Inhaltsverzeichnis:
I Einleitung: genial oder geisteskrank? 4
II Der erste „Fall Panizza“- zwischen den Mühlrädern von Staat und Kirche. 6
II.1 Streit um die Konfession der Kinder Panizza: Die Eltern. 6
II.2 Streit um die Konfession der Kinder Panizza: Kirche und Staat 8
II.3 Staat und Kirche: historischer Exkurs 9
II.3.a Problematik der Mischehen. 9
II.3.b Machtverlust der katholischen Kirche in den deutschen Ländern. 10
II.3.c Radikalisierung der katholischen Kirche. 10
II.3.d Die Katholische Kirche und die Moderne 10
II.4 Der erste Fall Panizza und seine Folgen für Oskars Leben. 11
II.4.a Der Berufswunsch der Mutter 12
II.4.b Welche Rolle hat der Berufswunsch der Mutter in Panizzas Leben gespielt? 13
II.4.c Die Sehnsucht nach Freiheit und Grundsteine für sein späteres literarisches
Schaffen 14
III Der Zweite Fall Panizza: Die katholische Kirche, die liberale Regierung und der Geist
der Naturalisten / Geisteskrankheit als Rettung. 16
III.1 Vom Arzt zum Dichter 16
III.1.a Panizzas Auseinandersetzung mit dem Begriff „krank“ 18
III.2 Kultur im München des 19. Jahrhunderts 20
III.2.a Martin Georg Conrad und die „Gesellschaft für Modernes Leben“ 20
III.2.b Im „Mittelpunkt des Intereßes“ 21
III.3 Panizza und die „Modernen“ 22
III.4 Die Mühen des Staatsanwalts / Der Fall Panizza 23
III.4.a Etwas ist faul im Staate Bayern 25
III.5 Das hohe Strafmaß. 26
III.5.a Kratzen an der katholischen Kirche. 27
III.5.b Panizza - ein gefährlicher Sozialdemokrat. 27
III.5.c Panizza - ein Märtyrer? 28
III.6 Das Gnadengesuch. 30
IV Der dritte Fall Panizza: Geisteskrankheit als Urteil. 31
IV.1 München - Zürich. 31
IV.1.a Psichopatia Criminalis - die Erste. 32
IV.1.b Panizza - Ein Kaiserinnen-Mörder? 32
IV.1.c Psichopatia Criminalis - die Zweite 33
V Der vierte Fall Panizza: Der „Fall“ Panizza. 34
V.1 Die Diagnose 34
V.2 Das Entmündigungsverfahren. 35
V.3 Der entmündigte Kranke. 36
VI Krank oder nicht krank? Fazit. 36
VII Literatur: 38
I Einleitung: genial oder geisteskrank?
Im November 1903 begannen gegen den Pazjenten 1 , der in absolutester Zurückge zogenheit lebte, eine Reihe von Schika nen, die bei der Umfä nglichkeit der Qurazjonen auf das Zusammenwirken einer größeren Anzahl von Detektivs schließen ließen. [...] Die Schikanen aber bestanden im Wesentlichen, unter Umgehung von Kleinigkeiten, wie Auslöschen des Herdfeuers, Verstopfung des Kamins, Abschneiden des Wassers, Beschädigung der Wohnungsschlösser (!!) in rafinirten, auf peinlichste Verletzung des Nervensistems berechneten Pfeifereien, Molestirunge n mit allen mögliche n die Gehörsnerven empfindlichste treffenden Instrumenten [...]. Daß es sich hier um keine Gehörstäuschungen handelte, ergab der einfache Umstand, daß das Pfeifen in de m Augenblick verstummte, in dem der Pazjent die Ohren zuhielt [...]. Auch wurden jene Pfeifereien, die Pazjent als gegen sich gerichtet ansah, später in München, wo dieselben fordauerten, von einwurfsfreien Zeugen, Ludwig Scharf und Comtesse zu Reventlow, bestätigt und nur hinsichtlich ihrer Bedeutung einige male in Zweifel gezoge n. Aber in Betreff dieser letzteren war an eine Misdeutung nach 3/4jährigem Dulden und Ausharren kaum noch zu denken. 2
Dieses Zitat stammt aus der Krankengeschichte Oskar Panizzas, die er, ein gelernter Psychiater, ein Jahr nach Beginn der geschilderten „Molestirungen“ am 17. November 1904 in der Irrenstation des städtischen Krankenhauses in München verfasste. Die Einweisung hatte er am 19. Oktober desselben Jahres nach einem wenige Tage zuvor gescheiterten Selbstmordversuch provoziert, indem er nur mit einem Hemd bekleidet einen Abendspaziergang in der Münchner Innenstadt unternommen hatte. Er wurd entmündigt und stirbt 17 Jahr später in einem Sanatorium bei Bayreuth.
