Friedrich-Schiller-Universität
Institut für Geographie
Hauptseminar: Urbane und virtuelle Räume. Die Großstadt und der Ego-Shooter.
Half-Life2 und der Container
Jens Ender
Inhalt
1 Vorwort ... 3
2 Einleitung ... 4
3 Was kennzeichnet den Raum als Container ... 4
3.1 Der Raum als Behälter (Container) ... 5
3.2 Der Raum als System von Lagebeziehungen ... 5
3.3 Der Raum als Kategorie der Sinneswahrnehmung ... 6
3.4 Der Raum als Konstrukt ... 8
4 Was ist „Half – Life2“? ... 8
4.1 Die Story ... 9
4.2 Die Konstruktion des Containers ... 9
4.3 Szenen ... 11
4.3.1 Dr. Steiners Labor (Anhang 5) ... 11
4.3.2 Treppenhaus (Anhang 6) ... 12
4.3.3 In den Straßen von „City 17“(Anhang 7) ... 12
4.3.4 Öffentlicher Platz (Anhang 8) ... 13
5 Von der Idee zum Produkt – ein Spiel entsteht ... 13
6 Virtuelle Sozialgeographie ... 15
7 Fazit ... 16
8 Literatur ... 18
9 Anhang ... 20
1 Vorwort
Wir befinden uns in der Wüste des US-Bundesstaates New Mexico. In einem geheimen unterirdischen Forschungskomplexes Namens „Black Mesa“. Sie sind der junge Physiker Gordon Freeman, der überall hohes Ansehen genießt. Ihr Forschungsschwerpunkt sind neue Energieträger. Gerade als sie eines der wichtigsten Experimente der letzten Zeit starten, passiert das Unfassbare. Die für absolut sicher geglaubte Testanordnung versagt. Die neue Energiequelle, die auf außerirdischen Kristallen basiert gerät außer Kontrolle und zerstört die gesamte Testanlage. Nur mit Mühe und Not können sie sich vor der enormen zerstörerischen Kraft der Explosion retten. Glücklich überlebt zu haben, stellen sie aber schnell fest, dass etwas Schreckliches passiert ist. Nicht nur, dass der gesamte Forschungskomplex zerstört wurde und fast alle Mitarbeiter getötet wurden, nein zu allem Übel stellen sie fest, dass die Kristalle mehrere Tore zu einer anderen Welt, Namens „Xen“ geöffnet haben. Durch diese Tore dringen nun Horden von außerirdischen Kreaturen auf die Erde, die nach ihrem Leben trachten. In einem nervenaufreibenden Kampf gegen die Kreaturen und gegen die Gefahren der zerstörten Forschungseinrichtung treffen sie immer wieder vereinzelt auf Überlebende der Katastrophe, die ihnen stellenweise weiterhelfen können. Im Laufe ihrer Odyssee durch die verschiedenen Ebenen von „Black Mesa“ erblicken sie immer wieder die Gestalt eines Menschen in grauem Anzug und mit braunem Aktenkoffer, dem „G-Man“. Gerade als sie denken jetzt erwisch ich ihn, ist er ihnen wieder einen Schritt voraus und entkommt ihnen. Auch scheinen die außerirdischen Kreaturen diesem Mann nichts anhaben zu können. Ist er überhaupt für die anderen sichtbar?
Je weiter sie sich zur Oberfläche durchkämpfen, umso schwerer wird es für sie zu begreifen was alles vorgefallen ist. Nicht nur das sie immer noch vergebens auf Hilfe von außen hoffen, nein inzwischen sind Regierungstruppen eingetroffen, die den Vorfall vertuschen sollen und alles Leben in „Black Mesa“ vernichten sollen. Immer noch liegt es an ihnen, ob sie all dem entkommen können und alles überleben.
Nach unzähligen Gefechten und der Nervenaufreibenden Suche nach dem Beginn der Katastrophe finden sie einen Zugang zu „Xen“. Hier, in einer völlig anderen Welt dringen sie zum Zentrum des Übels vor, einem überdimensional großen Monster, das die Fähigkeit besitzt sie immer wieder in andere Gegenden der Welt „Xen“ zu beamen, von wo aus sie sich wieder zurückkämpfen müssen um gegen die Wurzel allen Chaos’ anzutreten. In einem erbitterten Kampf gelingt es ihnen Schließlich das Monster zu vernichten. Allerdings ist ihre Odyssee damit noch nicht zu Ende. Ihre Sinneswahrnehmung spielt verrückt und sie verlieren jeglichen Kontakt zur festen Oberfläche. Der „G-Man“ erscheint vor ihren Augen und erklärt ihnen endlich was vorgefallen ist. Er hatte sie die ganze Zeit über beobachtet und überprüft ob sie für seine Zwecke geeignet sind. Letztendlich bietet er ihnen einen Job an, dem sie nicht widerstehen können.
2 Einleitung
Was sich hier im Vorwort wie ein schlecht geschriebenes Buch liest, weil es ein Laie (Ich) geschrieben hat, ist die Story zu einem der erfolgreichsten Computerspiele der Neunziger, „Half-Life“. Es war nahezu Revolutionär auf dem Gebiet der Computerspiele, da es erstmals zu einer Art Interaktion zwischen Spieler und der simulierten Umwelt kam. Damit wurde ein Grundstein gelegt, an dem sich zukünftige Spiel messen mussten. Entgegen der Behauptung von FUNKEN/LÖW (2002:76):„Die Räume […] in Computerspielen [sind] nicht Gegenstand der Auseinandersetzung, sondern strukturierende Kisten.“, muss ich hier erwähnen, dass bereits mit „Half-Life“ der Spieler mit der simulierten Umwelt interagieren konnte, damit sie sich zu seinem Vorteil veränderte. Sicher war dies nur im dafür vorgesehenen Rahmen möglich, den die Programmierer des Spiels schufen.
Die hier vorliegende Arbeit beschäftigt sich nun mit dem 2004 erschienenen Nachfolger „Half-Life2“. Die Story von „Half-Life2“ wird in Kapitel 4.1 beschrieben und kann als Fortsetzung des ersten Teils gesehen werden. Nachdem in Kapitel 3 die Eigenheiten einiger Raumperspektiven geschildert werden, sollen auch einzelne Szenen aus dem Spiel raumkritisch betrachtet werden. Zum Ende dieser Arbeit soll eine Möglichkeit betrachtet werden, wie die heutige Sozialgeographie mit Computerspielen umgehen könnte.
[...]
Arbeit zitieren:
Jens Ender, 2005, Half-Life2 und der Container, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Jens Ender hat den Text Half-Life2 und der Container veröffentlicht
Jens Ender hat einen neuen Text hochgeladen
Transnational Spaces / Transnationale Räume
Regina Bittner, Wilfried Hackenbroich, Kai Vöckler
Kulturlandschaftskataster für urbane Räume: Freiflächen
Dargestellt an Beispielen aus ...
Johannes M. B. Broermann
Educational Freedom in Urban America: Brown v. Board After Half a Cent...
David Salisbury, Casey, Jr. Lartigue
Macromolecules Containing Metal and Metal-Like Elements, a Half-Centur...
Charles E. , Jr. Carraher, Charles U. Pittman, John E. Sheats
0 Kommentare