I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Identitätsverständnis 1
2.1 Begriffsabgrenzung 1
2.2 Identifizierung 2
3 Identitätsmanagement 4
3.1 Anatomie einer digitalen Identität 4
3.2 Aufgaben des Identitätsmanagements 6
3.3 Komponenten des Identitätsmanagement 7
3.4 Beispiel für ein Identitätsmanagement-System 8
4 Identitätsmissbrauch 10
4.1 Missbrauchsmöglichkeiten 10
4.1.1 Visual-Spoofing 10
4.1.2 Phishing 11
4.1.3 Pharming 13
4.1.4 Identitätsdiebstahl 13
4.1.5 Scheinidentitäten 14
4.2 Identitätsschutz 14
5 Fazit 15
Literaturverzeichnis IV
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Die Schalen der digitalen Identität Abbildung 2: Der Lebenszyklus einer digitalen Identität Abbildung 3: Unternehmensfunktionen Abbildung 4: Single-Sign-On im IDM Abbildung 5: Javascript-Code Abbildung 6: HTML-Code Abbildung 7: Beispiel für eine Phishing-Mail Abbildung 8: Beispiel für eine Phishing-Webseite
III
Abkürzungsverzeichnis
CA Zertifizierungsinstanz (Certifcation Authorty) CSS Cascading Style Sheets DNS Domain Name System GUID Globally Unique Identifier HTML HyperText Markup Language HTTPS HyperText Transfer Protocol Secure ID Digitale Identität (Identity) IDM Identitätsmanagement IMI Identitätsmanagement-Infrastruktur IP Internet Protocol ITU International Telecommunication Union ITU-T Telecommunication Standardization Sector LDAP Lightweight Directory Access Protocol NIST National Institute of Standards and Technology PIN Persönliche Identifikationsnummer PKI Public Key Infrastruktur SAP Systemanalyse und Programmentwicklung SSL Secure Sockets Layer SSO Single Sign On TAN Transaktionsnummer
- 1 - 1 Einleitung
Identitäten im Internet sind weit verbreitet und gewinnen zunehmend an Bedeutung. An vielen Stellen werden sie benötigt, sei es in Chat-Systemen, in Newsgroups, in Foren, bei Interaktionen in oder mit Unternehmen oder beim Online-Banking.
In dieser Seminararbeit wird anfangs das Identitätsverständnis erörtert und nach welchen Identitätstypen klassifiziert werden kann. Als Organisationskonzept wird das Identitätsmanagement vorgestellt und dabei näher auf den Aufbau und die Komponenten eingegangen. Den abschließenden Teil bildet das Kapitel über den Identitätsmissbrauch sowie einige Ansätze für Schutzmaßnahmen.
2 Identitätsverständnis
2.1 Begriffsabgrenzung
Der Begriff „Identität“ ist vielseitig einsetzbar. Es ist daher nötig, ihn abzugrenzen. Man unterscheidet in drei Identitätstypen. Das sind zum einen die physische Identität, zum anderen die virtuelle Identität und schließlich die digitale Identität. 1
Der Begriff der personalen Identität wird von Goffman als die Unverwechselbarkeit eines Individuums verstanden, die aus seiner organischen Einmaligkeit und seinen spezifischen lebensgeschichtlichen Daten hervorgeht. Habermas sieht in der Ich-Identität eine Balance zwischen persönlicher und sozialer Identität. Ähnlich der Erläuterung Goffmans, ergibt sich die persönliche Identität bei Habermas aus der Einheit einer unverwechselbaren
1 Vgl. Hansen (2006), URL: https://www.prime-project.eu/prime_products/presentations/idmanage-berlin-20060913.pdf [Abrufdatum: 30.03.2007].
- 2 -Lebensgeschichte und aus der Zugehörigkeit eines Individuums zu unterschiedlichen Bezugsgruppen die soziale. 2
Unter einer virtuellen Identität versteht man eine nicht reale Identität im Internet. Die reale Identität bleibt verborgen, die virtuelle dagegen kann in verschiedene Rollen schlüpfen. 3 Eine Überprüfung, ob eine Person diejenige ist, die sie vorgibt, zu sein, ist schwierig ohne entsprechende Vorkehrungen zur Identifizierung. 4
Eine digitale Identität ist ein „eindeutiges und prüfbares digitales Abbild einer Person“ 5 . Logisch lässt sie sich zwischen der physischen und der virtuellen Identität ansiedeln. Sie beinhaltet einen eindeutigen Namen, eine Nummer oder eine Login-ID, welche eine Person bei einem Dienst im Internet identifiziert. Eine digitale Identität (ID) kann auch weitere Attribute besitzen. 6 Im Kapitel 3.1 wird ihr schalenartiger Aufbau näher erläutert. Sie ist der wichtigste Bestandteil im E-Business, da ohne die Kenntnis und das Vertrauen in die jeweilige Identität eines Geschäftspartners ein erfolgreiches E-Business nicht möglich ist. 7
2.2 Identifizierung
Ein wichtiger Punkt bei den digitalen Identitäten ist die Authentisierung als Nachweis der eigenen Identität. Im Internet werden häufig Nachweiszeichen wie PIN, TAN, Passwörter oder Signaturkarten benutzt. Die elektronische Kommunikation kommt ohne eine Identifizierung der Personen nicht aus. Hieraus resultiert die Gefahr des Identitätsmissbrauchs (siehe Kapitel 4). 8
2 Vgl. Metzler-Philosophie-Lexikon (1996), „Identität“ nach Goffman, Habermas.
3 Vgl. Döring (2000), URL: http://visor.unibe.ch/ws04/medienthemen/docs/doering_identitaet.pdf [Abrufdatum:
30.03.2007].
4 Vgl. http://www.tu-darmstadt.de/hrz/chipkarte/dokumentation/digitaleID.tud [Abrufdatum: 30.03.2007].
5 http://ntcident.n-tier.de/DE/4_Dienstleistungen/4_DigitaleIdentitaet.html [Abrufdatum: 30.03.2007].
6 Vgl. https://www.aai.dfn.de/der-dienst/anforderungen/identitymanagement.html [Abrufdatum: 30.03.2007].
7 Vgl. https://www.xing.com/net/digitalid [Abrufdatum: 30.03.2007].
8 Vgl. Borges (2006), URL: https://www.a-i3.org/images/stories/recht/itgipfel_paper061218.pdf [Abrufdatum:
30.03.2007].
Arbeit zitieren:
Alexander Winterstein, 2007, Identitäten im Internet, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Welche Identität ziehe ich heute an? Zur Identitätsproblematik im Inte...
Hausarbeit, 26 Seiten
Möglichkeiten der Identitätsbildung durch das Internet
Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
Vordiplomarbeit, 30 Seiten
Alexander Winterstein hat den Text Identitäten im Internet veröffentlicht
Alexander Winterstein hat einen neuen Text hochgeladen
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