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Preserving Digital Media - Hardware

Digitale Langzeitspeicher

Title: Preserving Digital Media - Hardware

Bachelor Thesis , 2004 , 39 Pages , Grade: 1

Autor:in: MMag. Bernhard Höfler (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Nur ein Bruchteil dessen, was heute an Daten produziert wird, ist in gedruckter Form vorhanden. Der Großteil der Daten wird ausschließlich digital produziert (d.h. die Daten sind ausschließlich elektronisch verfügbar) und niemand weiß, ob diese Daten in 50 Jahren noch gelesen werden können.
Es gibt in diesem Zusammenhang zwei große Problemkreise: Zum einen die Medien, auf denen die Daten gespeichert werden und zum anderen die Hard- und Softwarekonfiguration, in der die Daten produziert wurden. Wie lange ist die Lebensdauer der Speichermedien und können in beispielsweise 50 Jahren die Daten, falls das Speichermedium noch intakt ist, überhaupt noch gelesen werden? D.h. ist noch funktionierende Hardware vorhanden um die Daten auszulesen und können diese dann noch richtig interpretiert werden? Oder anders gefragt: Welche heute bekannten Speichermedien eignen sich zur langfristigen Datenspeicherung und welche Ansätze gibt es, um dem Problem der Rückgewinnung und Interpretation der gespeicherten Daten zu begegnen?
Diese Fragen sind für jeden, der Daten produziert (sei es als Privatperson, als Unternehmen oder als Behörde) interessant.
In den folgenden Kapiteln wird versucht, auf diese Fragestellungen und Probleme bezogen auf die Hardware einzugehen und den Leser für dieses in der Öffentlichkeit bislang nicht sehr präsente Thema zu sensibilisieren.
Kapitel 2 gibt einige Definitionen und grundlegende Informationen über die digitale Langzeitspeicherung und schafft durch Beispiele ein Problembewusstsein in Bezug auf die Notwendigkeiten und die Schwierigkeiten in diesem Zusammenhang. In Kapitel 3, das den Hauptteil darstellt, werden die derzeit gängigen Speichermedien vorgestellt und auf ihre Eignung als Langzeitspeicher hin untersucht. Darüber hinaus gibt es in diesem Kapitel einen Bereich, wo Zukunftstechnologien und -entwicklungen gezeigt werden. Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Problem der in Zukunft wahrscheinlich obsoleten Hardware und Software und zeigt einige Lösungsansätze.
Ein Resümee, das die wichtigsten Ergebnisse zusammenfasst, beschließt die Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Digitale Langzeitspeicherung

2.1 Daten, Bit-Stream

2.2 Datensicherung

2.3 Digitale Langzeitsicherung

2.3.1 Kurzfristige Probleme

2.3.2 Mittelfristige Probleme

2.3.3 Langfristige Probleme

3 Speichermedien und ihre Eignung als Langzeitspeicher

3.1 Magnetische Datenträger

3.1.1 Disketten

3.1.2 Magnetplatten

3.1.3 Magnetbänder

3.2 Optische Datenträger

3.2.1 CD-ROM, DVD-ROM

3.2.2 CD-R, DVD-R

3.2.3 CD-RW, DVD-RW

3.3 Magneto-optische Datenträger

3.4 Zukunftsentwicklungen, -technologien

3.4.1 Blue-ray-disc, NFR

3.4.2 Holographische Speicher

3.4.3 Millipede

3.4.4 Internet

4 Die Problematik des Daten-Retrievals

4.1 Problembeschreibung

4.2 Lösungsansätze

4.2.1 Konvertierung in analoge Form

4.2.2 Emulation

4.2.3 Migration

4.2.4 Computer-Museen

4.2.5 Standards

5 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der digitalen Langzeitspeicherung, insbesondere unter dem Aspekt der physischen Haltbarkeit von Hardware-Datenträgern sowie der langfristigen Interpretierbarkeit digitaler Informationen durch obsolet werdende Lese-Infrastruktur.

  • Physische Alterung und Eignung verschiedener Datenträger (magnetisch vs. optisch)
  • Die kritische Problematik der Hardware- und Softwareabhängigkeit (Daten-Retrieval)
  • Analyse aktueller Lösungsstrategien wie Emulation und Migration
  • Evaluation zukunftsträchtiger Speichertechnologien
  • Relevanz der digitalen Archivierung für Wirtschaft und Kultur

Auszug aus dem Buch

3.1 Magnetische Datenträger

Bei allen Arten von magnetischen Datenträgern wird der Magnetismus benutzt. Hierbei wird eine dünne magnetische Schicht, die auf unterschiedlichsten flexiblen oder harten Basismaterialien aufgebracht sein kann, von einem Schreibkopf magnetisiert. Die Richtung des Magnetisierungszustandes der Bitpositionen repräsentiert die gespeicherte Information. Auf der einen Seite sind magnetische Speichermedien kostengünstig und die Technik ist sehr ausgereift. Andererseits führen bereits geringe äußere Einflüsse sowie die Entmagnetisierung im Zeitablauf zu Datenverlusten.

