Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 3
Einleitung 4
1. Elemente der Körpersprache 5
1.1 Gestik 5
1.2 Mimik 7
1.3 Stimme 8
1.4 Haltung 9
1.5 Räumliche Distanz 10
2. Der körpersprachliche Dialog 11
2.1 Gleichrangiger Dialog 12
2.2 Unterschiedlichrangiger Dialog 13
2.3 Sitzanordnungen 14
3. Erfolg im Beruf durch Körpersprache 17
3.1 Erfolgskomponenten 17
3.2 Erfolgreiche Bewerbung durch Körpersprache 18
3.3 Die Führungskraft 20
4. Kritische Analyse 21
Literaturverzeichnis V
2
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Gehorsamsgeste der Hand 6
aus: Pease, A , Pease, B. (2003 ) 59
Abbildung 2 : Dominanzgeste der Hand 7
aus: Pease, A , Pease, B. (2003 ) 59
Abbildung 3 : Aggressionsgeste der Hand 7
aus: Pease, A , Pease, B. (2003 ) 59
Abbildung 4 : Abstandszonen 11
ähnlich: Pease, A , Pease, B. (2003 ) 38
Abbildung 5 : Handschlag unter Männern 12
aus: Pease, A , Pease, B. (2003 ) 62
Abbildung 6 : Die Eckposition 15
aus: Pease, A , Pease, B. (2003 ) 231
Abbildung 7 : Die kooperative Position 15
aus: Pease, A , Pease, B. (2003 ) 232
Abbildung 8 : Die konkurrierende/defensive Position 16
aus: Pease, A , Pease, B. (2003 ) 234
Abbildung 9 : Die unabhängige Position 17
aus: Pease, A , Pease, B. (2003 ) 239
Abbildung 10 : Sitzposition im Bewerbungsgespräch 19
aus: Molcho, S. (2006 ) 40
Abbildung 11 : Alles in Ordnung 22
aus: Pease, A , Pease, B. (2003 ) 19
3
Einleitung
Im Rahmen dieser Hausarbeit wird die Körpersprache im Beruf behandelt. Damit stellt sich die Frage: Wie kann man Kenntnisse über die Körpersprache verwenden um zum einen die nonverbalen Aussagen anderer interpretieren, mit den verbalen Aussagen vergleichen und wenn nötig, das durch die Körpersprache erwartete Handeln des Kommunikationspartners beeinflussen zu können und zum anderen die eigene Körpersprache und ihre Wirkung beurteilen und beeinflussen zu können. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, zu verdeutlichen in welchem Maße Körpersprache zur Kommunikation verwendet wird (von allen Kommunikationspartnern) und wie das Wissen um die Körpersprache hilft, diese, insbesondere für den Erfolg im Beruf, verstehen, deuten, selber anwenden und bei negativen Signalen des Kommunikationspartners, das Handeln beeinflussen zu können.
In diesem Teil der Hausarbeit wird das Thema abgegrenzt und die Relevanz des Themas verdeutlicht. Im darauf folgenden Hauptteil werden die einzelnen Elemente der Körpersprache, ihre Bedeutungen und Wirkungsweisen erklärt. Diese dienen als Grundlage für das darauf folgende Kapitel in dem auf die unterschiedlichen körpersprachlichen Dialoge und Sitzanordnungen eingegangen wird. Im letzten Kapitel der berufliche Erfolg durch Körpersprache beschrieben. Die Arbeit endet mit einer kritischen Auseinandersetzung/Fazit des Themas.
Wie oben zu lesen, lautet der Titel dieser Hausarbeit „Körpersprache im Beruf“. Die Körpersprache ist ein Teil der nonverbalen Kommunikation (Kommunikation = lateinisch: communicare „teilen, mitteilen, gemeinsam machen, vereinigen, eine Mitteilung machen“) 1 , die in Form von Gestik und Mimik in Verbindung mit Tonfall auftritt. Nach Albert Mehrabian ist eine Botschaft zu sieben Prozent verbal, zu 38 Prozent vokal und zu 55 Prozent nonverbal. 2
Unter Beruf wollen wir in dieser Hausarbeit die Beziehung zwischen gleichrangigen Arbeitnehmern, Beziehung zwischen Arbeitnehmern unterschiedlicher Ränge (Bsp. Abteilungsleiter und Sachbearbeiter) und Beziehung zwischen Kunde und Lieferant verstehen. Anhand dieser unterschiedlichen beruflichen Beziehungen sollen
unterschiedliche körpersprachliche Verhaltensweisen erläutert werden.
