Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis. III
Tabellenverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung. 1
2 Begriffsbestimmungen und Allgemeines 2
2.1 Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen 2
2.1.1 Einteilung der KMU 2
2.1.2 Struktur der österreichischen Unternehmen 4
2.2 Controlling. 4
2.2.1 Begriffsbestimmung 4
2.2.2 Operatives und strategisches Controlling 5
2.2.3 Controlling-Ziele und -Konzeptionen. 6
2.2.4 Institutionale Ausgestaltung des Controllings 7
2.2.5 Instrumentelle Ausgestaltung des Controllings 7
3 Besonderheiten des Controllings in KM.U 8
3.1 Problemfelder des Controllings und Gründe für dessen Einführung in
KMU 8
3.1.1 Allgemeine Problematik 8
3.1.2 Veränderliche Unternehmensumwelt 8
3.1.3 Fehlende Akzeptanz 9
3.1.4 Nutzen des Controllings. 9
3.1.5 Personelle Aspekte 10
3.1.6 Problem des Rechnungswesen-Outsourcings 10
3.1.7 Controlling als Erleichterung für den Kapitalzugang - Basel II 10
3.2 Institutionale Ausgestaltung des Controllings in KMU 11
3.2.1 Unternehmensinternes Controlling. 11
3.2.2 Ausgliederung des Controllings 12
3.2.3 Empirische Ergebnisse zur institutionalen Ausgestaltung. 13
I
3.3 Instrumentelle Ausgestaltung des Controllings in KM.U 14
3.3.1 Allgemeines zu operativen Instrumenten 14
3.3.2 Instrumente des operativen Controllings in KK.U 14
3.3.3 Instrumente des operativen Controllings in MU 16
3.3.4 Controlling mit Kennzahlen in KKU 17
3.3.5 Controlling mit Kennzahlen in M.U 18
3.3.6 Instrumente des strategischen Controllings in KMU 19
4 Schlussbetrachtung. 23
Literaturverzeichnis 24
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Wahrnehmung der Controlling-Aufgaben in KMU........................ 13 Abbildung 2: SWOT-Analyse............................................................................ 22
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Quantitative Abgrenzung der KMU .................................................... 3 Tabelle 2: Struktur der österreichischen Unternehmen ...................................... 4
Abkürzungsverzeichnis
BSC...................Balanced Scorecard
KKU...................Kleinst- und Kleinunternehmen KMU ..................Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen MU.....................Mittelunternehmen ROI....................Return on Investment
III
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
In Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KMU) besteht häufig das Problem einer vergangenheitsorientierten Führung. Da den Geschäftsführern die betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse oft fehlen, konzentrieren sie sich fast ausschließlich auf das operative Tagesgeschäft und die Planung tritt in den Hin-tergrund. 1 Im Bereich des Controllings sind, wenn überhaupt, meist nur eine Bilanz und eine einfache Kostenrechnung vorhanden.
1.2 Zielsetzung
In dieser Arbeit wird erläutert, inwieweit es für KMU erforderlich ist, das Management im operativen als auch strategischen Bereich mit geeigneten Methoden und Werkzeugen des Controllings zu unterstützen. Nach einer allgemeinen Einführung zu den Begriffen KMU und Controlling werden die speziellen Problemfelder des Controllings in KMUs aufgezeigt und daraus Gründe für die Einführung eines Controllings abgeleitet. Es wird der Frage nachgegangen, wie ein Controlling-System in KMUs erfolgreich ausgestaltet werden kann und welche Vor- und Nachteile die Zuziehung eines externen Beraters mit sich bringt. Im Besonderen wird auch darauf eingegangen, inwieweit der Einsatz bestimmter Controllinginstrumente im operativen als auch strategischen Bereich sinnvoll erscheint.
