Hauptseminar : Informationsverarbeitung in Unternehmen (Wirtschaftsin-
formatik 3) SS 2002
Thema : Strukturierter Vergleich von führenden mPayment-Systemen
Nummer des Themas: 21
von: Uwe Kimmich aus Ulm
1 mPayment als Erfolgsfaktor des mCommerce. 3
2 Klassifikation von Zahlungssystemen 3
2.1 Zahlungszeitpunkt 3
2.2 Zahlungshöhe. 4
3 Anforderungen an mPayment-Systeme. 4
3.1 Sicherheit 4
3.2 Benutzerfreundlichkeit 5
3.3 Kompatibilität 5
3.4 Kosteneffizienz 5
4 Anbieter von mPayment-Systemen 6
4.1 Paybox.net AG - Paybox 6
4.2 Inatec GmbH - Street Cash 8
4.3 FIRSTGATE - click buy 9
4.4 mPayment im Ausland 10
5 Fazit und Ausblick 11
Literaturverzeichnis 12
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Der Begriff mPayment bezeichnet Zahlungsverfahren, die auf das Mobiltelefon zur Auto- risierungvon Zahlungen für Anwendungen im eCommerce und mCommerce, als auch an der Kasse oder Automaten zurückgreifen [HENK02, S. 2]. Die zunehmende Verbreitung von Mobiltelefonen, in Deutschland sind bereits 60 Millionen Handys im Einsatz, eröffnet viele neue Möglichkeiten für den Einsatz von Mobiltelefonen im Alltag [RICH02]. Das mPayment wird von vielen Experten als der Wachstumsträger des mCommerce in der Zukunft angesehen. Bislang hat sich mPayment noch nicht etabliert, wobei der Hauptgrund fehlender Akzeptanz im mangelnden Sicherheitsgefühl der Zahlungsabwicklung zu suchen ist [MANH00, S. 18].
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Zahlungssysteme können nach ihrem Zahlungszeitpunkt und der Höhe der Zahlung eingeteilt werden.
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Zahlungssysteme können nach ihrer zeitlichen Differenz zwischen Bezahlvorgang und dem tatsächlichen Geldtransfer unterschieden werden:
Informationsverarbeitung in Unternehmen (Wirtschaftsinformatik 3) Seite 3
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Je nach Höhe der Zahlung kann man Zahlungen in Micro- oder Macropayments unter-
scheiden. Dabei werden als 0LFURSD\PHQWV Zahlungen von Kleinstbeträgen in Höhe von
Cent-Beträgen bis zu einigen wenigen Euro für geringwertige Güter bezeichnet, oft für digitalisierbare Güter. Die Transaktionskosten sollten hier gering sein, was für klassische
Bezahlmethoden nicht zutrifft. Diese sind den 0DFURSD\PHQW-Systemen zuzuordnen, die
sich für Zahlungen von hochwertigen Gütern eignen. Hier fallen hohe Transaktionskosten weniger ins Gewicht; sie sind dagegen durch die erwünschten höheren Sicherheitsanforderungen durchaus gerechtfertigt [SEEG01 S. 56].
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Ein Zahlungssystem für den Handel mit Endkunden hat eine ganze Reihe von Anforderungen zu erfüllen, um Akzeptanz bei Konsumenten und Händlern zu erreichen. Ohne diese Akzeptanz wird es sich am Markt nicht behaupten können, wie das Beispiel des eingestellten mPayment-Dienstes Payitmobile zeigt [SIET02, S. 102].
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Als sehr gewichtiges Kriterium für den Einsatz und Akzeptanz von elektronischen Zahlungssytemen gilt die gewährleistete Sicherheit. Dies bedeutet Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit, d.h. die Parteien müssen jederzeit in der Lage sein Zahlungen auszuführen oder zu erhalten und die Transaktionen müssen entweder vollständig oder gar nicht ausgeführt werden, d.h. sie dürfen sich nie in einem inkonsistenten Zustand befinden. Weiterhin muss es die Integrität der übertragenen Daten gewährleisten, d.h. sie die gesendete Nachricht muss identisch mit der gesendeten sein. Die Integrität kann mit einer digitalen Signatur gewährleistet werden.. Die Authentizität des Kunden muss gesichert sein, er muss eindeutig zu identifizieren sein und sich zur Zahlung autorisieren können, d.h. die Ressourcen müssen vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden. Außerdem darf keine Partei nachträglich die Abgabe einer Willenserklärung abstreiten können (Non-Repudation) [HIMM96, S. 2 - 4].
Durch die SIM-Karte und seine Rufnummer ist der Kunde eindeutig identifizierbar, allerdings ist es mittlerweile schon gelungen den geheimen Schlüssel auf der SIM-Karte zu entschlüsseln und somit die Karte zu klonen [SCHM01 S.222]. Prinzipiell besteht die Gefahr des Abhörens drahtloser Kommunikationskanäle, in den digitalen mobilen Netzen
Informationsverarbeitung in Unternehmen (Wirtschaftsinformatik 3) Seite 4
Arbeit zitieren:
Uwe Kimmich, 2002, Strukturierter Vergleich von führenden mPayment-Systemen, München, GRIN Verlag GmbH
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