Wohnungsvermietung als Dienstleistung
von
Andreas Waltrich
20. November 2006
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG 1
2 DIE WOHNUNG 2
2.1 Entwicklung der Wohnung als Wirtschaftsgut 2
2.2 Schlüsselfunktionen der Wohnung 2
2.3 Das Wohnen - eine Sach- oder Dienstleistung 3
3 WOHNUNGSVERMIETUNG 4
3.1 Rechte und Pflichten im Mietvertrag 4
3.2 Mieteinnahmen 4
3.3 Mietentwicklung 5
3.4 Renditeberechnung bei Immobilieninvestitionen 6
4 DIE WOHNUNGSWIRTSCHAFT 8
4.1 Wohnungswirtschaft allgemein 8
4.2 Die Wohnungswirtschaft als Wirtschaftszweig 8
4.3 Dienstleistungssektoren in der Wohnungswirtschaft 11
4.3.1 Originäre Dienstleistungen 11
4.3.2 Primäre Dienstleistungen 12
4.3.3 Sekundäre Dienstleistungen 12
4.3.4 Nachhaltige Dienstleistungen 13
4.4 Derzeitige Marktsituation 13
5 DER WOHNUNGSMARKT 14
5.1 Kriterien der Wohnungsnachfrage 14
5.2 Preise am Wohnungsmarkt 15
5.3 Entwicklungen am Wohnungsmarkt 15
6 AUSBLICK IN DIE ZUKUNFT 17
LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS
1 Einleitung
Dienstleistungen spielen heutzutage eine sehr große Rolle in unserem Leben und in der Gesellschaft. Man braucht nur an Beratungen bei der Bank oder Versicherung zu denken. Auch in Zukunft werden die Dienste eine immer bedeutendere Rolle in der Volkswirtschaft einnehmen. Prognosen zufolge wird die Zahl der Beschäftigten, die klassische industrielle Tätigkeiten wie Herstellung, Wartung und Reparatur ausüben, bis zum Jahr 2010 Deutlich abnehmen.1 Als zukunftsträchtig dagegen werden Arbeiten wie Betreuung, Beratung und Lehre, Handel und Managen eingestuft. Die Wohnungsvermietung gehört auch zu der Gruppe der Dienstleistungen. Rund um das Wohnen geschehen eine Menge Dienste die man teilweise schon als selbstverständlich ansieht. Es gibt aber auch noch Gebiete in denen man das Angebot noch besser ausbauen und gestalten könnte.
Vermieter sind in einer schwierigen Situation, da es viele Dinge zu beachten gibt. Sei es Auswahl der richtigen Mieter oder aber die Gestaltung der Wohnung. Werden eher kleinere oder größere Wohnungen gebraucht. In den wirtschaftlich schwachen Regionen kommt es häufig zu Abwanderungen und Leerstand, was der Vermieter vorher alles berechnen muss bevor er sein Geld in Immobilien investiert. In dieser Arbeit wird zuerst auf die Wohnung an sich eingegangen, bevor die Seite des Vermieters verdeutlicht wird. Im dritten Abschnitt geht es um die Wohnungswirtschaft allgemein, und im vierten Teil um den Wohnungsmarkt, der die Anbieter und Nachfrager zusammenführt. Zum Schluss dieser Arbeit wird noch auf die Zukunftsaussichten hingewiesen.
2 Die Wohnung
2.1 Entwicklung der Wohnung als Wirtschaftsgut
Die Befriedigung des Grundbedürfnisses Wohnen begann historisch mit der Höhlennutzung und dem Hüttenbau. Mit dem Wachstum der zu versorgenden Gemeinschaft von der Familie bis zum Volksstamm und mit dem Beginn fester Ansiedlungen blieb Wohnen ein Akt der Selbstversorgung. Das änderte sich auch nicht als der Güteraustausch unter Einsatz von Zahlungsmitteln den Wohnungsbau auf eine breitere Basis stellte. Für die Wohnung musste wie für die Nahrung und Kleidung als lebensnotwendiges Konsumgut jeder weiterhin selbst auf eigenem Grund und Boden sorgen. Die Versorgung durch Angebote Dritter entwickelte sich aus dem zunehmenden Bedarf an unselbständiger Arbeit, deren geringe Bezahlung durch Ackernahrung, Arbeitskleidung und Wohngelegenheiten ausgeglichen werden sollte. Die Versorgung über den Wohnungsmarkt ist als Folge der Verstädterung im Zuge der Industrialisierung seit Beginn des 19. Jahrhunderts der übliche Weg zur Befriedigung der Wohnbedürfnisse.2 In der volkswirtschaftlichen Theorie gelten Bedürfnisse als Mangelempfindungen und Güter als Mittel der Bedürfnisbefriedigung. Bedürfnisse und Güter werden in wirtschaftliche und nicht-wirtschaftliche unterschieden. Das Wohnungsbedürfnis wird einem nicht-wirtschaftlichem Lebensgebiet zugerechnet, weil es nicht aus dem Lebensgebiet der Wirtschaft hervorgeht, wie z.B. das Einkommens- und Vermögensbedürfnis. Das selbstgenutzte Wohneigentum verbindet und befriedigt beide Bedürfnisse.3
2.2 Schlüsselfunktionen der Wohnung
Bei den Schlüsselfunktionen der Wohnung steht das Schutzbedürfnis des Privatlebens als Abwehr von unerwünschtem Zutritt und der Gesundheit im Vordergrund. Das ist die Basis für das Freiheitsbedürfnis durch Vermittlung physischer und psychischer Geborgenheit. Das Wort „wohnen“ wird aus dem gotischen „wunian“ (= zufrieden sein) abgeleitet.4 Nicht zuletzt befriedigt die Wohnung die Entfaltungsbedürfnisse als Lebensmittelpunkt für alle Aktivitäten im Beruf und in der Freizeit als Stützpunkt für die räumliche Mobilität, z.B. zur Teilnahme am kulturellen und sportlichen Geschehen und zur Pflege persönlicher Interessen und Geschehen und zur Pflege persönlicher Interessen und Kontakte. Die Entfaltung wird andererseits durch hohe Wohnkosten gebremst.5 Insgesamt erfüllt ein zumutbarer Wohnungsstandard der Gesamtbevölkerung ein Sicherungsbedürfnis der gesellschaftlichen Ordnung und des sozialen Friedens, weil eine angemessene Wohnqualität den sonstigen vom persönlichen Bereich zusätzlich ausgehenden Aggressionen entgegenwirkt.6
2.3 Das Wohnen – eine Sach- oder Dienstleistung
[...]
1 Vgl. Sabine Haller (2002) S. 4
2 Vgl. Hans Hämmerlein (1996) S. 19-21
3 http://de.wikipedia.org/wiki/Bedürfnisse
4 http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel
5 Vgl. Hans Hämmerlein (1996) S. 20
6 Vgl. Peter Fehr (2000) S. 28
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Andreas Waltrich, 2006, Wohnungsvermietung als Dienstleistung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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