Inhaltsangabe
1. Einleitung Seite 3
2. Evaluation Seite 4
a. Tests Befragungen Seite 4
b. Fremdevaluation Seite 5
c. Selbstevaluation Seite 6
3. DIN EN ISO 9000 ff. Seite 8
a. Inhalte der ISO 9000, 9001, 9002,
9003, 9004, 19011 Seite 8
b. Vorteile der ISO 9000 ff. Seite 11
c. Nachteile der ISO 9000 ff. Seite 12
d. Ausblick („ISO 9000 Plus“) Seite 13
4. Fazit Seite 15
5. Literaturangaben Seite 16
2
1. Einleitung
Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit Qualitätssicherungssystemen in der Weiterbildung, wobei kurz die Evaluation vorgestellt wird und ein genauerer Blick auf die ISO 9000 ff. geworfen wird.
Am Anfang dieser theoretischen Abhandlung wird die Evaluation beschrieben, welche in die drei Unterkapitel Tests und Befragungen, Fremdevaluation und Selbstevaluation gegliedert ist.
Im dritten Kapitel wird die ISO 9000 ff. vorgestellt. Zunächst wird ein Überblick über die Inhalte der einzelnen ISO gegeben, um dann die Vorteile und Nachteile dieses Systems zu diskutieren. Abschließend wird ein Ausblick in der ISO gegeben, und zwar in der Form des „ISO 9000 Plus“.
Zum Ende der Ausarbeitung wird ein Fazit gegeben, in der die Verfasserin persönlich Stellung nimmt.
3
2. Evaluation
Ein Modell der Qualitätssicherung ist die Evaluation. Diese lässt sich wie folgt definieren:
„Als pädagogischer bzw. andragogischer Fachbegriff meint Evaluation gemäß der Definition von J. Reischmann, das Erfassen und Bewerten von Prozessen und Ergebnissen zur Wirkungskontrolle, Steuerung und Reflexion im Bildungsbereich.“ 1
Es gibt verschiedene Methoden der Evaluation, die im Folgenden dargestellt werden.
a) Tests & Befragungen
Diese zwei Elemente sind empirische Methoden, um Hypothesen an der Realität zu überprüfen, und somit auch zu evaluieren. Dabei ist in den empirischen Forschungsmethoden zwischen Verfahren des Forschungsarrangements, Verfahren der Datenerhebung und Verfahren der Statistik zu unterscheiden. Die zwei Methoden Tests und Befragung zählen zu den Verfahren der Datenerhebung. 2 Die Methodik der Befragung ist geprägt von vielen einzelnen Techniken. Dabei ist zu unterscheiden zwischen mündlichen Befragungen, wie z.B. Interviews, schriftlichen Befragungen, wie z.B. Fragebögen und auch Gruppendiskussionen. Auch gibt es einen Unterschied zwischen ungelenkter Form und standardisierte Form, sowie zwischen offenen und geschlossenen Fragen z.B. in einem Interview. 3
Der Test gilt als ein wissenschaftliches Routineverfahren, mit dessen Hilfe z.B. Persönlichkeitsmerkmale untersucht werden können. 4 So erlauben Tests die Gewinnung wesentlicher Informationen über
1 http://de.wikipedia.org/wiki/Evaluation#Evaluation_im_Bildungsbereich. 31.01.2006
2 vgl. S. 60 Gudjons, Herbert. (2003). Pädagogisches Grundwissen. 8. Auflage. Bad Heilbrunn: Verlag
Julius Klinkhardt.
3 vgl. S. 63 Gudjons (2003)
4 vgl. S. 64 Gudjons (2003)
4
Eigenschaften und Vorraussetzungen für bestimmte Tätigkeiten bei Personen und Personengruppen. Tests sind wirtschaftlich, vielseitig einsetzbar und in ihren Ergebnissen vergleichbar. Um eine Test als gültig bezeichnen zu können, muss er die Gütekriterien Validität, Reliabilität und Objektivität erfüllen. 5
b) Fremdevaluation
In der Fremdevaluation unterscheidet man nach Balli/Krekel/Sauter vier Ansätze zur Qualitätssicherung.
1. Die inputorientierten Qualitätssicherung, bei der davon ausgegangen wird, dass Qualität das Vorhandensein und das Zusammenwirken verschiedener Faktoren erfasst und bewertet. Hierbei wird anhand von vorher definierten Kriterien überprüft, ob Weiterbildungsträger und deren Angebote diesen Kriterien genügen. 6
2. Die output- bzw. abschlussorientierte Qualitätssicherung, bei dem der Schwerpunkt auf dem Ergebnis, bzw. dem Erfolg, liegt. Hier liegen die Kriterien hauptsächlich in Prüfungsergebnissen. 7 3. Die prozessorientierte Qualitätssicherung, wo der Schwerpunkt auf prozessorientierten Verfahren liegt, wie z.B. die ISO 9000 ff. 8 4. Die Nachfrage-bzw. kunden-und nutzorientierte
Qualitätssicherung, die vor allem die Festlegung inhaltlicher Kriterien mit den Kriterien des Verbraucherschutzes kombiniert. 9
Die folgende Abbildung zeigt die Schwerpunkte der
Qualitätsdiskussion über die vier Ansätze im zeitlichen Verlauf. Im
5 vgl. S. 376 Laabs, Hans-Joachim. (1987). Pädagogisches Wörterbuch. Berlin: Volk und Wissen
Volkseigener Verlag.
6 vgl. S. 11 Balli, Christel; Krekel, Elisabeth; Sauter, Edgar. (2002). Qualitätsentwicklung in der
Weiterbildung. Zum Stand der Anwendung von Qualitätssicherungs-und
Qualitätsmanagementsystemen bei Weiterbildungsanbietern. Wissenschaftliche Diskussionspapiere.
Heft 62.
7 vgl. S. 13 Balli, Krekel, Sauter (2002)
8 vgl. S. 13 Balli, Krekel, Sauter (2002)
9 vgl. S. 15 Balli, Krekel, Sauter (2002)
5
Arbeit zitieren:
Ulrike Basedow, 2006, Qualitätssicherungssysteme in der Weiterbildung, München, GRIN Verlag GmbH
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