Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis............................................................................................... 2
1. Einführung 3
1.1 Allgemeine Zielsetzungen 3
2. Grundkonzeption des internationalen PISA- Projekts. 4
2.1. Testdurchführung und Kompetenzstufen 6
2.2 Abgrenzungen von früheren Schulleistungsuntersuchungen 7
3. Ergebnisse der Pisa-Studien 8
3.1. Zentrale Ergebnisse in Bezug auf Schulformen 9
3.2. Geschlechterunterschiede in Bezug auf Leistung und Kompetenzerwerb 9
4. Was machen die PISA-Gewinner eigentlich besser? 11
4.1. Besonderheiten des finnischen Schulsystems 11
4.2. Unterschiede des deutschen und des finnischen Schulsystem. 11
5. Befragung einer nicht-repräsentativen Gruppe zum Thema
„Bildungspolitische Konsequenzen aus PISA“ 13
5.1. Vorschläge zur Verbesserung der zentralen Ergebnisse von PISA 13
5.2. Umsetzbarkeit und Effektivität dieser Verbesserungsvorschläge. 14
5.3. Mögliche bildungspolitische Konsequenzen aus PISA. 14
6. Quellen 17
Literaturliste : 17
Internetquellen: 18
7. Anhang 19
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1. Einführung
1.1 Allgemeine Zielsetzungen
In der folgenden Hausarbeit soll die internationale PISA - Studie, welche innerhalb der OECD-Staaten durchgeführt wurde, vorgestellt werden. Dazu werde ich zu Beginn die Konzeption und die Durchführung dieser internationalen Schülerleistungsmessung erläutern. Danach soll die Aufgabenstellung beschrieben und die von der OECD definierten Kompetenzstufen dargestellt werden. Anschließend werde ich einige Ergebnisse dieser Studie näher beleuchten und besonders auf Geschlechterunterschiede in Bezug auf Leistung und Kompetenzerwerb aufmerksam machen. Im weiteren Verlauf werde ich versuchen, die Frage „Was machen die PISA - Gewinner eigentlich besser?“ zu beantworten. Zum Schluss soll diese Hausarbeit durch eine Umfrage im Lehrerkollegium zum Thema „Bildungspolitische Konsequenzen aus PISA“ abgerundet werden. Dabei sollen Vorschläge aus der Sicht von Lehrerinnen und Lehrer zur Verbesserung der zentralen Ergebnisse von PISA gemacht werden.
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2. Grundkonzeption des internationalen PISA- Projekts
Pisa steht für „Programme for International Student Assessment“. Sie ist die bisher umfassendste Schulleistungsstudie, die international durchgeführt wurde. Im Rahmen dieses Programms ist es Ziel von Pisa, die Leistungen und Erträge von Schulen in den Teilnehmerstaaten zu untersuchen (vgl. PISA-Konsortium (Hrsg.) 2001: 15 f.; http://pisa.ipn.uni-kiel.de, 2.3.2007). Des Weiteren werden den Regierungen der teilnehmenden Staaten auf periodischer Grundlage Prozess- und Ertragsindikatoren zur Verfügung gestellt, die für politischadministrative Entscheidungen zur Verbesserung der nationalen Bildungssysteme brauchbar sind.
(vgl. http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/ergebnisse.pdf, 1.3.2007; Weiß (Hrsg.) 2001)
„Dabei ist der Begriff der politisch-administrativen Entscheidungen weit gefasst. Er bezieht alle Ebenen des Bildungssystems ein, auch die Entwicklung der Einzelschule sowie alle Unterstützungssysteme von der Lehrerausbildung bis zur Schulberatung“ (http://www.labi-berlin.nubb.dfn.de/aktuell/PISA_2000.htm, 14.3.2007).
In Deutschland wurde auf Beschluss der Kultusminister der Länder die Studie so erweitert, dass es darüber hinaus möglich ist, die Ergebnisse auf Länderebene zu analysieren und zu vergleichen (vgl. Kraus 2005: 21; PISA-Konsortium (Hrsg.) 2001: 78 f.). Es werden drei Bereiche erfasst: Lesekompetenz, mathematische Grundbildung und naturwissenschaftliche Grundbildung (vgl. Weiß (Hrsg.) 2001: 4).
„Die PISA-Studie wird im Auftrag der OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) durchgeführt. Sie wird koordiniert von einem Internationalen Konsortium unter Leitung des Australian Council for Educational Research (ACER). Die Nationale Projektleitung für Deutschland liegt beim Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel“ (http://pisa.ipn.uni-kiel.de, 2.3.2007).
