Inhaltsverzeichnis
Einleitung. 3
1 Die Debatte Funktionalismus vs. Intentionalismus. 5
1.1 Entwicklung und Ursachen der Forschungskontroverse. 5
1.2 Grundthesen und Vertreter. 6
1.2.1 Der intentionalistische Interpretationsansatz. 6
1.2.2 Der funktionalistische Interpretationsansatz. 9
1.2.3 Neue Forschungsansätze. 10
2 Die nationalsozialistische Judenpolitik zwischen September 1939 und
Juli 1942: Thesen und Interpretationen der Entwicklung. 12
2.1 September 1939 bis Oktober 1940: Deportationen, Deportationspläne und
Übergang zur physischen Vernichtung. 12
2.2 Oktober 1940 bis April 1941: Stillstand auf dem Weg zur „Endlösung“ 19
2.3 April 1941 bis Juli 1942: Finale Radikalisierung und Institutionalisierung der
Massenvernichtung. 22
3 Fazit. 24
Literatur. 26
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Einleitung
Dass seit dem Sommer 1942 systematisch das Ziel verfolgt wurde, sämtliche unter deutscher Herrschaft stehende Juden umzubringen und somit die seit langem angestrebte „Endlösung der Judenfrage“ herbeizuführen, wird kaum angezweifelt. Am 17. Juli 1942 trafen die ersten Juden aus dem Reichsgebiet in Auschwitz ein, am 19. Juli präsentierte Himmler den Plan, bis Ende des Jahres die Juden des Generalgouvernements, der besetzten, aber nicht ins Reich eingegliederten Gebiete Polens, mit Ausnahme weniger „arbeitsfähiger“ zu töten und die Ausweitung der Deportationen von den Juden Deutschlands auf die der verbündeten Staaten deutete sich an. 1 Doch wie hat man sich die Entscheidung vorzustellen, die zu der Umsetzung dieser sich jenseits jeglicher moralischer und legaler Grenzen befindenden Politik führte? Denn auf irgendeine Weise müssen die Weichen für die systematische Vernichtung gestellt worden sein, da die nötigen „Ressourcen“ für die Ermordung der europäischen Juden auch erst geschaffen werden mussten. Es ist nicht erstaunlich, dass sich um die „Entscheidung zur Endlösung der Judenfrage“ gegen Ende der siebziger Jahre eine der größten Kontroversen der Zeitgeschichte entwickelt hat. Die Interpretation der nationalsozialistischen Judenpolitik seit 1933, insbesondere nach Kriegsbeginn 1939, und die Gewichtung der verschiedenen, die Entwicklung beeinflussenden Faktoren ließ auf der einen Seite viel Interpretationsspielraum, brachte aber die Historiker aufgrund der Einzigartigkeit des Phänomens und der Sensibilität des Erkenntnisgegenstandes Holocaust oft in Erklärungsnot. Während die Anhänger der einen Position, die Funktionalisten, Chaos und eine fortschreitende, automatisierte Radikalisierung im Handeln der Nationalsozialisten zu erkennen meinten, postulierte das zweite Lager, die Intentionalisten, diesbezüglich die Existenz eines maßgeblich von Hitler beeinflussten Planes und somit die Zielgerichtetheit des politischen Handelns. 2 Die zwei Hauptfragen, um die sich die Kontroverse drehte, war zum einen die nach dem Zeitpunkt der Entscheidung bzw. dem zeitlichen Ablauf des Entscheidungsprozesses zum Beginn der „Endlösung der Judenfrage“ 3 im Sinne von Massenvernichtung. Die zweite Frage war, welches Gewicht Adolf Hitler innerhalb dieses Prozesses zukommt. Insbesondere fragte man sich, ob zu erkennen sei, in
1 Longerich, Peter. 1998: Politik der Vernichtung: eine Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Judenverfolgung. München, Zürich: Piper, S. 515f.
