Die Einführung der Neuen Verwaltungssteuerung betrifft sämtliche Verwaltungen des Landes Hessen. Der Verfasser beleuchtet die Personalentwicklung mit Beschluss der Einführung der Neuen Verwaltungssteuerung am Beispiel des PP FFM als Behörde des Hessischen Innenministeriums.
Inhaltsverzeichnis
2. ABGRENZUNG DES THEMAS
3. EINFÜHRUNG DER NVS IM PP FFM
4. PERSONALENTWICKLUNGSMETHODEN IM PP FFM
4.1 Mitarbeiterbriefe
4.2 Projektgruppe NVS
4.3 Lenkungsausschuss
4.4 Informationsveranstaltungen / Multiplikatoren
4.5 Umsetzungsprojektgruppe (Job-Rotation)
4.6 Schulungen der Umsetzungsprojektmitarbeiter
4.7 SAP-Anwenderschulungen
4.8 Ausbildung der Info-Nutzer (Kostenstellenverantwortliche)
4.9 Seminar „Outputorientierte Steuerung und Controlling“
5. ABSCHLUSS
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht, wie das Personal des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main (PP FFM) im Zuge der hessenweiten Einführung der Neuen Verwaltungssteuerung (NVS) durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen auf die anstehenden Veränderungen vorbereitet wurde.
- Grundlagen der Neuen Verwaltungssteuerung (NVS)
- Personalentwicklungsstrategien bei Behördenreformen
- Kommunikationsmaßnahmen und Informationsfluss
- Methoden der projektbasierten Qualifizierung
- Implementierung von SAP-gestützten Verwaltungsprozessen
Auszug aus dem Buch
4. Personalentwicklungsmethoden im PP FFM
Um die NVS einführen zu können, war es erforderlich, Projektstruktur und die personelle Besetzung festzulegen. Die Personalentwicklung erhält hierbei eine große Bedeutung, verfolgt sie doch das Ziel, „[…] Mitarbeiter aller hierarchischen Stufen für die Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen zu qualifizieren […]“.
4.1 Mitarbeiterbriefe
Nach dem Beschluss der Landesregierung, die NVS bei der Polizei zum 01.01.2002 einzuführen, wurde von dem damaligen Polizeivizepräsidenten, Herrn Wolfgang Daschner, beschlossen, die Mitarbeiter des PP FFM über den Verlauf und die Hintergründe der Einführung und Umsetzung der NVS zu informieren.
Zu diesem Zweck brachte Herr Daschner in unregelmäßigen Abständen Mitarbeiterbriefe heraus. Der erste Mitarbeiterbrief wurde im April 2001 veröffentlicht. Diesem folgten bis zum heutigen Tag weitere 14 Mitarbeiterbriefe. Die Verteilung erfolgt über die internen Email-Accounts, Veröffentlichung im Intranet und Verteilung auf den Dienststellen.
4.2 Projektgruppe NVS
Bereits im Jahr 2001 wurde eine Projektgruppe im PP FFM eingerichtet. Die Projektgruppe besteht aus 3 Beamten im Hauptamt. Eine Neueinstellung wurde vorgenommen, ein Mitarbeiter wurde aus der Abteilung des Kriminaldienstes und ein Mitarbeiter aufgrund seiner Erst-Ausbildung zum Steuerfachgehilfen von der Abteilung E in die Projektgruppe versetzt
Mit der Projektleitung wurde im August 2001 EKHK Fassold betraut.
Zusammenfassung der Kapitel
2. ABGRENZUNG DES THEMAS: Der Verfasser definiert den Rahmen der Untersuchung, die sich auf die Personalentwicklung beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main im Kontext der Einführung der Neuen Verwaltungssteuerung fokussiert.
3. EINFÜHRUNG DER NVS IM PP FFM: Dieses Kapitel erläutert die Hintergründe der Reformentscheidung der Hessischen Landesregierung und die Umstellung vom kameralistischen Rechnungswesen auf die Doppik.
4. PERSONALENTWICKLUNGSMETHODEN IM PP FFM: Der Hauptteil beschreibt die spezifischen Instrumente wie Mitarbeiterbriefe, Projektgruppen und verschiedene Schulungsprogramme zur Qualifizierung des Personals für die neuen Arbeitsanforderungen.
5. ABSCHLUSS: Die Arbeit resümiert, dass die Maßnahmen zwar qualifiziertes Führungspersonal ermöglichten, jedoch an der polizeilichen Basis noch erheblicher Schulungsbedarf besteht.
Schlüsselwörter
Neue Verwaltungssteuerung, NVS, Personalentwicklung, Polizeipräsidium Frankfurt am Main, PP FFM, Doppik, Personalmanagement, Behördenreform, SAP, Schulung, Projektgruppe, Kostenstellenverantwortliche, Verwaltungswirtschaft, Qualifizierung, Verwaltungsmodernisierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Umsetzung der Neuen Verwaltungssteuerung (NVS) in einer öffentlichen Behörde und die damit verbundenen Maßnahmen zur Personalentwicklung.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Im Zentrum stehen die Einführung betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente in der Polizei und die begleitende Qualifizierung der Mitarbeiter durch verschiedene Kommunikations- und Schulungsmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Polizeipräsidium Frankfurt am Main sein Personal konkret auf die tiefgreifenden Änderungen durch die NVS vorbereitet hat.
Welche methodische Vorgehensweise liegt zugrunde?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse der eingeführten Personalentwicklungsinstrumente am Beispiel des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main auf Grundlage interner Dokumente und Fachliteratur.
Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kommunikationswege wie Mitarbeiterbriefe sowie fachspezifische Schulungsprogramme, etwa SAP-Anwenderschulungen und Seminare für Kostenstellenverantwortliche.
Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?
Schlüsselbegriffe sind Neue Verwaltungssteuerung, Personalentwicklung, Doppik, Polizeipräsidium Frankfurt am Main und Verwaltungstransformation.
Warum wurde gerade die Polizei Frankfurt für die Studie gewählt?
Das PP FFM dient als konkretes Fallbeispiel einer Behörde innerhalb des hessischen Innenministeriums, um die praktische Implementierung der landesweiten Reformvorgaben zu veranschaulichen.
Welche Rolle spielt die Software SAP in diesem Kontext?
SAP fungiert als technisches Rückgrat für die Umstellung des Rechungswesens; die Handhabung dieser Software durch das Personal ist eine zentrale Anforderung der Verwaltungsreform.
Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Schulungsmaßnahmen?
Der Autor stellt fest, dass die bisherigen Maßnahmen zwar erfolgreich Führungskräfte schulten, aber für das Personal an der Dienststellen-Basis noch deutliche Qualifizierungslücken existieren.
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- Marko Haselböck (Author), 2006, Personalentwicklung und Neue Verwaltungssteuerung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83241