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Determinanten erfolgreicher Mergers & Acquisitions

Title: Determinanten erfolgreicher Mergers & Acquisitions

Diploma Thesis , 2007 , 44 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Heiko Schröder (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

„Das Geschäft mit Mergers & Acquisitions boomt wie schon seit Jahren nicht mehr“ Die Zahlen belegen ein „munteres“ Weiterrollen der sechsten Fusionswelle . Bereits 2005 meldeten diverse M&A-Datenanbieter einen enormen Anstieg des weltweiten Transaktionsvolumens „in Höhe von 43% im Vergleich zum Vorjahr“ . Das Jahr 2006 brach mit einem weiteren Anstieg des Transaktionsvolumens in Höhe von 36% im Vergleich zu 2005 alle Rekorde. Eine Befragung aus dem letzten Jahr von „Ernst & Young“ ergab, dass 80% der befragten Unternehmen, die häufig M&A-Projekte durchführen, glauben, dass sich dieser positive Trend in den nächsten ein bis zwei Jahren fortsetzten wird.

Neben diesen positiven M&A-Wachstumszahlen „finden sich allerdings immer wieder auch Artikel, welche von der Enttäuschung über nicht erreichte Ziele und Erwartungen und von fundamentalen Schwierigkeiten bei der Integration des gekauften Unternehmens berichten“ . Diverse ältere aber auch aktuelle Empirische Studien bestätigen die hohen Misserfolgsquoten von Unternehmenszusammenschlüssen. Aktuell scheitert jeder zweite Unternehmenszusammenschluss.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Warum ist der Erfolg von M&A so selten und welche Faktoren beeinflussen den M&A-Erfolg direkt oder indirekt?

Das Ziel dieser Arbeit ist es, Determinanten zu finden und zu durchleuchten, die einen direkten bzw. indirekten Einfluss auf den Erfolg von M&A nehmen und somit zur Beantwortung der o. g. Frage beitragen. Dafür erfolgt im ersten Teil dieser Arbeit eine allg. Beschreibung der begrifflichen Grundlagen. Bestandteile hierbei sind die Definitionen und Formen von M&A, die Motive und Zielsetzungen die mit M&A-Projekten verfolgt werden, die einzelnen Phasen des M&A-Prozesses sowie abschließend die Definition von Erfolg. Der zweite Teil dieser Arbeit befasst sich mit dem Erfolg und der Erfolgsmessung von M&A. Dabei wird erstens der Erfolgsbegriff mit M&A in Verbindung gestellt, geht zweitens auf die unterschiedlichen quantitativen und qualitativen Erfolgsmessmethoden ein und beschreibt anschließend die kritischen Erfolgsfaktoren von M&A. Der dritte Teil dieser Arbeit versucht anhand veröffentlichter Studien und Praxisbeispiele empirische Zusammenhänge der kritischen Faktoren auf den Erfolg von M&A abzuleiten. Abschließend folgt im letzten Teil dieser Arbeit die Zusammenfassung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemhintergrund

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Begriffliche Grundlagen

2.1 Definition und Formen von Mergers & Acquisitions

2.2 Motive und Zielsetzungen von Mergers & Acquisitions

2.2.1 Effizienzgewinne und Synergieeffekte

2.2.2 Diversifikation / Risikominimierung

2.2.3 Marktmacht

2.2.4 Weitere Motive und Fazit

2.3 Phasen von Mergers & Acquisitions

2.3.1 Pre-Merger-Phase

2.3.2 Merger-Phase

2.3.3 Post-Merger-Phase

2.4 Definition von Erfolg

3 Erfolg und Erfolgsmessung von Mergers & Acquisitions

3.1 Der Erfolgsbegriff im Rahmen von Mergers & Acquisitions

3.2 Erfolgsmessung von Mergers & Acquisitions

3.2.1 Quantitative Messmethoden

3.2.2 Qualitative Messmethoden

3.3 Kritische Erfolgsfaktoren von Mergers & Acquisitions

4 Empirische Zusammenhänge der Erfolgsfaktoren auf den M&A-Erfolg

5 Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Identifizierung und Analyse von Determinanten, die einen direkten oder indirekten Einfluss auf den Erfolg von Mergers & Acquisitions (M&A) ausüben, um die häufig auftretenden Misserfolge bei Unternehmenstransaktionen zu erklären und besser zu verstehen.

  • Grundlagen, Definitionen und Phasenmodelle von M&A-Projekten.
  • Analyse der zentralen Motive und Zielsetzungen bei Unternehmenszusammenschlüssen.
  • Vergleich quantitativer und qualitativer Messmethoden für den M&A-Erfolg.
  • Untersuchung kritischer Erfolgsfaktoren, insbesondere unter Berücksichtigung weicher, personenbezogener Faktoren.
  • Anwendung der Erkenntnisse auf empirische Ergebnisse und Praxisbeispiele.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Effizienzgewinne und Synergieeffekte

Eines der am häufigsten genannten Motive von Unternehmen, die M&A durchführen, ist die Effizienzsteigerung von Prozessen zwischen den Fusionspartnern. Diese erhoffte Effizienzsteigerung von betriebswirtschaftlichen Prozessen zwischen den Partnerunternehmen wird unter dem allg. Stichwort Synergieeffekte zusammengefasst.