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Grundlage der PISA-Studie ist ein funktionaler Bildungsbegriff. Laut diesem funktionalen Bildungsbegriff ist Bildung nicht mit der Anhäufung von einzelnen Wissenselementen und der Beherrschung bestimmter Methoden
gleichzusetzen (vgl. Weiß (Hrsg.) 2001: 5; Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.) 2001: 16 f.). Bildung wird vielmehr verstanden als Ausbildung von Basiskompetenzen, die "in modernen Gesellschaften für eine befriedigende Lebensführung in persönlicher und wirtschaftlicher Hinsicht sowie zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben notwendig sind" (Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.) 2001: 16).
Die PISA-Studie findet zyklisch in einem Dreijahresrhythmus statt. Die erste Erhebung wurde 2000 mit dem Forschungsschwerpunkt Lesekompetenz durchgeführt; PISA 2003 beschäftigte sich schwerpunktartig mit der mathematischen Grundbildung und PISA 2006 wendete sich zentral der naturwissenschaftlichen Grundbildung zu (vgl. Weiß (Hrsg) 2001; www.mpibberlin.mpg.de/pisa/PISA_im_Ueberblick.pdf, 2.3.2007). Unter naturwissenschaftlicher Grundbildung versteht PISA das Verstehen und Anwenden von wichtigen naturwissenschaftlichen Konzepten und
Erklärungsmodellen. Des Weiteren sind das Erkennen von Möglichkeiten und Grenzen der Naturwissenschaften in der modernen Welt wichtige Elemente der naturwissenschaftlichen Grundbildung. Natürlich müssen dabei auch Methoden, mit denen die Naturwissenschaften ihre Ergebnisse erzeugen und stützen, verstanden werden. Die jeweils anderen Kompetenzbereiche wurden und werden in jeder Studie auch untersucht. (vgl. Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.) 2001: 192 f.; http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/ergebnisse.pdf, 12.3.2007: 5 f.)
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2.1. Testdurchführung und Kompetenzstufen
Wie schon erläutert umfasst jede PISA- Studie die drei Bereiche Lesekompetenz, Mathematik, Naturwissenschaften. Bei jedem Durchgang wird ein Bereich vertiefend untersucht. Im Jahre 2000 stand die Lesekompetenz, 2003 die Mathematik und 2006 die Naturwissenschaften im Mittelpunkt der Untersuchung. Dieser Zyklus soll alle neun Jahre wiederholt werden (vgl. www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_im_Ueberblick.pdf, 2.3.2007). Zusätzlich wurde in jeder Studie ein Querschnittsthema näher beleuchtet. Im Jahr 2000 waren dies Lernstrategien und Selbstreguliertes Lernen, 2003 Problemlösung und 2006 Informationstechnische Grundbildung. Diese Zusatzuntersuchung wird nicht in allen Staaten durchgeführt (vgl. Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.) 2001: 287 f.; www.mpibberlin.mpg.de/pisa/PISA_im_Ueberblick.pdf, 2.3.2007). Es sind Aufgaben entwickelt worden, die von den Testpersonen sehr unterschiedliche Lösungsaktivitäten verlangen. Für die Bewältigung der Aufgaben (Multiple-Choice-Aufgaben und offene Aufgaben) werden unterschiedliche Kompetenzstufen verlangt. Dabei wird jeder der Leistungsbereiche bei Pisa (Lesekompetenz, Mathematik,
Naturwissenschaften) in 5 Kompetenzstufen unterteilt (vgl. PISA-Konsortium (Hrsg.) 2001: 32 f.; www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_im_Ueberblick.pdf, 2.3.2007; www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/intgrundkonzeption.htm, 2.3.2007). Diese beschreiben die Fähigkeit, Aufgaben mit unterschiedlich anspruchsvollen Anforderungsmerkmalen zu lösen. Außerdem sind noch fächerübergreifende Kompetenzen wie selbstreguliertes Lernen, allgemeine Problemlösefähigkeit, Kommunikation und Kooperation zu nennen (vgl. Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.) 2001: 271 f.; www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_im_Ueberblick.pdf, 2.3.2007).
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Arbeit zitieren:
Amadeo Raino, 2007, Die PISA-Studie - Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern im internationalen Vergleich, München, GRIN Verlag GmbH
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