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Ansätze des Wertschöpfungskettenmanagements im Ernährungsgewerbe - Darstellung am Beispiel von Speiseeis

Title: Ansätze des Wertschöpfungskettenmanagements im Ernährungsgewerbe - Darstellung am Beispiel von Speiseeis

Bachelor Thesis , 2001 , 63 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christina Steinbauer (Author)

Health - Nutritional Science
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Der Markt für Nahrungsmittel unterliegt bereits seit einigen Jahrzehnten einer generellen Marktsättigung. Die Stagnation der Nachfrage der privaten Haushalte nach Lebensmitteln trifft dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Nahrungsmittelerzeugung (Landwirtschaft) über die Weiterverarbeitung (Ernährungsgewerbe) bis hin zum Verkauf an die Abnehmer (Lebensmitteleinzelhandel). Das Ernährungsgewerbe stellt dabei das Bindeglied zwischen einer dezentral und in der Regel kleinbetrieblich strukturierten Primärproduktion einerseits und einem hoch konzentrierten Einzelhandel andererseits dar. Gerade deshalb hat der Begriff des Wertschöpfungskettenmanagements in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Die Unternehmen der Ernährungsindustrie versuchen nicht nur im Hinblick auf eine optimale Produktionsleistung, sondern auch im Rahmen einer Optimierung der Schnittstellen zwischen vor- und nachgelagerten Bereichen, Potentiale zur Rationalisierung auszuschöpfen und eine insgesamt bessere Wertschöpfung zu erreichen. Die Wettbewerber orientieren sich dabei an der stärkeren vertikalen Integration von Unternehmensabläufen.
Ziel dieser Arbeit ist es, unter Betrachtung des Wertkettenmodells, Ansatzpunkte für eine potentielle Verbesserung der Wertschöpfung über die gesamte Versorgungskette in der Herstellung von Speiseeis herauszuarbeiten.
Zunächst wird in Kapitel 2 die Wertkette einer Wertschöpfungsstufe in ihre Bauteile gegliedert und begrifflich definiert, um anschließend eine Eingliederung der Wertkette in das gesamte Wertkettensystem vorzunehmen und Abläufe im Wertschöpfungskettenmanagement zu erörtern. Kapitel 3 beschreibt den deutschen Speiseeismarkt. Nach einem kurzen Einblick in das Herstellungsverfahren von Eiskrem werden die Marktstruktur, das Verhalten der Marktteilnehmer, sowie sich daraus ergebende Resultate anhand von geeigneten Kriterien erarbeitet. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Umsetzung einer übergreifenden Optimierung der Versorgungskette und stellt dabei den Zusammenhang zum Speiseeissektor her.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Abgrenzung des Wertschöpfungskettenmanagement

2.1. Begriff der Wertkette nach Porter

2.2. Verknüpfung von Wertketten

2.3. Wertschöpfungskettenmanagement

3. Speiseeis als Teilsegment des deutschen Ernährungssektors

3.1. Historisches über Speiseeis

3.2. Herstellungsprozess

3.3. Eissorten und Sortiment

3.4. Marktstruktur

3.4.1. Zahl der Anbieter und Nachfrager

3.4.2. Höhe und Streuung der Marktanteile

3.4.3. Unternehmenskonzentration

3.4.4. Höhe der Marktzutrittsschranken und des Wettbewerbs

3.4.5. Vor- und nachgelagerte Branchen

3.5. Marktverhalten

3.5.1. Wettbewerbsstrategien

3.5.2. Preise und Preisdifferenzierung

3.5.3. Käuferverhalten und Verbrauch

3.5.4. Verkaufsfördernde Strategien

3.5.5. Innovationsaktivität

3.6. Marktergebnis

3.6.1. Umsätze

3.6.2. Angebotsstruktur

3.6.3. Wertschöpfung

4. Wertschöpfungskettenmanagement im Speiseeissektor

4.1. Wertschöpfungskettenmanagement der unterstützenden Aktivitäten

4.1.1. Beschaffung

4.1.2. Technologische Entwicklung

4.1.3. Personalwirtschaft

4.2. Wertschöpfungskettenmanagement der primären Aktivitäten

4.2.1. Eingangslogistik

4.2.2. Produktion

4.2.3. Ausgangslogistik

4.2.4. Marketing, Vertrieb und Kundendienst

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist es, unter Betrachtung des Wertkettenmodells nach Porter Ansatzpunkte zur Verbesserung der Wertschöpfung entlang der gesamten Versorgungskette in der industriellen Herstellung von Speiseeis zu identifizieren und zu analysieren.

  • Grundlagen des Wertschöpfungskettenmanagements nach Porter
  • Analyse des deutschen Speiseeismarktes mittels des "market structure-conduct-performance"-Schemas
  • Optimierungspotenziale in unterstützenden und primären Aktivitäten
  • Bedeutung von Logistik, Technologie und Marketing im Speiseeissektor

Auszug aus dem Buch

3.4.4. Höhe der Marktzutrittsschranken und des Wettbewerbs

Die Nachteile, die ein neu auf einen Markt eintretendes Unternehmen gegenüber den auf diesem Markt befindlichen Anbietern hat, stellen die Marktzutrittsschranken dar. Sie sind ein entscheidendes Kriterium für das Wettbewerbsfeld einer Branche. Eine Barriere für Newcomer sind die großen Firmen wie Unilever-Tochter Langnese und die neue Nestlé-Tochter Schöller, die meist ein hohes Produktionsvolumen besitzen was dazu führt, dass die Stückkosten bei steigender absoluter Menge pro Zeiteinheit sinken. Das Ergebnis sind sogenannte Betriebsgrößenersparnisse oder economies of scale aufgrund der Nutzung von Skalenerträgen.

