Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
A. Einführung 1
I. Problemstellung. 1
II. Gang der Untersuchung 1
B. Diabetes mellitus. 1
I. Definition von Diabetes Typ-1 und Diabetes Typ-2. 3
II. Diagnostik des Diabetes. 4
III. Symptome und Folgen von Diabetes. 5
IV. Behandlung/ Therapie von Diabetes 6
V. Bedeutung von Diabetes in der Gesellschaft 9
C. Prävention und Gesundheitsförderung. 13
I. Hintergründe 13
II. Definition 14
III. Gesundheitsförderung. 16
IV. Primäre Prävention. 16
V. Sekundäre Prävention 17
VI. Tertiäre Prävention. 18
VII. Prävention in der Hausarztpraxis - Hausärztliche Prävention 19
D. Die finnische Diabetes Präventions-Studie 20
I. Studienübersicht 20
II. Studiendesign und -methoden. 21
III. Ergebnisse der finnischen Diabetes-Studie und weiterer Studien 23
IV. Zukunftsaussichten. 27
V. Fazit 32
Literaturverzeichnis. 33
Buchquellen. 33
Onlinequellen 34
Abbildungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Verteilung der Ausgaben von Diabetes mellitus, (Quelle: Eigene Darstellung, vgl. http://www.diabetikerbund.de/pdf/was_heisst_das.pdf, 16.04.2007, 18:20 Uhr, S.11)…………………………………………………………..11
Abbildung 2: Diabetes-Typ-2-Erkrankte, (Quelle: Eigene Darstellung, vgl. Berger, M. (2000): Diabetes mellitus, in Urban & Fischer(Hrsg.). 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage, München, 2000, S. 18)…..……………………………………12
Abbildung 3: BMI und Diabetes-Risiko, (Quelle: Eigene Darstellung, vgl. Rosak, C. (2003): Angewandte Diabetologie, Uni-Med-Verlag ( Hrsg.), 3.Auflage) Bremen 2003, S.126 )………………………………………..…………………………...……………27
Abkürzungsverzeichnis III Abkürzungsverzeichnis
BMI Body Mass Index bzw. beziehungsweise d days ( Tage ) d. h. das heißt D. m. Diabetes mellitus DPS Diabetische Präventions-Studie etc. et cetera evtl. eventuell f und die folgende Seite h hour ( Stunde ) HbA1c Hämoglobin A1c ( Blutzuckerlangzeitwert ) HDL High Density Lipoprotein Hrsg. Herausgeber i.V.m. in Verbindung mit km Kilometer LDL Low Densitiy Lipoprotein mg/dl Milligramm pro Deziliter mmHG Millimeter Quecksilbersäule mmol /l Millimol / l OGTT Oraler Glukosetoleranztest o. V. ohne Verfasser S. Seite(n) u. a. unter anderem Vgl. Vergleiche WHO Weltgesundheitsorganisation z.B. zum Beispiel zzgl. zuzüglich
Diabetes mellitus 1
A. Einleitung
Diese Fallstudie beschäftigt sich mit der Erkrankung Diabetes, seinen Auswirkungen und der Bedeutung für die Gesellschaft. Die Erfolge vorbeugender Präventionsmaßnahmen sollen hier anhand der finnischen Diabetesstudie „The finnish Diabetes Prevention Study“ beschrieben werden.
I. Problemstellung
In den Überlegungen zur Reduzierung der Krankheitskosten und dem verstärkten Augenmerk auf die Prävention spielt neben den Volkskrankheiten Asthma bronchiale, Rückenbeschwerden, Allergien, Rheuma, Osteoporose, Neurodermitis und Übergewicht die Volkskrankheit Diabetes 1 eine tragende Rolle. Diese Arbeit soll einen Überblick über die unterschiedlichen Formen des Diabetes darlegen und helfen, die Erkrankung greifbar zu machen.
II. Gang der Untersuchung
Zunächst wird die Erkrankung des Diabetes mellitus erklärt. Es werden Ursachen genannt, Folgen aufgezeigt, Gründe und Behandlungsmethoden dargestellt. Im Anschluss wird der Begriff Prävention erläutert und in einen Zusammenhang mit der Erkrankung Diabetes gebracht. Zuletzt wird dies dann auf die Diabetes-Studie in Finnland projiziert.
B. Diabetes mellitus
„Der Name Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "honigsüßer Durchfluss". Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt.“ 2 Deswegen wird Diabetes des Öfteren auch einfach als
1 Vgl. http://www.diabetes-
line.de/index.cfm/Erwachsene/Diabetes%20erkennen/Volkskrankheit%20Diabetes, Stand 18.03.2007,
22:51 Uhr.
