Silke Lübbert Praktikumsbericht
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis___________________________________________________________ I I
1 Lehr und Lernvoraussetzungen 1
1.1 Kennzeichnung der Lerngruppe 1
1.2 Situative Voraussetzungen 2
2 Fachliche Grundlagen 3
3 Didaktisch - methodische Strukturierung 4
3.1 Vorgaben der Richtlinien 4
3.2 Einordnung der Thematik in die Unterrichtsreihe 5
3.3 Akzentuierung und Reduktion der Sachstruktur 6
3.4 Lernziele und Kompetenzen 6
3.4.1 Stundenziel 8
3.4.2 Lernziele zur Förderung der Fachkompetenz 8
3.4.3 Lernziele zur Förderung der Methodenkompetenz 9
3.4.4 Lernziele zur Förderung der Human- und Sozialkompetenz 9
3.5 Überlegungen zur methodischen Vorgehensweise und zum Medieneinsatz 10
3.6 Vorüberlegungen zur Fragestellung 11
3.7 Angaben zur Lernerfolgskontrolle bzw. Hausaufgaben 12
4 Verlaufsplan 13
A Literaturverzeichnis II
B Materialien III
M1 Tafelbild III
M2 Aufgabenstellung III
M3 Anfrage IV
M4 Kundenkarteikarte Tempelmann GmbH Co. KG V
M5 Artikelkarteikarte Kerzenleuchter V
M6 Artikelkarteikarte Spielesammlung VI
M7 Bestandsanfrage VI
M8a Briefbogen VII
M8b Musterangebot VIII
M9 Multiple Choice Test IX
Anhang XI XI
A1 Skizze des Klassenraums XI
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Silke Lübbert Praktikumsbericht
1 Lehr und Lernvoraussetzungen
1.1 Kennzeichnung der Lerngruppe
Bei der Lerngruppe handelt es sich um eine Unterstufenklasse der Höheren Handelsschule. Die Voraussetzung für den Besuch der Höheren Handelsschule ist der erfolgreiche Abschluss der Fachoberschulreife. Im Rahmen der Höheren Handelsschule werden den Schülern 1 wirtschaftliche Grundlagen vermittelt. Diese Thematik ist für die Schüler ein komplett neues Feld, da sie im Rahmen ihrer bisherigen schulischen Ausbildung eine allgemein bildende und kein kaufmännische Schule besucht haben.
In der, im Rahmen des Praktikums begleiteten Klasse, der Hö1a, wird zusätzlich zum Fach Englisch auch noch das Fach Französisch unterrichtet, was auf die Profilbildung, in deren Rahmen in den Bildungsgängen Schwerpunkte gelegt werden, zurückzuführen ist.
In der Klasse sind 27 Schüler, davon 19 Mädchen und 8 Jungen. Das Alter der Schüler liegt zwischen 16 und 19 Jahren.
Alle Schüler der Klasse haben als letzte Klasse die Klasse 10 besucht und wie bereits oben angeführt wurde, als Schulabschluss die bisher die Fachoberschulreife erreicht. Hierbei besteht jedoch der Unterschied, dass 5 Schüler den Qualifikationsvermerk für den Besuch der gymnasialen Oberstufe erhalten haben, während die anderen diesen Vermerk, der auf bestimmten Noten im Abschlusszeugnis basiert, nicht erhalten haben.
Die Schüler kommen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und haben unterschiedliche Staatsangehörigkeiten. 22 Schüler haben die deutsche Staatsangehörigkeit, 4 die türkische und 1 Schüler die jugoslawische. Unter den Schülern, die die deutsche Staatsangehörigkeit haben sind drei Schüler, die in Kasachstan geboren worden sind.
Ein weiteres Kriterium, das zu nennen ist, ist die Religionszugehörigkeit der Schüler. Dies gibt unter Umständen Aufschluss auf den Kulturkreis, aus dem Schüler stammen. Die Schüler türkischer Herkunft haben die islamische Konfession, genau wie fünf der Schüler mit deutscher Staatsangehörigkeit. Die weiteren Schüler mit deutscher Staatsangehörigkeit teilen sich auf in 10 evangelische, vier katholische, einen orthodoxen und zwei konfessionslose Schüler. Ebenfalls konfessionslos ist der Schüler mit jugoslawischer Staatsangehörigkeit.
