Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Der Tennisellenbogen - Epicondylitis humeri radialis 3
2.1 Ursachen 4
2.2 Diagnostik 5
2.3 Therapie 6
2.4 Prävention 9
3 Der Golfer- bzw. Werferellenbogen - Epicondylitis humeri ulnaris 10
3.1 Ursachen 10
3.2 Diagnostik 11
3.3 Therapie Prävention 11
4 Fazit 11
5 Literaturverzeichnis 13
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1 Einleitung
Sport, so heißt es, fördert die Gesundheit. Dennoch kann es in allen Bereichen der sportlichen Betätigung zu einem unausgewogenen Verhältnis von Belastung und Belastbarkeit des Bewegungsapparates kommen und somit Sportverletzungen und Sportschäden hervorrufen. Insbesondere Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenke haben unter möglichen Überlastungsschäden zu leiden, die bei Vernachlässigung der Ursache oder einer falschen Diagnose im schlimmsten Fall zu einer Sportinvalidität führen können. Das Ellenbogengelenk gehört damit zu den Bereichen des menschlichen Körpers, in denen es häufig zu Verletzungen, sowohl beim Sportler als auch beim Nicht-Sportler kommt. Dabei ist eine Vielzahl von Verletzungen möglich. Der Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis) und der Golfer- bzw. Werferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris), um die es in der folgenden Arbeit gehen wird, gehören zu den Verletzungen/Erkrankungen, die in der Orthopädie häufig und in der Regel eher bei Männern als bei Frauen auftreten. Die Arbeit hat das Ziel über die eben genannten Schäden am Ellenbogengelenk einen Einblick zu geben, wobei es erst um allgemeine Aspekte und um die Ursachen gehen wird. Daraufhin folgt eine detaillierte Beschreibung der Symptome und der Testverfahren (Diagnostik), die erkennen lassen, ob es sich bei den Betroffenen um den vermuteten „Tennisarm“ handelt oder nicht. Anschließend werden diverse Therapiemöglichkeiten sowie präventive Maßnahmen vorgestellt.
Die gleiche Abfolge soll für das dritte Kapitel, das den Golfer- bzw. den Werferellenbogen behandelt, genutzt werden und ein abschließendes Fazit wird die Arbeit abrunden.
2 Der Tennisellenbogen - Epicondylitis humeri radialis
Wie bereits aus der Einleitung hervorging, gehört der Epicondylitis humeri radialis, besser als „Tennisarm“ bekannt, zu den häufigsten Überlastungsschäden im Ellenbogengelenk. Aus Statistiken lässt sich ablesen, dass etwa 40-50% aller Tennisspieler zumindest zeitweise die Symptome während ihrer „Spielerlaufbahn“ aufweisen und sogar 1-3% der Nichtsportler betroffen sind (vgl. Menke, 2000: 121).
Obwohl der Begriff aus dem Tennissport kommt, werden die Symptome auch durch Sportarten wie Squash und Badminton, durch Kraftsport, insbesondere durch Hantelübungen, durch Sportklettern mit Klimmzugtraining und durch den Stockeinsatz beim Skilanglauf begünstigt (vgl. Geiger, 1997:99).
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Es gibt verschiedene Muskelgruppen, die im Bereich des Ellenbogens ihren Ursprung haben. Dies sind Muskelgruppen des Arms, der Finger und der Hand, unter anderem der Musculus extensor carpi radialis longus und brevis, der Musculus extensor digiti minimi und der Musculus extensor digitorum (Musculus extensor digitorium communis), alle so genannten Unterarmstrecker (vgl. Schünke et. al. 2005:274ff.).
Die Muskeln haben ihren Ursprung im Ellenbogen und sind über Bindegewebsstrukturen, also Sehnen, mit den Knochen am Ellenbogengelenk verwachsen. Dabei ist die Streckmuskulatur an der Außenseite (Radialseite), die Beugemuskulatur an der Innenseite (Ulnarseite) fixiert. Die Muskeln setzen genau betrachtet an den Gelenkfortsätzen, die als Epicondylen bezeichnet werden, des Oberarmknochens an. Da es sich bei dem Beschwerdebild um eine Entzündung handelt, spricht man von der Epicondylitis und im Fall eines Tennisellenbogens, dessen Beschwerden auf der radialen Seite liegen - also außen - von der Epicondylitis humeri radialis (lateralis) (vgl. Wechselberger & Gruber 2005:149).
2.1 Ursachen
Werden die unter dem letzten Punkt abgehandelten Muskelgruppen zu stark beansprucht, z.B. durch eine fortgesetzte, einseitige Fehlbelastung, kann es zu diesen entzündlichen degenerativen Veränderungen in der Umgebung des Knochenursprungs kommen. Dazu tragen beispielsweise eine technisch fehlerhafte Bewegungsausführung bei. Speziell im Tennis wäre das eine Instabilität im Handgelenk während des Rückhandschlages, der grundsätzlich, wie fast jede Schlagtechnik im Tennis, mit festem Handgelenk durchgeführt werden muss (vgl. Geiger, 1997:98).
Weiterhin kann das Material, dass eigentlich auf den Spieler „zugeschnitten“ sein sollte, die Schäden hervorrufen, d.h. die Ursachen liegen in einer zu großen oder zu kleinen Griffstärke des Schlägers, im falschen Schlägergewicht oder in der Bespannung. Wie in jeder anderen Sportart auch, sollte die Erwärmung eine wichtige Rolle spielen und nicht zu kurz kommen; denn gerade in einer Sportart wie Tennis, die sich aus sehr azyklischen Bewegungsabläufen zusammensetzt, kann es sonst auch hier schnell zu Verletzungen führen. Zu weiteren Ursachen sind Störungen bezüglich der Koordination in der Unterarmmuskulatur zu zählen, wozu beispielsweise eine örtliche Übermüdung der beanspruchten Muskeln gehört. Zusätzlich werden die Erscheinungsgründe in der Literatur in neurogenen Fehlsteuerungen wie bei einer Wurzelreizung beim Halswirbelsyndrom aber auch in psychischen Fehlverarbeitungen wie der Übermotivation gesehen. Bei fehlstatischen Voraussetzungen, zu
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Nele Ahrens, 2007, „Der sogenannte Tennis- und der Golferellenbogen“, Munich, GRIN Publishing GmbH
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