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Ziel der Hausarbeit ist die Analyse des Kinderbuches `Das Familienalbum´ und die Erarbeitung der Frage, ob dieses Kinderbuch zur Präventionsarbeit zum Thema Sexueller Mißbrauch in Schulen sinnvoll zu nutzen ist. Dabei werde ich mich erst mit allgemeinen Hintergrundfragen zum Buch und den Autorinnen befassen um dann anschließend genauer auf die Buchanalyse einzugehen. Die Buchanalyse ist in drei Teile geteilt: die inhaltliche, die stilistische und die didaktische Analyse.
In der inhaltlichen Analyse werde ich mich abgesehen von der Inhaltsangabe speziell mit vier Bereichen beschäftigen: der Täterdarstellung, der Opferdarstellung, der Mißbrauchsdarstellung und der Lösung, die in diesem Buch als Möglichkeit gegeben wird aus der Mißbrauchsituation heraus zu kommen.
Mir ist klar, dass es noch viele weitere Punkte gibt, die man genauer betrachten kann, wie z.B. das Familiengefüge oder die einzelnen Charaktere. Da dies jedoch den Rahmen der Arbeit sprengen würde und die vier oben genannten Punkte meiner Meinung nach die elementaren Punkte zur Bewertung vom Realismus des Inhaltes sind, werde ich mich auf genau diese beschränken.
In der stilistischen Analyse werde ich mich mit dem Aufbau/der Struktur, der Sprache und der Analyse der Bilder beschäftigen. Gerade in der Betrachtung der Bilder (sowohl der sprachlich/symbolischen als auch der bildlichen) liegt meiner Meinung nach bei diesem Buch ein großer Kritikpunkt.
Schließen werde ich die Analyse mit meinen didaktischen Überlegungen und einer Stellungnahme zum Nutzen des Buches zu präventiven Zwecken im Bereich des Sexueller Mißbrauchs.
Am Ende der Arbeit steht der Schluß gefolgt vom Literaturverzeichnis.
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Das Bilderbuch `Das Familienalbum´ ist nach dem gleichnamigen Stück des `Fundus
$QJDEHQ]XP%XFK Theaters Hamburg´ entstanden. Nachdem das Theaterstück 1984 unter der Mitarbeit von Gisela Krieg, Kristiane Balsevicius, Michael Benecke und Rudi Schmidt entstand, wurde 1986 erstmals eine Broschüre zum Stück herausgegeben. Das Buch erschien erst 1993 (Lappan Verlag GmbH, Oldenburg). Es wird ab dem Alter von 5 Jahren
empfohlen. `Das Familienalbum´ erhielt 1992 den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis. Die Jury begründet dies wie folgt: “Die Thematik ‚Sexueller Mißbrauch in der Familie‘ ist bisher in dieser Deutlichkeit für jüngere Kinder nicht dargestellt worden. Die Vielschichtigkeit der Darstellungen bietet verschiedene inhaltliche Ansatzpunkte und Variationen des Themas. Die Darstellung ist nie grob und erschreckend, sie ist zwar deutlich, aber ästhetisch beruhigend. Die optische und inhaltliche Einbettung des Themas in einen ganz alltäglichen Tagesablauf bietet einen realistisch nachvollziehbaren Hintergrund an. Betroffenen wird die Erfahrung angeboten, daß es aus dem Teufelskreis des sexuellen Mißbrauchs auch schon für Kinder einen Ausweg
geben kann.“ 1
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Erzählt wird das Buch von Sylvia Deinert und Tine Krieg. Die Illustrationen sind von Ulrike Boljahn. Sylvia Deinert ist gebürtige Berlinerin. Sie absolvierte erst ein Sprachstudium in
England und dann ein Pädagogikstudium in Hamburg. Sie ist gelernte Puppenspielerin und gründete 1980 das `Fundus Theater´.
Tine Krieg ist ebenfalls Berlinerin. Sie studierte Kunst und Pädagogik in Hamburg und
ist seit 1980 beim `Fundus Theater´.
1 Deinert, Sylvia (Hrsg.) : Das Familienalbum, Informationen zum Theaterstück über Sexuellen
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Ulrike Boljahn ist gebürtige Cuxhavenerin und Kunstlehrerin an einem Hamburger Gymnasium. Vor dem Buch ` Das Familienalbum´ veröffentlichte sie vor allem Karikaturen in der Stadtzeitung.
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LQKDOWOLFKH$QDO\VH Das Bilderbuch behandelt den Mißbrauch eines Mäusemädchens namens Nießchen ,QKDOWVDQJDEH durch ihren Onkel Wanja. Die Mäusefamilie (Vater, Mutter, die Geschwister Nießchen und Pisa und der Onkel Wanja) lebt zufrieden in einem gemütlichen Sofa. Nach und nach jedoch verändert sich die Beziehung von Onkel Wanja zu Nießchen. Onkel Wanja wird stetig zudringlicher Nießchen gegenüber. Nießchen jedoch weiß sich nicht zu helfen. Sie hat Angst das, wenn sie etwas verrät, die Familie durch ihre Schuld zerbrechen würde. Erst die unmittelbare Gefahr durch einen Kater gibt Nießchen Gelegenheit, sich ihrer Mutter anzuvertrauen. Sie tapst hilflos in eine vom Kater aufgestellte Mausefalle und
Daraufhin beendet Nießchen ihr Schweigen und erzählt alles ihrer Schwester Pisa. Pisa, scheint verloren. Der Kater jedoch verschont sie und nimmt Onkel Wanja mit. Nießchen aus der Mäusefalle befreien.
von der Geschichte sehr gegen Wanja aufgebracht, holt die Mutter mit deren Hilfe sie
7lWHUGDUVWHOOXQJ Es werden zwei Täterprofile angesprochen. Zum einen ist der Onkel zu nennen. Als jemand der aus der Familie kommt und dazu
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Arbeit zitieren:
Heike Grobel, 2000, Buchanalyse - Das Familienalbum, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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