2
Einleitung 3
1. Wirklichkeit Abbild oder Konstruktion 5
1.1 Realismus 5
1.1.1 Wirklichkeit 6
1.1.2 Subjekt 6
1.1.3 Identität 6
1.2 Paradigmenwechsel in der Wirklichkeitsauffassung 7
1.2.1 Linguistic turn 8
1.3 Postmoderne 8
1.3.1 Identität 8
1.3.2 Subjekt 9
1.3.3 Wirklichkeit 9
1.3.4 Intertextualität 10
2. Diachroner Vergleich 10
2.1 Balzacs Poetik der autonomen Wirklichkeitserfahrung am Beispiel Ferragus 11
2.2 Süskinds subjektive Wirklichkeitskonstruktion in Das Parfum 19
3. Schlussbetrachtung 26
Literaturverzeichnis 29
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Einleitung
Die Aufgabe dieser Arbeit bestand anfänglich darin, das Motiv der Stadtdarstellung im dia- chronen Vergleich mit Balzacs realistischen Werk ‚Ferragus’ mit Süskinds postmodernen Roman ‚Das Parfum’ herauszustellen. Als ich mich jedoch eingangs mit der Problematik des diachronen Vergleichs auseinandersetzte, der ja eine Zeitspanne des historischen Prozesses zu überbrücken hatte, brachte ich einen Stein ins Rollen, der mich zugleich in die Verstrickungen und Verästelungen des Literatur- bzw. Theoriediskurses in seinem historischen Prozess kata- pultierte. Nachdem ich eine Tür öffnete, stand ich vor der nächsten. Bei meinem Gang durch die Galerie der Theorien begegneten mir Foucault, Derrida, Lacan, Hegel, Kant, Nietzsche, Wittgenstein, Barthes, Marx, um nur einige wenige zu nennen, ich sah die Bilder des Realis- mus, Poststrukturalismus, Konstruktivismus, Idealismus, gelangte in die Räume der Identität, des Realismus-Effekts, des Subjekt-Objekt-Problems und des Linguistic turns und in viele mehr, helle wie dunkle, kleine wie große, schwer und leicht zugängliche. Als ich schon mein- te mich verlaufen zu haben, sah ich zu meiner Überraschung den Ausgang oder vielmehr den Eingang durch den ich gekommen war. Alles schien sich auf die Problematik der diachronen Betrachtungsweise zu konzentrieren.
Bei meinen ersten Überlegungen zur Bewältigung der diachronen Analyse, zog ich mein Ge- schichtsverständnis und –wissen als Studentin der Geschichte zu rate, erinnerte mich an die Theorien des Geschichtsbewusstseins und an eine Stelle von Ulrich Meyer:
„Eine Geschichtsforschung und -schreibung, die sich zunehmend der Relevanzfrage stellt, ermittelt Erkenntnisse über grundlegende gesellschaftliche Probleme, die sich in verschiede- nen Zeiten unterschiedlich stellten und unterschiedlich gelöst werden sollten. So lassen sich epochenspezifische Probleme ermitteln, die […] als wesentliche Grundlagen für das histori- sche Verständnis unserer Zeit anzusehen sind.“ 1
In dieser Betrachtung dient der historische Prozess der Erkenntnisermittlung. Es ist eine Ver- ortung, ein synchroner Schnitt im diachronen Vergleich, hinsichtlich der Frage nach der Rele- vanz. Die Jetzt-Zeit kann nur als eine Entwicklungsstufe gesehen werden, die sich aus der Vergangenheit konstituiert hat. Wie ein Kind, das die Gene der Elterngeneration in sich auf- nimmt, trägt die Menschheitsgeschichte die Erkenntnisse von Generation zu Generation wei-
1 Meyer, Ulrich: Wie viel Geschichte braucht der Geschichtsunterricht? In: von Flemming, Jens, Puppel, Pauline,
Troßbach, Werner, Vanja, Christina und Wörner-Heil, Ortrud (Hrsg.), Kasseler Semesterbücher, Kassel, 2004,
Bd. 14: Lesarten der Geschichte, S. 61.
