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Der Glaube an den einen Gott

Titel: Der Glaube an den einen Gott

Hausarbeit , 2007 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Kerstin Berger (Autor:in)

Philosophie - Philosophie außerhalb der abendländischen Tradition
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel meiner Arbeit ist es, einen kurzen Überblick über die Thematik
der Hingabe an den einen Gott im Islam zu geben. Der Schwerpunkt der
Arbeit liegt hierbei beim strikten Monotheismus des Islams und der
Darstellung Allahs als Schöpfer, Weltlenker und Richter. Zur besseren
Erläuterung des Eingottglaubens werden der Tauhid und die 99 Namen
Allahs herangezogen. Allah als Schöpfer orientiert sich hierbei am
Schöpfungsglauben; als Weltlenker an der Prädestinationslehre und als
Gott als Richter am Gericht Gottes anhand der Jenseitsvorstellungen, mit
einem Überblick über andere Wesen im islamischen Glauben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Abgrenzung des Themas

2. Allgemeiner Überblick über das Thema „Hingabe an den einen Gott“

2.1 Glaube des Islams

2.2 Aufgaben bzw. Pflichten des Menschen und Gottes Position

3. Monotheismus

3.1 Tauhid

3.2 Die 99 Namen Allahs

3.3 Strikter Monotheismus

4. Gott als Schöpfer

5. Gott als Weltlenker - Prädestinationslehre

6. Gott als Richter

6.1 Jenseitsvorstellungen

7. Andere Wesen im islamischen Glauben

8. Eigene, kritische Stellungnahme

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über das Konzept der Hingabe an den einen Gott im Islam, wobei der Schwerpunkt auf der theologischen Darstellung Allahs als Schöpfer, Weltlenker und Richter sowie dem strikten Monotheismus liegt.

  • Grundlagen des islamischen Monotheismus (Tauhid)
  • Die Attribute Allahs und die 99 Namen
  • Die Rolle Gottes als Schöpfer und Weltlenker (Prädestinationslehre)
  • Jenseitsvorstellungen und das Verständnis von Gottes Gericht
  • Andere geistige Wesen im islamischen Glauben

Auszug aus dem Buch

3.3 Strikter Monotheismus

Dadurch dass der Islam strikt das Prinzip der Einzigkeit Gottes verfolgt, lehnt er den Polytheismus in jeder Form ab.

Da Gott von allen irdischen Personen essentiell verschieden ist, gilt als schwerste auch von Gott nicht zu verzeihende Sünde die „Beigesellung“ anderer Götter oder Gottespersonen zu Gott. Eine solche Beigesellung bedeutet für den Islam blanke Blasphemie, denn Gott verlöre so seine ungeteilte Allmacht. Das christliche Prinzip der Dreieinigkeit/Trinität, von der einen Natur und den drei Personen; Vater, Sohn und Heiliger Geist in Gott (dem Vater wird die Schöpfung, dem Sohn die Erlösung, dem Hl. Geist die Heiligung zugesprochen), untergräbt nach dem Islam ebenfalls den tauhid. Auch leugnet der Islam den Anspruch Jesus auf Göttlichkeit und Gottessohnschaft und hält diese Aussagen für Übertreibungen:

Der Islam bekennt sich jedoch ausdrücklich zum Prinzip der Toleranz und zum Recht des Menschen, ihre eigenen Gottesanschauungen zu haben. Der religiöse Pluralismus, jedenfalls soweit er die abrahamitischen Religionen betrifft, entspricht in der Anschauung Mohammeds sogar dem ausdrücklichen Willen Allahs.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abgrenzung des Themas: Einführung in die Zielsetzung der Arbeit, die sich mit der Hingabe an einen Gott und den Rollen Allahs befasst.

2. Allgemeiner Überblick über das Thema „Hingabe an den einen Gott“: Erläuterung der Bedeutung des Begriffs Islam sowie der Pflichten des Menschen in Gottesordnung.

3. Monotheismus: Darstellung des Tauhid-Prinzips, der Gottesattribute und der strikten Ablehnung von Polytheismus.

4. Gott als Schöpfer: Beschreibung der Schöpfung der Welt und des Menschen sowie Gottes Rolle als kontinuierlicher Schöpfer.

5. Gott als Weltlenker - Prädestinationslehre: Analyse der theologischen Debatte um Vorherbestimmung und menschliche Willensfreiheit.

6. Gott als Richter: Erläuterung der Jenseitsvorstellungen und der Rechenschaft des Menschen vor Gott.

7. Andere Wesen im islamischen Glauben: Vorstellung der Rollen von Engeln, Dschinnen und dem Teufel im islamischen Weltbild.

8. Eigene, kritische Stellungnahme: Persönliche Reflexion der Autorin zu den Spannungsfeldern zwischen Vorherbestimmung und eigenem Willen.

Schlüsselwörter

Islam, Monotheismus, Allah, Tauhid, Hingabe, Schöpfer, Weltlenker, Prädestinationslehre, Jenseitsvorstellungen, Engel, Dschinnen, Glaubensbekenntnis, Religion, Theologie, Gottesdienst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt das islamische Verständnis der Hingabe an einen einzigen Gott und analysiert die wesentlichen Attribute Allahs sowie die daraus abgeleiteten religiösen Pflichten und Konzepte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen der strikte Monotheismus, die Rolle Gottes als Schöpfer und Richter sowie die Prädestinationslehre.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den Eingottglauben im Islam zu vermitteln, insbesondere in Bezug auf die drei fundamentalen Wirkweisen Gottes als Schöpfer, Weltlenker und Richter.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte, theologische Untersuchung, die koranische Inhalte und verschiedene islamische Denkschulen (z.B. Ashariten, Mutaziliten) analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Monotheismus, Gottes Aufgaben gegenüber der Welt und dem Menschen sowie eine Betrachtung anderer geistiger Wesen wie Engel und Dschinnen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Begriffe wie Tauhid, Prädestination, Schöpfung, Jenseits und Gottesattribute sind zentral für das Verständnis des Textes.

Wie unterscheidet sich die Lehre der Mutaziliten von der der Djarbriten?

Während die Djarbriten von einer absoluten Vorherbestimmung und Willenlosigkeit des Menschen ausgehen, betonen die Mutaziliten die Willensfreiheit als Geschenk Gottes, das dem Menschen Eigenverantwortung auferlegt.

Welche Bedeutung haben die Engel im islamischen Glauben laut der Arbeit?

Engel fungieren als göttliche Boten und Mittler zwischen Diesseits und Jenseits, da das strikte Bildverbot Gottes eine direkte Begegnung ausschließt.

Wie bewertet die Autorin das Konzept der Prädestination kritisch?

Sie hinterfragt, wie menschliche Entscheidungsfreiheit möglich sein kann, wenn gleichzeitig alles Geschehen von Gott vorherbestimmt ist, und reflektiert dies an ihrem eigenen Glaubensverständnis.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Glaube an den einen Gott
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Philosophie)
Veranstaltung
Der Islam
Note
2,0
Autor
Kerstin Berger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
17
Katalognummer
V83288
ISBN (eBook)
9783638895620
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Glaube Gott Islam
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kerstin Berger (Autor:in), 2007, Der Glaube an den einen Gott, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83288
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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