1930, neun Jahre nach Panizzas Tod, schreibt Lion Feuchtwanger in seinem Roman Erfolg über ein in München hartnäckig kolportiertes Gerücht, „daß der antiklerikale, im Irrenhaus verstorbene Panizza, ein sehr begabter, dem offiziellen Bayern mißliebiger Dichter, zu Unrecht interniert gewesen sei.“ 3 Und noch zu Panizzas Lebzeiten bezeichnet Kurt Tucholsky den Arzt und Dichter als den frechsten, kühnsten, geistreichsten und revolutionärsten Propheten seines Landes, „einer, gegen den Heine eine matte Zitronenlimonade genannt werden kann.“ 4
Tucholsky hat sich mehrfach um eine Gesamtausgabe von Panizzas Werk bemüht, doch scheiterte er an der vehementen Gegenwehr der Familie. Panizzas Mutter Mathilde schrieb dazu einen Brief an Panizzas Vormund, den Pfarrer Friedrich Lippert:
1 Wenn möglich wird die Schreibweise der Originalzitate unverändert wiedergegeben.
2 Oskar Panizza: Die Selbstbiographie. S. 11f. In: Knut Boeser (Hg.): Der Fall Oskar Panizza. Ein deutscher Dichter im Gefängnis. Berlin 1989. S. 8-14.
3 Lion Feuchtwanger: Erfo lg. Drei Jahre Geschichte einer Provinz. (Auszug) In: Kurt Boeser (Hg.): Der Fall Oskar Panizza. Ein deutscher Dichter im Gefängnis. Berlin 1989. S. 126.
4 Ignaz Wrobel: Oskar Panizza. S. 301. In: Kurt Tucho lsky: Gesamtausgabe. Band 4: Texte 1920. Hg. von Bärbel Boldt, Gisela Enzmann-Kraiker, Christian Jäger. Reinbek bei Hamburg 1996. S. 301-204.
Ich dachte heute Nacht darüber nach: daß in Oskars Schriften viel Unreines - wohl auch Gotteslästerliches enhalten sei; u. ich möchte Sie bitten mit Herrn R.A. Popp die Sache ganz genau zu besprechen und nichts zuzulaßen was anstößig sei. Besser diese Schriftstellerei komt ins Feuer als, daß Unheil für eine Seele gestiftet werde. 5
Der in dem Brief erwähnte Rechtsanwalt und Justizrat Josef Popp, der ebenfalls von der Mutter nach Panizzas Entmündigung zu seinem Vormund bestimmt worden war, hatte seine Ansichten zu Panizzas literarischem Schaffen bereits im Jahr 1895 in der Augsburger Postzeitung einen polemischen Artikel gegen den Verfasser des „Liebeskonzils“ kundgetan: Uns ist der Mann eine k r a n k h a f t e Erscheinung; wir stimmen jenem Arzte bei, der nach der Lecture des 'Liebesconcil' gesagt: 'Panizza gehört in eine B e o b a c h t u n g s a n s t a l t; sein Buch hat nur p a t h o l o g i s c h e n Werth'. [...] Panizza mit seinem dämonischen 6 Gotteshaß und seinem wohllüstigen Graben im Schmutz ist ein furchtbares 'Menetekel'.