Wie in jeder Lerngruppe gibt es leistungsschwächere und leistungsstärkere Schüler. Im Rahmen des Unterrichtes zeigt sich diese Leistungsfähigkeit zum einen in der Häufigkeit der Mitarbeit und zum anderen in der Qualität der gegebenen Antworten. So gibt es Schüler, die sich oft am Unterricht beteiligen wie z.B. Johannes und Isabelle und Schüler die nur selten Antworten geben die dann jedoch sehr präzise sind, die ist bei Stefan der Fall. Andere Schüler hingegen beteiligen sich nur selten am Unterricht und müssen oft dazu aufgefordert werden etwas zu sagen. Dies trifft z. B. auf N. zu. Des Weiteren gibt es einige Schüler die von der Lehrperson ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erfordern und andere, die auch ohne erhöhte Aufmerksamkeit ohne Störungen dem Unterricht folgen. Ein Schüler die Bestätigung und Aufmerksamkeit von Seiten der Lehrkraft benötigt ist C..
1 Im Rahmen dieser Ausarbeitung wird der Begriff „Schüler“ für Schüler und Schülerinnen genutzt.
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Die Struktur der Klasse ist demnach im vielen Punkten heterogen. Auf die Heterogenität in Bezug auf Leistung und Leistungsbereitschaft sowie auf Kultur und Alter muss die Lehrkraft im Rahmen des Unterrichtes eingehen und versuchen, die Chancen und Probleme der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu nutzen.
1.2 Situative Voraussetzungen
Die situativen Voraussetzungen die sich im Rahmen des Unterrichtes ergeben können sind räumlicher und zeitlicher Art.
Bei den räumlichen Voraussetzungen sind die Ausstattung des Raumes sowie die Anordnung von Tischen und anderen Einrichtungsgegenständen zu beachten. Der Unterricht findet in einem Lernbüro 2 statt. Dieser Raum ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schüler an Gruppentischen sitzen. Diese Tische sind unterschiedlich im Raum angeordnet und es können unterschiedlich viele Schüler an den Tischen sitzen.
Der Raum ist mit mehreren Computern ausgestattet, die von den Schülern genutzt werden können. Diese Computer sind direkt an den Arbeitsplätzen der Schüler installiert und es steht jeweils ein Computer für 2-3 Schüler zur Verfügung. Diese Computer werden im Rahmen des Unterrichtes im Lernbüro eingesetzt, wenn die Schüler z.B. Geschäftsbriefe schreiben, mit Tabellenkalkulationsprogrammen arbeiten oder Präsentationen erstellen. Problematisch bei der Ausstattung mit Computern ist in diesem Raum, dass diese während des gesamten Unterrichtes an den Arbeitsplätzen stehen und ggf. die Sicht auf die Schüler sowie die Sicht der Schüler auf die Tafel einschränken. Dieses Problem ist im Rahmen des von mir durchgeführten Unterrichtes aufgetreten, da die Computer nicht genutzt wurden. Eine Lösung ist, die Computer etwas tiefer zu stellen oder bei einer Neuausstattung darauf zu achten, dass es die Möglichkeit gibt die Bildschirme in den Tischen zu versenken.
Der Raum ist zudem ausgestattet mit einer Tafel, einem Tageslichtprojektor und einem Beamer. Somit kann der Unterricht durch unterschiedliche Medien gestaltet werden. Bei dem Ta-geslichtprojektor bestand die Problematik, dass dieser defekt war so dass das Projizierte sich oft nicht wirklich scharf stellen lies. Zudem wurde bei gleichzeitiger Nutzung von Tafel und OHP das Projizierte beim Ausklappen der Tafel verdeckt.