2 Berg, Nicolas. 2003: Der Holocaust und die westdeutschen Historiker. Göttingen: Wallstein, S. 512.
3 Der Begriff „Endlösung“ gehörte bereits vor Beginn der Massenvernichtung zum nationalsozialistischen Vokabular. Er besaß keinen eindeutig definierten Inhalt, sondern umfasste verschiedene Konzepte, wie die „endgültige“ „Lösung der Judenfrage“ herbeigeführt werden konnte. Die Bedeutung änderte sich in Abhängigkeit der jeweils favorisierten „Lösungskonzepte“; Die Metapher „Judenfrage“ war im öffentlichen Diskurs seit dem 19.Jahrhundert geläufig. Sie bezeichnete ein kulturelles, politisches und soziales Problemfeld, wobei dem Begriff nicht notwendigerweise eine negative Konnotation anhaftete; (vgl. dazu: Benz, Wolfgang. 1995: „´Endlösung`. Zur Geschichte des Begriffs“, in: Lichtenstein, Heiner/Romber, Otto R. (Hrsg): Täter-Opfer-Folgen. Der Holocaust in Geschichte und Gegenwart. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, S. 11-23.).
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welchem Maße er an den judenpolitischen Entscheidungen und ihrem Vollzug im Vorfeld beteiligt war, also den Prozess aktiv mitgestaltete, und ob dabei die systematische Massenvernichtung bereits als reales, aus seiner radikal-antisemitischen Ideologie hervorgegangenes Ziel seiner Politik verfolgt wurde. 4 Für die Beantwortung dieser Fragen deckten sowohl Intentionalismus als auch Funktionalismus wichtige Aspekte auf, beide griffen jedoch in vielen Bereichen zu kurz, sodass sich stetig neue Interpretationsansätze diesem Thema widmeten bzw. widmen. Diese analysierten neue wichtige Aspekte und wiesen auf andere Mechanismen hin, aber dieselben Vorgänge und konkreten Aktionen zur „Entscheidung zur Endlösung“ wurden immer wieder unterschiedlich ins Verhältnis gesetzt. Eine umfassende Darstellung und Diskussion der Thesen der Intentionalisten bzw. Funktionalisten kann und soll hier ebenso wenig geleistet werden wie die Erläuterung des aktuellen Forschungsstandes. Auch ein definitives abschließendes Fazit über Entstehung und Entwicklung der Entscheidung zur vorsätzlichen und systematischen Tötung der europäischen Juden wird nicht am Ende der Arbeit stehen. Vielmehr wird ein Einblick in verschiedene Interpretationsansätze gegeben werden, anhand derer die Entwicklung der Judenpolitik zwischen 1939 und 1942 in Ausschnitten erläutert werden sollen.
Im ersten Teil dieser Arbeit werden die theoretischen Ansätze des Funktionalismus und des Intentionalismus dargestellt. Auch in der heutigen Zeit fungieren sie als Orientierungspunkte innerhalb der Holocaust-Forschung und dienen auch den neuen Ansätze zur Positionierung der eigenen Thesen innerhalb des Gebietes. Die Kontroverse und ihre Ursachen sind zudem grundlegend für das Verständnis der Problematik des Forschungsgegenstandes, welches nötig ist, um sich der Grenzen der jeweils vorliegenden bzw. der eigenen Argumentation bewusst zu werden. Hiervon ausgehend werden drei neuere Ansätze vorgestellt, welche jeweils unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Analyse setzen. Im Folgenden werden die Entwicklungen in der Judenpolitik zwischen September 1939 und Juli 1944 in grober Übersicht dargestellt und die Interpretationen der verschiedenen Ansätze bezüglich der Entwicklungen erläutert. Davon ausgehend wird zusammenfassend der Versuch unternommen, die Entstehung und Entfaltung der physischen Massenvernichtung der europäischen Juden zumindest ansatzweise verständlich zu machen.
