Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis.......................................................................................... I
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis. II
Abk ürzungsverzeichnis III
1 Einleitung. 1
2 Traditionelle Kennzahlen und Kennzahlensysteme 2
2.1 Definition von Kennzahlen. 2
2.2 Arten von Kennzahlen. 2
2.3 Kennzahlensysteme 3
2.3.1 DuPont-Kennzahlensystem. 3
2.3.2 ZVEI-Kennzahlensystem 4
2.3.3 RL-Kennzahlensystem und ROI-Cashflow-Kennzahlensystem 5
3 Grundlagen der Balanced Scorecard 6
3.1 Einordnung des Balanced Scorecard Konzeptes 6
3.2 Architektur der Balanced Scorecard nach Kaplan/Norton 7
3.2.1 Die Finanzperspektive. 7
3.2.2 Die Kundenperspektive. 8
3.2.3 Die Prozessperspektive 9
3.2.4 Lernen und Entwicklung. 9
4 Der Entwicklungsprozess einer Balanced Scorecard 10
4.1 Strategische Grundlagen klären. 10
4.2 Organisatorischen Rahmen schaffen 10
4.3 Entwicklung der Balanced Scorecard. 11
4.4 Implementierung der Balanced Scorecard im Unternehmen. 11
I
4.5 Kontinuierlichen Einsatz sicherstellen ............................................................12
5 Einsatz in Großunternehmen und im Mittelstand................................ 13
6 Praxisbeispiele ..................................................................................... 14
6.1 Die Balanced Scorecard bei der DaimlerChrysler AG....................................14 6.2 Die Balanced Scorecard bei ENDESA-ENDITEL..........................................16
7 Kritische Würdigung ........................................................................... 18
Literaturverzeichnis.................................................................................... 20
Bücher .....................................................................................................................20 Aufsätze ..................................................................................................................21 Internetquellen ........................................................................................................21
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: DuPont-Kennzahlensystem
Abb. 2: ZVEI-Kennzahlensystem Abb. 4: Von der Vision zur BSC der Niederlassungen Abb. 5: BSC-Ebenen der Niederlassungen
Tabellenverzeichnis
Tab. 1: Auszug aus der Scorecard der Firma ENDITEL
II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung AG Aktiengesellschaft BSC Balanced Scorecard bspw. beispielsweise bzgl. bezüglich CFROI Cash Flow Return on Investment d.h. das heißt DCVD DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland ebd. ebenda ggf. gegebenenfalls i.d.R. in der Regel IT Informationstechnologie Pkw Personenkraftwagen PwC PricewaterhouseCoopers RL Reichmann und Lachnit ROI Return on Investment S. Seite sog. sogenannte Tab. Tabelle Vgl. Vergleiche z.B. zum Beispiel ZVEI Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie
III
1 Einleitung
In den letzten Jahrzehnten durchlief die Wirtschaft einen stetigen Prozess des Wandels. Neue Technologien, die weltweite Vernetzung und neue Kommunikationssysteme verlangen von Unternehmen im Zeitalter der Globalisierung eine kontinuierliche Anpassung der Unternehmensprozesse, -strategien und -strukturen. Unter Berücksichtigung dieser Entwicklung, verbunden mit einer häufig vertretenen Umsetzungsschwäche neuer Strategien, hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass das Performance-Measurement-System der Balanced Scorecard zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Dabei füllt die Balanced Scorecard die Lücke zwischen der Strategiefindung und deren operativer Umsetzung. 1 Damit stellt sie einen entscheidenden Erfolgsfaktor auf dem Weg zu mehr Marktanteilen und höheren Unternehmensgewinnen dar. Mit Hilfe der Balanced Scorecard ist es den Unternehmen möglich, Strategien für die Mitarbeiter transparent und verständlich zu machen und somit wettbewerbsfähig zu bleiben. Um die Wettbewerbsfähigkeit auch zukünftig gewährleisten zu können, ist es erforderlich, die traditionellen Finanzkennzahlen vergangener Leistungen um nicht monetäre Faktoren, wie z.B. die Mitarbeiterqualifikation, die Kundenbindung oder die Prozessqualität, zu ergänzen. 2 Grundlage dieser Überlegung ist, dass traditionelle Kennzahlensysteme ausschließlich eine Auswertung vergangener Geschäftsprozesse ermöglichen und dabei keine Rückschlüsse auf zukünftige Erfolgspotenziale geben.