Zeitliche Restriktionen ergaben sich in der durchgeführten Unterrichtsstunde dadurch, dass zunächst noch ein Teil des Unterrichtes aus der letzten Woche nachgeholt werden musste, was in etwa 15 Minuten dauerte. Zudem stand am Ende der Stunde die Rückgabe einer Klassenarbeit aus, was ebenfalls mit 15 Minuten in die Planung einzubeziehen war. Des Weiteren führt die Aussicht auf die Rückgabe einer Klassenarbeit dazu, dass ein erhörtes Unruhepotential in der Klasse entsteht.
2 Eine Zeichnung des Lernbüros, die die Anordnung der Tische sowie anderer Einrichtungsgegenstände darstellt findet sich im Anhang (A1).
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2 Fachliche Grundlagen
Die Thematik die in dieser Unterrichtsstunde behandelt wird, wurde bereits in der vorherigen Stunde behandelt. Diese Unterrichtsstunde dient in erster Linie der Vertiefung und der Festigung der bisher erarbeiteten Inhalte.
Grundlegend geht es in der von uns geplanten Unterrichtesstunde um die Erstellung eines Angebotes. Dies wird ausgehend von dem Eingang einer Anfrage behandelt. Nach dem Eingang einer Anfrage wird in der AGV (allgemeinen Verwaltung) zunächst ein Posteingangsstempel angebracht und ausgefüllt, danach wird die Anfrage in das Posteingangsbuch eingetragen und an den Verkauf weitergeleitet. Im Verkauf werden zunächst einige Überprüfungen durchgeführt. Hierbei wird geprüft, ob der Kunde bereits geführt wird oder nicht. Falls er bereits Kunde ist, liegt eine Kundenkarteikarte vor, die wichtige Daten über den Kunden enthält, falls nicht wird diese erstellt. Die Kundenkarteikarte enthält z.B. Informationen über die Zahlungsfähigkeit des Kunden, den spezifischen Kundenrabatt und die bereits vom Kunden getätigten Bestellungen. Zudem muss im Verkauf geprüft werden, ob die bestellten Artikel zu dem geführten Sortiment gehören. Nachdem festgestellt wurde dass der Artikel geführt wird, muss geprüft werden, ob der Lagebestand ausreichend ist, um die Anfrage des Kunden zu erfüllen. Bei einem Artikel der nicht zum Sortiment gehört kann kein Angebot erstellt werden, oder es muss ein geeigneter Lieferant für den Artikel gefunden werden. Die Erfragung des Bestandes erfolgt mit Hilfe einer Bestandsanfrage die an das Lager geleitet wird. Im Lager wird dann anhand der Artikelkarteikarte der tatsächliche Bestand geprüft. Danach wird der Bestand auf der Bestandsanfrage eingetragen und es wird vermerkt, wann die Ware lieferbar ist. Wenn nicht genügend Ware auf Lager ist, muss ggf. Ware nachbestellt werden, was sich auf den möglichen Lieferzeitpunkt auswirkt.
Ausgehend von den vorliegenden Informationen aus Anfrage, Kundenkarteikarte, Artikelliste und ausgefüllter Bestandsanfrage wird nun im Verkauf ein Angebot geschrieben.
Hierzu ist das Wissen um gewisse rechtliche Rahmenbedingungen notwendig, die im Umfeld der Angebotserstellung eine Rolle spielen. Das Angebot ist in diesem Rahmen als ein erster Schritt auf dem Weg zum Kaufvertrag anzusehen. Der Kaufvertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande. Das Angebot stellt in diesem Fall die erste Willenserklärung dar. Dies ist nicht der Fall, wenn das Angebot den Zusatz „freibleibend“ enthält. Dies bedeutet, dass sich der Preis, die angebotene Menge, die Ausführung des Produktes oder auch die Lieferbedingungen ändern können. Derartige Willenserklärungen können mündlich, schriftlich 3 sowie stillschweigend erfolgen. Im Fall der Rand OHG erfolgen Angebote jedoch nur in schriftlicher Form 4 .
