Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
2
1. WAS IST „EMOTIONALE KOMPETENZ“? 3
1.1 Ein Versuch der wissenschaftlichen Betrachtungsweise der Begriffe „Emotionale
Intelligenz“ und „Emotionale Kompetenz“ 4
1.2 Worin besteht der Unterschied zwischen „emotionaler Intelligenz“und „emotionaler
Kompetenz“? 5
1.3 Hat ein Mensch mit einem hohen IQ auch automatisch einen hohen EQ? 6
2. DIE BEDEUTUNG DER „EMOTIONALE KOMPETENZ“ IN VERSCHIEDENEN LEBENSBEREICHEN 7
2.1. Der Erwerb von emotionaler Kompetenz im Bereich der Kindheit - Emotionale
Erziehung 7
2.2 Emotionale Kompetenz im Bereich des sozialen Umfeldes 9
2.3 Emotionale Kompetenz im Bereich der Arbeitswelt 10
3. EMOTIONALE KOMPETENZ ALS FÜHRUNGSKONZEPT INNERHALB BETRIEBLICHER
STRUKTUREN 11
3.1 Selbstwahrnehmung 11
3.2 Selbstmanagement 12
3.3 Soziales Bewusstsein 12
3.4 Beziehungsmanagement 13
4. FAZIT 14
5. LITERATURVERZEICHNIS 16
1
Einleitung
Die folgende Hausarbeit soll sich mit der Thematik der emotionalen Kompetenz befassen. Der Schwerpunkt liegt hierbei einerseits begründet durch die Art der existierenden Literatur, auf der betrieblichen Bedeutung von emotionaler Kompetenz in der Arbeitswelt. Dennoch sollen auch Bereiche wie emotionale Erziehung und der Nutzen von emotionaler Intelligenz im normalen Alltag näher betrachtet werden. Begründung findet dies in der Tatsache, dass im gleichen Zuge, in dem die Forderung nach mehr emotionaler Kompetenz von Führungspersönlichkeiten immer größer wird, sollte auch ein früher Weg aufgezeigt werden, diese Kompetenzen im Laufe eines Lebens zu erreichen. Weiter bezweifelt die Autorin, dass es im Leben eines Menschen für die absolute persönliche Erfüllung ausreicht innerbetrieblich anerkannt und erfolgreich zu sein, ebenso wichtig, wenn nicht wichtiger, ist der private Lebensbereich des Menschen einzuschätzen. Wenn emotionale Kompetenz innerhalb der Arbeitswelt doch so „wundersam verändernd“ wirkt, sollte diese Wirkung sich auch in den privaten Bereich ausdehnen lassen. Dieser Wirkungsmöglichkeit soll hier ebenso nachgegangen werden.
2
1. Was ist „Emotionale Kompetenz“?
Was ist emotionale Kompetenz? Diese Frage stellt sich wohl ein Jeder, der erstmalig auf diese Begrifflichkeit stößt. Mit dieser Begrifflichkeit sind laut Steiner drei Fähigkeiten primär zu nennen. Diese sind „die Fähigkeit, die eigenen Gefühle zu verstehen, die Fähigkeit, anderen zuzuhören und sich in deren Gefühle hineinzuversetzen, und die Fähigkeit, Gefühle sinnvoll zum Ausdruck (zu) bringen“ 1
Nun stellt sich allerdings die Frage nach dem „Warum“. Warum ist emotionale Kompetenz so wichtig? „Neuste Untersuchungsergebnisse belegen, dass nur etwa 20% des menschlichen Erfolgs allein durch rationale Intelligenz (IQ) begründet sind. Die restlichen 80% des privaten wie auch beruflichen Erfolgs sind vor allem auf die emotionale Intelligenz (EQ) zurückzuführen.“ 2 Weiter ist wissenschaftlich belegt worden, dass intensive Gefühle wie Angst, Trauer, Mut, Freude oder starke Begeisterung eine erhebliche Steuerungsfunktion innerhalb des menschlichen Handelns und für das Erreichen von Zielen übernehmen. Wahrscheinlich hat auch schon ein Jeder in verschiedensten Lebenssituationen festgestellt, wie starke Emotionen dazu beigetragen haben ein angestrebtes Ziel zu erreichen, oder aber es musste die Erfahrung gemacht werden, dass Emotionen das Verwirklichen eines Vorhabens verhinderten. Wünschenswert wäre es, die Fähigkeit zu besitzen sich in bestimmte positive Gefühle versetzen zu können und in der Umkehrung aber auch negative Gefühle zu bremsen oder zu umgehen. Hierzu ist es allerdings wichtig seine eigenen Gefühle wahrnehmen und bewerten zu können. Denn nur Gefühle die man erkennt, kann man gezielt steuern. Hierbei kann uns eine gesteigerte emotionale Kompetenz helfen.