1 Vgl. Ederer (2005), S. 130.
1
2 Begriffsbestimmungen und Allgemeines
2.1 Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen
2.1.1 Einteilung der KMU
Unternehmen können nach ihrer Betriebsgröße in Kleinst-, Klein-, Mittel- und Großunternehmen eingeteilt werden. (KMU werden auch als der Mittelstand bezeichnet.) Um diese Einteilung durchzuführen, gibt es die Möglichkeit zur qualitativen und quantitativen Abgrenzung. Bei der qualitativen Abgrenzung wird das Unternehmen anhand eines ausführlichen Merkmalskataloges verbal beschrieben. Derartige Merkmale betreffen z.B. den Führungsstil, die Personalstruktur, die Organisation des Berichts- und Rechnungswesens oder die Rechtsform der Unternehmung. 1 Dadurch ist zwar ein guter Einblick in das Unternehmen gegeben, allerdings fällt die Abgrenzung zwischen den einzelnen Kategorien sehr schwer. 2
Daher besteht auch die Möglichkeit, quantitative Abgrenzungskriterien zu verwenden, welche für betriebsfremde Personen leichter nachvollziehbar sind. 3 Da es in der gesamten EU eine große Anzahl an verschiedensten Definitionen für KMU gegeben hat, veröffentlichte die Kommission der Europäischen Gemeinschaften bereits am 3. April 1996 die Empfehlung 96/280/EG zur Definition der kleinen und mittleren Unternehmen, welche am 6. Mai 2003 durch die Empfehlung 2003/361/EG ersetzt wurde. Diese ist an die Mitgliedsstaaten, die Europäische Investitionsbank und den Europäischen Investitionsfonds gerichtet und hat das Ziel, den Zusammenhalt und die Effizienz von politischen Maßnahmen zugunsten der KMU zu steigern und dadurch die Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen zu verringern. 4
1 Vgl. Pössl (1991), S. 7.
2 Vgl. Denk (2005), S. 148.
3 Vgl. Denk (2005), S. 149.
4 Vgl. EU-Kommission (Hrsg.) (2003), Internet, S. 1.
2
In der Empfehlung 2003/361/EG werden die Unternehmen nach den Kriterien Beschäftigtenzahl, Jahresumsatz sowie Jahresbilanzsumme kategorisiert (vgl. Tabelle 1).
Bei einem der in Tabelle 1 genannten finanziellen Kriterien darf jedoch die festgelegte Grenze überschritten werden. Um zur nächst höheren oder niedrigeren Kategorie zu zählen, müssen Unternehmen die Grenzwerte aus Tabelle 1 zwei Jahre hintereinander über- oder unterschreiten. 2 Außerdem stellen alle genannten Werte Höchstwerte dar, wodurch die Mitgliedsstaaten auch niedrigere Schwellenwerte festlegen dürfen. Auch steht es ihnen großteils frei, nur die Beschäftigungszahl als Maßstab heranzuziehen. 3
Weiters ist zu beachten, dass nur eigenständige Unternehmen berücksichtigt werden. Dazu zählen Unternehmen, deren Beteiligungsgrad (bei Partnerunternehmen und verbundenen Unternehmen) unter 25 % liegt und die somit keine stärkere Wirtschaftskraft gegenüber anderen KMUs aufweisen. 4
Zur Anzahl der Mitarbeiter werden jene Personen gerechnet, die im gesamten Geschäftsjahr voll im Unternehmen beschäftigt waren, andernfalls wird der jeweilige Bruchteil errechnet. Nicht mit einberechnet werden hingegen Auszubildende sowie Mutterschafts- bzw. Elternurlaube. 5
1 Quelle: in Anlehnung an EU-Kommission (Hrsg.) (2003), Internet, S. 4.
2 Vgl. EU-Kommission (Hrsg.) (2003), Internet, S. 5.
3 Vgl. EU-Kommission (Hrsg.) (2003), Internet, S. 3.
4 Vgl. EU-Kommission (Hrsg.) (2003), Internet, S. 2, 4.
5 Vgl. EU-Kommission (Hrsg.) (2003), Internet, S. 5.
3
2.1.2 Struktur der österreichischen Unternehmen
Die große volkswirtschaftliche Bedeutung, die dem Mittelstand zukommt, ist aus Tabelle 2 ersichtlich. - Im Jahre 2004 waren 99,6 % aller österreichischen Unternehmen KMUs. Auch die große Anzahl an Kleinstunternehmen ist hervorzuheben. Der hohe Anteil, den KMU an der Wirtschaftskraft und dem Wohlstand Österreichs haben, ist hier deutlich erkennbar.
2.2 Controlling
2.2.1 Begriffsbestimmung
Die Bedeutung des Begriffs Controlling veränderte sich im Zeitverlauf sehr stark. Während darunter am Anfang lediglich die vergangenheitsorientierte Kostenrechnung verstanden wurde, weitete sich der Begriff bald aus und erweiterte die reine Kontrolle um Planungs-, Steuerungs-, Informations- und Koordinationsaufgaben. Somit ist Controlling heute auch zukunfts-, planungs- und führungs-orientiert. 2
1 Quelle: in Anlehnung an Statistik Austria (Hrsg.) (2004), Internet, S. 1.
2 Vgl. Berens/Bertelsmann (2002), Sp. 281.
4
Arbeit zitieren:
Eva-Maria Zwettler, 2007, Controlling für Klein- und Mittelunternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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