Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Politisch-historischer Kontext der Jahre 1945 1953 3
2.1. Ende der Kolonialzeit Beginn der Besatzung 3
2.2. Politische Entfremdung im Zuge der Teilung 4
2.3. Entstehung der koreanischen Teilstaaten 6
2.4. Ausbruch Verlauf des Koreakrieges 7
3. Nordkoreanisch-sowjetische Beziehungen zwischen 1945 und 1950 10
3.1. 1945 1948: Errichtung Konsolidierung der kommunistischen Herrschaft
11
3.2. 1948 1950: Nordkoreas Kriegsinitiative 15
4. Diskursgeschichte der sowjetischen Involvierung in den Koreakrieg 19
4.1. 50er 70er Jahre: Dominanz traditioneller Interpretationen 20
4.2. 70er 90er Jahre: Durchbruch Vorherrschaft
revisionistischer Positionen 22
4.3. Ab den frühen 90er Jahren: Abkehr von Maximalpositionen 27
4.4. Diskursgeschichtliche Entwicklungen in Südkorea 29
5. Zusammenfassung Ausblick 32
6. Glossar 34
7. Literaturverzeichnis 36
1
1. Einleitung
Wohl kaum ein Ereignis der modernen koreanischen Geschichte ist historiographisch derart umstritten wie der von 1950 drei Jahre lang währende Koreakrieg, der unvorstellbare humanitäre und materielle Opfer forderte und die bis heute andauernde Teilung der Landes endgültig besiegelte.
Insbesondere die Hintergründe und Ursachen für den Ausbruch des Krieges werden in der historischen Debatte des Westens bis heute höchst kontrovers diskutiert. Eine der zentralen Streitfragen ist dabei, ob es sich beim Koreakrieg um einen Bürgerkrieg und damit eine innerkoreanische Angelegenheit handelt, oder ob die nördliche Invasion des Südens als Teil einer von der UdSSR betriebenen Aggressionspolitik zur Ausdehnung ihrer kommunistischen Einflusssphäre angesehen werden kann.
Bedingt durch die Ost-West-Konfrontation im Kalten Krieg war die stark von antikommunistischer Ideologie geprägte Position, der Koreakrieg sei allein auf Befehl Stalins initiiert und durch einen vollständig sowjetisch kontrollierten Sattelitenstaat Nordkorea letztendlich ausgeführt worden, bis in die 70er Jahre die vorherrschende Meinung im historischen Diskurs der westlichen Welt. 1 Auf Grund des Fehlens relevanter Informationen beruhten die historischen Interpretationen und Bewertungen der sowjetischen Politik größtenteils auf Mutmaßungen. 2 Erst die Öffnung russischer Archive im Jahr 1991 im Zuge des Kollapses der UdSSR erlaubte eine differenziertere Betrachtung der sowjetischen Rolle in Zusammenhang mit den Vorgängen auf der koreanischen Halbinsel zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieg 1945 und den durch einen Waffenstillstand beendeten Koreakrieg im Jahr 1953.
Nach einer Einführung in den historischen Kontext nach dem Zweiten Weltkrieg, aus dem die staatliche Teilung Koreas hervorging, und einem komprimierten Überblick der wichtigsten Kriegsereignisse, folgt eine Darstellung der politischen Entwicklung Nordkoreas in den Jahren von 1945 bis 1950 mit besonderer Betonung der Beziehungen zur UdSSR. Im Rahmen des ersten Teils dieser Arbeit soll herausgearbeitet werden, inwieweit die UdSSR in den Ausbruch des Krieges verstrickt war, an dem sie formal betrachtet gar nicht beteiligt war.
1 Vgl. Weathersby 1993, S.7.
2 Vgl. hierzu Park 1994, S.341.
2
Basierend auf diesen Ausführungen soll daran anknüpfend im zweiten Teil auf die Diskursgeschichte der Krieges und der sowjetischen Involvierung eingegangen werden, die sowohl in der internationalen als auch in der südkoreanischen Diskussion - insbesondere seit dem Ende des Kalten Krieges und der Demokratisierung Südkoreas - einem Wandel unterliegt. 3 Für die Transkription koreanischsprachiger Namen und Begriffe wird in dieser Arbeit das System nach McCune-Reisschauer verwendet.
