Inhaltsverzeichnis
S e i t e
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Shareholder Value-Konzept 1
2.1 Definition von Shareholder Value. 1
2.2 Berechnung des Unternehmenswertes und des Shareholder Values. 1
2.3 Historischer Hintergrund. 1
2.4 Wesen und Ziele des Shareholder Value-Konzeptes 2
2.5 Auswirkungen des Shareholder Value-Konzepts an der Börse 2
2.6 Methoden der Messung des Unternehmenserfolges und -wertes. 3
2.7 Berechnung des Free-Cash-Flows. 3
2.8 Zielsetzungen des Managements versus Zielsetzung der Aktionäre. 3
2.9 Kritische Betrachtung des Shareholder Value-Konzepts 4
3. Stakeholderkonzept 5
3.1 Definition von Stakeholder 5
3.2 Einteilung des Stakeholderkonzepts. 5
3.3 Ziele des Stakeholderkonzepts 5
3.4 Ausgewählte Stakeholder. 5
3.5 Stakeholder-Analyse 6
3.6 Einfluss der Stakeholder. 6
3.7 Ziele der Stakeholder 6
3.8 Gründe für die Wichtigkeit von Stakeholdern 7
3.9 Kritische Betrachtung des Stakeholderkonzepts 7
4. Investor-Relations 8
4.1 Definition von Investor-Relations. 8
4.2. Zielgruppen der Investor-Relations. 8
4.3 Shareholder Value Reporting 8
4.3.1 Total Return Reporting. 9
4.3.2 Value Added Reporting. 9
4.3.3 Strategic Advantage Reporting 9
4.4 Zukunft des Investor-Relation. 9
5. Abschließende Betrachtung. 10
Anlagenverzeichnis IV
Anlage I V
Anlage II. VI
Quellenverzeichnis VII
Internetquellen. VII
II
Abbildungsverzeichnis B i l d I n h a l t S e i t e Abb. 1: Berechnung des Free-Cash-Flows 3
III
1. Einleitung
Die Unternehmenspolitik und die unternehmerischen Zielsetzungen sind von erheblicher Bedeutung für ein Unternehmen. Die Wertsteigerung eines Unternehmens, die ein wichtiges unternehmerisches Ziel darstellt, kann mittels unterschiedlicher Konzepte verfolgt werden. In der vorliegenden Studienarbeit wird das Shareholderkonzept, das Stakeholderkonzept sowie die Investor-Relation analysiert und Zusammenhänge in Bezug auf den Unternehmenswert aufgezeigt.
2. Shareholder Value-Konzept
In der Literatur ist der Begriff Shareholderkonzept wenig verbreitet. An Stelle dessen setzten sich die Begrifflichkeiten Shareholder Value-Ansatz, oder Shareholder Value-Konzept durch. Im weiteren Verlauf der Studienarbeit wird deshalb ausschließlich der Begriff Shareholder Value-Konzept verwendet.
Beim Shareholder Value-Konzept steht der finanzielle Wert eines Unternehmens für seine Anteilseigner im Mittelpunkt.
2.1 Definition von Shareholder Value
Unter dem Begriff Shareholder Value verbirgt sich ein betriebswirtschaftlicher Ansatz zur Unternehmensführung, der die Steigerung des Wertes des Eigenkapitals zum Ziel hat. 1
2.2 Berechnung des Unternehmenswertes und des Shareholder Values
Der Unternehmenswert setzt sich aus dem Wert des Fremdkapitals und dem Wert des Eigenkapitals zusammen. Da die Begrifflichkeiten Eigenkapital und Shareholder Value synonym zu verstehen sind, ergibt sich die Berechnung des Shareholder Values als Differenz zwischen Unternehmenswert und Fremdkapital des Unternehmens. 2
2.3 Historischer Hintergrund
Schon zu Beginn der 80er-Jahre wurden in den USA Überlegungen angestellt, wie man den Wert eines Unternehmens, oder einzelner Teile eines Unternehmens, in die Zielausrichtung des Managements integrieren könnte. 3
Das Shareholder Value-Konzept erlebte seinen Durchbruch nach der Veröffentlichung des Buches Creating Shareholder Value von Alfred Rappaport im Jahre 1986. Durch eine Welle von Übernahmen Ende der 80er Jahre, lenkten amerikanische Manager ihr Augenmerk auf dieses Konzept. 4
In Deutschland wurde dieses Konzept erst in den 90er Jahren populär.
