Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Controlling

Basel II: Eine Herausforderung an das Mittelstandscontrolling

Titel: Basel II: Eine Herausforderung an das Mittelstandscontrolling

Diplomarbeit , 2007 , 127 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Iwona Pawlowska (Autor:in)

BWL - Controlling
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zielsetzung dieser Arbeit ist es, erforderliche Komponenten für das Mittelstandscontrolling zu entwickeln, um den Anforderungen Basel II orientierter Ratingprozesse gerecht zu werden. Unternehmen können hinsichtlich der Kreditvergabe im günstigsten Fall einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz erlangen. Mit der Einführung eines Basel II gerechten Controllings können Unternehmen zielorientierter gesteuert
werden. Diejenigen Unternehmen, die in der Lage sind, diese Empfehlungen erfolgreich umzusetzen, können für die Nutzung potenzieller Chancen und Risiken besser aufgestellt sein.
Die Vorgehensweise wird wie folgt festgelegt. Das Bezugsobjekt dieser Arbeit stellen mittelständische Unternehmen dar, welche in Kapitel zwei genau untersucht werden. Was kennzeichnet diese Unternehmen? Worin liegt ihre wesentliche Bedeutung als
Untersuchungsobjekt dieser Arbeit? Welche Finanzierungsstruktur kennzeichnet den Mittelstand und welche Auswirkungen hat diese im Zusammenhang mit Basel II und der geänderten Kreditvergabepraktiken?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DER MITTELSTAND ALS UNTERSUCHUNGSOBJEKT

2.1 DEFINITION MITTELSTAND

2.1.1 Begriff

2.1.2 Quantitative Begriffsdefinition

2.1.3 Qualitative Begriffsdefinition

2.2 BESONDERHEITEN DES DEUTSCHEN MITTELSTANDES

2.2.1 Gesamtwirtschaftliche Bedeutung

2.2.2 Rechtsformen

2.2.3 Insolvenzen

2.2.4 Aktuelle finanzwirtschaftliche Lage

2.2.4.1 Nutzung der Finanzierungsquellen durch den Mittelstand

2.2.4.2 Eigenkapitalproblematik

2.2.4.3 Entwicklungstendenzen in der Finanzierung

2.3 ZWISCHENFAZIT

3 ENTWICKLUNGEN UND INHALTE DER NEUEN BASLER EIGENKAPITALVERORDNUNG

3.1 EINFÜHRUNG

3.1.1 Kunde-Bank-Beziehung im Wandel

3.1.2 Veränderungen in der Bankenlandschaft

3.2 DIE BASLER EIGENKAPITALVERORDNUNG

3.2.1 Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht

3.2.2 Entwicklung von Basel I zu Basel II

3.2.3 Die Neue Baseler Eigenkapitalverordnung

3.3 DAS RATING IM RAHMEN VON BASEL II

3.3.1 Kreditrisiko

3.3.2 Einführung in das Rating

3.3.3 Arten des Ratings

3.3.3.1 Externes Rating – Standardansatz

3.3.3.2 Internes Rating – IRB-Ansatz

3.3.3.3 Retail-Segment und Größenanpassung

3.3.3.4 Internes vs. externes Rating

3.3.4 Ratingkriterien

3.4 ZWISCHENFAZIT

4 HERAUSFORDERUNGEN AN DAS MITTELSTANDSCONTROLLING

4.1 RESSOURCENBASIERTER ANSATZ

4.2 BEDEUTUNG DES CONTROLLINGS FÜR DEN MITTELSTAND

4.2.1 Grundlagen

4.2.2 Mittelstandscontrolling in der Theorie

4.2.3 Ist-Situation des Mittelstandscontrollings

4.3 SOLL-SITUATION DES CONTROLLINGS IM RAHMEN VON BASEL II

4.3.1 Anforderungen an das Controlling

4.3.2 Nutzenbeitrag mittels des ressourcenbasierten Ansatzes

4.4 EINSATZ EINES BASEL II KONFORMEN CONTROLLINGS

4.4.1 Stufenprozess

4.4.2 Erforderliche Komponenten

4.4.2.1 Rechnungswesen

4.4.2.2 Kennzahlen

4.4.2.3 Liquiditätsrechnung

4.4.2.4 Investitionsrechnung

4.4.2.5 Informationsversorgung

4.4.2.6 Planung und Kontrolle

4.4.2.7 Risikoorientierung

4.4.2.8 Bankenreporting

4.5 ZWISCHENFAZIT

5 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die notwendigen Komponenten eines modernen Mittelstandscontrollings zu identifizieren und zu entwickeln, um den Anforderungen Basel II orientierter Ratingprozesse gerecht zu werden und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken.

  • Analyse der spezifischen Finanzierungsstruktur und Besonderheiten mittelständischer Unternehmen (KMU)
  • Untersuchung der Inhalte und Auswirkungen der Neuen Basler Eigenkapitalverordnung (Basel II)
  • Evaluation der aktuellen Controllingsituation im deutschen Mittelstand
  • Ableitung einer Soll-Situation für ein Basel II konformes Controlling mittels ressourcenbasiertem Ansatz

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Mittelstandscontrolling in der Theorie

Wie bereits die konzeptionelle Ausführung gezeigt hat, ist das Controlling als Führungsunterstützung auf der Führungsebene zu sehen. Die Führung trägt mit der Zielformulierung und -durchsetzung eine Ergebnisverantwortung und das Controlling hat hier eine begleitende Rolle. Hierzu muss das notwendige Instrumentarium aufgebaut werden und durch die Bereitstellung entsprechender Steuerungsinformationen und der Schaffung von Transparenz, zur Sicherung der Reaktions-, Adaptions-, Antizipations- und Koordinationsfähigkeit des Unternehmens beitragen.