Weitere Bestandteile eines Angebotes die von Bedeutung sind, sind die Zahlungs- und Lieferbedingungen die dem Kunden genannt werden. Bei den Lieferbedingungen werden dem Kunden einerseits der Liefertermin und andererseits die Aufteilung der Transportkosten genannt. Zu dem Liefertermin ist zu sagen, dass die Lieferung bei fehlendem explizitem Lieferdatum sofort nach Abschluss des Angebotes erfolgt. Bei der Lieferung von Waren entstehen stets
3 Heym (2005), S.21.
4 Heym (2005), S.21.
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Kosten, die von den Vertragspartnern getragen werden müssen. Welcher der Vertragspartner welchen Anteil der Kosten trägt wird durch Formulierungen in den Liefervereinbarungen deutlich. Mögliche Formulierungen sind z.B. frei Haus“, „ab Lager“, „frei Bahnhof hier“.
Die Zahlungsbedingungen geben Auskunft über die Zeiträume in denen die Zahlung zu erfolgen hat, sowie über die Skontobedingungen die das Unternehmen seinen Kunden unter Umständen gewährt.
Wichtig sind, neben den rechtlichen Rahmenbedingungen, die Gestaltungsmerkmale eines Angebotes. Da es sich bei dem Angebot um einen Geschäftsbrief handelt, findet die DIN 5008 Anwendungen. Diese Norm legt Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung fest. Dies dient dem Zweck einer leserfreundlichen, zweckmäßigen und übersichtlichen Gestaltung der Schriftstücke 5 . Die Norm geht hierbei auf unterschiedliche Bestandteile der Schriftstücke ein, die bestimmten gestalterischen Regelungen unterliegen. Die einzelnen Bestandteile die hier sind zahlreich und betreffen eine Vielzahl von Elementen 6 , die im Schriftverkehr genutzt werden können. Dies können z.B. sein: die Absenderangaben, das Datum, die Empfängerdaten, die Anrede, der Brieftext, die Grußzeile, die Unterschrift, den Anlagen- und den Verteilervermerk sowie das Postskriptum 7 . Zusätzlich kommt die so genannte Bezugszeichen- und Betreffzeile hinzu 8 .
In der DIN 5008 ist unter anderem geregelt, wo sich die Bestandteile auf dem Briefbogen befinden, ob und wie sie hervorgehoben werden (z.B. durch Einrücken). Des Weiteren regelt die DIN 5008 die Schreibweise von Zahlen so wie z.B. dem Datum.
Um einen Geschäftsbrief wie das Angebot zu verfassen werden zur Vereinfachung und zur Standardisierung oft so genannte Textbausteine genutzt, diese Elemente werden genutzt für die Anrede, die Brieferöffnung, die Artikelbeschreibung und die Liefer- und Zahlungsbedingungen sowie für den Abschluss des Textes und die Grußformel.
3 Didaktisch - methodische Strukturierung
3.1 Vorgaben der Richtlinien
Das Fach Informationswirtschaft ist eingebettet in den Unterricht der Höheren Handelsschule. Die Richtlinie, die bestimmt welcher Stoff vermittelt werden soll ist die Didaktische Jahresplanung für das Fach Informationswirtschaft. Hierbei gibt es eine spezielle Planung für den Bildungsgang Höhere Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung. Im Rahmen des ersten Halbjahres, der 11.1, ist das Fach Informationswirtschaft in drei Lehrgänge unterteilt, die jeweils mit zwei Wochenstunden unterrichtet werden. Diese Lehrgänge sind Textverarbeitung/ Textautomation, Bürowirtschaft und Wirtschaftsinformatik. Im Rahmen des Praktikums haben wir wöchentlich den Unterricht im Fach Bürowirtschaft verfolgt bzw. den Unterricht gegeben. Im Fach Bürowirtschaft geht es darum, dass die die Schüler lernen wie „einfache Informations-
5 http://www.din-5008-richtlinien.de/
6 http://www.bildungsverlag1.de/wps/portal/!ut/p/.cmd/cs/.ce/7_0_A/.s/7_0_E8/_s.7_0_A/7_0_E8