2. Politisch-historischer Kontext 4 der Jahre 1945 - 1953
2.1. Ende der Kolonialzeit & Beginn der Besatzung
Mit der Kapitulation Japans am 15. August 1945 als unmittelbare Folge der amerikanischen Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki endete die seit der Annexion von 1910 bestehende koloniale Herrschaft Japans in Korea. Da noch im Sommer 1945 ein rasches Kriegende in Asien nicht abzusehen war, verständigten sich die verbündeten Großmächte USA und UdSSR auf den Konferenzen von Jalta und Potsdam auf eine Neuausrichtung ihrer Kriegsstrategie im Kampf gegen Japan. Während sich die USA ganz auf den Krieg auf den japanischen Inseln konzentrieren wollten, sollte die UdSSR – nach dem Ende des Krieges in Europa als Ergebnis der Kapitulation Deutschlands - gegen den japanischen Marionettenstaat Mandschuko (Manshū koku) sowie das von Japan kolonialisierte Korea kämpfen. Damit hätte Korea im Fall einer japanischen Niederlage vollständig in den Einflussbereich der UdSSR fallen sollen. Am 8. August 1945 trat die UdSSR formal in den Krieg gegen Japan ein, woraufhin bereits am 9. und 10. August erste sowjetische Truppen in den Norden Koreas vorstießen. 5 Nachdem die Abwürfe der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki die militärische Stellung Japans erheblich schwächten und eine Kapitulation in greifbarer Nähe schien, änderten die USA ihre Strategie in Bezug auf Korea. Eine sowjetische Dominanz in einem befreiten Korea sollte aus Furcht vor einer Ausbreitung des Kommunismus unbedingt vermieden werden, weshalb die
USA der UdSSR einen Plan vorlegten, der eine Teilung Korea in zwei Besatzungszonen am
38. Breitengrad vorsah. Diese innerhalb von dreißig Minuten vom späteren amerikanischen
3 Vgl. hierzu Kim Dong Choon 2002, S.61f, Kim Chull Baum 1996, S.157.
4 Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die nachfolgenden Ausführungen auf Eckert et. al. 1990, S.327- 347.
5 Zu den ersten von der Sowjetarmee eroberten Gebiete in Nordkorea gehören die Häfen der Städte Snbong, Rasn und Ch’ngjin. Vgl. hierzu Armstrong 2003, S.41.
3
Außenminister Dean Rusk (1909-1994) und Charles H. Bonesteel (1909-1977) ausgearbeitete Grenzziehung, die kulturelle Gegebenheiten und selbst bestehende Provinzgrenzen nicht berücksichtigte 6 , wurde am 15. August von sowjetischer Seite überraschend akzeptiert. Wie vereinbart zogen Soldaten der UdSSR in das Gebiet nördlich des 38. Breitengrades nach der bedingungslosen Kapitulation Japans ein. Die ersten US-amerikanischen Einheiten landeten erst am 8. September in der Gegend um Inch’n und nahmen ihrerseits ihre vorab definierte Besatzungszone ein.
2.2. Politische Entfremdung im Zuge der Teilung
In Anbetracht der zu erwartenden militärischen Niederlange traf das japanische Generalgouvernement in Korea (Chosn ch’ongdokpu) politische Vorkehrungen, um zumindest einen geordneten Rückzug japanischer Bürger und Truppen aus Korea zu ermöglichen. Japan installierte eine koreanische Übergangsregierung unter dem zur politischen Linken tendierenden Y Un-hyng (1886-1947), die dies garantieren sollte. Y, der während der Kolonialzeit mehrfach in Haft war 7 und seit 1944 das antijapanische Bündnis zur Gründung eines Staates Chosn (Chosn kn’guk tongmaeng) leitete, gründete im Zuge des japanischen Rückzuges das Komitee zur Vorbereitung der koreanischen Unabhängigkeit (Chosn kn’guk chunbi wiwnhoe), dem sich bis Ende August landesweit 145 so genannter Volkskomitees (inmin wiwnhoe) anschlossen, die auf lokaler Ebene die Verwaltung übernahmen. Als Vorsitzender des Chosn kn’guk chunbi wiwnhoe proklamierte Y am 6. September 1945 die Volksrepublik Korea (Chosn inmin konghwaguk) und wurde im Folgenden Vizepremier einer gesamtkoreanischen Regierung, die jedoch von beiden Besatzungsmächten nicht anerkannt wurde.
Die Vereinigten Staaten erkannten weder diese Regierung noch die seit 1919 bestehende Exilregierung in Shanghai (Taehan min’guk imsi chngbu) an und errichten stattdessen eine Militärherrschaft (USAMGIK) 8 unter der Führung von General John R. Hodge (1893-1963), die als eine ihrer ersten Maßnahmen die lokalen Volkskomitees auflösen ließ. Der spätere erste Präsident der Republik Korea (Taehan min’guk), Syngman Rhee [Yi Sng-man] (1875- 1965), der in den Jahren von 1919 bis 1925 der Shanghaier Exilregierung als Präsident vorstand und knapp 33 Jahre in den USA lebte, avancierte in dieser Zeit zur Hauptfigur der
6 Vgl. Cumings 1998, S.186. Die Grenzziehung entlang des 38. Breitengrades hatte unter anderem die Teilung
der Stadt Kaesng zu Folge, die während der Kory-Zeit (918-1392) als Hauptstadt Koreas fungierte.
