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Vergleichende Untersuchung über das Ausmaß der Alltagsaktivität bei Krankenpflegerinnen und Sekretärinnen mittels des SenseWear-Armbandes

Title: Vergleichende Untersuchung über das Ausmaß der Alltagsaktivität bei Krankenpflegerinnen und Sekretärinnen mittels des SenseWear-Armbandes

Examination Thesis , 2007 , 100 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Michael Adelmann (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition
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Auf die Frage, wie viel körperliche Aktivität einen gesundheitlichen Nutzen hat, wird momentan ein zusätzlicher Energieverbrauch von 1000 - 2500kcal/Woche bzw. 150 - 350kcal/Tag empfohlen. (SYGUSCH ET. AL. 2005; SCHOELLER 2003; NIESTEN – DIETRICH 1992; BASSETT ET. AL. 2000; BLAIR & CONOLLY 1996; BLAIR ET. AL. 2004; PAFFENBARGER ET. AL. 1990; PATE ET. AL. 1995; SESSO ET. AL. 2000; BLAIR, LAMONTE & NICHAMAN 2004).
Für die Stabilisation des Körpergewichts ist eine ausgeglichene Energiebilanz entscheidend, bei einer angestrebten Gewichtsabnahme eine negative Energiebilanz. Dabei lag das Hauptaugenmerk bisher auf der Energiezufuhr, was sich in zahlreichen Ernährungsempfehlungen widerspiegelt.
Es stellt sich sowohl für die Ratschläge zur körperlichen Aktivität als auch für die Regulierung des Körpergewichts die Frage der Überprüfbarkeit. Die Ermittlung des Energieverbrauchs und der physischen Aktivität gestaltet sich schwierig, wenn man am Alltag der Menschen interessiert ist. Unterkapitel 1.2 gibt einen Überblick über die derzeit vorhandenen Messmethoden. Neue Messmethoden sollten vor allem objektiv sein, valide Ergebnisse bzgl. des Energieumsatzes und der körperlichen Aktivität liefern, kostengünstig in der Anwendung sein und den Alltag der Versuchspersonen kaum einschränken. Ein Gerät, das laut Hersteller diese Forderungen erfüllen soll, ist das SenseWear - Armband (im Folgenden: SWA) von Bodymedia, das in der vorliegenden Arbeit verwendet wurde (LIDEN ET. AL. 2002A). Ob diese Versprechungen gerechtfertigt sind und sich empirisch belegen lassen, soll in der vorliegenden Arbeit kritisch betrachtet werden. Dazu wird zunächst die Fragestellung und die Methodik der Studie dargelegt. In diesem Bereich wird auch das SenseWear-Armband ausführlich vorgestellt. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse graphisch aufbereitet und abschließend diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung in das Thema

