Abkürzungsverzeichnis
Abb. - Abbildung
ca.
DSRC ggf.
GPS GSM ISDN Kfz LKW Mio.
Mrd.
OBU PKW SMS sog.
vgl.
z. B.
I
Abbildungsverzeichnis
Abb Nr Benennung Seite
Abb 1 On Board Unit 3
(LKW 07 Seite 11)
Abb 2 Gyroskop 3
(http: www tobar co uk i E4110 sml jpg)
Stand: 2008 01 10
Abb 3 Mautsystem 4
(DAC 06 Seite 7)
A b b 4 T r i l a t e r a t i o n 5
(GPS 01)
Abb 5 Kontrollbrücken 6
(http: www toll-collect de frontend press picturearchive
BigPictureVP do jsessionid CFBD3CA6CC31FDCE
A2D873F3936836E4 primaryKey 517)
Stand: 2008 01 10
Abb 6 Mautstation in Kroatien 9
(eigene Fotografien)
II
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis II
Innhaltsverzeichnis III
1. Einleitung 1
1.1. Die Geschichte der Maut 1
1.2. Begriffsklärung Automation 2
2. Die Autobahnmaut in Deutschland 2
2.1. Das deutsche Mautsystem 3
2.1.1. Aufbau des Systems 3
2.1.1.1. GPS (Global Positioning System) 5
2.1.1.2. GSM (Global System for Mobile Communications) 5
2.1.2. Stationäre und mobile Kontrollen 6
2.1.3. Probleme bei der Einführung 8
2.2. Vergleich anderer Mautsysteme Europas am Beispiel Kroatien 8
3. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung 9
3.1. Ziele der LKW Maut 9
3.2. Debatten zur PKW Maut 10
4. Fazit 11
Quellenverzeichnis IV
III
1. Einleitung
Jährlich wird die deutsche Autobahn von mehr als einer Million Lastkraftwagen mit einem Gewicht von über 12 Tonnen genutzt. Es wurde durch die Bundesre- gierung beschlossen, wie bereits in anderen Ländern, z. B. Frankreich oder Ös- terreich, mautpflichtige Straßen einzuführen.
Ausschlaggebend dafür ist unter anderem, dass das Autobahnnetz infrastruktu- rell in Deutschland stark ausgebaut ist und als Transitland, bedingt durch die zentrale Lage in Europa, genutzt wird, sowie mit zunehmenden Belastungen in der Zukunft zu rechnen ist. Durch die Maut sollen die damit verbunden Kosten für Sanierung, Erweiterung und Erneuerung gedeckt werden.
Das deutsche Autobahnnetz ist 12.000 km lang und umfasst mehr als 2.500 Anschlussstellen, ca. 100 Autobahndreiecke, sowie 150 Autobahnkreuze [vgl. MOV-08].
Die Einführung des Mautsystems in Deutschland hat einen besonderen Grad an Innovation, welchen er trägt wird in dieser Belegarbeit näher erläutert. Dabei wird deutlich gemacht wie das System funktioniert und mit anderen Mautsyste- men verglichen. Der Schwerpunkt steht auf Automation, wobei die Wirtschaft- lichkeitsbetrachtung kurz dargestellt wird, aber eher hintergründig zu betrachten ist.
1.1. Die Geschichte der Maut
„‚Maut’, ‚Wegegeld’ oder ‚Zehnte’ sind Bezeichnungen für eine uralte Form der Zölle, die damit zu den ältesten Abgaben gehören. Ihr Charakter wandelte sich im Laufe der Geschichte mehrfach: von Passier- bzw. Geleitzöllen über sog. Benutzungsgebühren bis hin zu Straf- und Schutzzöllen“ [ZOL-07]. Erste mautähnliche Systeme wurden bereits im 4. Jahrhundert im Gotenreich am Schwarzen Meer nachgewiesen, damals unter dem gotischen Zollbegriff „mota“. Aus dem fränkischen Reich drang im 5./6. Jahrhundert der Begriff „tolo- neum vor, abgekürzt „tol“, später „tsol“ und letztlich zu „zoll“ abgewandelt. Zoll wurde bis ins Mittelalter als Passierzoll für die Benutzung von Wegen, Brücken
1
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Falko Seidler, 2008, Die Autobahnmaut in Deutschland - Der Weg zur Automation, Munich, GRIN Publishing GmbH
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