Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis IV
Literaturverzeichnis VI
Quellenverzeichnis VII
A Einleitung 1
I Geschichtlicher Überblick 1
II Die Konzernstruktur der Swissair-Gruppe 2
1. Definition eines Konzerns 2
2. Der Swissairkonzern im Oktober 2001 2
2.1. SAirGroup AG 2
2.2. SAirLines AG 2
2.3. Swissair Schweizerische Luftverkehr AG 3
2.4. Flightlease AG 3
2.5. Swisscargo AG und Cargologic AG 3
B Insolvenzverfahren nach SchKG 3
I Konkurs als Hauptfall der Generalexekution 3
1. Voraussetzungen des Konkurses 3
2. Rechtswirkungen des Konkurses 4
3. Besonderheit der Insolvenz eines Konzerns 4
II Das Nachlassverfahren als Alternative zum Konkurs 5
1. Zweck und Einleitung des Nachlassverfahrens 5
2. Voraussetzungen für die Bewilligung der Nachlassstundung 5
C Das Liquidationsverfahren des Swissairkonzerns 6
I Der Entscheid um Nachlassstundung zu ersuchen 6
1. Feststellung der Insolvenz 6
2. Abwägung der Handlungsmöglichkeiten 6
3. Kombination von Nachlassverfahren und Auffanggesellschaft 7
4. Provisorische Nachlassstundung 7
II Mängel am geltenden Sanierungsrecht 8
1. Zu späte Einleitung des Nachlassverfahrens 8
2. Rechtmässiges Zuwarten mit dem Insolvenzantrag 8
3. Fazit 9
III Der Weg zur definitiven Nachlassstundung 10
1. Ausgangslage 10
1.1. SAirGroup AG 10
1.2. SAirLines AG 10
1.3. Swissair Schweizerische Luftverkehr AG 10
1.4. Flightlease AG 11
2. Überbrückungskredite und deren rechtliche Ein- und Rangordnung 11
3. Tätigkeit des provisorischen Sachwalters und der Nachlassgerichte 12
3.1. Veräusserung von Anlagevermögen 12
3.2. Darstellung der finanziellen Verhältnisse des Konzerns 12
3.3. Weisungen an die Schuldner 12
3.4. Ausarbeitung der definitiven Stundungsgesuche 13
3.5. Würdigung der Gesuche durch die Gerichte 13
IV Ausarbeitung und Bestätigung der Nachlassverträge 14
1. Inventar Schuldenruf und Prüfung der angemeldeten Forderungen 14
II
2. Verkauf weiterer Konzerngesellschaften 15
3. Verlängerung der Nachlassstundungen 15
4. Ergänzung des Nachlassvertragsentwurfs 16
4.1. Ordentlicher Nachlassvertrag 16
4.2. Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung 16
5. Die Gläubigerversammlungen 17
5.1. Vorbereitung und Einberufung 17
5.2. Die Rechte der Gläubiger 17
a) Wahl der Liquidatoren durch die Gläubigerversammlung 17
b) Wahl der Gläubigerausschüsse und Anfechtung derselben 17
c) Abstimmung über die Entwürfe der Nachlassverträge 18
6. Genehmigungen der Nachlassverträge durch die Richter 19
6.1. Erlass der Verfügungen 19
6.2. Begründungen und Rechtswirkungen der Entscheide 19
a) Zustimmung der Gläubiger 19
b) Besseres Ergebnis als im Konkurs 20
c) Sicherstellung des Vollzugs 20
d) Angemessenheit 20
V Weiterer Ablauf der Nachlassliquidation 20
1. Kollokationsverfahren Bereinigung der Passiven 20
2. Verwertung der Aktiven 21
3. Verantwortlichkeitsklagen 22
4. Paulianische Anfechtungen 23
4.1. KPMG-Gesellschaften 23
4.2. Unique Flughafen Zürich AG 24
4.3. Teilrückzahlung eines Kredits an die ZKB 24
D Das Vorgehen im Frachtbereich 24
I Cargologic AG 24
1. Verkauf an die Crossair AG 24
2. Gesuche um Aufhebung der Nachlassstundung 25
3. Würdigung der Gesuche durch das Nachlassgericht 25
II Swisscargo AG 25
1. Übernahme des Frachtgeschäfts durch die Crossair AG 25
2. Rechte der Arbeitnehmer bei Betriebsübergängen 26
2.1. Solidarhaftung des Erwerbers i S v Art 333 Abs 3 OR 26
2.2. Informations- und Konsultationsrechte 26
III
Abkürzungsverzeichnis
Aufl. Auflage
AG Aktiengesellschaft
A.M. Anderer Meinung
ARV Zeitschrift für Arbeitsrecht und Arbeitslosenversicherung
BGE Amtliche Sammlung der Bundesgerichtsentscheide
Bsp. Beispiel
bzgl. bezüglich
bzw. beziehungsweise
ca. circa
CEO Chief Executive Officer
DERS Derselbe
Diss. Dissertation
Dr. Doktor
E. Erwägung
etc. et cetera (lat. für „und Übriges“)
f. folgende
ff. fortfolgende
Fn. Fussnote