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ter. Jede neue Generation muss in einem Prozess verstanden werden, der sein Augenmerk auf Weiterentwicklung und Fortschritt richtet nach dem ökonomischen Prinzip der Optimierung und Perfektion. So dient die Vergangenheit als Erfahrungsschatz aus dem geschöpft werden kann, um die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und ebenso, im kontrastiven Vergleich, um Probleme der Jetzt-Zeit zu ermitteln und zu bewältigen. So kann gleichsam durch die Betrachtung des Entwicklungsprozesses eine synchrone Verortung vorgenommen werden, um der Identitätsfindung des Individuums, der Gesellschaft sowie der gesamten Menschheit in der Jetzt-Zeit dienlich zu sein. Meine Schlussfolgerung daraus war, dass ich die Entwicklungen und Paradigmenwechsel innerhalb der Theorie aufzeigen muss. Aber über diese Überlegungen gelangte ich zu einem anderen Problem, welches in der Theorie als Sub- jekt-Objekt-Problem gekennzeichnet ist. Gerade durch das Dependenzverhältnis ergibt sich die Problematik, dass ein objektives, d.h. ein unbeeinflusstes Erkennen der Welt nicht mög- lich ist. Jedes Individuum ist also zum einen durch seine kulturelle Umwelt geprägt und zum anderen durch seine geschichtliche Entwicklung, wird also zum Produkt seiner Zeit. Daraus wird ersichtlich, dass auch das Denken davon geprägt ist und somit jedes Handeln. Für die Literatur bedeutet das, dass der Autor durch das Denken seiner Zeit geprägt ist, aber auch, dass das Werk somit gleichsam Produkt der Zeit sein muss und dessen Regeln befolgt. So kann gesagt werden, dass sich die Konstitution der Wirklichkeit auch innerhalb des Werkes zeigt, im Umkehrschluss aber auch, dass das Werk die Denkstrukturen der entsprechenden Zeit spiegelt. Wodurch und wie kann jetzt aber eine annähernd objektive Betrachtung erfol- gen? In dem man die Strukturen, nach denen sich die Wirklichkeitsauffassung konstituiert, aufdeckt bzw. aufzeigt. So könnte man sogar im Vorfeld Thesen aufstellen, wie ein Werk in der jeweiligen Zeit konstruiert sein muss, aber auch anhand der werkimmanenten Analyse in Bezug auf die Wirklichkeitskonstruktion beweisen, dass es so ist. Doch soll hier zunächst der ‚wissenschaftliche’ Weg einer Beweisführung anhand einer werkimmanenten Analyse einge- löst werden, bevor in der abschließenden Betrachtung auf äquivalente Strukturen in der Wirk- lichkeit eingegangen wird.
Zu meiner Überraschung zeigte sich bei der Vertiefung in diese Arbeit, dass sich die beiden Werke als sehr beispielhafte Äquivalente zu meinen Überlegungen darstellten und gerade ‚Das Parfum’ in allegorischer Weise die Denkstrukturen der Jetzt-Zeit verdeutlicht. Im Rück- blick betrachtet, ist es aber umso weniger verwunderlich, bin ich doch ein Kind meiner Zeit.
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1. Wirklichkeit – Abbild oder Konstruktion
1.1 Realismus
Eine Begriffsbestimmung des Realismus erweist sich als sehr problematisch, erstreckt er sich doch auf unterschiedliche disziplinäre Bereiche und auch verschiedene literarische Schwer- punkte je nach Verwendung: Realismus als Norm-, Stil- oder Epochenbegriff. Und auch die Fülle der durch den Realismus-Diskurs angewachsenen Begriffsverortungen, ist wenig dien- lich. Dennoch soll hier eine Begriffsbestimmung vorgenommen werden, die den Realismus allgemein fokussiert, zu dessen Hauptvertreter, neben Dickens, Tolstoi, Flaubert und Sten- dhal, auch Honoré de Balzac 2 angehört. Die literaturgeschichtliche Epoche des Realismus fällt in ihrem Schwerpunkt in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. 3 Allgemein kann der Begriff dahingehend gefasst werden, dass der Realismus die künstlerische Methode der Abbildung der beobachtbaren Wirklichkeit ist, die sich in den unterschiedlichen Strömungen unter- schiedlich ausbildet. Eine Strömung ist der kritische Realismus. Er entstand in den Jahrzehn- ten zwischen 1830 und 1850, der sich aus den kapitalistischen Widersprüchen entfaltete. Er nahm die soziale Stellung des Individuums in der bürgerlichen Gesellschaft und die wider- sprüchliche Einheit von Mensch und Umwelt in den Fokus. 4 „Die zunehmende Undurchsich- tigkeit der gesellschaftlichen Wirklichkeit führte dazu, daß der kritische Realismus neben der unmittelbaren, relativ lebensähnlichen Widerspiegelung (Honoré de Balzac, Theodor Fontane, Anton Tschechow) eine stärker abstrahierende Darstellung ausprägte.“ 5 Auch in Hugo Austs Werk ‚Literatur des Realismus’ findet sich ein Zitat aus dem Sammelband ‚Probleme des Re- alismus’, das die Theorie des kritischen Realismus wie folgt zusammenfasst: „Der Realismus setzt im Vergleich zu allen früheren literarischen Richtungen in der Regel eine vollständige, exaktere, künstlerisch wahrheitsgetreuere Widerspiegelung der objektiv existierenden Wirk- lichkeit voraus, der Wirklichkeit, so wie sie ist, ohne verlogene Idealisierung und satirische Verzerrung, eine Widerspiegelung, die sich nicht auf die äußere Wahrnehmung beschränkt, sondern die in das Wesen der dargestellten Erscheinungen, in ihre gesellschaftliche Bedingt- heit in ihren historischen Sinn eindringt.“ 6 Realistisches Schreiben liegt vornehmlich im Be-
2 vgl. Aust, Hugo: Literatur des Realismus, Stuttgart 2000 3 , S. 2 und Nünning, Ansgar (Hrsg.): Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze -Personen - Grundbegriffe. Stuttgart 2001 2 , S. 539 3 vgl. Aust, Hugo: Literatur des Realismus, Stuttgart 2000 3 , S. 56 4 vgl. Kasper, Karlheinz (Hrsg.): Sachwörterbuch für den Literaturunterricht. Klassen 9 bis 12. Berlin 1989 7 , S.
