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Neue Kapitalregeln in Basel II - Quantitative Eigenkapitalanforderungen

Das Rating und die Auswirkungen auf den Mittelstand

Title: Neue Kapitalregeln in Basel II - Quantitative Eigenkapitalanforderungen

Term Paper , 2007 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Helge Scheel (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Eingangs sollen kurz der Anfang und die Entwicklung der Basler Akkorde geschildert werden, um die besondere und aktuelle Brisanz zu verdeutlichen. Dabei sollen historische Hintergrundinformationen dem Leser erleichtern, die Ziele der Verordnung besser zu verstehen und damit die Auswirkungen auf die einzelnen Bereiche des Kapitalmarktes nachvollziehbar zu machen.
Aus diesem Grund werden am Beginn die Inhalte von Basel I angesprochen, da sie das Grundgerüst für Basel II bilden und damit existenziell wichtig sind.
Im dritten Teil werden die drei Säulen (Elemente) von Basel II erklärt und die Neuerungen im Vergleich zu Basel I herausgestellt. Für den Mittelstand ist zwar die erste Säule (Mindestkapitalanforderungen) von besonderer Signifikanz, aber um das Ganze zu komplettieren, werden auch die zwei weiteren Elemente dem Leser kurz erläutert.
Den vierten, und damit den Hauptteil bildet das "Rating". Es werden beide Ansätze für dieses Verfahren (Standardansatz; IRB-Ansatz) dem Leser vorgestellt. Dazu wird auf den Ablauf und die relevanten Informationen näher eingegangen, um den Ratingprozess für den Leser anschaulich zu gestalten und somit besser verständlich zu machen. Am Ende wird die Ratingmethode kritisch bewertet. Dabei werden Vor- und Nachteile beschrieben und die Meinung des Verfassers dargestellt.
Im fünften Teil wird durch ein Fazit die Auswirkung auf den Mittelstand begutachtet. Es wird erläutert, wie sich die aktuelle Situation des Mittelstandes in Sachen Kreditvergabe durch vorherige Bonitätsprüfung darstellt und welche Finanzierungsalternativen zukünftig an Bedeutsamkeit gewinnen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Relevanz des Themas

1.2. Ziel und Gang der Hausarbeit

2. Grundlagen

2.1. Die Entstehungsgeschichte der ersten Basler Kapitalregel

2.2 Die Inhalte von Basel I

3. Die drei Säulen von Basel II

3.1. Historische Entwicklung

3.2. Erste Säule: Mindestkapitalanforderung

3.3. Zweite Säule: Bankaufsichtlicher Überprüfungsprozess

3.4. Dritte Säule: Erweiterte Offenlegung

4. Das Rating

4.1. Grundlagen des Kreditratings

4.2. Der Standardansatz

4.2.1. Ablauf eines externen Ratings (Standardansatz)

4.2.2. Kritische Betrachtung des externen Ratings

4.3. Das bankinterne Rating (IRB-Ansatz)

4.3.1. Ablauf eines bankinternen Ratings (IRB-Ansatz)

4.3.2. Kritische Betrachtung des internen Ratings

5. Fazit: Auswirkungen auf den Mittelstand

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Transformation der Bankenregulierung durch Basel II und analysiert, wie das obligatorische Ratingverfahren die Kreditvergabe an den Mittelstand beeinflusst. Ziel ist es, die Unterschiede zwischen internen und externen Ratingansätzen zu verdeutlichen und Strategien aufzuzeigen, wie mittelständische Unternehmen ihre Finanzierungssituation durch aktives Bonitätsmanagement verbessern können.

  • Historische Genese und Grundlagen von Basel I und II
  • Die drei Säulen der neuen Eigenkapitalvereinbarung
  • Vergleichende Analyse: Standardansatz vs. IRB-Ansatz
  • Kritische Bewertung der Ratingverfahren aus Unternehmersicht
  • Auswirkungen der neuen Kapitalregeln auf den Mittelstand

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Ablauf eines externen Ratings (Standardansatz)

Da die Einzelheiten des Bewertungsverfahrens dem Geschäftsgeheimnis der Ratingagenturen unterliegen, ist es schwer für Außenstehende genaue Informationen zu bekommen. Jahr für Jahr müssen sich die bekanntesten Ratingagenturen "Standard & Poor's" und "Moody's" mit Klagen von Unternehmen auseinandersetzen, die ihrer Meinung von ihnen falsch und damit zu schlecht bewertet wurden. Doch bisher war keine Klage erfolgreich, was zur Offenlegung und damit zur besseren Nachvollziehbarkeit des Bewertungsverfahrens der Agenturen geführt hätte.

