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Inhaltsverzeichnis
1 Kinder im Vermittlungsprozess
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2 Traumatisierung und die Folgen
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2.1 Posttraumatische Stressreaktionen
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2.2 Bedürfnisse traumatisierter Adoptivkinder
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3 Umgang bzw. Kontakt mit/zu den leiblichen Eltern
5
4 Vermittlung von Geschwistern
8
5 Vermittlung in Familien mit leiblichen Kindern
9
6 Vermittlung älterer Kinder
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7 Fazit
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8 Quellen
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1 Kinder im Vermittlungsprozess
Wenn Kinder sich im Vermittlungsprozess befinden, sind bereits seelische
Verletzungen vorhanden. Die Kinder haben ihre ganz eigenen Themen, die sie durch
den Alltag begleiten. Die Trennung von den leiblichen Eltern kann Bindungs- und
Verlustängste verursachen. Die Kinder fühlen sich gekränkt, weil sie weggegeben
worden sind. Identitäts- und Loyalitätskonflikte sowie Selbstzweifel können
entstehen. Das neue Familienleben macht die Übertragung früherer
Familiengewohnheiten schwierig oder sogar unmöglich und das Kind muss sich
anpassen. Wenn es das Kind an Perspektiven fehlt, kann die Anpassung umso
schwieriger werden.
2 Traumatisierung und die Folgen
2.1
Posttraumatische Stressreaktionen
Ein Kind hat die Möglichkeit, Reize von Außen aufzunehmen und
einzuordnen. Diese Möglichkeiten entwickeln sich mit zunehmendem Alter und sind
bei jedem Kind anders. Wenn das Kind zu wenig Reize bekommt, wird es anfangen
danach zu suchen. Wenn es jedoch zu vielen Reizen ausgesetzt ist und die Eltern
nicht für genügend Schutz sorgen, wird es den Reizen ausweichen. ,,Mütterliche
Sorge ist ein Reizschutz und hilft bei der Angstbewältigung."
1
Fehlt der Reizschutz,
bedeutet dies Stress für das Kind, was wiederum verbunden ist mit Gefühlen der
Angst, Hilflosigkeit und Wut. Das Kind wird traumatisiert.
Das Wort ,,Trauma" kommt aus dem Griechischen und bedeutet ,,Wunde". Es
gibt zwei Typen von Traumata, die für das Entstehen von Posttraumatischen
Stressreaktionen verantwortlich sind. Typ 1 entsteht, wenn das Kind einem uner-
warteten traumatischen Erlebnis ausgesetzt ist. Wie zum Beispiel die Trennung der
Eltern und somit die Trennung des Kindes von einem Elternteil (was auch durch Tod
eines Elternteils passieren kann), ein schrecklicher Unfall, eine Gewalterfahrung,
eine Naturkatastrophe oder ein plötzlicher Sterbefall. Typ 2 entsteht durch
1
http://www.faskinder.de/03_hilfen/hilfen_bei_trauma.htm
, Annäherung an die nur schwer zu erkennenden sprachlosen
Traumen der frühen Kindheit, Frau Niestroj, Holzminden 1998
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