Epidauros Kultstätte des Asklepios
von Sigrid Meixner
INHALT:
1 Topografie
2 Mythos
3 Die Kultstätte
4 Ausgrabungen
5 Antike Überreste
5.1 das Stadion
5.2 Badeanlagen und Gymnasium
5.3 Asklepiontempel
5.4 Tholos
5.4.1 Aufbau
5.4.2 Außensäulen
5.4.3 Cella
5.5 Gästehaus
5.6 Theater
5.7 andere Bauüberreste
5.7.1 Abaton
5.7.2 Propyläen
5.7.3 Museum
6 Nachwirkungen
7 Finanzen
8 Therapeutisches Konzept
9 Die Entwicklung der Medizin in Griechenland
9.1 Hippokrates
10 Inschriften
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1 Topografie
Diese Kultstätte des Asklepios liegt zirka 30 Kilometer von Nafplion entfernt. Sie umfasste ein Gebiet von 545 km2 (vom Vorgebirge Speiraion bis Ortholithi-Gebirge.) Nördlich von Epidauros liegt die Landschaft Korinthia und südlich beziehungsweise östlich Hermione und Troizen und war somit auch schon damals ein Verkehrskontenpunkt zwischen Peloponnes und Athen. Der Ort ist von zwei Gipfeln (unter anderem dem Arachnaion) umgeben ist, "die sie [Argolis] von Korinth und Arkadien trennen."
Die nördliche Grenze der Argolis bilden die Höhen von Tretós und die Südgrenze das Thyreatis-Land.
Das Dorf liegt an der Südspitze des Saronischen Golfes.
Auf der heutigen Landkarte findet man zwei Orte mit dem Namen Epidauros. Der eine Ort ist Paleia Epidauros, über den diese Arbeit handelt und der zweite ist Nea Epidauros. Dieser zweite Ort liegt in einer flachen Bucht mit Sandstrand und einige Kilometer von dem "antiken" Ort in östliche Richtung entfernt.
2 Mythos
In der Gegend um Epidauros wurde lange Zeit der Lokalgott Maleates verehrt. Dieser Gott wurde immer mit Apollo gleichgesetzt und dieser ist wiederum der Vater des Asklepios.
Asklepios Mutter Korinos, die Tochter des boiotischen Königs Phlegeas, starb noch vor der Entbindung, da sie den Isches geheiratet hatte. Apollo hatte seinen Spion, einen weißen Raben ausgeschickt, um das zu erkunden. Vor lauter Zorn über die Unbotmäßigkeit seiner Geliebten tobte der Gott so, dass der Rabe schwarz wurde und es auch seit dieser Zeit geblieben ist.
Als Korinos jedoch am Scheiterhaufen war, erbarmte sich der Gott mit seinem ungeborenen Kind und sandte Merkur, um die Leibesfrucht aus Korinos´ Gebärmutter zu entfernen.
Daraufhin wurde Asklepios von einer Ziege ernährt und im fortgeschrittenen Alter gab Apollo seinen Sohn dem Kentauren Chiron zur Ausbildung. Dieser lehrte den jungen Mann auch die Kunst der Heilung und bald konnte er auch Tote auferwecken. Deshalb wurde der Halbgott bei den Menschen immer beliebter, was ihm den Zorn von Poseidon ein brachte, da in sein Totenreich keine Menschen mehr kamen. Deshalb beschwerte er sich bei Zeus, der Asklepios dann auch mit einem Blitzstrahl tötete.
3 Die Kultstätte
[...]
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Sigrid Vollmann, 2001, Epidauros - Kultstätte des Asklepios, Munich, GRIN Publishing GmbH
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