4 Browning, Christopher R.. 1985: Fateful Months. Essays on the Emergence of the Final Solution. New York: Holmes & Myers, S. 8.
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1 Die Debatte Funktionalismus vs. Intentionalismus 1. 1 Entwicklung und Ursachen der Forschungskontroverse
Die frühe Holocaust-Forschung beschäftige sich zwar noch nicht explizit mit der Problematik des Entscheidungsprozesses, aber prominente Vertreter wie Leon Poliakov, Gerald Reitlinger, Wolfgang Scheffler und Helmut Krausnick kamen in ihrer Interpretation dennoch bereits zu dem Ergebnis, dass erstens Hitler den Entschluss zur „Endlösung“ durch Massenvernichtung fällte und einen Befehl zu ihrer Umsetzung weitergab, und zweitens, dass dieser Befehl in den Monaten vor dem Einmarsch deutscher Truppen in die Sowjetunion am 22. Juni 1941 gegeben wurde. 5 1961 präsentierte Raul Hilberg mit „Die Vernichtung der europäischen Juden“ zum ersten Mal eine Interpretation, die nicht mehr von einer einzigen Entscheidung ausging. Stattdessen wies er der dezentralisierten und komplexen Bürokratie eine Schlüsselrolle innerhalb des Prozesses zu 6 , verneinte die Existenz eines umfassenden vorgefertigten Plans, der die judenpolitischen Entscheidungen und ihre Umsetzung steuerte 7 und Hitler somit bezüglich der Entscheidung eine eher untergeordnete Rolle zudachte. Die in den siebziger Jahren erscheinende Literatur wandte sich bewusst gegen die bis dahin vorherrschende Tendenz zur Verabsolutierung des ideologischen Faktors bei der Analyse des nationalsozialistischen Herrschaftssystems und betonte demgegenüber den herausragenden Einfluss der systemischen und bürokratischen, aus dem polykratischen Charakter des nationalsozialistischen Herrschaftssystems hervorgehenden Faktoren auf den
Entscheidungsprozess. 8 Die Autoren wiesen auf die eine einheitliche Entschlussfassung verhindernden Rivalitäten und Kompetenzstreitigkeiten zwischen den zuständigen Instanzen innerhalb des Systems hin und verdeutlichten die die Radikalisierung der Politik katalysierende Wirkung der aus dem dauernden Scheitern der „Lösungsversuche“ der Judenfrage entstehenden Frustration 9 . Zeitlich parallel veröffentlichten Eberhard Jäckel und Andreas Hillgruber zwei Interpretationsansätze, welche sich wiederum auf die zentrale
5 Browning, Christopher R.. 2004: „The Decision-Making Process“, in: Stone, Dan (Hrsg.): The Historiography of the Holocaust. Houndsmills [u.a.]: Palgrave Macmillan, S. 173-196; S. 173.
6 Hilberg, Raul. 1982: Die Vernichtung der europäischen Juden: die Gesamtgeschichte des Holocaust. Berlin: Olle u.Wolter, (englische Erstausgabe: 1961, The Destruction of The European Jews. Chicago. Quadrangle.), S. 41: „Bei näherem Hinsehen stellt sie [die Vernichtung, W.W.] sich jedoch als ein Prozess aufeinanderfolgender Schritte dar, die auf Initiative unzähliger Entscheidungsträger innerhalb eines ausgedehnten bürokratischen Apparats ergriffen wurde.“; S. 49: „Die Vernichtung der Juden war Werk eines ausgedehnten administrativen Apparats.“.
7 Ebd., S. 41: „der Vernichtungsprozess [...] entsprang gleichwohl keinem grundlegenden Plan.“.
8 Mommsen, Hans. 2004: „Zeitgeschichtliche Kontroversen“, in: Neue Politische Literatur 49, H.1, S. 15-25; S. 18.
9 Schleunes, Karl. 1970: The Twisted Road to Auschwitz. Nazi Policy Toward German Jews 1933-1939. Urbana: Unversity of Illinois Press, S. 260; Adam, Uwe Dietrich. 1972: Judenpolitik im Dritten Reich. Düsseldorf: Droste, S. 108.
