I
INHALTSVERZEICHNIS
Seite
Inhaltsverzeichnis. I
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Anhangsverzeichnis V
1. Einleitende Problembetrachtung. 1
1.1. Hinführung zur Problemstellung 1
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Seminararbeit 2
2. Einordnung der Thematik. 3
2.1. Gründung. 3
2.2. Gründerperson 3
2.2.1. Definitionen. 3
2.2.2. Erfolgsfaktorenforschung. 4
2.3. Stakeholder 5
2.3.1. Definitionen und Stakeholder Value-Ansatz 5
2.3.2. Interessen und Einflussnahme 6
3. Untersuchung der Wahrnehmung von Stakeholder-Interessen. 7
3.1. Methodik 7
3.2. Interview-Leitfaden 8
3.3. Beschreibung der durchgeführten Interviews 9
3.4. Einzelanalyse der Interviews 9
3.4.1. Interview Nr.1 10
3.4.2. Interview Nr.2 11
3.4.3. Interview Nr.3 11
3.4.4. Interview Nr.4 12
3.4.5. Interview Nr 5 13
II
4. Auswertung der Interviews in Bezug auf die Gesamtheit der
Interviews und im Vergleich zur theoretischen Grundlage 14
4.1. Besondere Auffälligkeiten. 14
4.2. Gemeinsamkeiten und Unterschiede 16
4.3. Vergleich zur theoretischen Grundlage 18
5. Aufstellung von Hypothesen. 19
6. Abschließende Betrachtung 20
Anhang. 22
Literaturverzeichnis 24
Aufl. Auflage Bd. Band BMW Bayrische Motorenwerke bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise c a . c i r c a d.h. das heißt D r . D o k t o r DtA Deutsche Ausgleichsbank E-Mail Electronic Mail et al. et alii (und andere) evtl. eventuell ff. fortfolgende (Seiten) Hrsg. Herausgeber inkl. inklusive IT Informationstechnologie KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau KfZ Kraftfahrzeug M A M a s s a c h u s e t t s MBO Management Buy Out No. number (engl. für Nummer) N r . N u m m e r o.V. ohne Verfasser P r o f . P r o f e s s o r S . S e i t e ( n ) u.a. unter anderem USA United States of America Vgl. vergleiche Vol. Volume (engl. für (Zeitungs-)Ausgabe) v s . v e r s u s z . B . z u m B e i s p i e l
Graphik Nr.1: Erfolgsfaktoren nach Klandt 4
Graphik Nr.2: Anspruchsgruppen, Ansprüche und Beiträge 6
Graphik Nr.3: Interview-Überblick 16
Graphik Nr.4: Stakeholder-Theorie vs. Interview-Praxis 18/19
Anhang Nr.1: Krisenursachen für Insolvenzen 22
Anhang Nr.2: Einzel- vs. Teamgründungen 22
Anhang Nr.3: Gründung nach Branchen 23
1. Einleitende Problembetrachtung
1.1. Hinführung zur Problemstellung
Die Ausfallquote aller Gründungen in Deutschland liegt bei ca. 50 Prozent. 1 Auch wenn dieses Gründungsrisiko aufgrund von statistischen Fehlabbildungen oft überschätzt wird, 2 scheint eine Verbesserung der Quote von unbedingter Notwendigkeit, um ein günstiges Gründungsklima in Deutschland zu gewährleisten. Die vielen Ausfälle der Gründungen sind auf verschiedene Merkmale zurückzuführen. An erster Stelle steht die Kapitalschwäche, welche mit 70prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Krisensituation bewirkt. Die anderen häufigsten Misserfolgsursachen sind in der Person des Gründers zu finden. 3 Im Kontext der Erfolgsfaktorendiskussion einer Unternehmensgründung existieren über Persönlichkeitsmerkmale und Lebensumstände eines Gründers bereits Theorien, zur Verbesserung der Erfolgswahrscheinlichkeit einer Unternehmensgründung. 4 Auf die Verbindung dieser beiden Ansätze beziehen sich hierbei jedoch kaum Theorien. Zwar existieren Forschungsergebnisse zu den Wechselwirkungen von Persönlichkeit und Umwelt und deren Auswirkungen auf den unternehmerischen Prozess, 5 allerdings fehlen Untersuchungen darüber, wie der Gründer eben diese Einflüsse aus der Umwelt wahrnimmt.
Die Wahrnehmung insbesondere der externen Einflüsse auf das Unternehmen ist aber besonders im Hinblick auf die daraus abzuleitenden Maßnahmen für die Unternehmensstrategie von besonderer Wichtigkeit.
Als externe Einflüsse gelten neben steuerlichen, wirtschaftlichen und politischen auch die direkten Einflüsse aus dem sozialen Umfeld. Hierzu gehört sowohl das private als auch das unternehmerische Umfeld des Unternehmens, sowohl die Shareholder als auch die Stakeholder.
Nach Jahren verstärkter Rücksichtnahme auf Shareholder-Interessen ist in der Wirtschaft eine Tendenz erkennbar, die auch die Stakeholder-Interessen wieder mehr in den Vordergrund rücken lässt - sei es nun durch die Integration von Nachhaltigkeitsberichten oder der sozialen gesellschaftlichen Verantwortung, von denen einige der großen deutschen Unternehmen in ihren Geschäftsberichten sprechen. 6 Da die alleinige Shareholder-Value-Beachtung zu gesellschaftlicher Missachtung geführt hat, haben die Entscheidungsträger der Unternehmen
1 Zur Terminologie von „Gründungen“ siehe S.3 dieser Arbeit. Die Ausfallquote bezieht sich auf Erhebungen, die jeweils fünf Jahre nach Institutionalisierung der Gründung durchgeführt wurden.; Vgl. Struck, J. (1999), S.10
2 Problematik der Erfassung durch under- und overcoverage-Probleme bei der Umsatzstatistik, Selbständigenquote und bei Gewerbeanmeldungen; Vgl. Struck, J. (1999)
3 Vgl. Creditreform (1998), S.2b, siehe auch Anhang Nr.1: Krisenursachen für Insolvenzen
4 Näheres dazu siehe Kapitel 2.2.2.
5 Vgl. Frese, Prof. Dr. Michael (1998), S.14 ff.
festgestellt, dass nur durch die zusätzliche Integration von Stakeholder-Interessen auch der Shareholder-Value-Ansatz gesellschaftlich akzeptiert wird. 7 Ausgewogene Beziehungen zwischen dem Unternehmen und seinen Stakeholdern sind die Voraussetzung für nachhaltigen geschäftlichen Erfolg. 8 Auch eine verstärkte Beachtung durch große Unternehmen 9 scheint dies zu rechtfertigen. Um ausgewogene Beziehungen zu schaffen, müssen Maßnahmen für den optimalen Umgang mit Stakeholdern entwickelt werden. Dabei ist entscheidend, wie die Interessen dieser Anspruchsgruppen wahrgenommen werden, d.h. dass die Art der Wahrnehmung den späteren Erfolg oder Misserfolg beeinflussen kann. Es stellt sich nun die Frage, welche Arten von Wahrnehmung im Umgang mit Stakeholdern existieren und welche besonders erfolgsversprechend sind.
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Seminararbeit Diese Arbeit soll Hypothesen über das Erreichen einer größeren
Erfolgswahrscheinlichkeit einer Unternehmensgründung aufzeigen. Als Teilbereich der bisherigen Forschung über Persönlichkeitsmerkmale und das soziale Umfeld 10 erfolgt nun die Untersuchung der Wahrnehmung von Stakeholder-Interessen durch den Gründer. Ziel ist die Definition wahrgenommener Stakeholder mit ihrem jeweiligem Beeinflussungsgrad und dem daraus entwickelten Umgang mit den
Anspruchsgruppen. Darauf aufbauend sollen Hypothesen abgeleitet werden, die Aufschluss über die verschiedenen Arten der Wahrnehmung im Gründungsprozess und in den ersten Unternehmensphasen hinsichtlich der Erfolgswahrscheinlichkeit einer Gründung geben können.
Hierzu werden in Kapitel zwei die zur Untersuchung relevanten theoretischen Inhalte zur Unternehmensgründung, zur Gründerperson und zum aktuellen Stand der Erfolgsfaktorenforschung dargelegt; daran anschließend die Grundlagen zur Stakeholder-Theorie.
Da die Wahrnehmung der Unternehmensgründer in Bezug auf die Stakeholder untersucht werden soll, wird in Kapitel drei die Methodik der Untersuchung dargestellt. Die Beschreibung der Untersuchung folgt in Kapitel 3.3. und die darauf aufbauende Einzelanalyse in Kapitel 3.4.
Um Hypothesen aufstellen zu können, werden die Analysen in Kapitel vier nach Auffälligkeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschieden beleuchtet. Daraus ergeben sich die Hypothesen in Kapitel fünf.
6 Vgl. z.B. o.V. (Commerzbank Geschäftsbericht, 2004); o.V. (Allianz Nachhaltigkeitsbericht, 2004); o.V. (BMW Nachhaltigkeitsbericht, 2003)
7 Vgl. Von der Eichen, S.A.Friedrich / Stahl, H.K. / Hinterhuber, H.H. (2005)
8 Vgl. Raths, Dr. Ernst (2002)
9 Vgl. z.B. o.V. (Commerzbank Geschäftsbericht, 2004); o.V. (BMW Nachhaltigkeitsbericht, 2003)
10 Vgl. u.a. Klandt, Prof. Dr. Heinz (2000)
Die Arbeit endet mit einer abschließenden Betrachtung in Kapitel sechs.
2. Einordnung der Thematik
2.1. Gründung
Entrepreneurship gilt als Oberbegriff der Gründungsforschung, findet allerdings in der deutschen Sprache kein eindeutiges Synonym. Der Begriff bezeichnet eine Teildisziplin der Betriebswirtschaften und beschäftigt sich mit allen Teilbereichen des Realphänomens Unternehmensgründung. 11 Hierzu gehören sowohl originäre und derivative Gründungen als auch Einzel- und Teamgründungen, MBOs, Unternehmensübernahmen. 12 Nachfolgeregelungen und Die Theorie des
Entrepreneurship beschäftigt sich dementsprechend mit der Analyse dieser wirtschaftlichen Ereignisse, umfasst Entdeckung, Bewertung und Ausschöpfung unternehmerischer Handlungsfelder durch Unternehmungsgründungen und junge Unternehmungen. 13
2.2. Gründerperson
2.2.1. Definitionen
Bei einem Versuch der Definition eines Unternehmensgründers treten die aus der Begriffsdefinition von Entrepreneurship bekannten Probleme auf. Es existiert zwar ein allgemeines Verständnis in der Bevölkerung über den Begriff des Unternehmers oder des Unternehmensgründers, allerdings ist dies nicht explizit definiert. 14 Dies liegt zum Teil an der Vielzahl verschiedener Arten von Unternehmensgründern in Abhängigkeit von der Art des zu gründenden Unternehmens. 15 Es gibt aber auch in der wissenschaftlichen Literatur keine standardisierte, allgemein akzeptierte Definition. 16 Die zwei kategorisierten Ansätze zur Herleitung des Begriffs des
Unternehmensgründers oder Entrepreneurs begründen sich zum einen auf die personenbezogene Ebene, zum anderen auf die funktionale Ebene. Bei der personenbezogenen Ebene liegen die Forschungsgebiete auf der Persönlichkeit, den Charakterzügen des Gründers. 17 Zu rechtfertigen ist dieser Ansatz aufgrund der Annahme einer weitestgehenden Identität zwischen Gründer und Gründungsunternehmen in der Anfangsphase der Unternehmenstätigkeit. 18
11 Vgl. Fallgatter, Michael J. (2002), S.1ff.
12 Vgl. Saßmannshausen, Sean Patrick (2001), S.129
13 Vgl. Fallgatter, Michael J. (2002), S.1ff.
14 Vgl. Casson, Mark (2003), S.1
15 Vgl. Saßmannshausen, Sean Patrick (2001), S.129
16 Vgl. Chell, Elizabeth / Haworth, Jean / Brearley, Sally (1991), S.1
17 Vgl. McClelland, D.C. (1961), S.41
18 Vgl. Szyperski N. / Nathusius, K. (1999), S.35
Arbeit zitieren:
MBA / Dipl.-Betriebsw.(BA) Stefanie Schnütgen, 2005, Wahrnehmung von Stakeholderinteressen durch die Gründerperson, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Stefanie Conticello's Text Wahrnehmung von Stakeholderinteressen durch die Gründerperson ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Stefanie Conticello hat den Text Wahrnehmung von Stakeholderinteressen durch die Gründerperson veröffentlicht
Stefanie Conticello hat einen neuen Text hochgeladen
Die Wahrnehmung hoheitlicher Hochschulaufgaben durch private Weiterbil...
Dargestellt vornehmlich an § 6...
Till Pawelek
Visuelle Wahrnehmung im zweidimensionalen Bereich
Elementare Phänomene der zweid...
Moritz Zwimpfer, Schule für Gestaltung Basel
Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
Texte aus dem Nachlass (1893-1...
Edmund Husserl, Thomas Vongehr, Regula Giuliani
Der Einfluss der Gründerperson auf die Kreditentscheidung
Eine empirische Untersuchung a...
Sven Kröber
Neue Gewalt oder neue Wahrnehmung? / Nouvelle violence ou nouvelle per...
Kriminologie - Criminologie - ...
Cornelia Bessler, Benjamin Brägger, Volker Dittmann, Daniel Fink, Silvia Steiner, Fabienne Vogler
Pyramiden aus Licht. Durch erweiterte Wahrnehmung zu Heilung und Manif...
Durch erweiterte Wahrnehmung z...
Meg Blackburn Losey
Konzentrieren können Mehr Können und mehr Erfolg mit Spaß durch innova...
Mehr Können und mehr Erfolg mi...
0 Kommentare