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INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS.
2 2 2
1. EINFÜHRUNG
3 3 3
1.1 Problemstellung. 3
1.2 Aufbau der Arbeit 5
2. GRUNDLAGEN DES BETEILIGUNGSCONTROLLINGS
5 5 5
2.1 Begriffe und Abgrenzungen. 5
2.2 Arten der Beteiligung. 6
2.3 Bedeutung der Beteiligung. 8
2.4 Beteiligungszyklus 9
3. ZIELE UND AUFGABEN DES BETEILIGUNGSCONTROLLINGS
10 10 10
3.1 Zielsetzungen 10
3.2 Aufgaben des Beteiligungscontrollings. 11
3.2.1 Koordinations- und Informationsfunktion. 12
3.2.2 Phasenbezogene Aufgaben 14
4. INSTRUMENTE DES BETEILIGUNGSCONTROLLINGS.
16 16 16
4.1 Anforderungen an die Instrumente des Beteiligungscontrollings. 16
4.2 Übersicht der wichtigsten Instrumente. 17
4.2.1 Instrumente des operativen Beteiligungscontrollings. 17
4.2.2 Instrumente des strategischen Beteiligungscontrollings. 19
4.3 Ausgewählte Instrumente des Beteiligungscontrollings. 20
4.3.1 Auswahlkriterien 20
4.3.2 Berichtswesen 21
5. KRITISCHE WÜRDIGUNG.
26 26 26
6. FAZIT
27 27 27
LITERATURVERZEICHNIS
28 28 28
2
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Abs. Absatz Aufl. Auflage BCG Boston Consulting Group BSC Balanced Scorecard bspw. beispielsweise bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise CFROI Cash Flow Return on Investment DCF Discounted Cash Flow d.h. das heißt EDV Elektronische Datenverarbeitung EVA Economic Value Added f., ff. folgende Seite(n) ggf. gegebenenfalls gem. gemäß HGB Handelsgesetzbuch Hrsg. Herausgeber Jg. Jahrgang ROE Return on Equity ROI Return on Investment S. Seite s.g. so genannte(n) SGE Strategische Geschäftseinheiten u.a. unter anderem vgl. vergleiche ZfCM Zeitschrift für Controlling & Management
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Beteiligungszyklus.................................................................................. 9
Abbildung 2: BCG-Matrix .......................................................................................... 23
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1. Einführung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema des Beteiligungscontrollings. Es soll untersucht werden, welche besonderen Anforderungen hinsichtlich der Ziele und Aufgaben an das Beteiligungscontrolling gestellt werden. Darüber hinaus soll aufgezeigt werden,
welche Instrumente dem Beteiligungscontrolling zur Verfügung stehen, um eine zielgerichtete Steuerung der meist zahlreichen Beteiligungen eines Unternehmens zu ermöglichen.
1.1 Problemstellung
Die in den letzten Jahren festzustellende zunehmende Internationalisierung und Globalisierung der Märkte hat verstärkt zu Veränderungen in der Entwicklung unternehmerischer Aktivitäten geführt. Um sich weiterhin erfolgreich am Markt zu behaupten und sich gegen die Mitbewerber durchsetzen zu können, müssen Unternehmen auf die sich verändernden Umweltbedingungen reagieren. In der Unternehmenspraxis sind daher zunehmend Unternehmensakquisitionen und Anteilsübernahmen zu verzeichnen, die zu einem festen Bestandteil des strategischen Managements geworden sind. Fast jedes größere Unternehmen verfügt inzwischen über diverse
Beteiligungen. Somit wird der Trend zu Konzernstrukturen weiterhin verstärkt und die Beteiligungsportfolios der Unternehmen verändern sich fortwährend. 1 Daimler-Benz fusioniert mit Chrysler, Adidas akquiriert Reebok, BMW kauft Rover und stößt die Tochtergesellschaft nach fünf Jahren wieder ab. Dies sind nur einige wenige praktische Beispiele.
Ob nun eine Diversifikationsstrategie oder eine Kernkompetenzstrategie verfolgt wird, Beteiligungen spielen für Unternehmen eine entscheidende Rolle um Marktanteile zu gewinnen, neue Märkte zu erschließen oder um am globalen Markt an Bedeutung zu gewinnen.
Mit zunehmender Anzahl von Unternehmensakquisitionen erhöht sich auch das Risiko von Misserfolgen der Beteiligungen. Darüber hinaus steigen die Forderungen der Anteilseigner, dass alle Unternehmensteile zum Konzernerfolg beizutragen haben.
1 Vgl. Schäffer/ Eckey/ Schumacher, Überblick, 2005, S. 445,
4
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, gewinnt das Beteiligungscontrolling zunehmend an Bedeutung.
5
1.2 Aufbau der Arbeit
Vor diesem Hintergrund beginnt die vorliegende Arbeit im Kapitel 2 mit der Definition theoretischer Grundlagen des Beteiligungscontrollings. Dafür werden detaillierte Begriffsabgrenzungen vorgenommen. In Kapitel 3 werden daraufhin die Ziele und Aufgaben des Beteiligungscontrollings herausgearbeitet, wobei im Speziellen die Aufgaben innerhalb des Beteiligungszyklus eingehender behandelt werden. Die wichtigsten Instrumente des operativen und strategischen Beteiligungscontrollings werden in Kapitel 4 aufgegriffen und jeweils explizit anhand eines Beispiels erläutert.