1.2 Messung des Energieumsatzes und der physischen Aktivität

1.3 Fragestellung

2 Methodik

2.1 Design

2.2 Untersuchungsgut

2.2.1 Ein – bzw. Ausschlusskriterien

2.3 Ablauf der Studie

2.3.1 Untersuchungsgang

2.3.1.1 Vorbereitung

2.3.1.2 Tragen des Armbands

2.3.1.3 Einsammeln

2.3.1.4 Auswertung

2.4 Apparaturbesprechung

2.4.1 SenseWear - Armband (SWA)

2.4.2 InnerView Professional

2.5 Genaue Beschreibung der Auswertung

2.6 Datenverarbeitung

2.7 Statistik

2.7.1 Deskriptive Statistik

2.7.2 Analytische Statistik

3 Ergebnisse

3.1 Darstellung ausgewählter Parameter für den gesamten Untersuchungszeitraum

3.1.1 Gesamter Energieumsatz und aktiver Energieumsatz

3.1.2 Körperliche Aktivität

3.1.3 Schrittanzahl

3.1.4 MET - Level

3.2 Darstellung der Parameter für die Untersuchungszeiträume Arbeit, Freizeit und arbeitsfreie Tage

3.2.1 Transversale und longitudinale Beschleunigung

3.2.2 Hauttemperatur und körpernahe Temperatur

3.2.3 Wärmefluss

3.2.4 Hautleitfähigkeit

3.2.5 Schrittanzahl

3.2.6 Körperliche Aktivität

3.2.7 Energieumsatz

3.2.8 MET – Level

3.2.9 Aktivitätslevel

3.3 Weitere Ergebnisse

3.3.1 Zusammenhang zwischen BMI und den Parametern des SWA

3.3.2 Korrelationen zwischen den Parametern

4 Diskussion

4.1 Methodendiskussion

4.1.1 Untersuchungsgut

4.1.2 Tageskalender

4.1.3 Fragebogen

4.1.4 Testgütekriterien

4.1.5 Überprüfung der Parameter des SWA bzgl. der Hauptgütekriterien

4.1.5.1 Messung der Beschleunigungswerte

4.1.5.2 Messung des Wärmeflusses

4.1.5.3 Berechnung des Energieumsatzes und des MET - Levels

4.1.5.4 Berechnung der körperlichen Aktivität

4.1.5.5 Berechnung der Schritte

4.1.5.6 Messung der Hautleitfähigkeit

4.1.6 Vergleich des SWA mit anderen objektiven Messmethoden

4.2 Ergebnisdiskussion

4.2.1 Gesamter Untersuchungszeitraum

4.2.1.1 Gesamter Energieverbrauch und aktiver Energieverbrauch

4.2.1.2 Körperliche Aktivität

4.2.1.3 Schrittanzahl

4.2.1.4 Met - Level

4.2.2 Vergleich der Parameter für die Untersuchungszeiträume „Arbeit“, „Freizeit“ und „arbeitsfreie Tage“

4.2.2.1 Wärmefluss

4.2.2.2 Hautleitfähigkeit

4.2.2.3 Schrittanzahl

4.2.2.4 Energieverbrauch

4.2.2.5 Körperliche Aktivität und MET - Level

4.2.2.6 Aktivitätslevel

4.2.3 Zusammenhang zwischen BMI und den Parametern des SWA

4.3 Fazit und Ausblick

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung des SenseWear-Armbands zur Erfassung der Alltagsaktivität bei Krankenpflegerinnen und Sekretärinnen, um Unterschiede in der körperlichen Belastung in verschiedenen Lebensbereichen wissenschaftlich fundiert zu analysieren und methodisch zu diskutieren.

  • Validierung des SenseWear-Armbands in der Alltagspraxis
  • Vergleichende Untersuchung der körperlichen Aktivität nach Berufsgruppen
  • Analyse von Aktivitätsunterschieden zwischen Arbeitszeit, Freizeit und arbeitsfreien Tagen
  • Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) und körperlicher Aktivität
  • Kritische Bewertung der Messparameter des SenseWear-Armbands im Vergleich zu bestehenden Methoden

Auszug aus dem Buch

1.1 Einführung in das Thema

In Deutschland wie in vielen anderen Industriestaaten sind die so genannten Zivilisationskrankheiten wie Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Diabetes oder Krebs weit verbreitet. Fast die Hälfte der Todesursachen ist dabei auf Herz- und Kreislauferkrankungen zurückzuführen, wie in Abbildung 1 zu sehen ist.

In Abbildung 2 erkennt man einen stetigen Anstieg der Gesundheitskosten in Deutschland zwischen den Jahren 1992 und 2003.

Die Risikofaktoren für die einzelnen Krankheiten wurden in verschiedenen Untersuchungen herausgearbeitet, Übergewicht und Inaktivität spielen dabei eine große Rolle (NETHING ET. AL. 2006; BECKER, KLEIN & SCHNEIDER 2006; LÜSCHEN ET. AL. 1993).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die gesundheitlichen Risiken von Inaktivität und führt in die Notwendigkeit valider Messmethoden im Alltag ein, wobei das SenseWear-Armband als zentrales Analyseobjekt vorgestellt wird.

2 Methodik: Hier wird das Studiendesign erläutert, das den Energieumsatz und die Aktivität von 30 Probandinnen mittels Sensorik über sieben Tage erfasst und durch statistische Verfahren auswertet.

3 Ergebnisse: Die Studie präsentiert die erhobenen Daten, die signifikante Unterschiede in der körperlichen Aktivität zwischen Krankenpflegerinnen und Sekretärinnen während der Arbeitszeit, jedoch nicht in der Freizeit aufzeigen.

4 Diskussion: Es findet eine kritische Auseinandersetzung mit der Validität der gemessenen Parameter statt und die gewonnenen Ergebnisse werden in den wissenschaftlichen Kontext ähnlicher Studien eingeordnet.

5 Zusammenfassung: Dieses Kapitel resümiert, dass das Armband für längere Beobachtungszeiträume geeignet ist, die individuellen Unterschiede in der Arbeitsbelastung jedoch trotz hoher Datendichte komplex bleiben.

Schlüsselwörter

SenseWear-Armband, Alltagsaktivität, Energieverbrauch, körperliche Aktivität, Krankenpflegerinnen, Sekretärinnen, MET-Level, Schrittanzahl, Validität, Reliabilität, Anthropometrie, BMI, Bewegungsmessung, Arbeitsbelastung, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Untersuchung?

Die Untersuchung analysiert mittels des SenseWear-Armbands das Ausmaß der Alltagsaktivität bei Krankenpflegerinnen und Sekretärinnen, um die Eignung dieses Messgeräts unter realen Bedingungen zu prüfen.

Welche Berufsgruppen wurden verglichen?

Es wurden 15 Krankenpflegerinnen und 15 Sekretärinnen als Vergleichsgruppen herangezogen, um unterschiedliche körperliche Belastungsprofile zu evaluieren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Validierung der Aussagekraft der vom Armband gelieferten Parameter im Alltag und die Identifikation von Aktivitätsunterschieden zwischen den Berufen in verschiedenen Tagesphasen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Studie nutzt eine Querschnittsuntersuchung mit quantitativen Daten des SenseWear-Armbands, ergänzt durch Tageskalender und statistische Auswertungen (T-Test, Pearson-Korrelation).

Welche zentralen Aspekte behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Darstellung der verschiedenen Messparameter (Energieumsatz, Schrittanzahl, MET-Level) und die kritische Diskussion ihrer Validität anhand der vorliegenden Literatur.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Zentrale Begriffe sind das SenseWear-Armband, Alltagsaktivität, Energieverbrauch, Vergleichsanalyse zwischen Berufsgruppen und Validierung von Messmethoden.

Welche Rolle spielt der BMI in der Studie?

Der BMI wurde untersucht, um einen möglichen Zusammenhang zwischen Körperbau und körperlicher Aktivität bzw. Energieumsatz zu identifizieren.

Welche signifikanten Unterschiede wurden bei der Arbeit festgestellt?

Krankenpflegerinnen zeigten während der Arbeitszeit signifikant höhere Werte bei der Schrittanzahl, dem Energieumsatz und der körperlichen Aktivität im Vergleich zu den Sekretärinnen.

Ist das Armband für die Stressmessung geeignet?

Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass das Gerät für die Stressmessung mittels Hautleitfähigkeit derzeit nicht ausreichend valide ist, da andere Umgebungsfaktoren das Ergebnis zu stark beeinflussen.

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Details

Title
Vergleichende Untersuchung über das Ausmaß der Alltagsaktivität bei Krankenpflegerinnen und Sekretärinnen mittels des SenseWear-Armbandes
College
University of Münster
Grade
2,3
Author
Michael Adelmann (Author)
Publication Year
2007
Pages
100
Catalog Number
V74858
ISBN (eBook)
9783638679169
Language
German
Tags
Vergleichende Untersuchung Ausmaß Alltagsaktivität Krankenpflegerinnen Sekretärinnen SenseWear-Armbandes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Adelmann (Author), 2007, Vergleichende Untersuchung über das Ausmaß der Alltagsaktivität bei Krankenpflegerinnen und Sekretärinnen mittels des SenseWear-Armbandes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74858
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