INHALTSVERZEICHNIS………
INHALTSVERZEICHNIS……… 2
1 ABBILDUNGSVERZEICHNIS 3
2 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 4
3 EINLEITUNG. 2
4 DIE THEORIE OPTIMALER WÄHRUNGSRÄUME UND DIE EUROZONE 4
4.1 Die Kosten und Nutzen eines gemeinsamen Währungsraumes in Europa
5
4.2 Die Kriterien der Theorie optimaler Währungsräume 7
4.2.1 Das Kriterium der Arbeitskräftemobilität in Europa 7
4.2.2 Das Kriterium der Offenheit der Volkswirtschaften in Europa 11
4.2.3 Das Kriterium der Produktdiversifikation in Europa. 14
4.2.4 Kritische Würdigung der klassischen Kriterien der Theorie
optimaler Währungsräume 16
4.3 Die wirtschaftspolitischen Kriterien zur Bestimmung optimaler
W ährungsräume. 17
4.3.1 Das Kriterium der Transferzahlungen in Europa 17
4.3.2 2.3.2 Das Kriterium der Homogenität der Präferenzen in Europa19
4.3.3 Das Kriterium der Zusammengehörigkeit in Europa 22
5 FAZIT UND AUSBLICK: IST EUROPA EIN OPTIMALER
W ÄHRUNGSRAUM? 25
6 EMPIRISCHER ANHANG 27
7 TABELLENVERZEICHNIS. 29
8 QUELLE-N UND LITERATURVERZEICHNIS. 30
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1 ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Der prozentualer Anteil an EU-Bürgern, die positive Ergebnisse aus der Arbeitskraftmobilität innerhalb der EU erwarten (2005)… Abbildung 2: Der Offenheitsgrad (EX+IM/BIP) in der EU12 und NMS (2005)…… Abbildung 3 Der Anteil des Handels mit der EU12 am Gesamthandel (2005)…… Abbildung 4: Der prozentuale Anteil der Wertschöpfung der Sektoren Industrie, Dienstleistung und Landwirtschaft (2005)…………………………… Abbildung 5: Nominale Gleichgewichtszinssätze 1999 und 2005 in Prozent …… Abbildung 6: Das Vertrauen der Bevölkerung in die EU & in die nat. Regierungen..
Abbildung A1: Difficulties one expects to face should one wanted to move to another country within the EU-25………
Abbildung A2: What has improved or gotten worse after the last time they moved to another region or country, EU25?…………………
Abbildung A3: Proportion of people who have moved outside their region of origin at
2 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Abs. Absatz Art. Artikel BIP Bruttoinlandsprodukt bzw. beziehungsweise d.h. das heißt einschl. einschließlich EG Europäische Gemeinschaft EGV Vertrag der Europäischen Gemeinschaften EU Europäische Union EUR Euro EWU Europäische Währungsunion EWWU Europäische Wirtschafts- und Währungsunion EZB Europäische Zentralbank FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung Hrsg. Herausgeber k. A. keine Angaben Mio. Millionen MOEL Mittel- und osteuropäische Staaten Mrd. Milliarden NMS Neue EU-Mitgliedsstaaten Nr. Nummer OWR Theorie optimaler Währungsräume o. S. ohne Seitenangabe o. V. ohne Verfasser p. a. per annum (pro Jahr) S. Seite SL Slowenien Tab. Tabelle USD US-Dollar Vgl. vergleiche WKM II Wechselkursmechanismus II
4
3 EINLEITUNG
Der Beitritt der zehn osteuropäischen Mitgliedsstaaten - Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Slowakei, Tschechien, Ungarn und der beiden Mittelmeerstaaten Malta und Zypern - zur Europäischen Union (EU) im Mai 2004 sowie der beiden neuen EU-Mitglieder - Bulgarien und Rumänien - zum 01. Januar 2007 war der erste Integrationsschritt zur Aufnahme dieser Staaten in die Europäische Währungsunion (EWU). In einem zweiten Schritt werden diese Länder in den kommenden Jahren Mitglieder der EWU, die nach dem Beitritt Sloweniens (SL) zum 01. Januar 2007 aus dreizehn EU-Mitgliedsstaaten (EU13) besteht 1 , und führen damit nicht nur den Euro als offizielle gemeinsame Währung ein, sondern nehmen auch an der gemeinsamen monetären Politik der EU teil. 2 In der geld- und währungspolitischen Diskussion über Europa als optimalen Währungsraum spielt die EWU aufgrund des anstehenden Beitritts der