Ein emotional kompetenter Mensch, so Steiner, sei in der Lage mit Gefühlen so umzugehen, dass sie seine Persönlichkeit stärken und die Lebensqualität in seiner Umgebung verbessern. 3
Die einzelnen Felder der emotionalen Kompetenz, lassen sich im Folgenden konkreter wie folgt benennen:
1 Steiner, Claude, (1999), Emotionale Kompetenz, , München, S.21
2 Homepage des Instituts für Emotionale Kompetenz, Bern, http://www.iek.ch/html/about/about_philosopie.htm
3 Vgl. Steiner, Claude, ebenda, S.21
3
„Selbstwahrnehmung:
- Dieeigenen Stärken und Grenzen bewusster sehen und entwickeln,
- Dieeigenen Emotionen und ihr Wirkung genauer erkennen und richtiger einsetzen,
- MehrVertrauen in das eigene Können erleben und ausstrahlen.
Selbstkontrolle:
- Gefühlund Impulsivität situationsgerechter am Zügel haben
- Gewissenhaftigkeitund Vertrauenswürdigkeit vorleben und durchsetzen,
- Sichaktiver und geschickter an den Wandel und Fortschritt anpassen können.
Motivationsfähigkeit:
- Zielgerechternach Leistung und Wettbewerb streben,
- Sichengagierter und selbstverständlicher für die Ziel der Gruppe einsetzen können,
All Chancen origineller und mit natürlichem Optimismus anpacken.“ 4 - 1.1Ein Versuch der wissenschaftlichen Betrachtungsweise der Begriffe „Emotionale Intelligenz“ und „Emotionale Kompetenz“
Laut Seidel ist unter emotionaler Intelligenz die Fähigkeit gemeint, Gefühlsimpulsen zu widerstehen und diese zu managen. Dies geschieht mit Hilfe der
Selbstbeherrschung, welche emotional intelligent gesteuert ist und uns dazu dienen soll Affekthandlungen zu bremsen. Weiter ist sie verantwortlich für unser im Idealfall positives Selbstbildnis. Hierzu sind Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein eine Vorrausetzung. Aus ihnen bildet sich unser überzeugendes und erfolgreiches Selbstwertgefühl. Seidel argumentiert weiter, dass bei einem kompletten Fehlen (hier auch Versagen genannt) der emotionalen Intelligenz von einer nazistischen Persönlichkeit gesprochen werden kann, die von einer kritiklosen Eigenliebe begleitet wird. Diesen nazistischen Menschen fehlt laut Seidel ebenfalls jede Fähigkeit zur Empathie. 5
4 Seidel, Wolfgang, (2004), Emotionale Kompetenz- Gehirnforschung und Lebenskunst, München, S.71
5 Vgl. Seidel, Wolfgang, a.a.O., S.70
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Arbeit zitieren:
Nicole Voß, 2007, Emotionale Kompetenz, München, GRIN Verlag GmbH
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