Inhaltsverzeichnis I
I. Inhaltsverzeichnis
I. Inhaltsverzeichnis I
II. Abkürzungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 1
1.3 Vorgehensweise 1
2 Grundlinien der demographischen Entwicklung 2
2.1 Determinanten und Ursachen der Bevölkerungsentwicklung 2
2.2 Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2050 4
3 Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Arbeitsmarkt5
3.1 Determinanten des Arbeitskräfteangebots 5
3.2 Umfang und Struktur des zukünftigen Arbeitskräfteangebots 5
3.3 Arbeitskräftebedarf 6
4 Konsequenzen für die Personalpolitik 7
4.1 Rahmenbedingungen 7
4.2 Personalbeschaffung durch Ausbildung 8
4.3 Alternative Personalbeschaffung 9
4.3.1 Kooperation mit Bildungseinrichtungen 9
4.3.2 E-Recruiting 10
4.4 Personalentwicklung 10
4.4.1 Lebenslange altersübergreifende Qualifizierung 11
4.4.2 Gestaltungsmöglichkeiten der Personalentwicklung 12
5 Handlungsoptionen 13
5.1 Gesundheitsvorsorge 13
5.2 Frauenförderung 13
5.3 Altersteilzeit 14
6 Abschlussbetrachtung 15
III. Literaturverzeichnis IV
Einleitung 1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Deutschland befindet sich inmitten eines gravierenden demographischen Umbruchs. Es wird von niedrigen Geburtenraten, steigender Lebenserwartung und einem Rückgang der Bevölkerung gesprochen. Der Anteil älterer Menschen wächst und zugleich wird der Anteil jüngerer Menschen immer geringer. Diese Entwicklung stellt Gesellschaft und Wirtschaft vor große Herausforderungen 1 . Insbesondere das Personalmanagement ist von dieser Entwicklung betroffen. Personalverantwortliche müssen sich bereits heute Gedanken über die zukünftige Struktur und die Qualifizierung ihrer Belegschaft machen. Das eigene Unternehmen auf den demographischen Wandel einzustellen, ist eine komplexe Aufgabe. Die Instrumente dafür liegen meist vor – was oft fehlt, ist ein auf das Altern der Belegschaft abgestimmter Einsatz 2 .
1.2 Zielsetzung
Das Ziel meiner Arbeit ist es, einen Eindruck über die künftige Bevölkerungsentwicklung zu vermitteln und die daraus resultierenden Probleme zu skizzieren, welche insbesondere auf das Personalmanagement zukommen.
Zum einen möchte ich den Schwerpunkt auf das Thema Demographie legen und darstellen, wie sich die Bevölkerung in den nächsten Jahren entwickeln wird. Der zweite, etwas schwerer gewichtete, Schwerpunkt soll das Thema Personalpolitik umfassen. Welche Auswirkungen hat die demographische Entwicklung auf das Personalmanagement und welche möglichen Handlungsoptionen bestehen.
1.3 Vorgehensweise
Zu Beginn meiner Arbeit habe ich mich mit dem Thema Demographie beschäftigt, eine Vielzahl von Literatur zu diesem Thema gelesen, um mir einen Überblick über die Folgen und das Ausmaß des demographischen Wandels zu machen. Dieses Thema ist In-
1 Vgl.Priebe (2006), S. 1.
2 Vgl. Völpel, Streb (2006), S. 24.
Grundlinien der demographischen Entwicklung 2
halt des zweiten Kapitels, um einen Überblick über die zukünftige Bevölkerungsentwicklung zu geben.
Anschließend möchte ich näher erläutern, welche Auswirkungen der demographische Wandel auf den Arbeitsmarkt hat, welcher Bedarf besteht und welches Angebot zur Deckung dieses Arbeitskräftebedarfs vorhanden sein wird.
In Kapitel vier werde ich erstmals auf den Einfluss des demographischen Wandels auf die betriebliche Personalpolitik eingehen und hier insbesondere die Themen der Personalbeschaffung und Personalentwicklung behandeln, da hier die größten Herausforderungen im Laufe der nächsten Jahre anstehen werden.
Im letzten Kapitel werde ich einige Handlungsoptionen aufgreifen, wie schon heute den Folgen des demographischen Wandels vorgebeugt werden kann.