145
5 ebd., Berlin 1989 7 , S. 145 6 z. n. Blagoj, S. 213 In: Aust, Hugo: Literatur des Realismus, Stuttgart 2000 3 , S. 61
- 6 - reich des Narrativen. Daher ist auch der Roman die neue bevorzugte Gattung realistischen Schreibens im 19. Jahrhundert. 7
1.1.1 Wirklichkeit
Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein dominierte die Auffassung, dass Erkenntnis die Wider- spiegelung einer unabhängig vom erkennenden Bewusstsein existierenden, objektiven Reali- tät sei. Mittels der klassischen Mimesis könne die Realität im Werk gespiegelt werden. G. Lukás „schreibt der realistischen Literatur die Möglichkeit zu, die gesellschaftliche Totalität widerzuspiegeln.“ 8 Ein Werk wie von Honoré de Balzac sei für ihn ein Musterbeispiel, da es die relevanten gesellschaftlichen Widersprüche aufzeige.
1.1.2 Subjekt
Demnach ging man davon aus, dass Wirklichkeit der Raum, in dem sich Objekte und Ereig- nisse positionieren, eine außerhalb des Subjekts bestehende Realität darstellt, auf den das Subjekt objektiv mittels der kognitiven Systeme zurückgreifen kann. Damit einher ging die Vorstellung von einem autonomen Subjekt. 9
1.1.3 Identität
„Texte aus der europäischen Romantradition unterstützen die Vorstellung vom autonomen Subjekt, indem sie so tun, als sei das aus den Prüfungen der Welt hervorgegangene Ich in ge- wissem Sinn immer schon da gewesen, und zwar als Basis all derjenigen Handlungen, die, aus der Leserperspektive gesehen, dieses Ich erst entstehen lassen. Die den Figuren zugrunde liegende Identität ergibt sich aus dem Resultat von Handlungen, von Auseinandersetzungen mit der Welt, doch wird genau diese Basis, ja sogar als Ursache dieser Handlungen ausgege- ben.“ 10
7 vgl. Aust, Hugo: Literatur des Realismus, Stuttgart 2000 3 , S. 72 f.
8 Nünning, Ansgar (Hrsg.): Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze -Personen - Grundbegriffe. Stuttgart 2001 2 , S. 673 f.
9 vgl. ebd., Stuttgart 2001 2 , S. 613 10 Culler, Jonathan: Literaturtheorie. Eine kurze Einführung. Stuttgart 2002, S. 160
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1.2 Paradigmenwechsel in der Wirklichkeitsauffassung
Literarischer Realismus will Wirklichkeit darstellen. Sein Mittel ist die Sprache. Ihre inne- wohnende Darstellungsfunktion bietet den Referenzpunkt zur Wirklichkeit. Dennoch wird dieses Medium dem literarischen Realismus in der Realismusdiskussion auch zum Verhäng- nis, da sich literarische Wirklichkeitsreferenz nicht unvermittelt, nicht direkt darbieten kann. Eine ungebrochene Beziehung zwischen Text und Wirklichkeit gibt es nicht, da zuvor der Textproduzent über seine subjektive Wirklichkeitserfahrung im fiktionalen Text Wirklichkeit konstruiert und andererseits der Textrezipient den Text lesend aktualisiert und je nach eigener Wirklichkeitserfahrung anders interpretiert. Daraus und auch durch die unterschiedlichen nar- rativen Möglichkeiten der Wirklichkeitsdarstellung resultiert das grundlegende Problem der Realismusdiskussion und Bertolt Brecht formulierte hierzu:
„Was da Realismus heißt, macht durch die Ungeschicklichkeit seiner Interpreten einen sehr willkürlichen Eindruck, die Maßstäbe sind zweifelhaftester Natur, aus dem Leben gegriffen, mit allen Schattierungen, breit und so weiter und so weiter, und man fragt sich immer, ob nicht nur so wie Tolstoi oder akkurat wie Balzac oder auch nur einfach schlicht berühmt ge- meint ist." 11
Dieses Zitat bezieht sich kritisch auf eine Diskussion mit G. Lukács, der die kanonisierten Werke von H. de Balzac und L. N. Tolstoi als einen marxistisch orientierten Realismus ein- stuft und als die „richtige“ Erfassung einer sich wandelnden und widersprüchlichen Gesell- schaft in ihrer Totalität begreift. 12 Brecht macht so zum einen deutlich, dass sich die Realis- musdiskussion den Begriff nach den eigenen Ideologien entsprechend umformt und sich an- dererseits stur auf den Kanon beruft und somit nur diesen Formen der Wirklichkeitsdarstel- lung ein Realismusetikett aufklebt. Wenn sich aber neue Wirklichkeitsauffassungen ausbil- den, erscheint es doch widersprüchlich an alten Konzeptionen des Realismus festzuhalten, anstatt nach neuen Formen der Wirklichkeitsdarstellung zu suchen, die der Wirklichkeitsauf- fassung entsprechen. 13
Die folgende Darstellung zeigt inwieweit sich neue Darstellungsformen durch veränderte Wirklichkeitsauffassungen ausprägen.