Sowohl der Pfarrer als auch der Justizrat haben die Mutter in der Bemühung um eine Vernichtung von Panizzas geistigem Werk tatkräftig unterstützt.Der größte Teil seiner Schriften wurde beschlagnahmt. Seine Tagebücher und seine Schriften, v.a. die nach 1905 sind verschollen.
Dichter und Satiriker nach Panizza erkannten in ihm das Genie, seine Vormünder sahen in ihm den Wahnsinnigen. Wer war Oskar Panizza - ein Geisteskranker, der hinter Schloss und Riegel gehört oder einVorreiter seiner Zeit?
In jüngerer Zeit werden immer mehr Stimmen laut, die in Oskar Panizza eine der wichtigsten literarischen Persönlichkeiten des deutschen fin-de-siècle sehen. Der Geschichtsprofessor Peter Jelavich, der die Münchner Moderne anhand des Theaters untersucht hat, nennt Panizza einen „quixotic crusader for the free expression of enlightened ideas and a socially liberated life-style.“ 7 Der Literatur- und Geschichtswissenschaftler und Panizza-Biograph Michael Bauer hält die Schriften Oskar Panizzas aufgrund seiner radikalen Ablehnung gesellschaftlich vorgegebener Normen für das Denken und Empfinden des Einzelnen heute noch für aktuell 8 . Und Peter D.G. Brown, ebenfalls Literaturwissenschaftler und Panizza-Biograph schreibt: „Panizza retains the dubious distinction of having lived and written a century ahead of his time.“ 9
Es bestehen berechtigte Zweifel an der Geisteskrankheit von Oskar Panizza.
5 Brief vom 07.03.1914 von Mathild e Panizza an Friedrich Lippert. In: Michael Bauer: Oskar Panizza. Ein literarisches Portrait. München / Wien 1984. S. 36.
6 Josef Popp: Oskar Panizza. In: Augsburger Postzeitung vom 07.06. 1895. S. 2f. In: Bauer: Panizza. S. 33.
7 Peter Jelavich: Munich and Theatrical Modernism. Politics. Playwriting and Performance 1890-1914. Cambridge / Massachusetts / London 1985. S. 81.
8 Bauer: Panizza. S. 42
9 Peter D.G. Brown: Oskar Panizza. His Life and Works. Bern / Frankfurt am Main / New York 1983. S. 6.
Tatsache ist, dass Oskar Panizza verfolgt wurde. Gegen ihn wurde nach Beschlagnahmung seines Hauptwerks Das Liebeskonzil im Jahr 1885 Anklage in über 90 Fällen von Gotteslästerung erhoben. Michael Bauer stellt fest, dass „kein Schriftsteller des Wilhelminischen Kaiserreiches [...] für eine Veröffentlichung auch nur annähernd so streng bestraft [wurde] wie Oskar Panizza“ 10 . Das Strafverfahren gegen ihn lässt einige Fragen offen, ebenso wie das Entmündigungsverfahren zehn Jahre später. Man wollte an ihm ein Exempel statuieren.
Ausgangspunkt dieser Arbeit sind Zweifel an der Berechtigung der Internierung und Entmündigung von Oskar Panizza, sowie an seiner Stigmatisierung als Geisteskranker. Meine These ist, dass Oskar Panizza von Kindesbeinen an zwischen die Mühlsteine von gesellschaftlichen Verhältnissen geraten ist. Er - weit entfernt davon Ursache dieser Verhältnisse zu sein - hat sich ihnen sicher nicht brav entzogen und wurde somit mehr als einmal zur Zielscheibe für diejenigen Verfechter der Wahrheit und des Gesetzes, die ein Exempel statuieren wollten.