Der Begriff Synergie bedeutet wörtlich übersetzt Zusammenwirken und beschreibt, „dass die entstehende Gesamtwirkung eines Vorgangs größer ist als die Addition seiner Teile“. Synergien sollen hierbei als erfolgswirksame positive Effekte verstanden werden, die im Rahmen von M&A-Aktivitäten entstehen können. Diese erfolgswirksamen Effekte können mit Hilfe von Kosten- und Umsatzvorteilen erklärt werden, die auf die jeweiligen Unternehmenszusammenschlüsse bzw. –übernahmen zurückzuführen sind. In der Literatur sind Vorteile auf der Kostenseite, die durch M&A-Projekte erreicht werden, relativ schnell zu finden. Durch die Zusammenlegung von vorher getrennten Unternehmensbereichen oder Funktionen beider Unternehmen, wie z. B. Verwaltung oder Produktion, können Kosten eingespart werden. Arbeitsplätze oder Betriebsstätten fallen als Kostenfaktor dabei weg.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den M&A-Boom, die hohen Misserfolgsquoten bei Unternehmenszusammenschlüssen und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Erfolgsfaktoren von M&A zu durchleuchten.

2 Begriffliche Grundlagen: In diesem Kapitel werden die Definitionen, Formen, Motive und Prozessphasen von M&A erläutert, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Post-Merger-Phase und der Erfolgsdefinition liegt.

3 Erfolg und Erfolgsmessung von Mergers & Acquisitions: Das Kapitel befasst sich mit der theoretischen und praktischen Messung von M&A-Erfolg durch quantitative und qualitative Methoden und analysiert kritische Erfolgsfaktoren.

4 Empirische Zusammenhänge der Erfolgsfaktoren auf den M&A-Erfolg: Hier werden die theoretischen Erfolgsfaktoren auf reale empirische Ergebnisse und Praxisbeispiele angewendet, wobei der Fokus auf den weichen, personenbezogenen Faktoren liegt.

5 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der komplexen Natur von M&A-Projekten und der zentralen Bedeutung des Faktors Mensch für den Erfolg von Unternehmensintegrationen.

Schlüsselwörter

Mergers & Acquisitions, M&A, Unternehmenserfolg, Synergieeffekte, Post-Merger-Integration, Erfolgsfaktoren, Personalmanagement, Unternehmenskultur, Unternehmenskauf, Risikominimierung, Stakeholder, Unternehmensbewertung, Due Diligence, Integrationsmanagement, Marktmacht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Determinanten, die den Erfolg von Mergers & Acquisitions (M&A) direkt oder indirekt beeinflussen, und untersucht, warum so viele Unternehmenszusammenschlüsse scheitern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen von M&A, die Phasen des Transaktionsprozesses, die Messmethoden für den Erfolg sowie die Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, jene Faktoren zu identifizieren und zu durchleuchten, die über Erfolg oder Misserfolg eines M&A-Projekts entscheiden, um daraus Handlungsempfehlungen ableiten zu können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Vergleich empirischer Studien und der Auswertung von Praxisbeispielen, insbesondere im Bereich der Erfolgsmessung und Integrationsmanagement.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die begrifflichen Grundlagen gelegt, dann die Messung von M&A-Erfolg erörtert und schließlich die kritischen Erfolgsfaktoren – unter besonderer Berücksichtigung des Personalmanagements und der Unternehmenskultur – detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie M&A, Post-Merger-Integration, Unternehmenskultur, Erfolgsfaktoren und Integrationsmanagement zusammenfassen.

Warum spielt die Unternehmenskultur bei M&A eine so entscheidende Rolle?

Die Unternehmenskultur beeinflusst das Verhalten von Mitarbeitern und Management massiv; bei zu großen kulturellen Unterschieden ("culture clash") steigen Widerstände, was die Synergieerzielung gefährden und zum Scheitern führen kann.

Wie kann das Personalmanagement zum Erfolg einer Fusion beitragen?

Durch frühzeitige Einbindung in den M&A-Prozess, eine transparente Informations- und Kommunikationspolitik und Maßnahmen zur aktiven Gestaltung der Integration können Ängste abgebaut und Leistungsträger an das Unternehmen gebunden werden.

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Details

Title
Determinanten erfolgreicher Mergers & Acquisitions
College
University of Hamburg
Grade
2,0
Author
Heiko Schröder (Author)
Publication Year
2007
Pages
44
Catalog Number
V74899
ISBN (eBook)
9783638722148
Language
German
Tags
Determinanten Mergers Acquisitions
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heiko Schröder (Author), 2007, Determinanten erfolgreicher Mergers & Acquisitions, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74899
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