Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis. III
Tabellenverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis V
1 Einleitung. 1
1.1 Hinführung zum Thema 1
1.2 Zielsetzung und zentrale Fragestellung. 2
1.3 Abgrenzungen 3
1.4 Aufbau der Arbeit 4
2 Theoretischer Bezugsrahmen 5
2.1 Begriffsverständnis und Definition der Corporate Foundation. 5
2.1.1 Abgrenzung zu anderen Fördermaßnahmen 5
2.1.2 Motive für die Errichtung einer Unternehmensstiftung. 8
2.1.3 Definition auf Grundlage von Merkmalen und Basiselementen 11
2.2 Corporate Foundations im Internet 13
2.2.1 Annahmen zur stifterischen Öffentlichkeitsarbeit 14
2.2.2 Das Internet als Kommunikationsmedium
f ür Unternehmensstiftungen 15
2.2.3 Die Homepage der Unternehmensstiftung. 17
3 Anlage und Durchführung der Studie 20
3.1 Auswahl der Grundgesamtheit. 20
3.2 Operationalisierung der Beobachtungsvariablen 21
3.3 Durchführung der Untersuchung 24
4 Ergebnisse und deren Interpretation. 25
4.1 Namens- und Logoidentität. 25
4.2 Verweise von der Stiftung auf das Unternehmen 27
4.2.1 Kein Verweis 27
4.2.2 Einfache Nennung. 27
4.2.3 Information 28
4.2.4 Einfacher Hyperlink. 29
4.2.5 Synergieform 30
I
4.3 Verweise von dem Unternehmen auf die Stiftung 32
4.3.1 Kein Verweis 32
4.3.2 Einfache Nennung. 32
4.3.3 Information 33
4.3.4 Einfacher Hyperlink. 34
4.3.5 Synergieform 35
5 Zusammenfassung der Ergebnisse 37
5.1 Konsequenzen für die Wissenschaft 38
5.2 Konsequenzen für die Praxis. 39
6 Fazit. 40
Literaturverzeichnis VII
II
Abbildungsverzeichnis
Abb. 2-1: Homepage der Citibank Stiftung (Startseite) 19
Abb. 3-1: Beispiel „Einfache Nennung“ (hier CF Unternehmen) 22
Abb. 3-2: Beispiel „Information“ (hier CF Unternehmen) 23
Abb. 3-3: Beispiel „Information und Hyperlink“ (hier Unternehmen CF) 24
Abb. 4-1: Namens- und Logoidentität von Stiftung und Unternehmen 26
Abb. 4-2: Gegenüberstellung der Hyperlinkvarianten für CF Unternehmen 31
Abb. 4-3: Gegenüberstellung der Hyperlinkvarianten für Unternehmen CF 36
Abb. 4-4: Gesamtverlinkung der einzelnen Kategorien für Unternehmen CF 36
Abb. 5-1: Gegenüberstellung der Verweisformen für CF und Unternehmen. 38
Tabellenverzeichnis
Tab. 4-1: Verweisform „Einfache Nennung“ bei CF Unternehmen. 28
Tab. 4-2: Verweisform „Information“ bei CF Unternehmen 28
Tab. 4-3: Verweisform „Einfacher Hyperlink“ bei CF Unternehmen. 29
Tab. 4-4: Verweisform „Information und Hyperlink“ bei CF Unternehmen 30
Tab. 4-5: Verweisform „Einfache Nennung“ bei Unternehmen CF. 32
Tab. 4-6: Verweisform „Information“ bei Unternehmen CF 33
Tab. 4-7: Verweisform „Einfacher Hyperlink“ bei Unternehmen CF. 34
Tab. 4-8: Verweisform „Information und Hyperlink“ bei Unternehmen CF 35
III
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung AG Aktiengesellschaft AO Abgabenordnung Aufl. Auflage
Bd. Band BDS Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. BGB Bürgerliches Gesetzbuch BS Bertelsmann Stiftung bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise
ca. circa CF Corporate Foundation
DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DL Dienstleistungen DPRG Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V.
