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2
'LHYHUVFKLHGHQHQ)UDJHW\SHQXQGLKUH9HUZHQGXQJLP
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8QWHUVFKHLGXQJHQ]ZLVFKHQJHVSURFKHQHUXQG
JHVFKULHEHQHU
6SUDFKHXQG$EKlQJLJNHLWYRQGHU6SUHFKVLWXDWLRQ 3
3.1 Geschriebene Sprache 4 3.2 Gesprochene Sprache 5 3.2.1 Der Fragepartikel WL 6
3.2.2 Der Fragepartikel TXH 7
3.3 Besonderheiten von HVWFHTXH 7 3.4 Statistiken 8
3.5 Gebrauch der Frageformen in Rundfunk und Fernsehen 9 *HVFKLFKWOLFKH(QWZLFNOXQJ 10
5HJLRQDOH%HVRQGHUKHLWHQ 11
'LHIUDQ]|VLVFKH)UDJHNRQVWUXNWLRQLP9HUJOHLFK]XDQGHUHQ
6SUDFKHQ 12
6FKOXIROJHUXQJ 13
$QKDQJ5HIHUDW 14
1
(LQOHLWXQJ
Im traditionellen Französischunterricht der Schule wird die Bildung der direkten Frage meist auf drei Grundtypen reduziert; die Intonationsfrage (,OHVWLFL"), die Inversionsfrage ((VWLOLFL") und die estce que Frage ((VWFHTXLOHVWLFL"). Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl von Variationen, die ihre Anwendung entweder in der gesprochenen oder geschriebenen Sprache finden und oft auch situationsabhängig verwendet werden. So kann es durchaus vorkommen, daß eine im deutschen so einfache Frage wie :RKLQ JHKVW GX" im Französischen plötzlich sieben verschiedene
Formulierungsmöglichkeiten haben kann:
• 2YDVWX"
• 2WXYDV"
• 7XYDVR"
• 2HVWFHTXHWXYDV"
• 2FHVWTXHWXYDV"
• 2FHVWLTXHWXYDV"
• 2TXHWXYDV") 1 .
Im Folgenden sollen neben der Vorstellung und Verwendung der verschiedenen Fragemöglichkeiten mit Hilfe von Statistiken auch die Rundfunk- und Fernsehsprache betrachtet und ein Vergleich mit anderen Sprachen angestellt werden, wofür eigene Untersuchungen zu den schon existierenden unternommen wurden.
¢ ¡ ¤ £ ¦ ¥ § © ¨ § § ¨ ¢ ¢ ¡ ! ¨ " ¢ ¡ # 1 Pinchon, Jacqueline: "Les Procédés Interrogatifs" in: , Nr. 49, Paris, 1967, S. 49
2
'LH YHUVFKLHGHQHQ )UDJHW\SHQ XQG LKUH 9HUZHQGXQJ LP hEHUEOLFN
Sprachübergreifend lassen sich grundsätzlich zwei verschiedene Fragetypen feststellen, die wir sowohl im Französischen als auch in allen anderen Sprachen wiederfinden. Der wohl bekannteste und am einfachsten zu erklärende Fragetyp ist mit Sicherheit die Entscheidungsfrage, besser bekannt als yes-no-question. Hier ist der Befragte sehr eingeschränkt; nur MD oder QHLQ, unter Umständen noch ein YLHOOHLFKW oder ZHLLFKQLFKW kommen
als Antwort in Frage: %VS ,VW3LHUUHGD"3LHUUHHVWOj"
Der andere Typ ist die sogenannten Teil- oder Ergänzungsfragen, die nach der Identität des Subjektes, Dativ- oder Akkusativobjektes eines Verbes fragen (ZHU" ZHQ" ZHP" ZDV")
oder aber nach den Umständen der gegenwärtigen Situation wie beispielsweise dem Ort, der Zeit, dem Grund, usw. %VS :DQQNRPPW3LHUUH"3LHUUHYLHQWTXDQG"
8QWHUVFKHLGXQJHQ]ZLVFKHQJHVSURFKHQHUXQG JHVFKULHEHQHU6SUDFKHXQG$EKlQJLJNHLWYRQGHU 6SUHFKVLWXDWLRQ
Häufig wird im Schulunterricht auf die Erklärung der Unterschiede zwischen den drei Standardfragetypen im Französischen verzichtet, was sicherlich auf Zeitprobleme zurückzuführen ist. Oft wird vom Lehrer sogar die Frage mit HVWFH TXH als die am universellsten
einsetzbare dargestellt. Das liegt daran, daß man mit dieser Konstruktion Fehler vermeiden kann, denn sowohl Intonations- als
3
Arbeit zitieren:
Marion Musch, 2001, Der direkte Fragesatz - La Phrase Interrogative, München, GRIN Verlag GmbH
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