2. Grundlagen des Beteiligungscontrollings
In diesem Kapitel werden zunächst die grundlegenden Begriffe definiert. Anschließend werden insbesondere die verschiedenen Beteiligungsarten, die Bedeutung der Beteiligungen für Unternehmen sowie der Beteiligungszyklus betrachtet.
2.1 Begriffe und Abgrenzungen
Der Begriff der Beteiligung kann sowohl aus handelsrechtlicher als auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht betrachtet werden.
Der Gesetzgeber definiert den Beteiligungsbegriff nach § 271 Abs. 1 Satz 1 HGB wie folgt: "Beteiligungen sind Anteile an anderen Unternehmen, die bestimmt sind, dem eigenen Geschäftsbetrieb durch Herstellung einer dauernden Verbindung zu jenen Unternehmen zu dienen". Die Form der Beteiligung ist dabei unerheblich. 2 Im Zweifel wird von einer Beteiligung gesprochen, sofern die Anteile 20% des Nennkapitals der 3 Beteiligungsgesellschaft überschreiten.
Im Gegensatz dazu spricht man im betriebswirtschaftlichen Sinne von einer Beteiligung
bereits bei einem Erwerb von Anteilen am gesellschaftsrechtlichen Kapital eines Unternehmens. Das Unternehmen, an welchem Anteile des Eigenkapitals gehalten werden, wird dabei als Beteiligungsgesellschaft bezeichnet.
2 Vgl. § 271 Abs. 1 Satz 2 HGB
3 Vgl. § 271 Abs. 1 Satz 3 HGB
6
Die Beteiligung an einem Unternehmen kann sich von einem marginalen Prozentsatz des 4 Eigenkapitals bis hin zu einer vollständigen Übernahme erstrecken.
Eine einheitliche Definition des Begriffs Controlling ist in der Literatur nicht vorzufinden. Das Controlling wird sowohl als die Beschaffung, Aufbereitung und Koordination von Informationen und somit als Informationsfunktion als auch als eine spezielle Form der Unternehmensführung verstanden. 5 Dominierend ist heutzutage jedoch der koordinationsbezogene Ansatz von Horváth. Er definiert Controlling als ein unterstützendes Subsystem, dessen Funktion in der ergebniszielorientierten Koordination von Planung, Kontrolle und Informationsversorgung besteht. Controlling wird hinsichtlich 6 seiner Ziele und Aufgaben in strategisch und operativ unterteilt.
Auch der Begriff des Beteiligungscontrollings ist in der Literatur nicht einheitlich definiert.
Horváth definiert das Beteiligungscontrolling als "die Unterstützung für das Management bei der Schaffung einer abgestimmten ergebnisorientierten Steuerung des Ge- 7 UnterBeteiligungscontrolling kann samtunternehmens und seiner Beteiligungen.“
demnach die Steuerung der Beteiligungen hinsichtlich der Planung und Kontrolle der dort ausgeführten Betriebs- und Geschäftsprozesse verstanden werden. 8 Das Beteiligungscontrolling ist von dem Begriff des Konzerncontrolling abzugrenzen. In der Literatur werden die Begriffe oftmals synonym verwendet. Nach Botta "kann das Konzerncontrolling als Spezialfall des Beteiligungscontrollings interpretiert werden" 9 . Vorraussetzung für ein Konzerncontrolling ist allerdings die einheitliche Lei- 10 tung der Gesellschaften.
2.2 Arten der Beteiligung
Beteiligungen lassen sich in Kapital- und Kooperationsbeteiligungen unterscheiden. Eine reine Kapitalbeteiligung wird in Erwägung gezogen, wenn ein Investor aus finanzstrategischen Aspekten, d.h. in der Absicht, eine angemessene Verzinsung auf das eingesetzte Kapital zu erhalten, in ein Unternehmen investiert. Aber auch der
4 Vgl. Wurl, Industrielles Beteiligungscontrolling, 2003, S. 6
5 Vgl. Weber, Einführung, 2004, S. 23 ff.
6 Vgl. Horváth, Controlling, 2006, S. 132 ff.
7 Horváth, 1997, S. 85, in: Littkemann, Einführung, 2004, S. 9
8 Vgl. Littkemann, Einführung, 2004, S. 8 ff.
9 Botta, Ausgewählte Probleme, 1994, S. 30
10 Vgl. Botta, Ausgewählte Probleme, 1994, S. 30
7
Risikoaspekt spielt hier eine entscheidende Rolle. Das Risiko möglicher Rentabilitätsschwankungen soll durch Diversifikation in mehrere unterschiedliche Gesell- 11 schaften reduziert werden.
Die Kapitalbeteiligungen müssen wiederum in Mehrheits- und Minderheitsbeteiligung differenziert werden. Von Mehrheitsbeteiligungen spricht man ab einer Beteiligungsquote von 50%, von Minderheitsbeteiligungen ab einer Beteiligungsquote von 5%. 12
11 Vgl. Kleinschnittger, Beteiligungs-Controlling, 1993, S. 22 f.
12 Vgl. Kleinschnittger, Beteiligungs-Controlling, 1993, S. 17 ff.
Arbeit zitieren:
Nadine Mind, 2007, Beteiligungscontrolling - Ziele und Instrumente, München, GRIN Verlag GmbH
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