2 Grundlinien der demographischen Entwicklung
2.1 Determinanten und Ursachen der Bevölkerungsentwicklung
Die Bevölkerung Deutschlands ist von 1950 bis zur Jahrhundertwende von gut 68 Millionen auf rund 82 Millionen Einwohner gewachsen 3 . Jedoch ist nicht nur die Bevölkerungszahl gestiegen, sondern auch deutlich gealtert.
Die Bevölkerungsentwicklung eines Staates hängt hauptsächlich von den drei unterschiedlichen Determinanten Fertilität, Lebenserwartung und Migration ab 4 .
Unter Fertilität ist die Geburtenrate oder auch Geburtenhäufigkeit zu verstehen. Sie gibt die Anzahl der Kinder an, die eine Frau im Laufe ihres Lebens durchschnittlich zur Welt bringt. Die Geburtenrate in Deutschland ist stark rückläufig. Deutschland war 1973 das erste Land, in dem die Anzahl der Sterbefälle höher war als die Zahl der Ge-
3 Vgl.Buck, Kistler, Mendius, (2002), S. 16.
4 Vgl. Schmitt-Lechner (2007), S. 18.
Grundlinien der demographischen Entwicklung 3
burten. Der Höhepunkt der Geburtenzahl wurde 1964 mit 1,2 Millionen erreicht und ist heute bis auf rund 685.000 pro Jahr gesunken.
Ein Grund für die sinkende Zahl an Geburten ist die sinkende Anzahl junger Frauen. Derzeit liegt die Geburtenhäufigkeit bei durchschnittlich 1,4 Kindern pro Frau. Jedoch werden die heute 30-jährigen Frauen bis zum Ende des gebärfähigen Alters, welches bei 49 Jahren liegt, deutlich weniger Kinder zur Welt bringen als dies zur Bestandserhaltung in Deutschland notwendig wäre. Dieses Niveau liegt bei 2,1 Kindern pro Frau. Des Weiteren liegt diese Entwicklung im Verfall von traditionellen Werten wie Familie und dem Trend zu immer mehr kinderlosen Haushalten. Die geborenen Mädchenjahrgänge werden zahlenmäßig immer kleiner. Bei ebenfalls durchschnittlich 1,4 Kindern wird die künftige Kinderzahl weiter sinken, da dann auch weniger potenzielle Mütter leben. Die Zahl der geburtenfähigen Frauen (15 - 49 Jahre) nimmt von 20 Millionen im Jahre 2001 auf 14 Millionen im Jahre 2050 ab. Ihr Anteil an der Bevölkerung sinkt ebenfalls, und zwar von derzeit ca. 24 % auf etwa 19 %.
Eine weitere Determinante der Bevölkerungsentwicklung ist die Lebenserwartung, bei welcher eine Zunahme zu beobachten ist. Diese ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Säuglings- und Kindersterblichkeit zurückzuführen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahre 2003 starben 2001 bundesweit vier Kinder im ersten Lebensjahr, während dies 1973 noch 23 und vor 100 Jahren noch knapp 200 Kinder waren 5 . Man kann die Lebenserwartung in mehreren Formen ausdrücken. Zum einen in der Lebenserwartung von Neugeborenen, welche zeigt, wie lange ein Neugeborener im Durchschnitt lebt, zum anderen kann man auch die fernere Lebenserwartung eines beliebig alten Menschen in den Blick nehmen. Diese zeigt, wie lange ein beliebig alter Mensch durchschnittlich bis zu seinem Tod weiterleben wird 6 . Heute liegt die Lebenserwartung bei 75 Jahren für Männer bzw. bei 81 Jahren für Frauen. Es wird erwartet, dass dies bis ins Jahr 2050 auf 81,8 Jahre bei Männern und auf 86,6 Jahre bei Frauen ansteigen wird.
5 Vgl. Priebe (2006), S. 22.
6 Vgl. Schmitt-Lechner (2007), S. 18.
Quote paper:
Angela Wolf, 2007, Ganzheitliches Personalmanagement vor dem Hintergrund demographischer Entwicklung in Deutschland, Munich, GRIN Publishing GmbH
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