1 Vgl. o. V., http://www.albertmartin.de/latein/?q=communicare (21. Januar 2007).
2 Vgl. Pease, A., Pease, B. (2003) S. 13.
4
Wenn miteinander kommuniziert wird, ist man meistens der Meinung, dass dieses durch sprechen, also durch verbale Äußerungen getan wird. Allerdings spielen Worte wie oben bereits erwähnt, eine geringe Rolle in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Eine viel größere Aussagekraft hat unsere Körpersprache. Viele Menschen sind sich darüber gar nicht bewusst. Sie wissen nicht, dass ihr Körper mitunter etwas ganz anderes erzählt, als die Worte die sie sprechen. Sie wissen ebenso nicht, wie ihre Körpersprache auf andere wirkt und können auch nicht die Körpersprache anderer interpretieren. Gerade die Tatsache, dass sich so viele Menschen über die Wirkungsweise ihrer Körpersprache und derer ihrer Gesprächspartner nicht bewusst sind und das sich viele Menschen nicht bewusst machen, dass sie selbst wenn sie meinen nicht zu sprechen, ganze körpersprachliche Sätze von sich geben (auch wenn sie allein sind), macht dieses Thema so relevant.
1. Elemente der Körpersprache
Informationen werden während eines Gespräches immer auf zwei Ebenen vermittelt. Zum einen auf der Sachebene und zum anderen auf der Beziehungsebene. Auf der Sachebene werden Informationen in Worten vermittelt. Die Beziehungsebene sendet zusätzliche Signale, die die Bedeutung des gesprochenen gibt. Die Signale der Beziehungsebene sind die Körpersprache. 3 Die Körpersprache besteht aus den Elementen Gestik, Mimik, Stimme, Haltung und räumliche Distanz. Die einzelnen Elemente einer körpersprachlichen Botschaft sollten niemals einzeln betrachtet werden, da sie nur in ihrer Gesamtheit (mehrere körpersprachliche Signale gleichzeitig bzw. hintereinander) und in Zusammenhang mit Gestik, Mimik, Stimme, Haltung und räumliche Distanz richtig gedeutet werden können. 4
1.1 Gestik
Gesten sind Bewegungen von Kopf, Arm oder Hand die zum Zweck der Kommunikation ausgeführt werden. Sie können auch als Begleiterscheinung individueller Überlegungen bzw. Zustände auftreten. Gesten untermauern das Gesprochene Wort und verstärken den Ausdruck. 5 Man unterscheidet:
3 Vgl. Püttjer, C., Schnierda, U., (2001) S. 30f.
4 Vgl. Pease, A., Pease, B. (2003) S. 8.
5 Vgl. Rückle, H., (1987) S. 248.
5
• Zeigegesten
Zeigegesten zeigen auf Dinge oder Personen, um auf diese aufmerksam zu machen.
• Betonungsgesten Sie dienen zur Untermauerung von Aussagen.
• Demonstrativgesten
Diese verdeutlichen Sachverhalte. Sie zeigen Größen, Gewichte und Greifhaltungen.
• Berührungsgesten
Sie stellen sozialen Kontakt her oder wollen die Aufmerksamkeit des Partners erhalten. Sie können aber auch zur Abschwächung von Aussagen genutzt werden.
Gesten, die mit Händen ausgeführt werden wirken dominant. Der Einsatz der Hände verleiht Autorität und gibt die Möglichkeit zur wortlosen Befehlsgewalt über andere. Die hauptsächlichen Befehlsgesten sind:
• Handfläche nach oben
• Handfläche nach unten und
• Hand geschlossen bei ausgestrecktem Finger. 6
Bei der offenen Hand (Gehorsamsgeste) zeigt die Innenfläche (die sensible Seite der Hand) nach oben. Diese Geste wird ausgeführt um Vertrauen und friedliches Handeln zu signalisieren. Während eines Gespräches wird durch diese Geste eine Bereitschaft, Gegenargumente anzunehmen, signalisiert und so eine
Konfrontationsabsicht aufgehoben. Der Gesprächspartner wird durch diese Geste zum Austausch eingeladen und hat das Gefühl seine Entscheidungen frei und offen treffen zu können. 7
Abbildung 1: Gehorsamsgeste der Hand
6 Vgl. Pease, A., Pease, B. (2003) S. 58.
7 Vgl. Molcho, S., (1998) S. 167.
6
Arbeit zitieren:
Janka Bormann, Fenna Goldau, 2007, Körpersprache im Beruf, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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Dominanz und Unterwerfung in der Körpersprache
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