ebda ebenda EnBW AG Energie Baden-Württemberg Aktiengesellschaft et al. et alli etc. et cetera e.V. eingetragener Verein evtl. eventuell
fert. fertigende ff. fortfolgende
Hg. Herausgeber HTML Hypertext Markup Language
i.d.R. in der Regel
V
Jg. Jahrgang
KGaA Kommanditgesellschaft auf Aktien
Mio. Millionen
Nr. Nummer
o.ä. oder ähnlichem o.S. ohne Seite
PR Public Relations
S. Seite s. siehe SEfBW Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg sonst. sonstige
Tab. Tabelle
u.a. unter anderem usw. und so weiter
Verlagsw. Verlagswesen Vers. Versicherungen vgl. vergleiche
WOS Werner Otto Stiftung WWW/www World Wide Web
z.B. zum Beispiel
VI
1 Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
Stiftungen haben sich im Laufe der letzten Jahre zu einem unverzichtbaren Bestandteil in der demokratischen Ordnung zur Lösung gesellschaftlicher Probleme entwickelt und mobilisieren wie kaum eine andere Organisationsform staatsbürgerliche Eigeninitiative, indem sie Eigentum und Vermögen mit der Wahrnehmung sozialer Verantwortung verbinden (vgl. SCHLÜTER ET AL. 1998 S.1). Im internationalen Vergleich hat Deutschland mittlerweile, neben den Vereinigten Staaten und Großbritannien, eines der weltweit größten und bedeutendsten Stiftungswesen etabliert (vgl. ANHEIER 1998 S.79), von dem vielfach als so genanntem „Dritten Sektor“ (SCHLÜTER 1998 S.835) gesprochen wird. Die Tradition des Stiftens und der Stiftungen geht dabei weit bis in die römische Antike zurück: In der Literatur wird einstimmig Gaius Cilinius Maecenas als Pate der Förderung von Kultur, Wissenschaft und Bildung sowie als Namensgeber des Mäzenatentums genannt (vgl. BRÖMMLING 2005 S.7).
Zurück beim gegenwärtigen deutschen Stiftungswesen und in Anbetracht dessen steigender Bedeutung spricht ANHEIER (1998 S.72) von einer erstmals in der Geschichte vorliegenden breiten Entwicklungsphase des Sektors. Dabei existieren verschiedene Stiftungsarten, deren Kategorisierung vor allem nach der Rechtsform vorgenommen werden kann: Stiftungen des privaten, bürgerlichen, öffentlichen oder kirchlichen Rechts und auch Sonderformen, wie z.B. Stiftungen als eingetragene Vereine (vgl. ebda S.57), wobei eine Dominanz der bürgerlichrechtlichen Stiftungen zu beobachten ist (vgl. ebda S.78). Unterstützt wird diese Aussage durch aktuelle Daten des Bundesverbands Deutscher Stiftungen e.V., der im Jahr 2005 mit 880 Neuerrichtungen einen neuen Jahresrekord und damit einen Anstieg auf 13.940 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts in Deutschland verzeichnet hat (vgl. BDS 2007b o.S.).
Die in dieser Rechtsform besonders hervortretende Stiftungsart ist die unter-nehmensverbundene Stiftung, deren Ursprung oftmals in der 1889 von Ernst Abbe errichteten Carl-Zeiss-Stiftung gesehen wird (vgl. MARQUARDT 2001 S.38).
1
Für ein Unternehmen besteht die Möglichkeit, auf Grundlage einer gesellschaftlich verantwortlichen Unternehmensführung eine Corporate Foundation zu errichten und damit auf eine etablierte Form des gesellschaftlichen Engagements für Unternehmen zurückzugreifen (vgl. REIMER 2005 S.616-617). Zentrale Rolle im Motivbündel zur Errichtung einer Corporate Foundation spielt daher die Gemeinnützigkeit, die aber auch noch durch wirtschaftliche, steuerliche und egoistische Unternehmensinteressen ergänzt wird (vgl. MARQUARDT 2001 S.38). Mit dem stetigen Bedeutungsgewinn der Stiftungen in Deutschland sehen sich auch die Corporate Foundations einem verstärkten öffentlichen Interesse an ihren Aktivitäten gegenüber, was in den letzten Jahren zu einer zunehmenden stifterischen Informationstätigkeit geführt hat (vgl. BRÖMMLING 2005 S.83). Im Zuge der technischen Entwicklung ist dabei das Internet für den Einsatz in der Öffentlichkeitsarbeit, etwa in Form der Gestaltung einer eigenen Homepage (vgl. FRIEDLAENDER 1999 S.1) zunehmend in das Blickfeld der Corporate Foundation und des ihr nahe stehenden Unternehmens gerückt.
