1 EINLEITUNG 2
2 DIAGNOSTIK 4
3 DIE HÄUFIGSTEN FORMEN PRIMÄREN KOPFSCHMERZES 6
3.1 Migräne 6
3.2 Kopfschmerzen vom Spannungstyp 8
4 KOPFSCHMERZEN BEI KINDERN 10
4.1 Epidemiologie 10
4.2 Gründe für Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter 10
4.3 Symptome 11
4.4 Behandlung 12
4.4.1 Therapeutische Behandlung 12
4.4.2 Medikamentöse Behandlung 14
5 LITERATUR 15
5.1 Internet 15
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1 Einleitung
Die Zahl der Kopfschmerzerkrankten nimmt in der Bundesrepublik Deutschland stetig zu. Untersuchungen zufolge leidet jeder vierte Bundesbürger unter Kopfschmerzen, die individuell mehr oder weniger häufig auftreten. Insgesamt gibt es derzeit 165 verschiedene Formen von Kopfschmerzen, die laut ICD-10, der internationalen Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation, in 13 Hauptgruppen eingeteilt werden. Der größte Teil aller Betroffenen leidet unter den so genannten primären Kopfschmerzen, die in den Gruppen eins bis vier aufgeführt werden. Diese Art von Kopfschmerzen wird demnach als eigentliche, richtige Erkrankung erachtet, während Menschen, die unter sekundärem Kopfschmerz leiden, in der Regel eine andere Krankheit haben, die den Kopfschmerz zur Folge hat bzw. diesen als Begleiterscheinung mit sich bringt.
In der folgenden Arbeit sollen die beiden häufigsten Formen des primären Kopfschmerzes, nämlich Migräne und der Kopfschmerz vom Spannungstyp, dargestellt werden.
Viele der Erkrankten behandeln sich eigenständig durch häufige Einnahme von Schmerzmitteln. Oft ist dabei nicht bekannt, dass Schmerzmittelmissbrauch wiederum einen schmerzmittelinduzierten Kopfschmerz zur Folge haben kann. Häufig werden lediglich oberflächlich die Symptome durch Eigenmedikation bekämpft, was auf die Notwendigkeit einer richtigen Diagnose hinweist, um Kopfschmerzen effektiv und dauerhaft behandeln zu können.
Auf rein medizinische/physische Abläufe der Kopfschmerztypen Migräne und Spannungskopfschmerz soll jedoch im Folgenden verzichtet werden. Stattdessen geht es darum, grundlegende Erklärungen und Ansätze zu vermitteln, die helfen sollen, den Schaden für die Betroffenen in Grenzen zu halten beziehungsweise ihm entgegen zu arbeiten um Schmerzen zu verhindern.
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Der Schwerpunkt der Arbeit wird allerdings auf Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter gelegt. Viel zu häufig werden Kopfschmerzen bei Kindern als Nichtigkeit oder „Spinnerei“ abgetan, es wird unüberlegt ein Mittel verabreicht und im Folgenden wird darauf gehofft, dass sich das Kind nicht weiter beschwert. In der Tat ist es so, dass Kinder zunehmend an Kopfschmerzen leiden. Diese gilt es zum einen zu bestimmen und sie dann entsprechend zu behandeln. Hierzu sollen verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt werden. Grundsätzlich sollte man immer zuerst versuchen, die Kopfschmerzen durch therapeutische Maßnahmen zu bekämpfen. Sollte allein durch nicht-medikamentöse Behandlung kein Erfolg erzielt werden können, werden hier geeignete Wirkstoffe vorgestellt, die sich eignen, um Kinder zu behandeln. Wichtig ist jedoch, dass eine solche Behandlung immer unter ärztlicher Aufsicht stattfinden soll und niemals eigenhändig durchgeführt werden darf.
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2 Diagnostik
Eine genaue Kopfschmerzdiagnose nimmt einen längeren Zeitraum in Anspruch, als dass es mit einem einzigen Arztbesuch getan wäre. Sollen wahre Gründe, die das Leiden eines Patienten erklären, erforscht werden, so ist dazu in erster Linie die Mitarbeit des Erkrankten selber notwendig.
Viele Patienten gehen häufig nicht zum Arzt. Entweder wird das Leiden von ihnen akzeptiert, sie behandeln sich durch Selbstmedikation, die oft durch die einfache Einnahme eines (selten geeigneten) Schmerzmittels wie Aspirin oder Ähnliche geschieht, oder die Patienten haben eigene nichtmedikamentöse Behandlungsweisen eingeführt. Durch eigenständige Bezeichnung oder Klassifikation des Kopfschmerzes durch den Leidenden, kommt es im Übrigen nicht selten zu falscher Behandlung, wenn man keinen geeigneten Spezialisten aufsucht. 1
In der Regel wenden sich Patienten, die ärztliche Hilfe suchen, in erster Linie an ihren Hausarzt, der im Normalfall Allgemeinmediziner ist. Sollte dieser nach eingehender Untersuchung und Behandlung jedoch keine Besserung erzielen können, so ist den Betroffenen zu raten, sich an einen Neurologen zu wenden. Dieser wird oft eher im Stande sein, den Grund von chronischem Kopfschmerz ausfindig zu machen. Grundsätzlich gilt, dass der Patient zuerst eigenständig Informationen über seine Kopfschmerzen sammeln muss. Beispielsweise durch das Führen eines Kopfschmerztagebuches sollte man ermitteln, wie häufig die Kopfschmerzen auftreten und wie lange die jeweiligen Schmerzphasen anhalten, ob sie ein- oder beidseitig sind, ob eine verstärkte Licht- oder Geräuschempfindlichkeit besteht und ob die Kopfschmerzen mit Begleiterscheinungen einhergehen. Zu schnell werden sonst wichtige Einzelheiten einer Kopfschmerzattacke vergessen, was eine konkrete Diagnose erschwert.
1 Vgl. Göbel, Hartmut: Die Kopfschmerzen. Ursachen, Mechanismen, Diagnostik und Therapie in der
Praxis, Berlin, Heidelberg, New York, Barcelona, Budapest, Hongkong, London, Mailand, Paris, Santa
Clara, Singapur, Tokio¸ 1997, S. 18f
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Arbeit zitieren:
Jessica de Boer, 2006, Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter, München, GRIN Verlag GmbH
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