Inhaltsverzeichnis
Einleitung 2
1 Begriffsklärung 2
1.1 Lebendspende 2
1.2 Das Transplantationsgesetz 2
1.2.1 Notwendigkeit des Transplantationsgesetzes 3
1.2.2 Inhalte in Bezug auf die Lebendspende 3
2 Ablauf einer Lebendspende 3
2.1 Der Kreis der Lebendspender 3
2.1.1 Einschränkung auf Verwandte und nahe Beziehungskonstellationen 4
2.1.2 Die Spende aus einem Embryo oder Fötus nach einem
Schwangerschaftsabbruch 4
2.2 Voraussetzungen zur Lebendspende 5
2.2.1 Wer kann und darf Spender werden 5
2.2.2 Aufklärung und informierte Einwilligung 6
2.2.3 Der Aspekt der Freiwilligkeit 7
2.3 Vor und Nachteile einer Lebendorganspende 8
2.3.1 Vorteile 8
2.3.2 Nachteile 9
3 Fallbeispiel 9
4 Fazit 10
5 Literaturverzeichnis 12
5.1 Bücher 12
5.2 Internet 12
2
Einleitung
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage „Ist Lebendspende moralisch ver- tretbar?“. Diese soll durch die nachfolgenden Punkte erarbeitet und schließlich be- antwortet werden.
Dabei ist es zunächst grundlegend, eine Begriffsklärung der Lebendspende und des Transplantationsgesetzes, welches die rechtliche Grundlage bildet, vorzunehmen. Im weiteren Verlauf wird auf den Ablauf der Lebendspende eingegangen, wo der Kreis der Lebendspender, sowie die zur Spende zu erfüllenden Voraussetzungen genauer beleuchtet werden.
Auch werden die Vor- und Nachteile einer Lebendorganspende gegenübergestellt. Zur besseren Anschauung wird im Punkt drei ein Fallbeispiel eingebracht. Zum Schluss wird das Ergebnis der Arbeit betrachtet und die Ausgangsfrage beant- wortet.
1 Begriffsklärung
Um überhaupt die Frage, ob Lebendspende denn moralisch vertretbar sei, beantwor- ten zu können, muss zunächst eine Begriffklärung erfolgen. Jedoch gestaltete es sich relativ schwierig, eine kurze aber prägnante Definition zur Lebendspende zu finden. Aus diesem Grund versuchte ich eine eigene Begriffsbestimmung aus der mir zur Verfügung stehenden Literatur zu erschließen, welche im nachfolgenden Unter- punkt aufgeführt wird.
1. 1 Lebendspende
Unter einer Lebendspende versteht man die Übertragung von Organen, Geweben und Zellen eines gesunden lebenden Menschen auf einen anderen. Dabei werden entweder paarweise vorhandene Organe gespendet, oder Teile von Organen, Gewebe oder Zellen mit hoher Regenerationsfähigkeit.
1.2 Das Transplantationsgesetz
Seit dem 1. Dezember 1997 gibt es das Deutsche Transplantationsgesetz (TBG). 1 Ebenso wie die Organspende Verstorbener darin geregelt ist, wird auch die Organ- entnahme bei noch lebenden Spendern festgelegt.
1 Vgl.: www.stiftung-lebendspende.de
3
1.2.1 Notwendigkeit des Transplantationsgesetzes Da jede Transplantation einen Eingriff in die körperliche Integrität der Betroffenen darstellt, muss durch das Transplantationsgesetz eine solche Operation gerechtfer- tigt werden. Es legt fest, unter welchen Bedingungen eine Transplantation vollzogen werden darf.
Des Weiteren ordnet das Transplantationsgesetz an, dass Lebendspende nur dann zulässig ist, wenn zum Zeitpunkt der Organentnahme kein geeignetes Organ eines Toten zur Verfügung steht.
1.2.2 Inhalte in Bezug auf die Lebendspende
Im §8 wird die ‚Zulässigkeit der Organentnahme’ festgelegt. 2 Zum einen werden hier die Bedingungen aufgezeigt, welche Voraussetzungen ein potentieller Lebendorgan- spende erfüllen muss. Auch wird darauf eingegangen, wer für wen spenden darf. Weiterhin wird darin bestimmt, welche Organe entnommen werden dürfen und das der Organspender über Vorgehensweise, Risiken, sowie über mittelbare Folgen und Spätfolgen ausführlichst aufgeklärt werden muss. Um die Widerrechtlichkeit der In- tegritätsverletzung aufzuheben, wird abschließend noch auf die freiwillige und ein- deutige Zustimmung hingewiesen, die der Organspender und auch der Empfänger vor der Organentnahme erbringen muss. 3 Eine nach Landesrecht gebildete unab- hängige Kommission muss prüfen, ob Indizien vorliegen, welche zeigen, ob die Ent- scheidungsfähigkeit der Betroffenen beeinträchtig ist, fehlt oder ob Organhandel vor- liegt. 4
2 Ablauf einer Lebendspende
2.1 Der Kreis der Lebendspender
Hier sind meines Erachtens vor allem zwei Punkte besonders hervorzuheben. Zum einen die verschiedenen Verwandtschafts- und Beziehungskonstellationen und zum anderen die Spende aus einem Embryo oder Fötus nach einem Schwangerschafts- abbruch. Letzteres vor allem, weil es meiner Meinung nach ethisch sehr fragwürdig ist.
2 Vgl.: www.d-t-g-online.de 3 ebd.
4 Vgl.: Schwendemann, W./ Stahlmann, M. 2006, S. 130f.
4
Quote paper:
Nicole Pilz, 2007, Ist Lebendspende moralisch vertretbar?, Munich, GRIN Publishing GmbH
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