Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung der Arbeit 2
1.3 Aufbau der Arbeit 2
2 Etymologie 3
2.1 Definition E-Learning 4
2.2 Betrachtungsebenen der Implementierung von E-Learning
im Lernort Berufliche Schule 6
3 Wirtschaftspädagogische Nutzungskonzepte und Problemkrei-
se 7
3.1 Idealtypische Nutzungskonzepte 8
3.2 Wirtschaftspädagogische Problemkreise 10
3.2.1 Personalentwicklung 10
3.2.2 Organisationsentwicklung 11
3.2.3 Unterrichtsentwicklung unter Nutzung neuer Medien 11
4 Ziele und Methoden zur problembezogenen Umsetzung 12
4.1 Ziele zur problembezogenen Umsetzung 13
4.1.1 Förderung von Methodenkompetenz 13
4.1.2 Förderung von Sozialkompetenz 13
4.1.3 Förderung von Selbstkompetenz 13
4.2 Methoden zur problembezogenen Umsetzung 14
4.2.1 Medienperspektive 14
4.2.2 Lehr-Lernarrangements-Perspektive 14
4.2.3 Lehrperspektive 14
5 Resümee 14
Literatur 17
ii
Abbildungsverzeichnis
1 Evolution des Elearnings aus: European Centre for the Development of Vocational Training, S.16 . . . . . . . . . . . . . 4 2 Überblick über das E-Learning: Aus Bendel (2003), S.18 . . . 6
Abkürzungsverzeichniss
CBT = Computer Based Training
KIT = Kommunikations- und Informationstechnologie PC = Personalcomputer WBT = Web Based Training
iii
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Es wird in der breiten Öffentlichkeit mit Ausdauer und Heftigkeit über die Änderung unseres bestehenden Bildungssystem diskutiert. Evaluationsversuche (beispielsweise PISA II, Benchmarking, etc.) zeigen dem bundesdeutschen Bildungssystem die angeblichen Unzulänglichkeiten auf. Diese Diskussionen werden frei nach dem Motto „Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“ 1 geführt.
Der Siegeszug des Personalcomputers 2 und seine uneigeschränkt vielfältigen Einsatzmöglichkeiten haben auch das Interesse der Pädagogik entfacht. 3 Die rasante Entwicklung im Bereich des PC´s ermöglicht nicht nur Lernen, wie dieser technische Gegenstand funktioniert, sondern auch Lernen durch diesen technischen Gegenstand. Diese Möglichkeit wird in vielerlei Hinsicht als Lösungsansatz unserer nach PISA II vorhandenen Bildungsmisere bezeichnet. 4 Gerade aber im Bereich der beruflichen Bildung hat dieses tiefgreifende Implikationen. Es ist keineswegs ein neuer Sachverhalt, dass sich gerade Berufliche Schulen als Partner in der dualen Berufsausbildung veränderten Situationen und neuen Herausforderungen stellen müssen. Auf rasche technologische Veränderungen mussten Berufliche Schulen stets durch Aktualisierung von Fachinhalten, durch neue Unterrichtsarrangements und veränderte Lehr-/Lernmethoden reagieren und Anpassungsleistungen erbringen.
Neu ist indes, dass sich in der Überlagerung von Veränderungsprozessen eine Umbruchsituation zeigt, die weit über inhaltlich-didaktische und unterrichtsmethodische Aktualisierungs- und Veränderungsprozesse im Schulalltag hinausweist. Schlagworte hierfür sind Lernfeldumsetzung, Geschäfts- und Arbeitsprozesse, Arbeitsorientierung, Schule als lernende Organisation, Lernumgebung, Lernkultur, Wissens- und Informationsma-
1 Lichtenberg,zietier nach Bank,V.; Jongebloed,H.-C.; Schreiber, D. (2003)
2 Personalcomputer wird zukünftig als PC bezeichnet
3 Es ist am Pädagogischen Institut der Christian- Albrechts- Universität zu Kiel ein Lehrstuhl für Medienpädagogik und Bildungsinformatik installiert. Dieses zeigt
deutlich die Übernahme des PCs in die Bildungsforschung
4 vgl. Fuchs, T. ; Wößmann, L. (2005), S.16
1
nagement, Selbstlernkompetenz, Selbststeuerung und auch ,E-Learning‘. 5 Während in der Vergangenheit eher ,Drill-and-Practice‘-Anwendungen im Blickpunkt standen, finden sich heute ,E-Learning‘ und ,Blended Learning‘ als Fachbegriffe im Bildungsbereich, die eine innovative, computergestützte Lernmethode beschreiben sollen. Diese moderne und zukunftsweisende Art der Wissensvermittlung soll in naher Zukunft genauso selbstverständlich sein wie der bisherige Präsenzunterricht. 67 Die Grundlagen des Lehrens und Lernens durch ,E-Learning‘ und ,Blended Learning‘ müssen dann in didaktisch-methodischer Hinsicht dabei die gleichen wie im herkömmlichen Unterricht sein.