2 http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/diabetesallgemein.htm, Stand 19.03.2007, 21:36 Uhr.
Diabetes mellitus 2
„Zuckerkrankheit“ bezeichnet. 3
Circa sechs Millionen Diabetiker gibt es in Deutschland 4 , die Dunkelziffer der unerkannten Diabetiker liegt bei fast neun Millionen Diabetikern in Deutschland. 5 Die Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt bei mehr als 180 Millionen Diabetikern auf der Welt. Im Jahr 2005 starben bereits ungefähr 1,1 Millionen Menschen an dieser Erkrankung. Die meisten (80 %) der Todesfälle durch Diabetes treten in den Einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen auf. 6 Es gibt verschiedene Arten von Diabetes. Den größten Anteil der Diabetiker macht der Diabetiker-Typ-2 aus, mit circa 90 Prozent aller Diabetiker. Neben dem Diabetes-Typ-2, auf den im Laufe der Arbeit noch weiter eingegangen wird, gibt es noch den Diabetes-Typ-1 und den sekundären Diabetes 7 , sowie die zahlenmäßig nicht mehr so ins Gewicht fallenden
Diabetes besteht, wenn der Blutzuckerwert übermäßig erhöht ist. Der normale Blutzuckerwert beträgt nüchtern (also vor Nahrungsaufnahme) in der Regel weniger als 110 mg/dl. Bei Diabetikern kann dieser bei über 200 mg/dl liegen. Bei einem mehrfachen Normalwert von über 126 mg/dl wird Diabetes mellitus bereits
3 Vgl. http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-
online.de/05__gute__besserung/040__krankheiten/03__a__bis__z/D/d__group.html?thisId=295076,
Stand 19.03.2007, 21:58 Uhr.
4 Vgl. http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/diabetesallgemein.htm, Stand 19.03.2007, 21:36 Uhr.
5 Vgl. http://www.diabetes-
line.de/index.cfm/Erwachsene/Diabetes%20erkennen/Volkskrankheit%20Diabetes, Stand 18.03.2007,
22:51 Uhr.
6 Vgl. http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs312/en/index.html, Stand 19.03.2007, 22:29 Uhr.
7 Vgl. http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-
online.de/05__gute__besserung/040__krankheiten/03__a__bis__z/D/d__group.html?thisId=295076,
Stand 19.03.2007, 21:58 Uhr.
8 Vgl. http://www.diabetes-line.de/index.cfm/Erwachsene/Diabetes%20erkennen/Diabetesformen, Stand
18.03.2007, 23:03 Uhr.
Diabetes mellitus 3 angenommen. 9 Wichtig sind diese Daten dafür, dass der Anteil an
Glukose(Traubenzucker) im Blut mit dieser Messung ermittelt wird. Hauptsächlich Glukose liefert dem Körper Energie. Diese gelingt mit der Nahrungsaufnahme in den Körper. Hauptaugenmerk und Schlüsselfunktion der Steuerung der Aufnahme der Glukosekonzentration ins Blut nimmt das von der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon Insulin ein. Das Hormon Insulin dient als Botenstoff für den Transport und die Umwandlung von Glukose in Energie. 10
Im weiteren Verlauf dieser Arbeit werden die zwei Typen Diabetes-Typ-1 und Diabetes-Typ-2 genauer betrachtet, da die anderen Formen des Diabetes eine zu kleine Bedeutung beziehungsweise eine zu kleine Menge unter den Diabetikern ausmacht.
I. Definition von Diabetes-Typ-1 und Diabetes-Typ-2
Was ist die Besonderheit an Diabetes-Typ-1 und an Diabetes-Typ-2?
Diabetes-Typ-1, der auch „juveniler Diabetes“, „primär insulinpflichtiger Diabetes mellitus“ 11 oder „jugendlicher Diabetes“ 12 genannt wird, entsteht durch einen Mangel an dem Hormon Insulin. Dieses Insulin wird in Zellen der Bauchspeicheldrüse produziert. Durch Antikörper, also körpereigene Abwehrstoffe werden diese Zellen zerstört. Dies beginnt bei Diabetes-Typ-1 bereits im Kindes- beziehungsweise im Jugendalter. 13 Bei Diabetes-Typ-1 handelt es sich laut Expertenmeinung um eine Art Autoimmunkrankheit. Bei einer Zerstörung von 80 Prozent der Zellen, resultiert ein Insulinmangel. Im Gegenzug steigt parallel der Blutzuckerspiegel. Bei dieser Erkrankung, welche circa 10 Prozent der gesamten Diabetiker ausmacht, muss fehlendes körpereigenes Insulin von außen ersetzt beziehungsweise ergänzt werden.
9 Vgl. Hien, P., Böhm, B. (2002): Diabetes-Handbuch, in Springer(Hrsg.), 3. Auflage, Heidelberg, 2001,
S. 5.
10 Vgl. http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-
online.de/05__gute__besserung/040__krankheiten/03__a__bis__z/D/d__group.html?thisId=295076,
Stand 19.03.2007, 21:58 Uhr.
11 Vgl. http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-
online.de/05__gute__besserung/040__krankheiten/03__a__bis__z/D/d__group.html?thisId=295076,
Stand 19.03.2007, 21:58 Uhr.
12 Vgl. Hien, P., Böhm, B. (2002): Diabetes-Handbuch, in Springer(Hrsg.), 3. Auflage, Heidelberg, 2001,
S. 15.
13 Vgl. http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/diabetesallgemein.htm, Stand 19.03.2007, 21:36 Uhr.
Diabetes mellitus 4
Eine Therapie benötigen die Diabetiker ein Leben lang und sie beginnt bereits mit der Diagnosestellung. Diese Form der Zuckerkrankheit lässt sich mit Tabletten nicht behandeln. 14
Diabetes-Typ-2, oder auch „Altersdiabetes“, „nicht primär insulinpflichtiger Diabetes mellitus“ sowie „Alterszucker“ genannt, beginnt zumeist erst im Erwachsenenalter. Derzeit liegt das durchschnittliche Lebensalter, bei dem Diabetes festgestellt wird, bei 55 Jahren. Die Tendenz geht jedoch Richtung jüngeren Alters. 15 Neben dem Alter spielt aber auch das Körpergewicht eine Rolle. So taucht die Krankheit auch bei stark übergewichtigen Jugendlichen auf. Sie entsteht durch eine verminderte Sensibilität der eigenen Körperzellen der Bauchspeicheldrüse für das Hormon Insulin. 16 Eine Insulinresistenz besteht. Die körpereigenen Zellen reagieren also nicht mehr genügend auf das Insulin. Die Entdeckung dieser Erkrankung fällt zumeist erst bei Routineuntersuchungen des Patienten auf. 17
Die Vorstufe des Diabetes mellitus Typ-2 nennt man auch metabolisches Syndrom. Schon hier beginnen die Veränderungen Stoffwechselmusters und folglich auch die Schädigungen der Nerven, Gefäße und anderer Organe. 18
„Rund die Hälfte aller Verwandten 1. Grades von Tpy-2-Diabetikern werden ebenfalls Diabetes bekommen.“ 19
II. Diagnostik des Diabetes
Diabetes wird wie folgt diagnostiziert: Wenn entsprechende Verdachtsmomente vorliegen, die auf Diabetes hinweisen können, wie erhöhtes Wasserlassen, Durst,
14 Vgl. http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-
online.de/05__gute__besserung/040__krankheiten/03__a__bis__z/D/d__group.html?thisId=295076,
Stand 19.03.2007, 21:58 Uhr.
15 Vgl. Hien, P., Böhm, B. (2002): Diabetes-Handbuch, in Springer(Hrsg.), 3. Auflage, Heidelberg, 2001,
S. 15, i.V.m. vgl. http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-
online.de/05__gute__besserung/040__krankheiten/03__a__bis__z/D/d__group.html?thisId=295076,
Stand 19.03.2007, 21:58 Uhr.
16 Vgl. http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/diabetesallgemein.htm, Stand 19.03.2007, 21:36 Uhr.
17 Vgl. http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-
online.de/05__gute__besserung/040__krankheiten/03__a__bis__z/D/d__group.html?thisId=295076,
Stand 19.03.2007, 21:58 Uhr.
18 Vgl. Hien, P., Böhm, B. (2002): Diabetes-Handbuch, in Springer(Hrsg.), 3. Auflage, Heidelberg, 2001,
S. 39f.
19 http://www.diabetikerbund.de/pdf/was_heisst_das.pdf, 16.04.2007, 18:20 Uhr, S.9.
Arbeit zitieren:
René Bellingrath, Stephan Weskamp, Dominik Hinkel, 2007, Fallstudie: Diabetesprävention in Finnland, München, GRIN Verlag GmbH
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