Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sport - Kinematics and Training Theory

E-learning im Basketball - Ein multimedialer Vermittlungsansatz zum Erlernen der Basketballtaktik

Title: E-learning im Basketball - Ein multimedialer Vermittlungsansatz zum Erlernen der Basketballtaktik

Thesis (M.A.) , 2007 , 104 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: M.A. Magister Artium Sebastian Popovic (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren hat die technologische Entwicklung, insbesondere in den Bereichen der Neuen Medien, des Multimedia, der Kommunikationstechnologie und des E-Learnings rasante Entwicklungen genommen. Diese Entwicklungen fußten zu Beginn auf einfachen Lernprogrammen und firmenbasierten Intranets. Heute haben diese technologischen Entwicklungen in alle Lebensbereiche (privat, Lernen (Schule, Hochschule u. dgl. m.) und Beruf) Einzug gehalten und sind für viele Zwecke kaum ersetzbar (vgl. Igel, 2005). Deutlich wird dies anhand einiger Faktoren. In den privaten Lebensbereichen nimmt die Nutzung des Internets stetig zu (z.B. im Internet surfen, E-Mail-Programme, das sog. „Second Life“, ebay u. dgl. m.; vgl. Statistisches Bundesamt).
In der Arbeitswelt sind technikbasierte Anwendungsprogramme, sei es im Produktionsprozess (bspw. CNC („Computerized Numerical Control“)), bei der Kommunikation (bspw. E-Mail-Programme) oder der beruflichen Weiterbildung (bspw. CBT (Computer Based Training) oder WBT (Web Based Training)) elementar (vgl. Dichanz & Ernst, 2001; Sesink, 2003).
In den Lernbereichen gibt es nur noch selten Schulen oder Hochschulen, die nicht für die Lehre auf multimediale Anwendungen zurückgreifen (angefangen bei Power Point und bei komplexen web-based (internet-basierte) E-Learning-Angeboten wie „e-but“ (eLearning in der Bewegungs- und Trainingswissenschaft) oder „spomedial“ (Sportmedizin interaktiv lernen) thematisch endend). Dies wird einerseits auch durch die Fülle der Forschungsarbeiten und hochschulpolitischen Gremien, die für die „Neuen Medien in der Hochschullehre“ geschaffen wurden und sich seitdem ausschließlich mit diesem Themenbereich beschäftigen (vgl. Igel, 2005, S. 25 f.). Andererseits ist die Zahl der bestehenden oder der im Aufbau befindlichen Kompetenzzentren zur Etablierung und Nutzung von Multimedia- und E–Learning–Programmen (eine Übersicht hierzu findet sich bei Kleinmann & Wannemacher, 2004) in der universitären Lehre deutlich gewachsen. Es existieren (folglich) kaum noch Angebote in der universitären Lehre, die ohne das technikbasierte Anfertigen von Manuskripten, Referaten und Präsentationen durch Lehrende und Studierende auskommen. Diese Entwicklungen wurden im Besonderen auch in der Sportwissenschaft aufgegriffen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. ZIELE DES PROJEKT–VORHABENS

1.2. INHALTLICHER AUFBAU DIESER ARBEIT

2. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN IM BEREICH DES E-LEARNINGS

2.1. MEDIEN

2.2. NEUE MEDIEN

2.3. MULTIMEDIA

2.3.1. Codierung

2.3.2. (Sinnes-) Modalitäten

2.4. MEDIENVERMITTELTE KOMMUNIKATION

2.5. INTERAKTIVITÄT

2.6. ADAPTIVITÄT

2.7. MODULARITÄT

2.8. TECHNOLOGIEFORMEN IM E-LEARNING

2.8.1. Hypertext und Hypermedia

2.8.2. Links

2.8.3. Drill & Practice Programme

2.8.4. Präsentationsprogramme

2.8.5. Tutorielle Systeme

2.8.6. Simulationen

2.9. E-LEARNING: EIN FAZIT

3. THEORETISCHE ANSÄTZE UND GRUNDLAGEN FÜR DAS MULTIMEDIALE LERNEN

3.1. BEHAVIORISTISCHE ANSÄTZE

3.1.1. Respondentes (klassisches) Konditionieren

3.1.2. Operantes Konditionieren

3.1.3. Konsequenzen behavioristischer Prinzipien für die Übertragung in eine computergestützte Lernumgebung

3.1.4. Konsequenzen für dieses Projekt

3.2. KOGNITIVISTISCHE ANSÄTZE

3.2.1. Konsequenzen kognitivistischer Prinzipien für die Übertragung in eine computergestützte Lernumgebung

3.2.2. Konsequenzen für dieses Projekt

3.3. KONSTRUKTIVISTISCHE ANSÄTZE

3.3.1. Konsequenzen konstruktivistischer Prinzipien für die Übertragung in eine computergestützte Lernumgebung

3.3.2. Konsequenzen für dieses Projekt

3.4. PRAGMATISCHE ANSÄTZE

3.4.1. Konsequenzen pragmatischer Prinzipien für die Übertragung in eine computergestützte Lernumgebung

3.4.2. Konsequenzen für dieses Projekt

3.5. LERNTHEORETISCHE UND MEDIENDIDAKTISCHE KONSEQUENZEN

4. GESTALTUNG EINER MULTIMEDIALEN LERNUMGEBUNG AM BEISPIEL DER LEHR-LERN–DVD „CUES ZUM ERLERNEN EINER BESSEREN BASKETBALLTAKTIK“