7 Vgl. Cumings 1998, S.191.
8 Abkürzung für United States Army Military Government in Korea.
4
südkoreanischen Politik. Bedingt durch seinen langen Aufenthalt in den USA verband man mit dem aus einer hoch angesehenen yangban-Familie stammenden Rhee die Hoffnung eines „echten“ Demokraten 9 , was sich jedoch als Trugschluss erweisen sollte. Im Folgenden leitete Rhee in Zusammenarbeit mit der USAMGIK einen strikt antikommunistischen Kurs ein und bekämpfte sämtliche politische Gruppen, die in Opposition zu ihm standen. 10 Angehörige und Sympathisanten linker Organisationen und Parteien, insbesondere diejenigen der südkoreanischen Arbeiterpartei (Nam chosn nodong-dang), wurden reihenweise verhaftet und inhaftiert, obwohl laut den Gesetzen der amerikanischen Militärregierung eine Mitgliedschaft in diesen Organisationen nicht verboten war. 11 Die größte und wichtigste Gewerkschaft, die Chnp’yng, wurde verboten, an dessen Stelle eine staatlich gelenkte Einheitsgewerkschaft (Taehan nodong ch’ong ynmaeng) trat. 12 Im Zuge des sich zuspitzenden Ost-West-Konflikts, der spätestens ab 1947 durch die von US- Präsident Truman verkündete Politik der Eindämmung (Containment) an Schärfe gewann, sollte der Süden Koreas schrittweise zu einem Bollwerk gegen den Kommunismus ausgebaut werden. Die Maßnahmen der Besatzungsmacht und der mit ihr kooperierenden südkoreanischen Organe, wo an dieser Stelle insbesondere die Koreanische Nationalpolizei (KNP, Kyngch’alchng) zu nennen ist, die ab Dezember 1945 mit Hilfe der Amerikaner aufgebaut wurde und deren Mitglieder sich zu 80% aus Angehörigen der japanischen Sicherheitsorgane der Kolonialzeit, zusammensetzten 13 , stießen in den linken Kreisen der Bevölkerung auf Ablehnung. Rhee und die ab 1945 entstandene sowie von ihm geführte Koreanische Demokratische Partei (KDP, Han’guk Minju-dang), der größtenteils Großgrundbesitzer und Angehörige der alten Eliten der Kolonialzeit angehörten 14 , regierten autokratisch in der Tradition des koreanischen Aristokratie. Auf Grund dieser personalen Zusammensetzung hatte die Partei insbesondere auf dem Land keinerlei Basis und wurde dementsprechend von weiten Teilen der Bevölkerung abgelehnt. Resultierend hieraus kam es im Süden in der Phase von 1946 bis zum Ausbruch des Koreakrieges zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen zwischen linken und rechten Kräften. Die provisorische südkoreanische Regierung unter Syngman Rhee war bei der Niederschlagung solcher Aufstände zumeist auf die militärische Unterstützung der USAMGIK angewiesen. Diese
9 Vgl. Oh 1999, S.31.
10 Eine vertiefende Darstellung der Rolle der USAMGIK im Vorfeld der südkoreanischen Staatsgründung findet sich bei Kim Bong-jin 2003.
11 Vgl. Cumings 1990, S.187.
12 Vgl. Cumings 1990, S.203.
13 Vgl. Cumings 1990, S.201.
14 Vgl. Cumings 1998, S.193f.
5
Unruhen setzen sich auch ungeachtet der Gründung der Republik Korea am 15. August 1948 fort, wobei hier als ein Beispiel nur der Aufstand auf der Insel Cheju angeführt werden soll. Seit dem Zusammenbruch der japanischen Kolonialregierung galt Cheju neben den Cholla- Provinzen 15 als eine der linken Hochburgen Koreas, wo sich die schon angesprochenen Volkskomitees eines besonders starken Rückhalts bei der Bevölkerung erfreuten. Während der Auseinandersetzungen zwischen linken Guerillas und Regierungstruppen, die ab dem 1. März 1948 im Zuge einer Massenverhaftung von 2500 linksgerichteten Jugendlichen 16 , entbrannten und mehr als ein Jahr andauerten, wurden laut US-amerikanischen Schätzungen zwischen 15000 bis 20000 Menschen getötet oder verhaftet. 17 Die südkoreanischen Schätzungen der lokalen Behörden liegen dagegen weit höher bei rund 60000 Toten, was zirka 20% der Gesamtbevölkerung von Cheju darstellt. 18 Infolge der Rebellion von Ysu, die im Zuge von Demonstrationen linker Bürger gegen die Vorgänge auf Cheju entbrannte, wurden die Nationalen Sicherheitsgesetze (Kukka poanbŏp) im Dezember 1948 erlassen, die sich offiziell nur gegen staatsfeindliche Aktivitäten in Zusammenhang mit der Verbreitung des Kommunismus richteten, allerdings insbesondere nach dem Ende des Koreakrieges für die Unterdrückung jeglicher Opposition missbraucht wurden. Diese Gesetze bremsten die demokratische Entwicklung Südkoreas nachhaltig und sind zu Teilen bis heute in Kraft.