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Bedeutung von Hitlers radikal-antisemitischer Ideologie und auf sein Streben nach Vergrößerung des „Lebensraums“ konzentrierten. Auch während der der systematischen Vernichtung vorausgehenden Versuche, eine „Endlösung“ durch Umsiedlung herbeizuführen, sei die Massenvernichtung bereits gedanklich für Hitler beschlossen gewesen und sei während der Euphorie nach den Anfangserfolgen des „Russlandfeldzugs“ parallel zur Vollendung seiner „Lebensraumpolitik“ zum Vollzug gebracht worden. 10 Anfang der siebziger Jahre standen sich mit dem Funktionalismus und dem Intentionalismus somit bereits zwei unterschiedliche Interpretationsansätze gegenüber. Ihre Positionen sollten sich bis Mitte der achtziger Jahre noch weiter von einander entfernen, bis sich schließlich die Fronten durch das Aufkommen neuer, die beiden Positionen miteinander verbindende Interpretationen auflösten. Für diese unterschiedlichen Interpretationen in Bezug auf das „Zustandekommen der letzten mörderischen Stufe nationalsozialistischer Judenpolitik“ 11 ist vor allem der Mangel an schriftlich festgehaltenen, eindeutig zu interpretierenden Quellen verantwortlich. 12 Die ungünstige Quellenlage resultiert erstens aus der Geheimhaltung der Planung der Vernichtung, der sich daraus ergebenden fehlenden schriftlichen Aufzeichnungen und der besonders auf höchster Führungsebene mündlich erfolgenden Befehlsübermittlung. Zweitens ist die geringe Anzahl von Zeugen, die Aussagen über die Vorgänge hätten machen können und die unzureichende Befragung derjenigen, die noch für eine solche zur Verfügung gestanden hätten, für die in der Forschung vorhandenen Erkenntnisschwierigkeiten verantwortlich. 13 Der sich an der Spitze des nationalsozialistischen Systems vollziehende Entscheidungsprozess muss deshalb aus Ereignissen, Dokumenten und Zeugenaussagen rekonstruiert werden, woraus sich verschiedene Interpretationsmöglichkeiten ergeben.
1.2 Grundthesen und Vertreter
1.2.1 Der intentionalistische Interpretationsansatz
Allgemein auf die Interpretation des Phänomens Nationalsozialismus gerichtet, vertreten die Anhänger des Intentionalismus die Ansicht, dass ein direkter Zusammenhang zwischen der vorherrschenden Ideologie, der Planung und den folgenden politischen Entscheidungen im
10 Jäckel, Eberhard. 1969: Hitlers Weltanschauung. Entwurf einer Herrschaft. Tübingen: Rainer Wunderlich, S. 52-61; Hillgruber, Andreas. 1965: Hitlers Strategie: Politik und Kriegsführung 1940-1941. Frankfurt a.M.: Bernard und Graefe, S. 516-525.
11 Browning 1985, S. 8.
12 Broszat, Martin. 1977: „Hitler und die Genesis der ´Endlösung`. Aus Anlaß der Thesen von David Irving“, in: Graml, Hermann/Henke, Klaus-Dietmar (Hrsg.). 1986: Nach Hitler. Der schwierige Umgang mit unserer Geschichte. Beiträge von Martin Broszat. München: Oldenbourg, S. 195.
13 Jäckel, Eberhard. 1985: „Die Entschlußbildung als historisches Problem“, in: ders./Rohwer, Jürgen (Hrsg.): Der Mord an den Juden im Zweiten Weltkrieg. Entschlußbildung und Verwirklichung. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt, S. 9-17; S. 12.