Diese können grundsätzlich im Marketing, im Management sowie in der Mehrbetrieblichkeit ihren Ursprung haben. In der Speiseeisbranche können Skalenerträge von Bedeutung sein, die aufgrund von Produktdifferenzierungen und Marketingaktivitäten erzielt werden. Produktdifferenzierungsvorteile der bestehenden Unternehmen ergeben sich aufgrund von Konsumentenpräferenzen für eingeführte Produkte (Markentreue, Markenkenntnis). Dies hängt damit zusammen, dass ein gewisser Bekanntheitsgrad eine unerlässliche Voraussetzung für den Erfolg von Werbemaßnahmen ist (BREITENACHER/ TÄGER, 1996, S. 152). Eine weitere Hürde für Neueinsteiger ist die Möglichkeit der bestehenden Marktakteure, Teile der Herstellungsfunktionen für die Produktion von Speiseeis auch für andere Produkte zu nutzen, beispielsweise die Kühltechnologie. Man spricht in diesem Zusammenhang von gemeinsamen Kosten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Marktsättigung im Ernährungsgewerbe ein und legt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Untersuchung dar.

2. Definition und Abgrenzung des Wertschöpfungskettenmanagement: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Wertkette nach Porter und das Konzept des ganzheitlichen Wertschöpfungskettenmanagements erläutert.

3. Speiseeis als Teilsegment des deutschen Ernährungssektors: Dieser Hauptteil analysiert den deutschen Speiseeismarkt anhand der Marktstruktur, des Marktverhaltens und des Marktergebnisses.

4. Wertschöpfungskettenmanagement im Speiseeissektor: Dieses Kapitel betrachtet die praktische Anwendung des Wertschöpfungskettenmanagements in den unterstützenden und primären Aktivitäten der Eisindustrie.

5. Schlussbetrachtung: Das abschließende Fazit resümiert die Herausforderungen für die Hersteller und bewertet die Eignung einer Wertschöpfungsstrategie für die Branche.

Schlüsselwörter

Wertschöpfungskettenmanagement, Speiseeis, Porter, Supply Chain Management, Eiskrem, Marktstruktur, Wettbewerb, Handelsmarken, Logistik, Produktion, Marketing, Qualitätssicherung, Effizienz, Skaleneffekte, Lebensmittelindustrie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anwendungsmöglichkeiten und das Potenzial des Wertschöpfungskettenmanagements in der deutschen Speiseeisindustrie angesichts eines intensiven Verdrängungswettbewerbs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des Managements von Wertketten, die spezifische Marktstruktur des Speiseeissektors sowie Optimierungsmöglichkeiten in den logistischen, produktiven und marketingstrategischen Unternehmensbereichen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch die Analyse des Wertkettenmodells konkrete Ansatzpunkte zu erarbeiten, um die Wertschöpfung entlang der gesamten Versorgungskette bei der Herstellung von Speiseeis nachhaltig zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt dem "market structure-conduct-performance"-Schema, um den Speiseeismarkt strukturiert zu analysieren und Zusammenhänge zwischen Marktbedingungen und unternehmerischem Handeln aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Marktanalyse und eine darauf aufbauende Untersuchung der verschiedenen Unternehmensaktivitäten wie Beschaffung, technologische Entwicklung, Produktion und Ausgangslogistik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Wertschöpfungskettenmanagement, Speiseeis, Marktanalyse, Effizienzsteigerung und Wettbewerbsvorteile.

Wie wirken sich Handelsmarken auf den Wettbewerb aus?

Laut der Arbeit führen Handelsmarken zu einem verstärkten Preisdruck und einem intensiven Verdrängungswettbewerb, was die Markenhersteller zu Gegenmaßnahmen wie erhöhten Investitionen in Innovationen und Werbung zwingt.

Welche Rolle spielt die Logistik bei der Wertschöpfung?

Die Logistik ist ein entscheidender Hebel, um Kosten zu senken, Durchlaufzeiten zu verkürzen und eine durchgängige Tiefkühlkette zu gewährleisten, die für die Qualitätssicherung und Kundenzufriedenheit essenziell ist.

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Details

Title
Ansätze des Wertschöpfungskettenmanagements im Ernährungsgewerbe - Darstellung am Beispiel von Speiseeis
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Bundesanstalt für Milchforschung; Institut für Ökonomie der Ernährungswirtschaft)
Grade
1,7
Author
Christina Steinbauer (Author)
Publication Year
2001
Pages
63
Catalog Number
V7801
ISBN (eBook)
9783638149389
Language
German
Tags
Wertkette (Supply chain) Speiseeisindustrie Optimierung von Schnittstellen Wertschöpfung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Steinbauer (Author), 2001, Ansätze des Wertschöpfungskettenmanagements im Ernährungsgewerbe - Darstellung am Beispiel von Speiseeis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7801
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