2.3. Entstehung der koreanischen Teilstaaten
Vor dem Hintergrund des sich dramatisch verschlechternden Klimas zwischen den beiden Weltmächten drifteten die Besatzungszonen politisch und ideologisch zunehmend auseinander. Die ursprünglichen Pläne der Alliierten, die sich während des Moskauer Treffens im Dezember 1945 – unter Einbeziehung Großbritanniens und Chinas – auf eine fünfjährige Treuhänderschaft über Korea mit anschließender Entlassung in die Souveränität verständigten, waren im Zuge des weltpolitischen Kontextes zum Scheitern verurteilt. In der koreanischen Öffentlichkeit stieß die Konzeption einer Treuhänderschaft auf breite Ablehnung, die sich in der amerikanischen Besatzungszone in Massendemonstrationen mit tausenden von Teilnehmern niederschlug 19 , da sie eine erneute Fremdherrschaft über Korea bedeutet hätte.
15 Vgl. Cumings 1998, S.219.
16 Vgl. Cumings 1998, S.220.
17 Vgl. Cumings/Halliday 1988, S.36ff.
18 zit. in: Oh 1999. S.36.
19 Vgl. Weathersby 1993, S.21.
6
Nachdem sich die Vertreter der amerikanisch-sowjetischen Besatzungskommission, dessen Ziel in der Realisation der geplante Treuhänderschaft lag, auf Grund ihrer Zerstrittenheit in mehr als anderthalb Jahren andauernden Gesprächen nicht auf eine Lösung der Koreafrage verständigen konnten, entschlossen sich die USA die Vollversammlung der Vereinten Nationen einzuschalten. In einer am 14. November 1947 verabschiedeten Resolution empfahlen die Vereinten Nationen freie Wahlen, die unter der Kontrolle einer Kommission der VN (UNTCOK) 20 in ganz Korea abgehalten werden sollten. 21 Wegen der Nähe der VN zu den USA erkannte die UdSSR dies allerdings nicht an und verweigerte der Kommission die Einreise, weshalb die Abstimmung auf den Süden begrenzt blieb.
Bei den am 10. Mai 1948 nur in der amerikanischen Besatzungszone abgehaltenen Wahlen ging die KDP mit Syngman Rhee an der Spitze als Sieger hervor. Am demokratischen Charakter der Wahl wird bis heute gezweifelt, da die Organisation der Wahl größtenteils von der KNP übernommen wurde, die zweifelhafte Maßnahmen zur Steigerung der Wahlbeteiligung ergriff. Beispielsweise bekamen Bauern ihre Lebensmittelkarten nur direkt in den Wahllokalen gestempelt, was auf Grund der angespannten Versorgungslage eine Teilnahme an der Wahl praktisch erzwang. 22 Am 12. Juli 1948 trat die südkoreanische Nationalversammlung (Taehan min’guk kukhoe) zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen, in dessen Rahmen eine Verfassung verabschiedet wurde. 23 Knapp einen Monat darauf, am 15. August 1948, entstand, genau drei Jahre nach dem Ende der japanischen Herrschaft, die Republik Korea als erster der beiden koreanischen Teilstaaten. Im Gegenzug erfolgte die Gründung der Demokratischen Volksrepublik Korea (Chosn minjujui inmin konghwaguk) am 9. September mit Kim Il Sung [Kim Il-sng] (1912-1994) als Premierminister an der Spitze.
2.4. Ausbruch & Verlauf des Koreakrieges
Am 25. Juni 1950 zwischen 03.00 Uhr und 04.00 Uhr Ortszeit überschritten Truppen der nordkoreanischen Volksarmee (Chosŏn inmin'gun) den 38. Breitengrad auf der Ongjin Halbinsel, die zur heutigen nordkoreanischen Provinz Süd-Hwanghae [Hwanghaenam-do]
20 Abkürzung für United Nations Temporary Commission on Korea.
21 Vgl. Oh 1999, S.25.
22 Vgl. Cumings 1998, S.212.
23 Vgl. Oh 1999, S.28.
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Dominik Heck, 2007, Die Rolle der UdSSR bei der Entstehung des Koreakrieges, Munich, GRIN Publishing GmbH
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