und Sprechen, den Umgang mit Kommunikationstechnologie sowie soziale Kompetenzen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Ausarbeitung?
Das Ziel ist die Vermittlung grundlegender Kompetenzen und Verhaltensweisen, die für eine erfolgreiche Moderation in virtuellen Seminarformen notwendig sind.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt eine Reflexion allgemeiner Moderationstechniken und transferiert diese Erkenntnisse auf den Kontext des Online-Bereichs.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die drei Schwerpunkte Rhetorik/Stimme, technische Grundkenntnisse (Hard- und Software) sowie den Bereich der Soft Skills.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind E-Moderation, Kommunikationstechnologie, soziale Kompetenz, virtuelle Lernumgebung und Sprecherziehung.
Warum ist die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Moderation wichtig?
Da unterschiedliche Kommunikationsmedien (z.B. Audio-Konferenzen vs. Text-Foren) jeweils andere Anforderungen an die rhetorischen und technischen Fähigkeiten des Moderators stellen.
Welche Rolle spielt die „Netiquette“ in der virtuellen Moderation?
Sie dient als notwendiger Rahmen für den guten Stil und die korrekten Umgangsformen in schriftlichen Diskussionsforen und Emails.
Wie bewertet der Autor den Unterschied zwischen realer und virtueller Moderation?
Der Autor stellt fest, dass die Abgrenzungen oft fließend sind und viele Moderationsmethoden aus dem realen Raum direkt auf den virtuellen Bereich übertragbar sind.
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- Christian Schumann (Author), 2005, Moderation von Online-Seminaren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74620