Wer Oskar Panizza war, was er wollte und was geschah, kann man nur dann ansatzweise verstehen, wenn man sein Leben in einen größeren politischen und kulturellen Kontext eingebettet betrachtet.
Da eine vollständige Analyse seines schillernden Lebens den Rahmen dieser Arbeit leider sprengt, wird auf drei exemplarische Phasen seines Lebens größeres Gewicht gelegt, die jeweils zu einem „Fall Panizza“ führten und mit ihren Ursachen und Auswirkungen entscheidend für das Verstehen von Leben und Werk von Oskar Panizza sind.
II Der erste „Fall Panizza“- zwischen den Mühlrädern von
Staat und Kirche
Das erste Exempel sollte an Oskar und seinen Geschwistern, kaum dass er mit zwei Jahren seinen Vater verloren hatte, statuiert werden. Streitpunkt war der konfessionelle Hintergrund der Kindererziehung.
II.1 Streit um die Konfession der Kinder Panizza: Die Eltern
Geboren ist Oskar Panizza am 12. November 1953 als viertes von fünf Kindern in Bad
10 Bauer: Panizza. S. 185.
Kissingen. Seinen Vater Carl Panizza, jüngster Sohn von 14 Kindern des italienischen Einwanderers Leopold Panizza, beschreibt Oskar Panizza als „leidenschaftlich, ausschweifend und jähzornig und gewandter Weltmann, schlechter Haushalter.“ 11 D er Panizza-Biograph Peter D.G. Brown nennt Carl Panizza einen „ne'er-do-well, a man of limited talents and ambitions who eventually learned enough about the hotel trade to manage several such establishments himself.“ 12 Carl war Spieler, Katholik und ständig hochverschuldet.
Die Mutter Mathilde entstammte der alten aristokratischen Hugenottenfamilie de Meslère. Mathildes Mutter Maria hatte mit ihrem Mann schriftlich vereinbart, die Kinder in prostestantischem Glauben erziehen zu dürfen, doch Vater Johannes Speeth brach den Vertrag, nachdem er mit ihr ins katholische Würzburg gezogen war; so wurde Mathilde Speeth katholisch getauft. Doch der Vater starb als Mathilde elf Jahre alt war. Auf dem Totenbett gestattete er der Mutter, die Kinder protestantisch zu erziehen. Kurz vor ihrer Erstkommunion musste Mathilde gegen ihren Willen aus der katholischen Kirche aus- und zum protestantischen Glauben übertreten.
Seine Mutter charakterisiert Oskar Panizza als „jähzornig, energisch, starke Willensperson“ 13 und gesteht ihr „fast männliche Intelligenz“ 14 zu. Mathilde Panizza war selbst Schriftstellerin, die unter dem Pseudonym Siona protestantische Erbauungsschriften verfasste. Ihre viele hundert Seiten umfassenden Schilderungen sollten sensibel machen für die Zeichen des Himmels. Für sie gab es keine Zufälle. Gott sprach durch Träume, Visionen und Losentscheidungen.
Carl und Mathilde lernten sich am 6. Januar 1844 auf einem Konzert kennen. Fünf Tage später hielt er bei Mutter Maria um Mathildes Hand an. Mathilde, durch einen Traum vorbereitet, war bereit den südländischen Welt- und Lebemann zu heiraten, allerdings unter der Bedingung die Kinder protestantisch erziehen zu dürfen. Nach einigem Hin und Her einigte man sich auf folgenden Kompromiss: Je nach Geschlecht des erstgeborenen Kindes sollten die Kinder alle katholisch oder evangelisch erzogen werden. Gegen den allgemeinen Konsens intervenierte nur Carls strenggläubige Schwester Marie, deren finanzielle Hilfe Carl aber dringend benötigte um die Pacht für das von der Pfändung bedrohte Hotel zu bezahlen. Sie verlangte die bedingungslose katholische Erziehung aller Kinder. Als die Hochzeitsgäste bereits geladen waren, stellte Carl Mathilde vor die Wahl: Platzen der Hochzeit oder katholische Erziehung aller Kinder. Durch einen Losentscheid erkundete Mathilde den Willen
11 Panizza: Selbstbiographie. S. 8.
12 Brown: Panizza. S. 11.
13 Panizza: Selbstbiographie. S. 8.
14 ebd.