Eine Studie wird in dieser Ausarbeitung aufzeigen, wie die Verbindung zwischen Unternehmen und Corporate Foundation über den Einsatz von Homepages ausgestaltet werden kann.
1.2 Zielsetzung und zentrale Fragestellung
Ziel dieser Arbeit ist es zunächst, die Bedeutung einer Corporate Foundation für das Unternehmen aufzuzeigen und die Corporate Foundation für das Verständnis dieser Arbeit zu definieren. Darüber hinaus wird mit dem Fokus auf die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung die Rolle des Internets und hier explizit der Homepage der Corporate Foundation im Rahmen der PR-Maßnahmen erläutert. Durch dieses Vorgehen wird zunächst auf die kommunikative Nutzung der Corporate Foundation durch das Unternehmen und anschließend auf die kommunikative Arbeit der Stiftung selbst Bezug genommen. Vor dem Hintergrund dieser theoretischen Rahmenbedingungen und der Auswahl einer hinreichend großen Grundgesamtheit soll die Studie eine umfassende und detaillierte Analyse der Verweismöglichkeiten vornehmen, die zwischen der Corporate Foundation und dem verbundenem Unternehmen auf den jeweiligen Homepages bestehen.
2
Unter diesem Gesichtspunkt werden das Verhältnis, die Intensität der Zugehörigkeit und die gegenseitige Identifikation von Unternehmen und Stiftung aufgezeigt und die Konsequenzen der Untersuchungsergebnisse für Wissenschaft und Praxis abgeleitet.
Auf Grundlage des soeben skizzierten Studienziels ergeben sich für diese Arbeit die folgenden zentralen Fragestellungen:
• Welche Bedeutung hat der Einsatz einer Corporate Foundation für das Unternehmen und welche Motivation liegt ihrer Errichtung zugrunde? • Wie kann die Corporate Foundation auf Grundlage ihrer Merkmale und Elemente im Sinne dieser Arbeit definiert werden? • Welche Rolle spielen das Internet und hier explizit die eigene Homepage im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Corporate Foundation? • Wie lässt sich die Verbindung zwischen Corporate Foundation und Unternehmen auf den jeweiligen Homepages darstellen? • In welchem Umfang werden in der Praxis Verweise auf den Homepages verwendet und wie lassen sich diese Beobachtungen interpretieren? • Und schließlich: Welche Implikationen für Wissenschaft und Praxis können aus den Erkenntnissen der Studie hinsichtlich des Internetauftritts der Corporate Foundation und für die Verbindung zwischen Unternehmen und Stiftung abgeleitet werden?
1.3 Abgrenzungen
Das unternehmerische Stiftungsengagement ist vielschichtig und kann sich in der Errichtung von Stiftungen unterschiedlichster Art unter Einfluss typischer Motive manifestieren, in diesem Zusammenhang sei bspw. die Familienstiftung neben der Unternehmensstiftung erwähnt. Um jedoch für die Untersuchung in dieser Arbeit ein möglichst homogenes Bild der einbezogenen Unternehmensstiftungen, oder Corporate Foundations als gleichbedeutendem Begriff, zusammenzustellen, steht die rechtlich selbständige Unternehmensstiftung des bürgerlichen Rechts nach § 80 BGB im Mittelpunkt dieser Ausarbeitung. Demzufolge ist die ausführliche Behandlung der stifterischen Öffentlichkeitsarbeit, bzw. PR als synonym verwendeten Begriff, eng an diesen Stiftungstyp angelehnt.
3
Die in der Stiftungsliteratur neben dem Thema der Öffentlichkeitsarbeit diskutierten Aspekte, wie das Stiftungsrecht, die steuerliche Sonderbehandlung, die operative Stiftungsführung usw. haben als Hintergrundinformationen für das Verständnis des Erkenntnisobjekts gedient. Eine darüber hinaus gehende Erörterung erfolgt jedoch in der Ausarbeitung aufgrund der vorgegebenen Themenspezifität nicht. Eine synonyme Argumentation lässt sich auch hinsichtlich der Vernachlässigung der stifterischen PR-Maßnahmen und der unterschiedlichen Formen der Online-PR anführen, da der Untersuchungsschwerpunkt auf die Analyse der Homepage gesetzt ist.