7 http://www.rz.fh-ulm.de/projects/onhelp/2_offz2.htm
8 Heym (2005), S. 27.
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und Kommunikationsprozesse innerhalb eines didaktisch strukturierten Modellbetriebes“ 9 ablaufen. Im ersten Halbjahr werden die 40 Stunden die in diesem Fach unterrichtet werden aufgeteilt auf zwei Bereiche. Diese sind das Kennen lernen des Modellbetriebes (12 Stunden) und die Auftragsbearbeitung in Standardsituationen des Verkaufs (28 Stunden). Die von uns vorbereiteten und gehaltenen Unterrichtsstunden deckten den zweiten Bereich ab.
3.2 Einordnung der Thematik in die Unterrichtsreihe
Der Unterricht im Fach Bürowirtschaft findet ihm Rahmen einer Modellunternehmung statt. Hierzu wird die Form eines Lernbüros genutzt. In einem Lernbüro wird ein fiktives Unternehmen eingeführt anhand dessen alle innerhalb einer Unternehmung ablaufenden Prozesse von den Schülern durchlaufen werden. Der Unterricht wird in diesem Fall vom Lehrer aus gesteuert, der den Schülern die relevanten theoretischen Grundlagen vermittelt und ihnen die notwendigen Materialien zur Verfügung stellt. 10
Die Unterrichtsreihe, in die die durchgeführte Unterrichtsstunde eingebettet ist, findet im ersten Schulhalbjahr der 11. Klasse statt. Die Schüler haben gerade erste Erfahrungen mit der wirtschaftlichen Thematik gemacht. Zu Beginn des Unterrichtes im Fach „Bürowirtschaft“ werden die Schüler mit dem Modellunternehmen der „Rand OHG“ bekannt gemacht. Im Rahmen dieser Einführung in das Modellunternehmen lernen die Schüler die Art des Unternehmens, die Rechtsform, der finanzielle Aufbau des Unternehmens sowie die Abteilungen und deren Aufgaben kennen. Des Weiteren wurden den Schülern die grundlegenden Außenbeziehungen in Form von Kunden, Lieferanten, Banken und dem Staat dargelegt.
Die durchgeführte Unterrichtseinheit ist Bestandteil der Unterrichtsreihe mit dem Thema „Ein Auftrag für die Rand OHG“, die dem Themenbereich der „Auftragsbearbeitung in Standardsituation des Verkaufs“ aus der didaktischen Jahresplanung entspricht. Im Rahmen dieser Unterrichtsreihe sollen die Schüler laut didaktischer Jahresplanung zur Durchführung aller Prozesse, die bei einem Verkauf ab Lager an bekannte Kunden notwendig sind befähigt werden. Diese Prozesse sind das Bearbeiten von Anfragen, das Erstellen von Angeboten, der Bestellungseingang, die Auftragsbestätigung, der Warenausgang, die Erstellung sowie das Kontieren und Buchen von Ausgangsrechnungen sowie das Kontieren und Buchen des Zahlungseingangs. Zudem sollen die Schüler mit der Ablauforganisation der Angebotserstellung und der Auftragsbearbeitung vertraut gemacht werden.
Im Vorfeld zu der hier dargestellten Unterrichtsstunde haben die Schüler bereits gelernt, welche Arbeitschritte von dem Eingang einer Anfrage bis zur Absendung eines Angebotes notwendig sind. Zudem haben sie in der letzten Stunde den Ablaufplan zur Angebotserstellung kennen gelernt. Im Rahmen der durchgeführten Unterrichtsstunde soll das bisher Erlernte zu der Thematik der Angebotserstellung gefestigt werden. Dies soll durch das eigenständige Schreiben eines weiteren Angebotes erfolgen.
9 Didaktische Jahresplanung für das Fach Informationswirtschaft
10 vgl. Halfpap (1986), S. 25
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Arbeit zitieren:
Silke Lübbert, 2007, Angebotserstellung - ein Praktikumsbericht und ein Entwurf der Unterrichtsstunde, München, GRIN Verlag GmbH
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