4.1. DIDAKTISCHE ANALYSE UND ENTSCHEIDUNGSFELDER

4.1.1. Analyse der Zielgruppe

4.1.1.1. Soziodemographische Daten

4.1.1.2. Vorwissen

4.1.1.3. Lernmotivation

4.1.1.4. Lerngewohnheiten

4.1.1.5. Lerndauer

4.1.1.6. Einstellungen und Erfahrungen

4.1.1.7. Lernorte und Medienzugang

4.2. BESTIMMUNG DER LEHRINHALTE UND LEHRZIELE

4.2.1. Transformation der Wissensinhalte in Lernangebote

4.2.2. Analyse der Ergebniskomponenten

4.2.3. Didaktische Aufbereitung der Lernangebote

4.2.4. Spezifikation der Lernangebote

5. TECHN(OLOG)ISCH–PRAGMATISCHE UMSETZUNG

5.1. GESTALTUNG DER MEDIALEN OBJEKTE

5.1.1. Auditive Wahrnehmung und die gestalterischen Aspekte bei Hörobjekten.

5.1.2. Visuelle Wahrnehmung

5.1.3. Gestalterische Parameter bei visuellen Objekten

5.1.4. Typographische Gestaltung

5.1.5. Gestaltung der Videos

5.2. BENUTZERGERECHTE GESTALTUNG VON MULTIMEDIALEN LERNUMGEBUNGEN

(INSTRUKTIONSDESIGN ODER DIDAKTISCHES DESIGN)

5.2.1. Ausstattungsmerkmale und ihre Funktionen bei Lernprogrammen

5.2.2. Bildschirmgestaltung

5.2.3. Navigation

5.3. AUTORENSYSTEM „MEDIATOR PRO 8.0“

6. SCHLUSSBETRACHTUNG

6.1. FAZIT

6.2. AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial multimedialer Lernsysteme zur Vermittlung sportartspezifischer Taktiken im Basketball. Ziel ist es, unter Einbeziehung gestaltungsorientierter Mediendidaktik ein wissenschaftlich fundiertes Konzept für eine multimediale Lehr-Lern-DVD zu entwickeln, die als ergänzendes Medium in der sportpraktischen Ausbildung an Universitäten eingesetzt werden kann.

  • Grundlagen des E-Learnings und mediendidaktische Begriffe
  • Lerntheoretische Ansätze für computergestützte Lernumgebungen
  • Entwicklung und didaktische Konzeption der Lehr-Lern-DVD "Cues zum Erlernen einer besseren Basketballtaktik"
  • Analyse von Nutzergruppen und Lernbedürfnissen in der Sportpraxis
  • Technische und pragmatische Umsetzung (Autorensysteme, Interface-Design)

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Operantes Konditionieren

E. L. Thorndike machte etwa zur gleichen Zeit wie Pawlow eine ähnliche Beobachtung (um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert; vgl. Zimbardo & Gerrig, 1996, S. 218-226). Er beobachtete, wie Katzen lernten, sich aus sog. „Geduldspiel-Käfigen“ („puzzle-boxes“, ebd., S. 218) zu befreien. Vor dem Käfig, in dem sich die Katze befand, war ein Napf mit Futter. Die Katze musste einen Mechanismus betätigen, damit sich das Türchen öffnete und die Katze zum Futter konnte. „Thorndikes Paradigma zufolge ist Lernen keine Assoziation zwischen zwei Reizen, sondern zwischen Reizen (Stimuli; S) und einer Reaktion (R). Gelernt wird eine Reiz-Reaktions-Verbindung, kurz eine S-R-Verbindung.“ (Zimbardo & Gerrig, 1996, S. 218). Die Katze erlernte dies durch die sog. „trial-and-error“–Methode (Versuch-und-Irrtum–Methode; vgl. ebd. S. 218). Auf diese Forschungsarbeiten baute F. B. Skinner auf. Skinner entwickelte die Verfahren des sog. „operanten Konditionierens“ (vgl. ebd., S. 219). „Im wörtlichen Sinne bedeutet operant „die Umwelt beeinflussend“ oder „in ihr wirksam werdend“ (Skinner, 1938).“ (ebd.). Skinner fand heraus, wie sich Verstärkungen auf das Verhalten auswirken.

„Folgt ein Reiz in kontingenter Weise auf eine Reaktion und nimmt mit der Zeit deren Auftretenswahrscheinlichkeit zu, so ist er ein positiver Verstärker. Die kontingente Verabreichung eines positiven Verstärkers wird als „positive Verstärkung“ bezeichnet.“ (Zimbardo & Gerrig, 1996, S. 219).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die technologische Entwicklung im Bereich E-Learning ein und begründet die Relevanz einer multimedialen Aufarbeitung für die sportwissenschaftliche Lehre.

2. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN IM BEREICH DES E-LEARNINGS: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Medien, Multimedia und Interaktivität, um ein einheitliches Verständnis für das Projekt zu schaffen.

3. THEORETISCHE ANSÄTZE UND GRUNDLAGEN FÜR DAS MULTIMEDIALE LERNEN: Es werden behavioristische, kognitivistische, konstruktivistische und pragmatische Lerntheorien analysiert und auf ihre Eignung für computergestützte Lernumgebungen geprüft.

4. GESTALTUNG EINER MULTIMEDIALEN LERNUMGEBUNG AM BEISPIEL DER LEHR-LERN–DVD „CUES ZUM ERLERNEN EINER BESSEREN BASKETBALLTAKTIK“: Dieses Kapitel widmet sich der didaktischen Analyse, der Zielgruppenbestimmung sowie der methodischen Konzeption der Lehr-Lern-DVD.

5. TECHN(OLOG)ISCH–PRAGMATISCHE UMSETZUNG: Hier wird die technische Gestaltung der Medienelemente (Bild, Video, Navigation) und der Einsatz des Autorensystems „Mediator Pro 8.0“ beschrieben.

6. SCHLUSSBETRACHTUNG: Eine abschließende Diskussion der Ergebnisse und ein Ausblick auf zukünftige Evaluationsmöglichkeiten und die Integration in sportwissenschaftliche Webportale.

Schlüsselwörter

E-Learning, Multimediales Lernen, Sportwissenschaft, Basketballtaktik, Mediendidaktik, Cue-Konzept, Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, Pragmatismus, Spielfähigkeit, Autorensystem, Benutzergerechte Gestaltung, Interaktivität, Bewegungslehre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Potenziale multimedialer Lernanwendungen, insbesondere am Beispiel einer eigens entwickelten Lehr-Lern-DVD zur Vermittlung von Basketballtaktik.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind mediendidaktische Grundlagen, Lerntheorien (Behaviorismus bis Konstruktivismus), didaktisches Design für Lernsoftware sowie die praktische Umsetzung für den Bereich Sportspiel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein wissenschaftlich fundiertes Konzept für eine multimediale Lernumgebung zu erstellen, das Studierenden ermöglicht, komplexe taktische Basketball-Elemente selbstständig zu erlernen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es erfolgt eine fundierte literaturbasierte Analyse lerntheoretischer Ansätze, die mit einer didaktischen Anforderungsanalyse (Zielgruppen- und Inhaltsanalyse) kombiniert wird, um die Gestaltungsparameter für das Medium abzuleiten.

Welche Aspekte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Fundierung für das multimediale Lernen, die didaktische Gestaltung (didaktische Transformation) sowie die technisch-pragmatische Umsetzung mittels eines Autorensystems.

Was charakterisiert die in der Arbeit beschriebene Lernumgebung?

Sie zeichnet sich durch die Kombination des "Cue-Konzepts" mit einem Niveaustufenmodell aus, um sowohl taktiktheoretische Inhalte als auch die motorische Umsetzung durch visuelle und verbale Hinweise zu unterstützen.

Warum ist das gewählte "Cue-Konzept" für das Basketballtraining besonders geeignet?

Das Cue-Konzept ermöglicht die Lenkung der Aufmerksamkeit auf relevante taktische Details, was in schnellen Spielsituationen hilft, Bewegungsvorstellungen schneller und effektiver aufzubauen.

Welche Rolle spielt die Einbettung in die Präsenzlehre ("Blended Learning")?

Die DVD fungiert als Unterstützung und Ergänzung zur Präsenzlehre, um die Lernenden bei der Vor- und Nachbereitung zu entlasten und eigenverantwortliches Lernen zu ermöglichen.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse zur Usability?

Die Arbeit betont, dass bei Lernsoftware die Schnittstelle (Screendesign, Navigation) so intuitiv gestaltet sein muss, dass sie den Lernprozess unterstützt und nicht durch Komplexität oder Orientierungslosigkeit ablenkt.

Wie bewertet der Autor den Einsatz von Autorensystemen?

Er sieht in Systemen wie „Mediator Pro 8.0“ eine kostengünstige und flexible Lösung für Bildungseinrichtungen, um ohne exorbitanten Programmieraufwand hochwertige multimediale Lernprogramme zu erstellen.

Excerpt out of 104 pages  - scroll top

Details

Title
E-learning im Basketball - Ein multimedialer Vermittlungsansatz zum Erlernen der Basketballtaktik
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Sportwissenschaftliches Institut)
Course
Magisterprüfung
Grade
1,0
Author
M.A. Magister Artium Sebastian Popovic (Author)
Publication Year
2007
Pages
104
Catalog Number
V91933
ISBN (eBook)
9783638050760
ISBN (Book)
9783638944267
Language
German
Tags
E-learning Basketball Vermittlungsansatz Erlernen Basketballtaktik Magisterprüfung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Magister Artium Sebastian Popovic (Author), 2007, E-learning im Basketball - Ein multimedialer Vermittlungsansatz zum Erlernen der Basketballtaktik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91933
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  104  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint