SOZIALE INFORMATIONSVERARBEITUNG
UNTER EINBEZIEHUNG
AGGRESSIVEN VERHALTENS VON KINDERN
Hauptseminar: Aggression
Semester: Sommersemester 2002
Verfasserin: Melanie Klügl
Dipl. Pädagogik
Wahlpflichtfach Diagnostik/Beratung
GLIEDERUNG
A. EINLEITUNG S. 1
B. SOZIALE INFORMATIONSVERARBEITUNG UNTER
EINBEZIEHUNG AGGRESSIVEN VERHALTENS VON KINDERN S. 3
I. Soziale Informationsverarbeitung im Allgemeinen S. 3
1.1 Soziale Konstruktion der Wirklichkeit S. 3
1.2 Prinzipien der Informationsverarbeitung S. 5
II. Soziale Informationsverarbeitung bei Kindern S. 6
2.1 Modell des sozialen Austausches nach Dodge S. 6
(Abb. 1: Seite 7)
2.2 Modell der sozialen Informationsverarbeitung nach Dodge S. 8
(Abb. 2: Seite 8)
2.2.1 Basisfaktoren S. 9
2.2.2 Kodierungsprozess S. 9
2.2.3 Repräsentationsprozess S.10
2.2.4 Reaktionssuchprozess S.11
2.2.5 Reaktionsauswahlprozess S.11
2.2.6 Ausführungsprozess S.12
2.3 Erweitertes Modell der Verarbeitung sozialer Informationen nach Crick und Dodge S.14
(Abb.3: Seite 13)
2.3.1 Wissensbasis S.15
2.3.2 Enkodierung S.16
2.3.3 Interpretation S.17
2.3.4 Entwicklung von Zielvorstellungen S.17
2.3.5 Aktivierung/Konstruktion von Reaktionsmöglichkeiten S.17
2.3.6 Entscheidung über Reaktionen S.18
C. SCHLUSSGEDANKE S.19
Literaturverzeichnis S.21
EINLEITUNG
Das Sozialverhalten von Kindern ist in der Forschung der letzten Jahre stets ein weitverbreitetes Thema. Das Bemühen um die Qualität kindlicher Sozialbeziehungen wurde v.a. durch Langzeitstudien vorangetrieben, die einen Zusammenhang zwischen dem Sozialverhalten in der Kindheit und späteren schwierigen Lebensumständen andeuteten.
Neueste Anstrengungen zum Verständnis sozialer Schwierigkeiten von Kindern haben gezeigt, dass die Anknüpfung sozialer Kognitionen an soziales Verhalten äußerst bedeutend erscheint. Soziale Kognitionen stellen Mechanismen dar, die zu bestimmten sozialen Verhaltensweisen führen.
Demnach sind Vergleiche der sozialen Kognitionen sozial angepasster und sozial unangepasster Kinder wichtig; denn so können bestimmte Verhaltensstile und -weisen erkannt werden, die möglicherweise zu Unangepasstheit führen.
Forschungen auf diesem Gebiet reichen lange Zeit zurück. Somit überrascht es nicht, dass sehr viele verschiedene Methoden, Theorien, Untersuchungen und Ergebnisse vorliegen. Dies führte im positiven Sinne zu Veränderungen bei empirischen wie auch theoretischen Annäherungen an die Studien sozialer Kognitionen von Kindern. Beispielsweise fiel der Augenmerk plötzlich auf ganz spezifische Komponenten, d.h. die Forscher beginnen mehr und mehr, Rücksicht zu nehmen auf individuelle kognitive Fähigkeiten, welche von Bedeutung sind, wenn ein Kind sich in einer sozialen Situation befindet.
In den letzten Jahre entstanden viele Modelle zur sozialen Informationsverarbeitung, die alle zu einem besseren Verständnis kindlichen Sozialverhaltens beitrugen.
In der folgenden Arbeit sollen insbesondere zwei Modelle von Dodge bzw. Crick und Dodge vorgestellt und erläutert werden.
Soziale Informationsverarbeitung unter Einbeziehung aggressiven Verhaltens von Kindern
I. Soziale Informationsverarbeitung im Allgemeinen
Zunächst möchte ich zum besseren Grundverständnis einige Informationen anbringen, die nicht Kinder im speziellen betreffen.
1.1 Soziale Konstruktion der Wirklichkeit
[...]
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Melanie Klügl, 2002, Soziale Informationsverarbeitung unter Einbeziehung aggressiven Verhaltens von Kindern, Munich, GRIN Publishing GmbH
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