neuen EU-Mitgliedsländer aktuell eine herausragende Rolle. Für Slowenien und für die in den kommenden Jahren ab 2008 beitretenden Länder stellt sich die Frage, ob die anstehende Währungsintegration mit der bisherigen EU12 optimal ist. Um die Eintrittsberechtigung in die EWU zu erreichen, müssen die neuen europäischen Mitgliedsstaaten ihre geld- und finanzpolitische Reife nachweisen. Dies geschieht anhand der im Vertrag von Maastricht festgelegten ökonomischen Konvergenzkriterien. Diese beziehen sich auf die Höhe der Inflationsrate, des Zinsniveaus, des staatlichen Defizits und der Staatsverschuldung in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowie auf die Stabilität und die zweijährige Teilnahme der Währung im Europäischen Wechselkursmechanismus II (WKM II). Da mit der Teilnahme an einer Währungsunion die teilnehmenden Länder ihre nationale Geld- und Währungspolitik aufgeben, fällt damit deren Einsatz als
Anpassungsmechanismus einer Volkswirtschaft bei internen und externen Störungen weg. Durch die Erfüllung der Konvergenzkriterien vor Beitritt in die EWU soll die Stabilität der europäischen Währung hinreichend gewährleistet
1 Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) (2006), S. 12.
2 Zur Eurozone/EWU gehören die EU13: AT, BE, DE, ES, FI, FR, GR, IR, IT, LU, NL, PT & neu SL (Stand: 01.
Jan. 07)
2
werden. Die Kosten der Teilnahme an einer Währungsunion werden üblicherweise mit der Theorie optimaler Währungsräume (OWR) abgeschätzt.
Die folgende Seminararbeit unterstreicht im Kontext der Theorie optimaler Währungsräume, dass die EU13 und die nach Erfüllung der Konvergenzkriterien neu beitretenden mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten (MOEL) einen optimalen Währungsraum in Europa darstellen. Im zweiten Kapitel werden dazu einleitend die Argumente für Europa als optimalen Währungsraum analysiert und diskutiert. Dabei wird auf die klassischen und neueren Erkenntnisse der Theorie optimaler Währungsräume zurückgegriffen. Im dritten Kapitel wird abschließend eine kritische Würdigung der entwickelten Standpunkte für Europa als optimalen Währungsraum vorgenommen.
3
4 DIE THEORIE OPTIMALER WÄHRUNGSRÄUME UND DIE
EUROZONE
Die weltweite Diskussion über Kosten und Nutzen eines gemeinsamen Währungsraumes wurde im Jahr 1961 mit einem Beitrag des kanadischen Volkswirtes und Nobelpreisträgers Robert Mundell über die Theorie optimaler Währungsräume eingeleitet. Nach der Veröffentlichung der Theorie über die optimale Abgrenzung eines Währungsgebietes von Mundell entwickelten weitere Volkswirte wie Ronald Mc Kinnon (1963) und Peter Kenen (1969) eigene Kriterien zur Bestimmung optimaler Währungsräume. Erst in den späten 1980er Jahren bzw. Anfang der 1990er Jahre wurde die Theorie optimaler Währungsräume neu belebt. Das Interesse an der Theorie optimaler Währungsräume in Europa lässt sich insbesondere auf den Vertrag von Maastricht (1992) zur Vollendung der monetären Integration in Europa und den aktuell anstehenden Beitritt der MOEL in die EWU 3 zurückführen.
Im folgenden Kapitel 2.1 wird zunächst die Theorie der optimalen Währungsräume veranschaulicht sowie die Kosten und Nutzen eines gemeinsamen Währungsraumes untersucht. Aufbauend werden im Kapitel 2.2 die einzelnen Kriterien der Theorie optimaler Währungsräume im Hinblick auf positive Argumente für Europa als optimalen Währungsraum analysiert und diskutiert.
3 Die Begriffe EWU, Eurozone und EU12 bzw. EU13 (mit SL) werden in der Seminararbeit synonym verwendet.
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Arbeit zitieren:
Johann Alexander Bogensperger, 2007, Ist Europa ein optimaler Währungsraum?, München, GRIN Verlag GmbH
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