Aus dem Koordinationsanspruch resultieren in Bezug auf das Führungsgesamtsystem eine systembildende und systemkoppelnde Aufgabe des Controllings. Der Aufbau einer Planungs- und Kontrollmentalität sowie eines Informationsversorgungssystems (systembildende Koordination) ist die Voraussetzung für die anschließende Koordination (systemkoppelnde Koordination). Im Rahmen der Systembildung sind bei KMU der Abbau von Vorurteilen und die Schaffung eines Controlling-Bewußtseins fundamental.

Die Führungsunterstützung erfolgt durch eine zielgerichtete Informationsbedarfsermittlung, Informationserzeugung und –bereitstellung sowie eine Abstimmung der Teilsysteme aufeinander. Da die Koordinationsaufgabe primär auf stark segmentierte Unternehmen abzielt, nimmt diese bei den inhabergeführten Unternehmen eine eher untergeordnete Rolle ein. Die systemkoppelnden Aufgaben sind den KMU nicht ohne Einschränkungen zuzusprechen. Dennoch sind bei rudimentär ausgeprägten Führungsteilsystemen die Bereitstellung zeitnaher und entscheidungsrelevanter Informationen sowie die Unterstützung durch Planungs- und Kontrollsysteme erforderlich (systembildende Funktion). Nach erfolgter Evaluierung der Insolvenzursachen konnte bereits im Rahmen dieser Arbeit der konzentrierten Verfügungsgewalt ein erhöhtes Risikopotenzial zugesprochen werden, das einer zielorientierten und formalisierten Unterstützung bedarf.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des Finanzierungswandels durch Basel II und Definition der Zielsetzung sowie Vorgehensweise der Arbeit.

2 DER MITTELSTAND ALS UNTERSUCHUNGSOBJEKT: Definition und Untersuchung der Besonderheiten sowie der finanzwirtschaftlichen Lage mittelständischer Unternehmen als Bezugsobjekt der Arbeit.

3 ENTWICKLUNGEN UND INHALTE DER NEUEN BASLER EIGENKAPITALVERORDNUNG: Detaillierte Darstellung der regulatorischen Anforderungen von Basel II, inklusive Ratingverfahren und dessen Relevanz für KMU.

4 HERAUSFORDERUNGEN AN DAS MITTELSTANDSCONTROLLING: Analyse der Controlling-Ist-Situation, Ableitung der Anforderungen durch Basel II und Entwicklung eines Soll-Konzepts mittels ressourcenbasiertem Ansatz.

5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Würdigung der Ergebnisse hinsichtlich der Notwendigkeit einer Professionalisierung des Controllings in KMU unter Basel II.

Schlüsselwörter

Basel II, Mittelstandscontrolling, Rating, KMU, Kreditvergabe, Eigenkapital, Finanzierung, Ressourcenbasierter Ansatz, Insolvenzursachen, Risiko, Liquidität, Unternehmenssteuerung, Transparenz, Controllinginstrumente, Bonität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Neuen Basler Eigenkapitalverordnung (Basel II) auf mittelständische Unternehmen und der daraus resultierenden Notwendigkeit, das Controlling in diesen Unternehmen professionell anzupassen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Finanzierungsstruktur des Mittelstands, die neuen Anforderungen an die Bonitätsbewertung (Rating) durch Banken sowie der Aufbau effizienter Controlling-Strukturen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, die notwendigen Komponenten für ein Basel II konformes Mittelstandscontrolling zu entwickeln, um Kreditvergabe-Vorteile zu nutzen und die Existenzsicherung der Unternehmen zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretisch-analytische Untersuchung durchgeführt, die sich auf Literaturrecherchen und die Einordnung der Thematik in den ressourcenbasierten Ansatz stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Controllingsituation im Mittelstand, verknüpft diese mit den Anforderungen von Basel II und leitet praktische Anforderungen an die Controlling-Instrumente ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Basel II, Mittelstandscontrolling, Rating, KMU, Kreditvergabe und Eigenkapital.

Warum wird der ressourcenbasierte Ansatz gewählt?

Dieser Ansatz dient als theoretische Grundlage, um Controlling als strategische Ressource zu begreifen, die es KMU ermöglicht, durch Informationsvorsprung Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Was sind die größten Controlling-Defizite im Mittelstand?

Die Studie identifiziert insbesondere Lücken in der operativen Planung, eine Vernachlässigung strategischer Steuerungsmethoden und ein mangelndes Risikocontrolling bei kleineren Unternehmen.

Ende der Leseprobe aus 127 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Basel II: Eine Herausforderung an das Mittelstandscontrolling
Hochschule
Universität Osnabrück
Note
1,0
Autor
Iwona Pawlowska (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
127
Katalognummer
V76583
ISBN (eBook)
9783638745208
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Basel Eine Herausforderung Mittelstandscontrolling
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Iwona Pawlowska (Autor:in), 2007, Basel II: Eine Herausforderung an das Mittelstandscontrolling, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76583
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  127  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum