n n g u u n r r u ä ä r l l ä k k l r r k E E r E
1. Sprachliche Gleichbehandlung
Soweit in dieser Arbeit auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.
2. Ich versichere:
• Dass ich die vorliegende Arbeit selbständig verfasst, andere als die
angegebenen Quellen und Hilfsmittel nicht benutzt und mich auch sonst keinen unerlaubten Hilfen bedient habe.
• Dass ich diese Arbeit bisher weder im In- noch im Ausland einem Beurteiler
zur Begutachtung in irgendeiner Form als Prüfungsarbeit vorgelegt habe.
• Dass diese Arbeit mit der von den Gutachtern beurteilten Arbeit
übereinstimmt.
I I n n n h h h a a a l l l t t t s s s v v v e e e r r r z z z e e e i i i c c c h h h n n n i i i s s s
I
Erkl ärungen 1
1. Der erste Kontakt zwischen zwei Welten. 4
2. Verschiedene Konstellationen an Beteiligten. 5
3. Formen und Grundlagen des Erstgesprächs 6
4. Ablauf von Erstgesprächen. 8
4.1 Vorbereitung 10
4.2 Einleitung 10
4.3 Explorationsphase. 10
4.4 Konstruktionsphase. 11
4.5 Contracting. 11
4.6 Abschluss des Gespräches. 12
5. Die Freiwilligkeit der Klienten. 13
Literatur 14
3
r r s e e r e e n n r r e t t e e e r l l t D D e e e l . . D 1 1 . n W e 1
Wenn Sozialarbeiter und Klienten im Rahmen der sozialen Einzelhilfe oder lebensweltorientierten Individualhilfe (Pantucek, 1998, S.25ff) zu einem Erstgespräch zusammentreffen, können auf beiden Seiten unterschiedlichste Vorgaben, Vorstellungen und Anlässe vorliegen.
Die meist als private Angelegenheit erlebte Problemsituation auf Klientenseite kann als individuelle Ausformung von Entwicklungen gedeutet werden, die in aller Regel auch sozialstrukturelle, somit überindividuelle Anteile haben: in jeder Problemkonstellation von Klienten steckt in einmaliger Ausprägung Individuelles, Umfeldbedingtes sowie Sozialstrukturelles. Diese Hintergründe auszublenden wäre mithin eine Einschränkung, die der Vieldimensionalität und Komplexität der Erscheinungsformen sozialer Probleme im Gewande persönlicher Belastungen nicht genügend Rechnung tragen würde. (vgl. Kähler, 1991, S.135ff; Kähler, 2001, S.187) Auch auf der Seite des professionellen Helfers liegen Rahmenbedingungen vor, ohne deren Berücksichtigung das berufliche Handeln nicht verstehbar wäre. Soziale Arbeit wird je nach Ansiedlung der Einrichtung im Bereich des Staates, des Marktes, der Gemeinschaft oder im intermediären Bereich durch unterschiedliche Mechanismen reguliert und beeinflusst. Insbesondere die mehr oder weniger stark ausgeprägten bürokratischen Strukturen der Einrichtung, in denen
sozialarbeiterische Erstgespräche stattfinden, sind hierbei zu berücksichtigen. Berufliches Helfen in Einrichtungen mit arbeitsteiliger Organisation und hierarchisch geordneten Strukturen bringt es mit sich, dass Sozialarbeiter nicht nur dem Wohl ihrer Klienten und ihrer eigenen beruflichen Fachlichkeit, sondern immer auch mit einem Mindestmaß an Loyalität den Trägern und anderen Mitarbeitern ihrer Einrichtung verpflichtet sind. (vgl. Kähler, 1991b, S.156ff) Um innerhalb dieses organisatorischen Gefüges bestehen zu können, müssen Sozialarbeiter divergierenden Interessen unterschiedlicher Personengruppen Rechnung tragen (vgl. Kähler, 1999, S.3ff), aber auch für die eigene Handlungsfähigkeit und Sicherheit sorgen, was ebenfalls zur Folge haben kann, dass Klientenbelange in ihrer Bedeutung relativiert werden müssen. (Fine, Glasser, 1996, S.10ff)
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Im sozialarbeiterischen Erstgespräch begegnen sich also nicht nur einzelne Personen, sondern auch höchst unterschiedliche Voraussetzungen und Interessen. Erstgespräche müssen daher als "sensible Schnittstellen" (Meinhold, 1997, S.20ff) zwischen verschiedenen Systemen bezeichnet werden.
Erstgespräche und ihre Verlauf prägen die weitere Zusammenarbeit zwischen Klient und Sozialarbeiter wesentlich. Sie sind meist nicht auf ein einmaliges erstes Zusammentreffen beschränkt. 2 2 . . . V V V e e e r r r s s s c c c h h h i i i e e e d d d e e e n n n e e e K K K o o o n n n s s s t t t e e e l l l l l l a a a t t t i i i o o o n n n e e e n n n a a a n n n B 2
Je nach Zahl der Beteiligten lassen sich unterschiedliche Konstellationen unterscheiden.
Am häufigsten finden Erstgespräche zwischen einer einzelnen Person (Klient) und einem einzelnen Sozialarbeiter statt. Hierbei ist noch zu unterscheiden, ob ein Hauptbetroffener selbst erscheint oder ein nur mittelbar Betroffener. Es empfiehlt sich, den Besucher des Erstgespräches als "Primärklienten" zu behandeln und zunächst offen zu lassen, ob er und/oder jemand anderes aus dem sozialen Netzwerk des Primärklienten als "Klient" anzusehen ist. (vgl. Schütze, 1997, S.39ff)
Erstgespräche können auch zwischen einem Sozialarbeiter und mehreren Personen (z.B. Paare, Familien) stattfinden. Hierbei ist es wichtig dafür zu sorgen, dass jede Person für sich und nicht für andere spricht und nicht unterbrochen wird. (Fine, Glasser, 1996, S.10ff) Ein wichtiger Faktor ist gerade in diesen Gesprächen auch die Vertraulichkeit dessen, was im Gespräch ans Tageslicht kommt.
In seltenen Fällen finden Erstgespräche auch zwischen einem Klienten und mehreren Fachkräften statt. Beispielweise wenn ein hospitierender Praktikant teilnimmt. (vgl. Kähler, 1991b, S.156ff)
Dies gilt auch für Helferkonferenzen, bei denen auch mehrere Klienten (z.B. Familienmitglieder) mit mehreren Helfern zusammenkommen können. Hier ist allerdings damit zu rechnen, dass zumindest zwischen einzelnen Helfern und einzelnen Klienten schon Vorgespräche geführt wurden.
In Konstellationen mit mehr als zwei Parteien ist es notwendig, die beteiligten
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Arbeit zitieren:
DSA Mag. (FH) MSc Markus Neuwirth, 2005, Das sozialarbeiterische Erstgespräch, München, GRIN Verlag GmbH
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