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Umweltmanagementsysteme und Innovation

Title: Umweltmanagementsysteme und Innovation

Seminar Paper , 2007 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Yvonne Wahl (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Eine Form von Nachhaltigkeitsinnovationen sind Umweltinnovationen („Öko-Innovationen“). Diese können mit Hilfe eines Umweltmanagementsystems unterstützt und systematisiert werden. Wie dies geschieht und ob Öko-Innovationen von Umweltmanagementsystemen angestoßen werden können, ist Schwerpunkt dieser Arbeit. Dazu werden zunächst die Grundlagen der Innovationsdefinition gelegt und ein kurzer Überblick über die Öko-Innovationsforschung gegeben. Im Anschluss werden Umweltmanagementsysteme detaillierter betrachtet und mögliche Zusammenhänge von Öko-Innovationen und Umweltmanagementsystemen anhand der Ergebnisse verschiedener Studien aufgezeigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 INNOVATIONEN

3 ÖKO-INNOVATIONSFORSCHUNG

4 UMWELTMANAGEMENTSYSTEME

5 UMWELTMANAGEMENTSYSTEME UND INNOVATION

6 FAZIT

Zielsetzung und Themenfelder

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Umweltmanagementsystemen (UMS) wie EMAS und ISO 14001 und der Förderung von Öko-Innovationen in Unternehmen, um zu klären, inwieweit solche Systeme als Motor für technologische und organisatorische Neuerungen fungieren können.

  • Grundlagen des Innovationsbegriffs und der Öko-Innovationsforschung
  • Struktur und Funktionsweise von Umweltmanagementsystemen (EMAS & ISO 14001)
  • Einflussfaktoren und Determinanten von Umweltinnovationen
  • Analyse der Innovationswirkung von Umweltmanagementsystemen anhand aktueller Studien
  • Diskussion über die Verzahnung von Umwelt- und Innovationsmanagement

Auszug aus dem Buch

3 Öko-Innovationsforschung

Die Öko-Innovationsforschung kombiniert die folgenden verschiedenen Ansätze (Rubik 2002, Türpitz 2003, 5f.) um die Determinanten von Öko-Innovationen zu bestimmen. In Studien zu Umweltmanagementsystemen und Innovationen gilt es diese zu berücksichtigen:

Der Ansatz der „Industrial Economics“ geht davon aus, dass Innovationen durch Angebot und Nachfrage angeschoben werden. Dies geschieht durch den sogenannten „technological push“ am Beginn des Innovationsprozesses und den „market pull“ in einem späteren Stadium der Entwicklung. In diesem Modell ist der Staat zuständig für eine funktionierende Infrastruktur, beispielsweise in Form von Forschungseinrichtungen, die dafür sorgt, dass Wissen und Innovationen angewendet und angestoßen werden.

Im Rahmen der „Environmental Economics“ wird der Bedarf an Umwelt- und Innovationspolitik hervorgehoben. Dies ist begründet im Problem der „doppelten Externalität“, welches besagt, dass Öko-Innovationen neben einem generellen Wohlfahrtsgewinn von Innovationen im Vergleich zu sonstigen Innovationen zusätzlich für eine Umweltverbesserung, die ebenfalls der Allgemeinheit zu Gute kommt, sorgen. Für ein Unternehmen ist der Anreiz Öko-Innovationen hervorzubringen daher zu gering, denn die Kosten für diese Wohlfahrtsgewinne trägt es alleine. Aus dieser Logik heraus entsteht der „regulatory push/ pull“ als eine weitere Determinante von Innovationen.

Das „Environmental Management“ begibt sich auf die Ebene des einzelnen Unternehmens und ergänzt die beiden vorangegangenen Ansätze. Demnach sind Öko-Innovationen durch folgende Faktoren beeinflusst: Durch den technological push, das heißt durch bestehende Technologie wie beispielsweise Produkte, deren Qualität, oder auch Materialeffizienz, und durch den market pull, das heißt Aspekte wie zum Beispiel das Image des Unternehmens, Arbeitskosten und Wettbewerb. Außerdem werden Öko-Innovationen beeinflusst durch den regulatory push oder –pull, das heißt sowohl durch die bestehende als auch durch die vom Unternehmen zu antizipierende Gesetzgebung, und durch unternehmensspezifische Faktoren, wie Alter des Betriebes, Größe, Bildungsstand der Mitarbeiter, Unternehmenskonzeption, etc.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der Bedeutung von Nachhaltigkeit und der Rolle von Öko-Innovationen als notwendige Voraussetzung für ökologische Effizienz.

2 INNOVATIONEN: Abgrenzung des Innovationsbegriffs sowie Definition technischer und organisatorischer Innovationsformen im Kontext von Öko-Innovationen.

3 ÖKO-INNOVATIONSFORSCHUNG: Vorstellung theoretischer Ansätze zur Bestimmung von Treibern für Öko-Innovationen, unterteilt in technologische, marktbezogene und regulatorische Faktoren.

4 UMWELTMANAGEMENTSYSTEME: Erläuterung der Standards EMAS und ISO 14001, ihrer Struktur sowie der Kritikpunkte hinsichtlich ihrer ökologischen Wirksamkeit.

5 UMWELTMANAGEMENTSYSTEME UND INNOVATION: Kritische Analyse der Wechselwirkung zwischen Umweltmanagementsystemen und Innovationsaktivitäten basierend auf Evaluationsstudien.

6 FAZIT: Zusammenfassung der uneinheitlichen Forschungsergebnisse und Ausblick auf den Bedarf an vertiefender Forschung und einer stärkeren Verzahnung von Umwelt- und Innovationsmanagement.

Schlüsselwörter

Umweltmanagementsysteme, EMAS, ISO 14001, Öko-Innovationen, Innovationsforschung, Nachhaltigkeit, Environmental Management, Technological Push, Market Pull, Regulatory Push, Umweltpolitik, Unternehmensstrategie, Prozessinnovation, Produktinnovation, Umweltleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob und wie Umweltmanagementsysteme (UMS) als Instrumente in Unternehmen zur Förderung von Umweltinnovationen beitragen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Definitionen von Innovationen, den theoretischen Determinanten von Öko-Innovationen und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Wirksamkeit von UMS wie EMAS und ISO 14001.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Implementierung eines Umweltmanagementsystems und der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener Evaluationsstudien, um Tendenzen und Kausalitäten der Innovationswirkung von UMS abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Innovationsforschung, die Vorstellung der UMS-Standards und die anschließende empirische Auswertung ihres Einflusses auf Prozess- und Produktinnovationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Umweltmanagementsysteme, EMAS, ISO 14001, Öko-Innovationen, regulatorische Faktoren und Innovationsmanagement.

Wie unterscheidet sich EMAS von ISO 14001 laut der Arbeit?

EMAS gilt aufgrund der geforderten Umwelterklärung und der strengeren kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung als der höherwertige Standard, während ISO 14001 sich auf die kontinuierliche Verbesserung des Managementsystems selbst konzentriert.

Warum ist das Ergebnis der Studienlage zur Innovationswirkung uneinheitlich?

Die Uneinheitlichkeit rührt von unterschiedlichen Untersuchungsmethoden, variierenden Datengrundlagen und der Schwierigkeit her, Kausalitäten zwischen Zertifizierungen und tatsächlicher Innovationskraft exakt zu isolieren.

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Details

Title
Umweltmanagementsysteme und Innovation
College
Leuphana Universität Lüneburg  (Centre for Sustainability Management)
Course
Innovation und Nachhaltigkeit (Einzelprobleme des Umweltmanagements)
Grade
1,7
Author
Yvonne Wahl (Author)
Publication Year
2007
Pages
23
Catalog Number
V82433
ISBN (eBook)
9783638878364
Language
German
Tags
Umweltmanagementsysteme Innovation Nachhaltigkeit Umweltmanagements)
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Wahl (Author), 2007, Umweltmanagementsysteme und Innovation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82433
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