gem. gemäss
ggf. gegebenenfalls
GVG Gerichtsverfassungsgesetz vom 13. Juni 1976, OS 211.1
gl. M. gleicher Meinung
h.L. herrschende Lehre
insb. insbesondere
i.d.R. in der Regel
i.S.v. im Sinne von
i.S.d. im Sinne der
i.V.m. in Verbindung mit
lic. iur. Abkürzung für ein Lizentiat in Rechtswissenschaft
m.E. meines Erachtens
max. maximal
Mia. Milliarde
IV
Mio. Millione MSchG Bundesgesetz vom 28. August 1992 über den Schutz von Marken und Herkunftsangaben, SR 232.11 m.w.H. mit weiteren Hinweisen N Note NZZ Neue Zürcher Zeitung OR Bundesgesetz vom 30. März 1911 betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht),
SR 220
OS Offizielle Sammlung der Zürcher Gesetze RA Rechtsanwalt SchKG Bundesgesetz vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG), SR 281.1 sog. so genannt SR Systematische Sammlung des Bundesrechts ST Der Schweizerische Treuhänder u.a. unter anderem u.U. unter Umständen v.a. vor allem vgl. vergleiche zit. zitiert ZGB Schweizerisches Zivilgesetzbuch vom 10. Dezember 1907, SR 210 z.B. zum Beispiel ZPO Gesetz über den Zivilprozess des Kantons Zürich vom 13.06.1976,
OS 217
V
Literaturverzeichnis
Die nachstehenden Werke wurden mit Angabe des Autors und der Seitenzahl zitiert.
AMONN Kurt / WALTHER Fridolin, Grundriss des Schuldbetreibungs- und
Konkursrechts, 7. Aufl., Bern 2003
BERTI Stephen V. / GIRSBERGER Daniel, "nur, aber immerhin", Festgabe für
Anton K. Schnyder zum 50. Geburtstag, Zürich 2002, 19 ff.
BÖCKLI Peter, Schweizer Aktienrecht, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2004
DANNECKER Regula / SCHWARZENBACH René, Fallbeispiel Swissair zum
Aktienrecht und SchKG, ST 2002, Heft 5, 519 ff.
GANAHL Ernst / Entscheidungskriterien für die Wahl und die Bestätigung eines
Nachlassvertrages gemäss SchKG, Diss. Zürich 1978
HARSCH Sebastian, Die einheitliche Leitung im Konzern, Diss.
Bern/Stuttgart/Wien 2005
HONSELL Heinrich / VOGT Peter Nedim / WATTER Rolf, Basler Kommentar
zum Obligationenrecht II, 2. Aufl., Basel/Genf/München, 2002
(Zit.: BSK-OR II-BEARBEITER)
HUNKELER Daniel / Das Nachlassverfahren nach revidiertem SchKG, Diss.
Freiburg 1996
JAEGER Carl / WALDER Hans Ulrich / KULL Thomas M. / KOTTMANN
Martin, Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und
Konkurs, 4. Aufl., Zürich 2001 (Zit.: BEARBEITER, in: Komm-
SchKG)
LÜCHINGER René, Swissair, Zürich 2006
MEIER Isaak, Helvetischer Weg zum Chapter 11, ST 2005, Heft 9, 688 ff.
MEIER Isaak / EXNER Christian, Informations- und Konsultationsrechte der
Arbeitnehmer bei Sanierungen, ARV 2004, 213 ff.
MOSER Sepp, Bruchlandung, Zürich 2001
RIEMER Hans Michael / KUHN Moritz / VOCK Dominik / GEHRI Myriam A.,
Schweizerisches und Internationales Zwangsvollstreckungsrecht,
Festschrift für Karl Spühler, Zürich/Basel/Genf 2005
SCHNEIDER Uwe H., Konzern - Corporate Governance, in: Wirtschaftsrecht zu
Beginn des 21. Jahrhunderts, Festschrift für Peter Nobel, Bern 2005,
337 ff.
SPRECHER Thomas, Der Gläubigerausschuss im schweizerischen Konkurs-
verfahren und im Nachlassverfahren mit Vermögensabtretung, Diss.
Zürich 2003
SPÜHLER Karl, Schuldbetreibungs- und Konkursrecht II, 3. Aufl.
Zürich/Basel/Genf 2003
STAEHELIN Adrian / BAUER Thomas / STAEHELIN Daniel, Kommentar zum
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs,
Basel/Genf/München 1998 (Zit.: SchKG-BEARBEITER)
VI
STÄUBLI Christoph, Konkursaufschub / Nachlassvertrag / Einvernehmliche
private Schuldenbereinigung, in: MEIER Isaak, Aktuelle Fragen des
Schuldbetreibungs- und Konkursrechts nach revidiertem Recht, Basel
1996, 133 ff.
STÖCKLI Kurt, Konsequenzen eines Betriebsübergangs, ST 2005, Heft 6,
485 ff.
VON BÜREN Roland , Der Konzern, in: MEIER-HAYOZ Arthur,
Schweizerisches Privatrecht, Band VII: Handelsrecht, Halbband 6,
Basel/Frankfurt am Main 1997
WÜTHRICH Karl, Corporate Governance - Theorie und Praxis, ST 2003, Heft 9,
711 ff.