1 Vgl. Frei, Schlienkamp (1998), S. 385.
2 Vgl. Rappaport (1999), S. 39f.
3 Vgl. Seppelfricke (2003), S. 267.
4 Vgl. Rappaport (1999), S. 1f.
1
2.4 Wesen und Ziele des Shareholder Value-Konzeptes
Die ursprüngliche, theoretische Ausrichtung des Shareholder Value-Konzepts sah eine Ausrichtung auf jene Aktionäre vor, die sich für eine langfristige Anlage entschieden hatten und somit eine kontinuierliche Unternehmenswertsteigerung anstrebten. 5 „Beim Shareholder Value-Konzept werden alle Unternehmensentscheidungen konsequent danach ausgerichtet, das Vermögen der Aktionäre (Shareholder) durch Steigerungen des Kurswertes der Aktie und durch Dividendenzahlungen nachhaltig zu mehren“. 6 Die Aktionäre hegen den Wunsch ihr Geld so zu investieren, dass der Gewinn unter Beachtung des Risikos maximiert wird. Ethische oder soziale Belange spielen für den Investor eine untergeordnete Rolle.
Der Wert eines Unternehmens ergibt sich für den Investor aus den in Zukunft zufließenden Einnahmeüberschüssen, die neudeutsch mit Free-Cash-Flows bezeichnet werden.
2.5 Auswirkungen des Shareholder Value-Konzepts an der Börse
Zu Zeiten des Börsenbooms, Ende der 90er Jahre, traten Fakten und tatsächlich anfallende Free-Cash-Flows immer weiter in den Hintergrund. Die Fakten wichen wilden Spekulationen und Phantasien. Die Aktienkurse des Neuen Marktes stiegen aufgrund dieser Spekulationen in ungeahnte Höhen. Zudem wurde jede Entscheidung des Managements, die Kosteneinsparungen vorsah, euphorisch am Aktienmarkt aufgenommen und verhalf den Aktienkursen zu stetigem Anstieg.
Das Management, dessen Gehalt zu großen Teilen an die Entwicklung der Aktienkurse gekoppelt war, strebte somit genau wie die Aktionäre eine deutliche Erhöhung des Kurswerts an. Um eine rasche Steigerung des Aktienkurses und somit des eigenen Gehalts zu erzielen, wurden vor allem kurzfristige Entscheidungen getroffen, die in den häufigsten Fällen mit der Freisetzung von Personal endeten. Unter der irrtümlichen Annahme, dass die Erträge auch in der Zukunft konstant bleiben werden, die Aufwendungen hingegen mit den getroffenen Maßnahmen verringert werden, würde sich mathematisch eine Erhöhung des Unternehmenswerts für die Aktionäre ergeben.
Die Kurse der Aktien stiegen zwar rasch an, doch konnten die kurzfristigen Entscheidungen keine langfristige Überlebensfähigkeit der Unternehmen gewährleisten. Wichtige, langfristige Entscheidungen wurden vom Management nicht getroffen und trugen letztendlich zum starken Einbruch des Aktienkurses in den Jahren 2000 und 2001 mit bei. Dieses Beispiel zeigt, dass es wichtig ist, den Unternehmenserfolg nicht aufgrund von emotionalen Gegebenheiten zu ermitteln, sondern Methoden zu finden, um den Unternehmenserfolg in adäquater Weise zu messen.
5 Vgl. Horváth, Reichmann (2003), S. 697.
6 Grill, Perczynski (1999), S. 272.
2
Arbeit zitieren:
Master of Business Administration Andreas Vogt, 2006, Shareholderkonzepte, Stakeholderkonzepte und Investor-Relations, München, GRIN Verlag GmbH
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