Inhaltsverzeichnis
1. Definition und Wortherkunft 3
2. Abgrenzung der Paralympics zu den Deaflympics und den Special Olympics 3
3. Geschichtlicher Werdegang 4
3.1. England - Stoke Mandeville 5
3.2. Zuschauerzahlen Sportlerzahlen Disziplinen im Vergleich 6
4. Klassifizierung der Behinderungen 7
5. Rollstuhlbasketball 8
6. Marianne Buggenhagen 11
Literaturverzeichnis 13
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1. Definition und Wortherkunft
Das Wort „Paralympics“ ist nicht von dem Wort Paralysis abzuleiten, was soviel wie Lähmung bedeutet, da die Paralympics ja nicht die Olympischen Spiele der Gelähmten Menschen sind. Auch wenn die Paralympics vor 1988 die „Olympiade der Behinderten“ , „Weltspiele der Behinderten“ oder sogar „Weltspiele der Gelähmten“ genannt wurde, trafen all diese Titel nicht den wirklichen Gedanken der Paralympics. Die Behinderung der Körperlähmung würde außerdem auch nur auf einen Teil der Sportler zutreffen. Da die Forderung der Sportler, den Hauptaugenmerk auf die sportlichen Leistungen zu legen, und die Paralympics zur selben Zeit am selben Ort stattfinden zu lassen, zeigen, dass das Wort Paralympics eher vom griechischem Wort „para“ abzuleiten ist, was soviel bedeutet wie: sich anschließen, zugehören oder neben. Die sportliche Parallelität der Spiele und der Sportler soll ausgedrückt werden.
2. Abgrenzung der Paralympics zu den Deaflympics und den Special
Olympics
Paralympics
Wie schon erwähnt sind die Paralympics die Olympischen Spiele der Menschen mit Behinderungen. Da bei den Paralympics Menschen mit sehr vielen verschiedenen Behinderungen aufeinander treffen, sind sie die größten leistungssportlichen Wettkämpfe dieser Art. Im folgenden werden sportliche Wettkämpfe vorgestellt, an denen jeweils nur Menschen mit bestimmten Behinderungen teilnehmen können.
Deaflympics
Die Deaflympics sind, wie das Wort „Deaf“ (engl.: taub) schon sagt, sportliche Wettkämpfe für Gehörlose Menschen. Sie finden alle zwei Jahre, immer abwechselnd im Sommer und im Winter, ein Jahr nach den Olympischen Spielen statt.1924 wurden die ersten Deaflympics in Paris organisiert. Die Organisation übernimmt das „Comitée international des Sports des Sourds“, also das eigene Gehörlosen Komitee, da man keine andere Organisationsplattform wie die Paralympics hat. Die CISS verzichtet an der Teilnahme der Paralympics auf Grund der zu hohen Kommunikationsprobleme der gehörlosen Sportler mit den Menschen mit
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anderen Behinderungen. Terence Parkin ist der bekannteste Teilnehmer der Deaflympics, da er auch gleichzeitig erfolgreich an den Paralympics teilnimmt.
Special Olympics
Bei den Special Olympics treffen geistig und mehrfach behinderte Menschen aufeinander um sich in bestimmten Wettkämpfen zu messen. Zum ersten Mal traten Menschen mit verschiedensten Behinderungen 1968 in Chicago in den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen und Hockey gegeneinander an. Der Sport wird als Mittel genutzt, um zu zeigen, dass die Akzeptanz der Gesellschaft im Bezug auf Menschen mit geistiger Behinderung noch nicht ausreichend stattgefunden hat. Der Wettbewerb und das Training sollen den Menschen mit geistigen Behinderungen nicht nur helfen fit zu werden, sondern auch zu einer psychischen und sozialen Verbesserung der Sportler beitragen. Das Motto der Special Olympics lautet: „Lasst mich gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!“ (www.specialolympics.de )
3. Geschichtlicher Werdegang
Die Geschichte des Behindertensports beginnt mit der Gründung der ersten Organisationen und Vereine ab dem Jahr 1988. In diesem Jahr wurde der erste Gehörlosensportverein in Berlin gegründet. Aus ihm entstand 1910 der erste Gehörlosensportverband. 1928 schlossen sich die ersten Sehbehinderten Menschen zum ersten Blindensportverein zusammen. Als 1924 der erste internationale Verband für gehörlose Sportler sich zusammenschloss, wurden auch internationale Sportveranstaltungen realistisch, was zu den ersten „Silent Games“ 1924 in Paris führte. Als Vorläufer der Paralympics wird allerdings der Versehrten Sport in Lazaretten und Kliniken bzw. Schulen für Sinnesbehinderte Kinder gesehen, da hier der Grundstein für Wettkämpfe, unabhängig von Behinderungen, gelegt wurde. Die „Stoke Mandeville Games“ sind 1948 die ersten sportlichen Wettkämpfe für behinderte Menschen, die zeitgleich mit den Olympischen Spielen stattfanden. Entstanden sind diese Spiele aus der Idee, dass sportliche Freizeitbeschäftigungen den Versehrten helfen, sich und ihren Körper trotz ihrer Behinderung zu beanspruchen und fit zu halten. Immer mehr Teilnehmer fanden sich bis zum jährlich in Stoke Mandeville zu diesem sportlichen Ereignis zusammen. Ab 1960 fanden die Sommer – Paralympics zeitlich versetzt nach den Olympischen Spielen statt, was später geändert wurde, da man die Parallelität der sportlichen Ereignisse nicht aus dem Auge verlieren wollte. In diesem Jahr fanden die gewachsenen Wettkämpfe der Sportler mit Behinderungen unter dem
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Arbeit zitieren:
Jan Bölling, 2006, Paralympics - Olympische Spiele, München, GRIN Verlag GmbH
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