Quellenverzeichnis
Einige der hier genannten Dokumente sind u.a. im Internet abrufbar. Die „Liquidationsseite im
Internet“ ist unter http://www.liquidator-swissair.ch (zuletzt besucht am 11. Juni 2008) zu erreichen.
Die „Internetseite der Transliq AG“ lautet http://www.transliq.ch (zuletzt besucht am 24. April
2006).
BERICHT GPK-S Die Rolle von Bundesrat und Bundesverwaltung im
BLUM
BOTSCHAFT REDIMENSIONIERUNG
GROUPE DE REFLÉXION
LAGEBERICHT vom DATUM
NZZ vom 6. Juni 2001
NZZ vom 19. September 2001
NZZ vom 20. September 2001
Seite 21
NZZ vom 16. Januar 2006 Wieder aufgelebte Diskussion um Swissair-
VII
NZZ vom 23. Januar 2006 Corti kontert die Vorwürfe des Swissair-Liquidators.
NZZ vom 3. April 2006
STATUS FIRMA per DATUM
VERFÜGUNG vom DATUM, FIRMA
ZIRKULAR Nr. #, FIRMA
ZWISCHENBERICHT vom DATUM
VIII
A. Einleitung
I. Geschichtlicher Überblick
Die am 26. März 1931 gegründete Swissair erlebte in den drei Jahrzehnten nach dem Zweiten Welt- krieg unter der Leitung von Walter Berchtold und Rudolf Heberlein einen eigentlichen Höhenflug 1 . Sie entwickelte sich zur international angesehenen Fluggesellschaft mit einem Streckennetz von ca. 130 Bestimmungsorten in über 70 Ländern 2 .
In den 1980er Jahren trat, von Publikum und Eigentümer ganz unbemerkt, die Trendwende zu Ungunsten des Finanzhaushaltes der Swissair ein. In den USA hat sich schon ab 1978 die staatliche Aufsicht über die Fluggesellschaften auf sicherheitsrelevante Aspekte beschränkt, worauf der da- durch entstandene freie Wettbewerb mit verschärfter Konkurrenz die Flugpreise nach unten drückte. Dieser eisige Wind sollte bald auch auf dem Alten Kontinent wehen, was im Juni 1984 mit der Li- beralisierung des Luftverkehrs zwischen Grossbritannien und den Niederlanden zaghaft seinen An- fang nahm 3 .
Anstatt sich einer Schlankheitskur zu unterziehen, steuerte der ab Januar 1996 zunächst noch un- ter dem damaligen Konzernleiter Otto Loepfe tonangebende Philippe Bruggisser die nationale Flug- gesellschaft der Schweiz in Richtung Expansionskurs. Im Zuge der sog. Hunter-Strategie wurden in der Regel massiv verschuldete Airlines wie die belgische Sabena im Mai 1995, die deutsche Ferien- fluggesellschaft LTU oder die Air Littoral im Jahr 1999 mit dem Ziel der einverleibenden Sanierung aufgekauft. Der hochkarätige Verwaltungsrat beschränkte seine Meinungsäusserung zu den Vor- haben Bruggissers oftmals auf blosses Kopfnicken. Die Übernahme der Air Littoral beispielsweise, bei der es sich immerhin um ein Geschäft im Umfang von rund 250 Mio. Franken handelte, wurde durch den Verwaltungsrat in einer Zeitspanne von etwa zehn Minuten diskutiert und beschlossen 4 . Am 23. Januar 2001 setzte der Verwaltungsratspräsident der SAirGroup AG, Eric Honegger, den mittlerweile zum Konzernleiter gewordene Philippe Bruggisser ab. Er übernahm daraufhin die Füh- rungsrolle zusammen mit Wolfgang Werlé (bis anhin u.a. Leiter von Gate Gourmet) als Stellvertreter und dem Crossairchef Moritz Suter als Leiter der Konzerngesellschaft SAirLines AG. Letztgenannter trat am 7. März 2001, knapp eineinhalb Monate nach seinem Antritt, wegen Differenzen mit dem „Swissair“ CEO Beat Schär im Zusammenhang mit den Pilotengehältern wieder vom Amt zurück – womit er den Ratschlag seines Rechtsberaters Peter Böckli befolgte und Haftpflichtklagen vorbeu- gte 5 . Honegger gab am 16. März 2001 seinen Posten auf Betreiben des langjährigen einflussreichen Mitglieds des Verwaltungsrats Rainer E. Gut an den damaligen Finanzchef des Nestlé-Konzerns Mario A. Corti ab 6 .
1 MOSER, 13.
2 LÜCHINGER, 25; BOTSCHAFT REDIMENSIONIERUNG, 6442.
3 MOSER, 43.
4 MOSER, 84.
5 LÜCHINGER, 152 ff.; MOSER, 134.
6 LÜCHINGER, 136.
1
Quote paper:
Raphael Schmid, 2008, Das Insolvenzverfahren des Swissair-Konzerns, Munich, GRIN Publishing GmbH
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