1.2 Zielsetzung der Arbeit
Im Rahmen dieser Arbeit soll ,E-Learning‘ als Ansatz für die Unterstützung und Gestaltung der beruflichen Erstausbildung dargestellt und bewertet werden.
Dazu soll der Begriff des ,E-Learning‘ von mehreren Blickwinkeln beleuchtet werden und seine spezielle Relevanz für die berufliche Bildung herausgestellt werden. Es sollen Rückschlüsse gezogen werden, wie das Handwerkszeug eines Auszubildenden, denn dieses ist der PC ja heute, auch Einfluss auf seine Bildungsmöglichkeiten haben kann. Dabie ist zu untersuchen, ob der PC nicht nur als Handwerkszeug der Bildung auftritt, sondern eine neue, vielleicht gleichwertige Lehrnform darstellt.
1.3 Aufbau der Arbeit
In einem ersten Schritt soll der Begriff des ,E-Learning‘ näher charakterisiert werden. Danach werden technologische Möglichkeiten (Kapitel 2) aufgezeigt. Im dritten Kapitel sollen wirtschaftspädagogische Problemkreise des ,E-Learning‘ herausgearbeitet werden, anschließend sollen in Kapitel 4 Erfahrungen und Thesen zur problembezogenen Umsetzung
5 Neben E-Learning finden sich im Rahmen der technologischen Entwicklung der letzten Jahre weitere E-Terms wie: E-Commerce, E-Business, E-Government, E-Human-Resources, E-Health etc.
6 Vgl. Meier (2001), S.40
7 Beim Präsentzunterricht treffen sich Lehrender und Lernender am gleichen Ort. Diese Methode ist aber keinesfalls mit klassischen Frontalunttericht, oder anderer
Sozialform gleichzusetzen. Es geht hierbei nur am das Zusammentreffen in einem
Ort mit der sozialen und kommunikatioven Interaktion.
2
von E- und Blended-Learning dargestellt und in Kapitel 5 ein Resümee gezogen werden.
2 Etymologie
,E-Learning‘ ist ein Kompositum aus dem Buchstaben „E“, der für das englische Wort „elecronic“ steht. Es ist hier aber nicht der rein physikalische Elektronenfluss gemeint, der Elektronik erzeugt, sondern auf den Gesetzen der Elektronik beruhenden Kommunikations- und Infformationstechniken. 8 Der zweite Teil des Kompositums, das „Learning“ist das Lernen. 9 Heute wird der Begriff des ,E-Learning‘ als Oberbegriff verwendet unter dem man verschiedene Begriffe wie ,Computer-based Training‘ (CBT), ,Web-based Training‘ (WBT) oder ,Online Learning‘ subsumiert. Der Begriff des ,E-Learnings‘ wird inflationär gebraucht. Die Verwertung auf dem Markt bzw. die gesellschaftliche Akzeptanz wird offensichtlich durch diese inflationäre Nutzung gestärkt. Dieses ist auch eine Folge durch die massive Besetzung und Benutzung des Begriffes durch Schulungs- und Beratungsfirmen.
,E-Learning‘ hat in der Europäischen Union mit der Lissabon-Strategie einen herausragenden Stellenwert erhalten, da im März 2000 vom Europäischen Rat als Ziel beschlossen wurde, Europa bis zum Jahre 2010 zum dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt zu gestalten. Zwar ist die Zielsetzung des Lissaboner Frühjahrsgipfels insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen adressiert 10 , doch kann diese Problematik auf die Ebene der Bildungsinfrastruktur Beruflichen Schulen im Rahmen der beruflichen Erstausbildung herunter gebrochen werden. ,E-Learning‘ könnte dann in den Beruflichen Schulen einen Stellenwert erreichen, wenn dadurch ein schneller und deutlicher pädagogischer Nutzen verbunden ist, mit dem die Qualität beruflicher Bildung nachhaltig gesichert werden kann.
8 Kommunikations- und Informationstechniken werden zukünftig als KIT abgekürzt
9 Lernen ist Aneignung oder Erwerb von Wissen, Lehre hingegen impliziert Anleitung, Begleitung und Wissensvermittlung.
10 Beer, D. ; Hamburg I.; Paul, H. (2006)
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Arbeit zitieren:
Björn Mokwinski, 2006, E-Learning - eine Chance für die Zukunft oder Hype um nichts?, München, GRIN Verlag GmbH
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