11 z. n. Bertolt Brecht. In: Aust, Hugo: Literatur des Realismus, Stuttgart 2000 3 , S. 26 f.
12 vgl. Nünning, Ansgar (Hrsg.): Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze -Personen - Grundbeg- riffe. Stuttgart 2001 2 , S. 539 13 z.B. entwickelt Brecht zusammen mit Adorno neue Realismusauffassungen, die z.B. den Bewusstseinsstrom als Stilmittel einführen.
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1.2.1 Linguistic turn
Der Begriff des Linguistic turns oder auch der linguistische Wende bezeichnet einen weitrei- chenden Paradigmenwechsel mit Beginn des 20. Jahrhunderts. Durch „eine grundlegende Skepsis gegenüber der Vorstellung, Sprache sei ein transparentes Medium zur Erfassung und Kommunikation von Wirklichkeit“ 14 , entwickelt sich die Auffassung, dass menschliche Er- kenntnis nur durch Sprache strukturiert sei und demnach auch die Grenze des Erkennbaren darstelle. „Wirklichkeit jenseits von Sprache ist nicht existent oder zumindest unerreichbar.“ 15 Dieser neue theoretische Ansatz war begründet und geprägt durch den Strukturalismus und weiterverfolgt durch den Poststrukturalismus und hatte weitreichende Folgen in den Kultur- wissenschaften. Wie sich diese Ausprägung umsetzen sollte, wird sehr gut an der Postmoder- ne veranschaulicht, in der diese neue Richtung kulminierte.
1.3 Postmoderne
Diese bereits in der Moderne angelegte Erkenntnisskepsis erreicht in der Postmoderne in den 1980er Jahren 16 ihren Höhepunkt, in dem sie die Erkenntnismöglichkeiten der Wissenschaft und Religion in Frage stellt. Eine Erfassung und Erklärung der Welt nach dem aufklärerischen Modell der Vernunft ist nicht mehr möglich. Begründet wird das durch eine neue Konzeption der Identitätsentwicklung, des Subjekts und der Wirklichkeit, hauptsächlich durch Vertreter des Poststrukturalismus.
1.3.1 Identität
Nach der Theorie des symbolischen oder sozialen Interaktionismus geht man davon aus, dass Individuen ihre Identität im Interaktionsprozess bilden. Die Identität des Einzelnen kann nur in Bezug zu den Identitäten anderer Mitglieder der Gesellschaft existieren. Interaktionspro- zesse haben daher elementare Bedeutung für Identität und Selbstbewusstsein. In diesem Pro- zess wird ihre Bedeutung, ihr Platz in der Welt, ihre Identität ausgehandelt. Diese ständigen Kontakte zwischen Individuum und den Anderen konstruieren in ein und demselben Prozess gesellschaftliche Wirklichkeit. Neben der sozialen Interaktion ist das Individuum auch dem Wirkungskreis der parasozialen Interaktion unterworfen, der sich aus dem Rezeptionsprozess ergibt. Diese in den 50er Jahren entworfene Theorie geht davon aus, dass mediale Kommuni-
14 Nünning, Ansgar (Hrsg.): Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze -Personen - Grundbegriffe.
Stuttgart 2001 2 , S. 371
15 ebd., Stuttgart 2001 2 , S. 371
16 vgl. Reisner, Hanns-Peter: Lektürehilfen Patrick Süskind, ‚Das Parfum’. Stuttgart 1998, S. 98
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Annika Singelmann, 2006, Surrogat der Wirklichkeit, München, GRIN Verlag GmbH
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