Im Folgenden werden die wichtigsten Massendatenträger, Disketten, Magnetplatten und Magnetbänder vorgestellt und auf ihre Eignung als Langzeitspeicher untersucht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Problematik des digitalen Datenverlusts und die Herausforderung der langfristigen Lesbarkeit elektronischer Dokumente dar.

2 Digitale Langzeitspeicherung: Definiert grundlegende Begrifflichkeiten und erläutert die verschiedenen Risikostufen (kurz-, mittel- und langfristig) der Datensicherung.

3 Speichermedien und ihre Eignung als Langzeitspeicher: Analysiert detailliert verschiedene Speichermedientypen hinsichtlich ihrer Haltbarkeit und diskutiert zukünftige Technologien wie holographische Speicher.

4 Die Problematik des Daten-Retrievals: Behandelt das Kernproblem der zukünftigen Unlesbarkeit von Daten durch obsolet werdende Hardware- und Softwareumgebungen sowie mögliche Lösungsstrategien.

5 Resümee: Führt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Dringlichkeit weiterer Forschung auf dem Gebiet der Datenrückgewinnung.

Schlüsselwörter

Digitale Langzeitspeicherung, Datensicherung, Archivierung, Hardware, Speichermedien, Daten-Retrieval, Magnetband, Optische Datenträger, Emulation, Migration, Bitstrom, Datenintegrität, Produktlebenszyklus, Datenträgeralterung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bakkalaureatsarbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, digitale Daten über einen langen Zeitraum hinweg sicher zu speichern und in Zukunft lesbar zu halten.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Es werden physische Speichermedien (Magnet- und Optikspeicher), die Problematik des Daten-Retrievals durch technologische Obsoleszenz sowie Lösungsstrategien wie Emulation oder Migration behandelt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Leser für das Problem der digitalen Erhaltung zu sensibilisieren und den aktuellen Stand der Hardware-Technik auf ihre Eignung für die Langzeitarchivierung zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Technologieanalyse des aktuellen Stands der Technik im Jahr 2004, ergänzt um eine Untersuchung von Speicher-Lebenszyklen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden gängige Datenträger detailliert vorgestellt, ihre Schwächen und Vorzüge analysiert und mögliche Zukunftstechnologien zur Speicherung bewertet.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Bit-Stream, Langzeitspeicherung, Daten-Retrieval, Emulation, Migration und die verschiedenen Medientypen wie CD, DVD und Magnetbänder.

Warum werden Disketten heute als ungeeignet für die Archivierung angesehen?

Neben der geringen Kapazität und langsamen Geschwindigkeit ist die technologische Abhängigkeit von einem aussterbenden Diskettenlaufwerk das Hauptausschlusskriterium.

Welche Vor- und Nachteile bietet der Ansatz der "Computer-Museen"?

Der Vorteil liegt in der hohen Authentizität, da Original-Hardware genutzt wird. Der Nachteil sind die hohen Kosten, der enorme Wartungsaufwand und die begrenzte Lebensdauer technischer Bauteile.

Was versteht man unter dem in der Arbeit beschriebenen "Daten-Retrieval"?

Es beschreibt das grundlegende Problem, dass ein Speichermedium zwar noch intakt sein kann, die Hardware oder Software, die zum Auslesen der spezifischen Daten nötig ist, jedoch nicht mehr existiert.

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Details

Title
Preserving Digital Media - Hardware
Subtitle
Digitale Langzeitspeicher
College
University of Graz  (Institut für Informationswissenschaft)
Course
Informationswissenschaft (Information Science)
Grade
1
Author
MMag. Bernhard Höfler (Author)
Publication Year
2004
Pages
39
Catalog Number
V83877
ISBN (eBook)
9783638876056
ISBN (Book)
9783638883146
Language
German
Tags
Preserving Digital Media Hardware Informationswissenschaft Science) Langzeitarchivierung Archivierung Langzeit Daten Bit Sicherung Kurzfristig Mittelfristig Langfristig Speicher Medien Langzeitspeicher Eignung Magnetisch Datenträger Diskette Magnet Platte Magnetplatte Bänder Optisch CD-ROM CD DVD DVD-ROM CD-R DVD-R CD-RW DVD-RW RW Blue-ray Blu-ray Disc NFR Holographisch Millipede Internet Retrieval Konvertierung analog Emulation Migration Computer Museum Museen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MMag. Bernhard Höfler (Author), 2004, Preserving Digital Media - Hardware, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83877
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