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Dritten Reich bestand. Die Entwicklung der Judenpolitik sei maßgeblich durch die Person Hitlers und seine unveränderlichen, bereits in den zwanziger Jahren geprägten politischen Ziele beeinflusst. Die „Entscheidung zur Endlösung“ im Sinne einer physischen Vernichtung der Juden habe Hitler bereits in den zwanziger Jahren gefällt und von da an bewusst dieses Ziel verfolgt, wobei im Grunde genommen zwischen zwei Entscheidungen differenziert wird, der Entscheidung zur physischen Vernichtung als Ziel seiner Politik und die konkrete Entscheidung, mit der Massenvernichtung systematisch zu beginnen. 14 Soweit die judenpolitischen Maßnahmen der dreißiger Jahre als kalkulierte Vorbereitung der Tötung gelten können, wird darin ein Beleg für die Kontinuität des Handelns der Nationalsozialisten auf das Ziel der Umsetzung von Hitlers unveränderlichem Programm gesehen. Maßnahmen oder Aussagen, die nicht in diese Kontinuität passen, werden als „opportune Maßnahmen“ oder als „von Hitler nicht gedeckte, irrelevante Experimente einzelner NS-Machthaber“ eingestuft. 15 Obwohl kein schriftliches Dokument existiert, wird ein einzelner Befehl Hitlers zur Judenvernichtung vorausgesetzt. 16 Dieser erfolgte aus der Sicht des intentionalistischen Lagers auf indirekte Weise im Frühjahr oder Frühsommer des Jahres 1941. Entweder soll er durch eine direkte mündliche Anweisung an Himmler oder Göring oder in Form eines undeutlichen, für alle verständlichen Hinweises gegeben worden sein. 17 Im Sinne der Existenz eines solchen klaren Programm Hitlers argumentierte Eberhard Jäckel in seinem 1969 erschienenen Werk „Hitlers Weltanschauung. Entwurf einer Herrschaft“ und erneut in dem Beitrag von 1986 „Hitlers Herrschaft. Vollzug einer Weltanschauung.“ Dieses entnimmt Jäckel einem Brief Hitlers aus dem Jahre 1919, in dem dieser schrieb, dass das letzte Ziel des Antisemitismus „unverrückbar die Entfernung der Juden überhaupt sein müsse“. 18 Allem darauf folgende Handeln liege diese Intention zugrunde und alle getroffenen Entscheidungen und vollzogenen Maßnahmen seien auf die Verwirklichung dieses Zieles gerichtet. Zwar sei laut Jäckel dabei anfänglich nur die „Entfernung“ der in Deutschland lebenden Juden in Sinne von Ausweisung in andere Länder gemeint gewesen. 19 Doch die Radikalisierung der Bedeutung des Begriffs „Endlösung“ hin zu „systematischer Tötung“ habe sich für Hitler
15 Browning, Christopher R.. 1998: Der Weg zur „Endlösung“: Entscheidungen und Täter. Bonn: Dietz. 1998, S. 13.
16 Berg 2003, S. 513.
17 Friedländer, Saul. 1985: „Vom Antisemitismus zur Judenvernichtung. Eine historiographische Studie zur nationalsozialistischen Judenpolitik und Versuch einer Interpretation“, in: Jäckel, Eberhard/Rohwer, Jürgen (Hrsg.): Der Mord an den Juden im Zweiten Weltkrieg. Entschlußbildung und Verwirklichung. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt, S. 18-60; S. 30.
18 Jäckel, Eberhard. 1986: Hitlers Herrschaft. Vollzug einer Weltanschauung. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt, S. 89; Jäckel 1969, S. 60.
19 Jäckel 1969, S. 65.
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Wiebke Wenzel, 2007, Die "Entscheidung zur Endlösung der Judenfrage" - Ein komplexer politischer Entscheidungsprozess als historiographisches Problem, München, GRIN Verlag GmbH
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