Judentum im Religionsunterricht - Jüdische Feste
von Miriam Englert
INHALTSVERZEICHNIS
1. Judentum im katholischen Religionsunterricht 3
1.1 Die Stellung des Themas im Lehrplan der Grund- und Hauptschule 3
1.2 "Nostra aetate" 5
1.3 Judentum - Wurzel christlichen Glaubens 7
2. Jüdische Feste im Religionsunterricht 8
2.1 Wallfahrtsfeste / Hauptfeste 9
2.1.1 Pessach / ( Ostern ) 9
2.1.2 Shawuot - Wochenfest / Fest der Offenbarung (Pfingsten) 10
2.1.3 Sukkot - Laubhüttenfest 11
2.2 Historische Feste 12
2.2.1 Chanukka 12
2.2.2 Purim - Das Fest der Lose 13
2.3 Feste der religiösen Mündigkeit 13
2.3.1 Bar Mizwa ( Sohn der Pflicht ) 13
2.3.2 Bat Mizwa 14
3. Literaturliste : 14
1. Judentum im katholischen Religionsunterricht
1.1 Die Stellung des Themas im Lehrplan der Grund- und Hauptschule
Beitrag des Faches katholischer Religionsunterricht zur Allgemeinbildung
Katholischer Religionsunterricht hat die Aufgabe, aus der Sicht des Glaubens einen Beitrag zur Bildung zu leisten. Er wird wertgebunden erteilt, d. h. inhaltlich von der Religionsgemeinschaft verantwortet. Im Rahmen der allgemeinen schulischen Bildung hat der katholische Religionsunterricht insofern die Aufgabe, von innen heraus Religion in ihren gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen Bezügen darzustellen und zu beurteilen.
Vor dem Hintergrund einer weitgehenden Beeinflussung unserer Kultur durch das Christentum, ist die Beschäftigung mit Religion zugleich Baustein für das Erlernen von abendländischer Geschichte, Kultur und Denktradition.
Durchgängiges Thema des katholischen Religionsunterrichts ist die Auseinandersetzung mit den Weltreligionen. Zunächst geht es um die großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam, welche als Buchreligionen die größten Gemeinsamkeiten untereinander haben. Das Judentum ist dabei als Wurzel des Christentums zu begreifen.
Der Religionsunterricht beschäftigt sich aber auch mit dem Hinduismus und dem Buddhismus.
Religiöse Kultur ist immer verbunden mit ethischen Vorstellungen. Kultur und Ethik können im Christentum nicht getrennt werden. In dieser Verknüpfung bekommt die religiöse Perspektive eine besondere Bedeutung für Schülerinnen und Schüler, da sie Maßstab und Wegweisung für das eigene Leben werden kann. Somit verknüpft der Religionsunterricht kulturgeschichtliche, anthropologische und gesellschaftliche Fragen, die zum Grundbestand unserer Kultur wie unserer gesellschaftlichen Gegenwart geworden sind.
Aufgaben des Faches katholischer Religionsunterricht in der Grundschule
Im Mittelpunkt des katholischen Religionsunterrichts stehen die Lebensfragen der Schülerinnen und Schüler sowie grundlegende Antworten, die Menschen aus dem Glauben an Gottes Gegenwart in der Welt für ihr eigenes Leben gewonnen haben.
Der katholische Religionsunterricht der Grundschule hat die Aufgabe, aus der Sicht des Glaubens einen Beitrag zur Bildung zu leisten. Die Arbeit im Unterricht darf nicht einseitig lehrstoffbezogen und auf Leistungen im kognitiven Bereich ausgerichtet sein. Sie muss vielmehr zur Bildung des Charakters, zur Förderung emotionaler und kreativer Kräfte und Anlagen sowie zu immer größer werdender Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler beitragen. Es geht um Erkenntnis und Wissen sowie um Verhalten und Haltung in gleicher Weise.
Im Verlauf der Grundschulzeit sollen die Schülerinnen und Schüler Religion und Glauben als Hilfen für das Welt- und Lebensverständnis kennen lernen. Der katholische Religionsunterricht greift Situationen der kindlichen Alltagswelt auf, die auf ihre religiös-christliche Bedeutsamkeit hin erschlossen werden; er muss Fragen und Probleme der Kinder ernst nehmen und gleichermaßen auf gute und traurige Erlebnisse zurückgreifen. Dabei werden vielseitige Möglichkeiten zu nutzen sein, die sich anbieten, den Schulalltag auch aus dem Glauben heraus zu gestalten. Dieses Aufgreifen von Situationen, die Kinder täglich erleben, ihre Fragen, ihre Probleme und neuen Einsichten können dazu führen, dass auch die Glaubensüberlieferung in einem neuen Licht gesehen wird. Über eine durch die christliche Tradition vorgegebene inhaltliche Bildung hinaus gilt es besonders in der Grundschule, auch formale Aspekte der religiösen Sprache zu erkennen. Dazu gehört die Einführung in die Bild- und Symbolsprache des Glaubens.
Quelle des christlichen Glaubens ist die Bibel, ihre Entfaltung im Leben der Menschen und ihre Wirkungsgeschichte im Glauben der Kirche. Deshalb sollen die Schülerinnen und Schüler biblische Texte verstehen lernen und an diesen lernen, in Ansätzen Sinn- und Grenzerfahrungen zu deuten.
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Arbeit zitieren:
Miriam Englert, 2002, Judentum im Religionsunterricht - Jüdische Feste, München, GRIN Verlag GmbH
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