Im Rahmen der folgenden Arbeit wird untersucht, wie der Wandel von traditionellen Kennzahlen und Kennzahlensystemen hin zur Balanced Scorecard erfolgt. Anschließend wird das Instrument der Balanced Scorecard näher untersucht. Schwerpunkte stellen dabei der Aufbau der Balanced Scorecard nach Kaplan und Norton dar, sowie der Entwicklungsprozess, der bei der Entstehung einer BSC durchlaufen wird. Abschließend werden zwei Scorecards aus der Praxis näher erläutert, um mit einer kritischen Würdigung zu enden.
1 Vgl. Jossé, G., (2005), S. 3.
2 Vgl. Horváth & Partner (2004), S. 2.
1
2 Traditionelle Kennzahlen und Kennzahlensysteme
2.1 Definition von Kennzahlen
Kennzahlen stellen ein klassisches Instrument des Controllings dar. Dabei handelt es sich um numerische Informationen mit betriebswirtschaftlich relevanter Aussage über betriebliche Faktoren, Vorgänge, Entwicklungstendenzen, Ziele und Ergebnisse. Mit der Hilfe von Kennzahlen ist es einer Unternehmung möglich, Ziele zu bestimmen und die Zielerreichung in konzentrierter, quantitativer und messbarer Form zu erhalten. 3 Die wichtigsten Elemente, die eine Kennzahl auszeichnen sind:
- „Informationscharakter
- Quantifizierbarkeit
- spezifische Form der Information“ 4
Durch den Informationscharakter wird ermöglicht, mit der Hilfe von Kennzahlen Urteile und Zusammenhänge über wichtige Sachverhalte zu bilden. Durch die Quantifizierbarkeit einer Kennzahl lassen sich Sachverhalte und Zusammenhänge messen und präzise Aussagen über dessen Entstehung treffen. Durch die spezifische Form wird ermöglicht, komplizierte Strukturen und Prozesse auf einfache Weise darzustellen und sich so einen schnellen und umfassenden Überblick zu verschaffen. 5
2.2 Arten von Kennzahlen
Bei den Arten von Kennzahlen hat sich eine Unterscheidung nach absoluten Kennzahlen, wie z.B. der Gewinn eines Unternehmens, und relativen Größen durchgesetzt, wobei den relativen Kennzahlen i.d.R. eine höhere Aussagefähigkeit zugesprochen wird. 6
Relative Größen werden ihrer Art nach unterteilt in Gliederungs-, Beziehungs- und Indexzahlen. Unter Gliederungszahlen sind Kennzahlen zu verstehen, deren Größe einen Anteil an einer Gesamtgröße angibt. Ein Beispiel für eine Gliederungszahl ist der Marktanteil, der das Verhältnis des Umsatzes einer Unternehmung mit dem
3 Vgl. Jossé, G., (2005), S. 6.
4 Reichmann, T. (2006), S. 19.
5 Vgl. ebd.
6 Vgl. Wiese, J. (2001), S. 103.
2
Gesamtumsatz des Marktes angibt. 7 Ein weiteres Bespiel ist die Eigenkapitalquote, die angibt, wieviel Eigenkapital in Bezug auf das Gesamtkapital vorhanden ist. Bei Beziehungszahlen werden zwei verschiedenartige Größen in Relation zueinander gesetzt. Bei der Eigenkapitalrentabilität wird z.B. der Gewinn in Relation zum eingesetzten Eigenkapital betrachtet. Indexzahlen hingegen sind Kennzahlen, bei denen zwei oder mehrere gleichartige Zahlen über mehrere Perioden in Relation zueinander gesetzt werden. Die Basisgröße stellt dabei der Wert des Anfangszeitpunktes dar, der i.d.R. auf 100 % festgesetzt wird. 8
2.3 Kennzahlensysteme
Weil Kennzahlen komplexe Sachverhalte in einem einzelnen Wert verdichten, hat eine isolierte Betrachtung einer Kennzahl nur eine geringe Aussagekraft. Werden Kennzahlen, die in einem sachlichen Zusammenhang zueinander stehen, zusammengefasst, spricht man von einem Kennzahlensystem.
2.3.1 DuPont-Kennzahlensystem
Das DuPont-Schema wurde bereit im Jahr 1919 entwickelt.
7 Vgl. ebd.
8 Vgl. Wiese, J. (2001), S. 103.
9 Entnommen aus: http://www.controllingportal.de
3
Arbeit zitieren:
Martin Exner, 2007, Einsatz der Balanced Scorecard in Großunternehmen und Mittelstand, München, GRIN Verlag GmbH
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