Gottes, der zugunsten der Katholizität ausfiel. Alle fünf Kinder wurden katholisch getauft. Im Spätherbst des Jahres 1855, Oskar war gerade zwei Jahre alt, erkrankte Carl an Typhus. Und nach seinem Tod besaß Mathilde ein von ihm unterzeichnetes Schriftstück, das ihr gestattete, die Kinder in ihrem Glauben zu erziehen.
II.2 Streit um die Konfession der Kinder Panizza: Kirche und Staat
Mit dem Schriftstück in der Hand wähnte Mathilde Panizza sich im Recht, ihre Kinder umtaufen zu dürfen. Der katholische Pfarrer Anton Gutbrod sagte jedoch vor dem Landgericht Kissingen aus, dass er von Carl Panizza zehn Tage vor seinem Tod aufgesucht und gebeten worden war, einen möglichen Konfessionswechsel der Kinder auf Betreiben der Mutter zu verhindern. Das Gericht entschied daraufhin gegen den Konfessionswechsel, was Mathilde Panizza dazu veranlasste, die beiden älteren, schulpflichtigen Kinder dem Zugriff der Behörden zu entziehen.
Wie Michael Bauer berichtet, musste Pfarrer Gutbrod aufgrund eines Zornausbruchs ob der Frechheit dieser Frau vom Ordinariat auf dem Dienstweg gerügt werden. Er scheint die Interessen der katholischen Kirche äußerst vehement vertreten zu haben und nicht zuletzt dafür verantwortlich zu sein, dass die Presse den „Fall Panizza“ öffentlich diskutierte 15 . Sogar die Regierung Unterfrankens sieht in der Konfessionszugehörigkeit der Panizzaschen Kinder eine „brennende Frage des Tages“ 16 .
Mathilde Panizza, überzeugt von ihrer Mission, kämpft sich durch alle Instanzen und lässt sich sogar vom negativen Entscheid des bayrischen Königs Maximilian II. im Jahr 1858 nicht entmutigen. Sie versteckt ihre Kinder in Kornthal, Mindelheim, Bad Boll, München und Hanau. 1859 wird der Kissinger Schneidermeister Andreas Reuß vom Landgericht offiziell beauftragt, die Kinder nach Kissingen zu schaffen.
Noch am 11. Februar 1859 gestattete d ie Regierung von Unterfranken und Aschaffenburg dem Landgericht Kissingen alle Mittel zur Durchsetzung der gerichtlichen Urteile gegen Mathilde Panizza. [...] Schon im Laufe der folgenden Tage aber warnte das Innenministerium für Kirchen- und Schulangelegenheiten sowohl die Münchener Polizeid irektion als auch d ie Regierung von Unterfranken und das Landgeric ht Kissingen vor weiteren Eingriffen in d ie Privatspäre von Mathilde Panizza und den Erziehern ihrer Kinder. 17
Eine nächtliche Durchsuchung des protestantischen Pfarrers Feez war der Presse zu Ohren gekommen, die den Fall Panizza erneut an die Öffentlichkeit gebracht hatte. König Maximilian hatte daraufhin einen Brief geschrieben, der im Fall Panizza ausdrücklich vor
15 Ausführlicher bei Bauer: Panizza. S. 66ff.
16 Schreiben der Regierung von Unterfranken und Aschaffenburg an das Landgericht Kissingen vom 11.05.1857. Nach: Bauer: Panizza. S. 67.
17 Bauer: Panizza. S. 68.
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Marion Lichti, 2007, Der letzte Ausweg in die Freiheit - Oskar Panizza - ein Fall für sich, München, GRIN Verlag GmbH
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