Aufgrund von allgemeinen Angaben ist lediglich bekannt, dass man sich den Ratingprozess als Pyramide vorstellen kann. Die Daten werden, beginnend mit der Analyse des Länderrisikos (s. Abb. 5), nach oben immer mehr verdichtet und schließlich in einem Rating zusammengefasst.

Vor der Aufstellung des Ratings findet in der Regel ein Meeting zwischen Management des beurteilten Unternehmens und der Agentur statt. Das Unternehmen hat nun die Chance, Zahlen wie z.B. Cash-Flow, Ergebnisrechung und Konzepte wie z.B. Investitionspläne, Finanzierungsalternativen zu präsentieren. Die Daten werden von Branchenanalysten der Agentur geprüft und, wenn als korrekt angesehen, fließen sie in das Ergebnis mit ein. Die erhobenen Daten genießen hohe Vertraulichkeit, da es sich oft um interne Informationen des Unternehmens handelt, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Ein Durchsickern hätte einen großen Imageverlust für die Agentur zur Folge, daher werden ihre Datensicherungssysteme und -maßnahmen regelmäßig optimiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Relevanz der Basler Akkorde für den Mittelstand und Definition des Ziels und Ganges der Hausarbeit.

2. Grundlagen: Erläuterung der Entstehungsgeschichte der ersten Kapitalregeln und der Inhalte des ursprünglichen Basel I Abkommens.

3. Die drei Säulen von Basel II: Detaillierte Beschreibung der neuen Stabilitätsarchitektur des Finanzsystems bestehend aus Mindestkapitalanforderungen, Bankaufsicht und Offenlegungspflichten.

4. Das Rating: Analyse der Bonitätsprüfung durch den Standardansatz (externe Ratings) sowie den IRB-Ansatz (interne Ratings), ergänzt durch eine kritische Betrachtung beider Verfahren.

5. Fazit: Auswirkungen auf den Mittelstand: Zusammenfassende Bewertung der Konsequenzen für mittelständische Unternehmen und Ausblick auf zukünftige Finanzierungsalternativen.

Schlüsselwörter

Basel II, Kreditrating, Eigenkapital, Mittelstand, Bankenaufsicht, Standardansatz, IRB-Ansatz, Solvabilitätskoeffizient, Bonität, Finanzierung, Risikomanagement, Kreditausfall, Kapitalmarkt, Eigenkapitalquote, Ratingagentur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Umstellung der internationalen Bankenregulierung von Basel I auf Basel II und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Kreditfinanzierung von Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Struktur der neuen Eigenkapitalanforderungen, der Ablauf von Bonitätsprüfungen (Rating) und die spezifische Betroffenheit des deutschen Mittelstands.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Ratingverfahren funktionieren und welche Handlungsmöglichkeiten Unternehmen haben, um trotz verschärfter Kreditbedingungen eine stabile Finanzierung zu sichern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller bankenaufsichtlicher Richtlinien, Konsultationspapiere sowie Fachliteratur zu Kreditrisiko und Finanzmanagement.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Analyse der "drei Säulen" von Basel II und die zwei zulässigen Ratingverfahren (Standard- und IRB-Ansatz) mit deren jeweiligen Vor- und Nachteilen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Basel II, Rating, Eigenkapitalanforderungen, Bonität, Mittelstand und Kreditrisiko stehen im Zentrum der theoretischen und praktischen Ausführungen.

Warum sind die Kosten für ein externes Rating für den Mittelstand problematisch?

Da externe Ratings bis zu 30.000 Euro kosten können, stehen diese Ausgaben oft in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zum meist geringeren Kreditvolumen von kleinen und mittleren Betrieben.

Inwiefern beeinflusst die Eigenkapitalquote das Rating?

Eine niedrige Eigenkapitalquote gilt als Schwachpunkt, da sie im Krisenfall keinen ausreichenden Risikopuffer bietet, was zu einer schlechteren Bonitätseinstufung durch die Bank führen kann.

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Details

Title
Neue Kapitalregeln in Basel II - Quantitative Eigenkapitalanforderungen
Subtitle
Das Rating und die Auswirkungen auf den Mittelstand
College
niversity of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Emden
Course
Kreditmanagement
Grade
1,7
Author
Helge Scheel (Author)
Publication Year
2007
Pages
21
Catalog Number
V76301
ISBN (eBook)
9783638808682
ISBN (Book)
9783638810838
Language
German
Tags
Neue Kapitalregeln Basel Quantitative Eigenkapitalanforderungen Kreditmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Helge Scheel (Author), 2007, Neue Kapitalregeln in Basel II - Quantitative Eigenkapitalanforderungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76301
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