Bei der Behandlung des Internets werden die technischen Aspekte vernachlässigt, um die Konzentration auf dessen Kommunikationsfunktionen zu ermöglichen. Bezüglich der Auswahl der Verweisformen in der Studie ist festzustellen, dass diese in erster Linie aus der objektiven Zusammenstellung der Grundgesamtheit und speziell aus den dort beobachteten Gegebenheiten resultiert.
1.4 Aufbau der Arbeit
Die theoretischen Voraussetzungen der Studie und der Einstieg in die Grundlagen der Corporate Foundation werden zunächst in Kapitel 2.1 mit der Abgrenzung der Corporate Foundation zu anderen Fördermaßnahmen (2.1.1), einer Übersicht über mögliche Stiftungsmotive (2.1.2) und der sich anschließenden Definition der Corporate Foundation (2.1.3) geschaffen. Kapitel 2.2 gibt dann einen Überblick über die stifterische Öffentlichkeitsarbeit (2.2.1), nimmt anschließend Bezug auf die Bedeutung des Internets für die Corporate Foundation (2.2.2) und erläutert Aufbau und Bedeutung einer Stiftungshomepage (2.2.3), die die Grundlage der nachfolgenden Studie bildet. Die formalen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Studie definiert Kapitel drei mit den Unterpunkten Auswahl der Grundgesamtheit (3.1), Operationalisierung der Beobachtungsvariablen (3.2) und Durchführung der Untersuchung (3.3). Es schließt sich in Kapitel vier die Auswertung der Studienergebnisse in grafischer und tabellarischer Form und deren Interpretation an. Dabei orientiert sich der Aufbau an den in Punkt 3.2 operationalisierten Verweisformen, wobei zunächst die beobachteten Namens-und Logoübereinstimmungen zwischen Corporate Foundation und Stiftung (4.1) analysiert werden.
4
Entsprechend der angenommenen Schwerpunktsetzung wird die Verweisanalyse der Stiftungshomepage (4.2) der Verweisanalyse der Unternehmenshomepage (4.3) vorangestellt. Die in Kapitel fünf zusammengefassten Ergebnisse bilden die Grundlage für Konsequenzen, die sich für Forschung (5.1) und Praxis (5.2) ergeben können. Im Fazit (Kapitel sechs) werden schließlich die zentralen Aussagen der Arbeit im Hinblick auf die eingangs gestellten Fragen wiedergegeben.
2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Begriffsverständnis und Definition der Corporate Foundation
2.1.1 Abgrenzung zu anderen Fördermaßnahmen
Zur Einordnung von Fördermaßnahmen in die Unternehmenspolitik bietet sich zunächst eine kurze Darstellung der Bedeutung unternehmerischen Engagements in der heutigen Gesellschaft an. Gestiegene Ansprüche an Unternehmen, soziales und gesellschaftliches Engagement zu übernehmen (vgl. BEGER ET AL. 1989 S.344), lassen sich als eine Folge des stetigen Wertewandels in der Gesellschaft interpretieren, der zu einer Hervorhebung des Wertes „soziale Verantwortung“ geführt hat (vgl. SILBERER 1991 S.205). Unternehmen würdigen diese Forderungen zunehmend mit der Implementierung einer Corporate Social Responsibility in die strategische Unternehmensausrichtung, mit der die gemeinnützigen Unternehmensaktivitäten geplant, koordiniert und durchgeführt werden (vgl. KOSTENBADER 2005 S.628; REIMER 2005 S.613). Zu den elementaren gemeinnützigen Aktivitäten, die unter der Rahmenbedingung des Corporate Social Responsibility häufig als Corporate Citizenship bezeichnet werden, zählen Stiftung, Spendenwesen und Sponsoring (vgl. BRÖMMLING 2005 S. 24).
Im Kontext dieser Arbeit werden die genannten Maßnahmen des Corporate Citizenship in der Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens verortet. Diese Annahme folgt der in der Literatur vorherrschenden Meinung, das gesellschaftliche und soziale Unternehmensengagement, neben der überwiegend unbestrittenen Funktion zur Verfolgung unternehmerischer Interessen, als alternatives Kommunikationsmittel in der Öffentlichkeitsarbeit einsetzen zu können.
5
Arbeit zitieren:
Anna-Lena Schulz, 2007, Corporate Foundations im Internet sowie Verweise auf das Unternehmen und die Stiftung, München, GRIN Verlag GmbH
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